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2 Min Lesezeit 33 Kommentare

iPhone 7 und Galaxy S7: Wasserschäden trotz IP-Zertifizierung

Immer mehr Smartphones haben eine IP-Zertifizierung gegen den Eintritt von Wasser und Staub ins Gehäuse. Auch das Galaxy S7 und das iPhone 7 sind vom Hersteller entsprechend geschützt. Doch das heißt nicht, dass nicht trotzdem ein Wasserschaden auftreten kann.

Das iPhone 7 von Apple ist in beiden Varianten nach IP67 gegen zeitweises Untertauchen im Wasser geschützt. Samsung hat das Gehäuse des Galaxy S7 und S8 sogar mit IP68 zertifizieren lassen, was noch ein wenig mehr Schutz verspricht. Doch wie die Untersuchung von Clickrepair zeigt, heißt das nicht, dass bei diesen Smartphones keine Wasserschäden mehr auftauchen.

Clickrepair hat 5.000 Handybesitzer befragen lassen, die bereits Schäden an ihrem Galaxy S7 oder iPhone 7 reparieren mussten. Am anfälligsten zeigt sich hier das große iPhone 7 Plus, bei dem satte 11 Prozent der Schäden auf Wasser zurück gingen. Bei Samsung wiederum ist das Galaxy S7 ohne Edge-Display immerhin bei 9 Prozent der Befragten als wasseranfällig aufgefallen. Vergleichszahlen zu Wasserschäden bei Smartphones ohne IP-Zertifizierung liefert Clickrepair nicht.

Infografik Wasserschaeden print
Auch eigentlich wasserdichte Smartphones gehen durch Nässe kaputt. / © Clickrepair

Interessant sich die doch recht deutlichen Unterschiede zwischen den beiden Galaxy-S7-Modellen, und noch mehr zwischen dem großen und dem kleinen iPhone. Einen stichhaltigen Grund hierfür kann Clickrepair nicht liefern.

Es bleibt also dabei: Auch ein nach IP67 oder IP68 zertifiziertes Smartphone ist nicht dafür gedacht, dauerhaft und immer wieder Wasser ausgesetzt zu sein. Betrachtet den Wasserschutz besser als eine Art Rettungsnetz für kleine Unfälle im Alltag, also ein umgekipptes Glas, ein unerwarteter Regenguss oder das unvorhergesehene Bad im Spülbecken oder der Badewanne. Wer sein Smartphone dauerhaft unter Wasser benutzen oder transportieren muss, sollte in eine wasserdichte Hülle investieren.

Via: Giga Quelle: Clickrepair (PDF)

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Top-Kommentare der Community

  • Lefty 04.08.2017

    Grundsätzlich würde ich mal behaupten, dass die wenigsten Leute ihr Phone mit unter Wasser nehmen MÜSSEN! (Wer sein Smartphone nicht mal unter der Dusche aus der Hand legen kann, hat eh ganz andere Dichtigkeitsprobleme)
    Allerdings finde ich es problematisch, wenn die Werbung suggeriert, dass genau das kein Problem ist und man am Ende trotzdem n langes Gesicht macht, weil man um seine Garantie kämpfen muß.

  • HEB 04.08.2017

    Viele bedenken auch nicht das diese Test mit klarem Süßwasser gemacht werden, und das es auf z.B. Salzwasser oder Wasser mit Zusätzen wie in Freibädern es keine Garantie auf die Zertifizierung gibt. Jeder sollte sich unbedingt vorher einmal die Garantiebedienungen der Hersteller durchlesen.

33 Kommentare

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  • Ich habe beim Schnorcheln im Meer ein paar geniale Unterwasserfotos mit meinen S8 gemacht. Es selbstverständlich danach mit klarem Wasser abgespült und trocken gelegt. Keine Schäden, es geht also schon, nur für einen Dauereinsatz wäre es mir doch zu schade. Trotzdem das Risiko hat sich gelohnt.


  • max d.
    • Blogger
    06.08.2017 Link zum Kommentar

    Meiner Meinung nach ist das große Problem die Diskrepanz zwischen Marketing und Realität. Natürlich wenn man sich die Daten blätter durchliest ist Ruck zuck klar was ich mit meinem Handy machen darf und was eben nicht. Jedoch wird einem in der Werbung suggeriert man könne ohne Probleme grandiose Unterwasser Aufnahmen mit dem Gerät machen. Ich möchte nicht wissen wie viele nur der Werbung glauben und mit dem Smartphone zuerst in den Pool jumper und sich dann wundern warum nichts mehr geht.


    •   16
      Gelöschter Account 06.08.2017 Link zum Kommentar

      Dann ist das Problem weniger das Marketing, als vielmehr der blinde Glaube und die Unvernunft der solcherart dann Geschädigten. Und in einigen Fällen dürfte auch extreme Dummheit als Grund gelten.

      Das gilt ausdrücklich nicht für all jene, deren Smartphone durch ein Ungeschick "bewässert" wurde...


      • Das heißt also nach deiner Meinung, glaube keiner Werbung und glaube nicht was auf der Verpackung steht, das ist nie drin. Jede Beschreibung eines Handy was es alles so kann und hat, stimmt nicht weil es da seht. IP 67 bei 1m und 30 Minuten, sollte es aber regen aushalten, aber das Sony z vom Nachbarn ist bei regen gestorben. Da sollten die Hersteller zur Rechenschaft gezogen werden.


