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Android Wear 2: Diese Smartwatches bekommen neue Features

Google will den wenig beachteten Android-Wear-Uhren neues Leben einhauchen. Android Wear 2.0 wird auf viele bekannte Smartwatches verteilt. Der Release soll am 09. Februar erfolgen. Neue Features drehen sich vor allem um den Standalone-Betrieb. Findet hier die wichtigen Neuigkeiten zu Android Wear 2.0.

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Android-Wear-Produktmanager Jeff Chang gab in einem Interview mit The Verge einen Ausblick auf die Zukunft von Android Wear 2.0. Demnach werde die nächste Version der Plattform zunächst auf zwei "Flaggschiff"-Smartwatches vorgestellt. Es handelt sich aber offenbar um die schon im Herbst 2016 genannten Uhren mit den Codenames Angelfish und Swordfish.

google watch
So sollen die Google Watches aussehen / © AndroidPolice.com

Release von Android Wear 2.0 schon im Februar möglich

Evan @evleaks Blass hat möglicherweise schon das Datum für den Android Wear 2.0 Release ausgeplaudert. Der neunte Februar sei der Termin; ob es sich um das OTA-Update oder um den Release zusammen mit der oben genannten neuen Hardware handelt, ist unklar. Google hat uns diesbezüglich noch nichts gesagt,

Der Play Store kommt auf die Smartwatch

Ein neues Feature von Android Wear 2.0 wird sein, dass es künftig einen Play-Store-Zugang für die Uhr geben wird. Damit entfällt der Umweg über den Play Store auf dem Smartphone. Davon profitieren vor allem iOS-Nutzer, die derzeit keine Möglichkeit haben, Apps auf Ihrer Android Wear Smartwatch zu installieren.

Es werde künftig auch eigenständige Smartwatch-Apps geben. Bislang werden Android-Wear-Apps über das verbundene Smartphone verwaltet. Insgesamt habe Google viel Feedback von Entwicklern erhalten, dass Android-Wear-Apps schwer zu finden seien. Der direkte Play-Store-Zugang soll hier Linderung schaffen.

Android-Wear-Apps dürfen ins Internet

Android Wear 2.0 erlaubt einer Wear-App nun, eine direkte Internetverbindung herzustellen. Die Uhren werden damit unabhängig vom Smartphone und können ihre eigene Internetverbindung aufbauen. Das dürfte auch für eine insgesamt bessere Performance der Uhren sorgen, weil bislang alle Internetzugriffe über das gekoppelte Smartphone geschleift wurden. Mögliche Zugänge sind entweder eine Mobilfunk-Schnittstelle oder ein integrierter WLAN-Chip (oder herkömmlich über Bluetooth). WLAN unterstützen bereits einige Smartwatches am Markt, einen eigenen Mobilfunk-Chip haben nur die wenigsten. Besonders profitieren sollen davon übrigens Fitness-Apps.

Intelligentere Ziffernblätter

Google hat eine neue Complications-API entwickelt. Bei dieser dreht sich alles darum, Daten auf den Hauptscreen der Uhr zu bekommen. Bislang mussten Watchfaces selbst dafür sorgen, die Daten zu erhalten, die sie auf dem Wear-Hauptscreen anzeigen wollten. Nun stehen dafür allgemeine Schnittstellen bereit. Das erleichtert Entwicklern die Arbeit und könnte für einige spannende Watchfaces sorgen.

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Der neue Stil der Benachrichtigungen (links: Wear 1.x, rechts: Wear 2.0) / © GOOGLE

Ein kleines Style-Update haben Benachrichtigungen erfahren. Damit möchte Google den begrenzten Bildschirmplatz besser ausnutzen. Icons werden deswegen künftig kleiner dargestellt und es wird eine leicht kleinere Schriftgröße verwendet. Dazu passend stellt Google die Optik von Android Wear insgesamt auf ein neues, dunkles Theme um. Entwickler können außerdem Smart Replys vorgeben, mit denen Nutzer schneller auf Nachrichten antworten können.

Diese Uhren bekommen Android Wear 2.0

Wann erfahren wir mehr?

Android Wear 2.0 wird zum einen Anfang Februar sein letztes Update auf die finale Version erhalten. Zum anderen erwarten wir auf dem Mobile World Congress noch mehr Uhren, die möglicherweise sofort mit der neuen Version des Smartwatch-Betriebssystems ausgeliefert werden.

Welche Features wünscht Ihr Euch von den neuen Uhren? Was kann Google mit der zweiten Version von Android Wear besser machen? Teilt Eure Ideen gerne im Kommentarsystem.

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