      •   16
        Gelöschter Account 06.08.2017 Link zum Kommentar

        Nein, das hast Du falsch, weil zu extrem interpretiert. Meiner Meinung nach wird in der Werbung gerne so formuliert, dass die weniger kritisch Betrachtenden oder Hinterfragenden nur allzu oft in die Irre geführt werden.

        Soweit ich das zu sagen vermag, verspricht aber auch kein Hersteller, dessen Geräte die IP67- bzw. IP68-Schutzwirkung besitzen, dass man damit im Meer auf Tauch- und Erkundungsgänge bzw. Unterwasser-Fotosafari gehen kann.

        Nach meinen Erfahrungen ist die zugesicherte Schutzwirkung durchaus vorhanden, solange man sich an die damit verbundenen Einschränkungen hält. Und diese - auch das ist meine Erfahrung - sind in den Gerätebeschreibungen auch detailliert genug beschrieben...


  • "Vergleichszahlen zu Wasserschäden bei Smartphones ohne IP-Zertifizierung liefert Clickrepair nicht. ... Einen stichhaltigen Grund hierfür kann Clickrepair nicht liefern."

    Was will der Autor also mitteilen? Wo ist die Relevanz, wo die Aussagekraft?


  •   3
    Gelöschter Account 04.08.2017 Link zum Kommentar

    man sollte die Hersteller Angaben beachten dann dürfte auch nicht passieren. Hab mit meinem iPhone und Wasser keine Probleme.


  • Es hat auch keiner gesagt es sei '100% wasserdicht', z.B. Samsung stellt es ganz klar : Bis zu 30 Min. in max. 1,5m Wassertiefe. Kein Salz-oder Chlorwasser. Wenn man dies befolgt kommt man nicht zu Wasserschäden.


    • Samsung sagt nur "Kein Salz und Chlorwasser" weil diese Elemente das Metall im Ladeport angreifen, dadurch kann es passieren dass das Gerät nicht mehr per Kabel aufgeladen werden kann. Sollte man das Gerät trotzdem in Salz oder Chlorwasser tauchen, sollte man es nachher mit normalem kalten Wasser abspülen damit es zwischen Metall und Chlor/Salz keine Reaktion gibt.

      Soviel ich weiß haben Chlor und Salz keinen Einfluss auf die Dichtungen/Kleber oder die hydrophobischen Netze, welche den Lautsprecher, die Mikrofone und die Hörmuschel vor Wasser schützen.


  • iPhone hat IP67 und Samsung IP68. Hier ist es keine Überraschung, dass Samsung gewonnen hat.


  • Ich habe ein S7 Edge welches mir letzte Woche bei einem Unfall in die Kieler Förde eingetaucht wurde (war in meiner Jackentasche.) Es hat alles überstanden. Zwar konnte ich ca 3 Tage nicht über USB laden aber induktiv klappte es. Vorher war es zur Sicherheit 12 Std in Reis. Es war nicht einmal ausgegangen . Das mit in der Tasche befindliche Ipad pro erlitt hingegen einen Totalschaden. Bei Wasserdicht lasse ich nix auf das S7 kommen


    •   19
      Gelöschter Account 04.08.2017 Link zum Kommentar

      Wär das pro wasserdicht hätte es sicherlich auch Stand gehalten. Aber da es das nicht ist ,ist der Totalschaden verständlich


      • Stimmt. Ich war aber sehr überrascht das mein S7 es ausgehalten hat. Hatte schon schlimmste Befürchtungen.


  • super


  • Also ich habe mir damals das Xperia Z geholt da es eines der ersten war das Wasserdicht war und beim Ingress Spielen bei regen ist auch nie was passiert und es hat echt geschüttet teilweise. Danach wurde es ein Z5 auch hier mal ein Foto unterwasser im Pool gemacht jetzt nach 2 JAhren habe ich ein XZ Premium bekommen war bisher noch nicht im Wasser aber laut Drucksensor ist es dicht.


  • Die Zertifizierung ansich ist schon verlässlich. Aber wie bei allen Dingen auf der Welt, gibt's auch hier immer mal wieder Fehlproduktionen. Prinzipiell werden bei Sony oder um Samsung die Geräte auf ihre Dichtigkeit hin geprüft, bevor sie raus gehen. Ich persönlich würde dennoch nie ein Smarti mit ins Freibad oder sonstwas nehmen. Ich meine, Sony hat mal regelrecht Werbung auf die Dichtigkeit gemacht, was die sich aber beizeiten abgewöhnt haben. Die wissen schon warum UND speziell bei Sony war ein kleinster Fehltritt am Cap zB der Grund für das Ende eines Smartphones.


  • Ob ein Gerät wirklich dicht ist, kann und sollte man mit einem Drucktest durchführen. Man nimmt eine beliebige App, welche den Luftdruck des Gerätesensors anzeigt und drückt dann leicht aufs Display. Verändert sich der Wert und bleibt eine Weile stabil, ist das Gehäuse dicht. Verändert sich beim Drücken der Wert nicht oder fällt rapide wieder auf den Ursprungswert, ist das Gehäuse undicht.


  • Grundsätzlich würde ich mal behaupten, dass die wenigsten Leute ihr Phone mit unter Wasser nehmen MÜSSEN! (Wer sein Smartphone nicht mal unter der Dusche aus der Hand legen kann, hat eh ganz andere Dichtigkeitsprobleme)
    Allerdings finde ich es problematisch, wenn die Werbung suggeriert, dass genau das kein Problem ist und man am Ende trotzdem n langes Gesicht macht, weil man um seine Garantie kämpfen muß.

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