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Samsung Galaxy S7 Edge im Test: Top-Design und lange Akkulaufzeit

Update: Note-7-Farbversion für S7 Edge kommt

Schön, schöner, S7 Edge: Mit dem Samsung Galaxy S7 Edge hat Samsung sein Top-Smartphone S6 Edge aus dem vergangenen Jahr verbessert und unter anderem um einen MicroSD-Kartenslot und eine Always-on-Funktion erweitert. Nach wie vor ist das Edge für uns das schönste Smartphone auf dem Markt. Das hat allerdings seinen Preis. Update: Eigentlich wurde die Farbe Blue Coral für das Galaxy Note 7 vorgesehen, aber nachdem das Phablet nicht mehr am Markt erscheint, kommt das S7 Edge in dieser Farbe. Weitere Infos dazu im Abschnitt Preis und Verfügbarkeit.

 

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Pro

  • Hervorragende Haptik
  • Exzellenter Bildschirm
  • MicroSD-Kartenunterstützung
  • Tempo und Qualität der Kameras
  • Wasserfest

Contra

  • Unvollständiger MicroSD-Support
  • Mono-Lautsprecher
  • Fingerabdrucksensor hat Probleme bei Nässe

Günstigstes Angebot: Samsung Galaxy S7 Edge

Bester Preis

Samsung Galaxy S7 Edge: Preis und Verfügbarkeit

Das Galaxy S7 Edge führt Samsungs bekanntes Edge-Design vom Galaxy S6 Edge und S6 Edge+ des Jahres 2015 fort. In Deutschland bietet Samsung das Galaxy S7 Edge nur in einer Speichervariante mit 32 GByte an. Will der Nutzer mehr Speicher, kann das S7 Edge mittels MicroSD-Karte erweitert werden.

Mehr Variationen gibt es hingegen bei der Farbgebung. Aktuell bietet Samsung das Galaxy S7 Edge in den Farben Gold, Schwarz, Weiß, Pink und Silber an. Nach dem Galaxy-Note-7-Desaster schiebt Samsung im November 2016 eine neue Farbvariante nach, die zuvor nur für das Note 7 vorgesehen war: Blue Coral. Besonderheit bei dieser Farbgebung ist das der Rahmen in Gold gehalten ist, so dass ein schöner Kontrast zwischen diesen Farben gegeben ist.

coral blue
Mit der Farbvariante Blue Coral gibt es nun das Galaxy S7 Edge insgesamt in sechs Farben.  / © Screenshot AndroidPIT

Der UVP für das Galaxy S7 Edge lag zum Marktstart am 11. März 2016 bei 799,- Euro. Mittlerweile befindet sich der Preis im Abwärtstrend.

Samsung Galaxy S7 Edge: Design und Verarbeitung

Die größte Neuerung beim Galaxy S7 Edge ist die Bildschirmdiagonale, die im Vergleich zum Vorgänger von 5,1 auf 5,5 Zoll erweitert wurde. Doch selbst mit seinen 0,4 Zoll mehr ist das S7 Edge ein erstaunlich kompaktes Smartphone. Die Eleganz des S6 Edge findet sich auch im S7 Edge wieder. Mit seinem poliertem Gehäuse hat es einen metallischen Glanz, der dem des S6 Edge+ ähnelt.

Die Ränder des Galaxy S7 Edge bestehen aus Aluminum, die Vorder- und Rückseite sind mit Gorilla Glass 4 überzogen.

Das S7-Edge-Design unterscheidet sich in drei Punkten vom Vorgänger: es ist größer als das S6 Edge, seine Kameralinse steht weniger hervor (0,46 mm) und seine Ränder sind auch auf der Rückseite abgerundet, damit das Gerät besser in der Hand liegt.

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Das S7 Edge sieht elegant aus. / © ANDROIDPIT

Samsung sagt, dass das S7 Edge sowohl vorne als auch hinten besser geformte Ränder hat und sich damit angenehmer anfühlt als der Vorgänger. Und tatsächlich liegt das S7 Edge besser in der Hand als das kantige S6 Edge+.

Was die Ränder des S7 Edge angeht, so finden sich viele Gemeinsamkeiten zu vorherigen Samsung-Smartphones. Die Lautstärkeregler sitzen links, während der Power-Knopf nach wie vor rechts platziert wurde. Der metallene Rand ist links und rechts deutlich schmaler als an den oberen und unteren Seiten. Das wirkt sehr elegant.

Die Kamera steht beim Galaxy S7 Edge nur noch 0,46 Millimeter heraus
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Das Display überzeigt mit scharfen Details und hellen Farben. / © ANDROIDPIT

Oben sitzen der MicroSD- und Nano-SIM-Schacht. Im Inneren befindet sich ein Fach, in das sich die beiden Karten einsetzen lassen. Der Smartphone-Speicher lässt sich mittels MicroSD-Karte auf bis zu 200 GByte erweitern. An der Oberseite des S7 Edge befindet sich ein zweites Mikrofon, welches sich dezent ins Design einfügt.

Am unteren Rand befinden sich der Lautsprecher, der MicroUSB-Anschluss und eine am Rand sitzende Mini-Klinkenbuchse für Kopfhörer. Das ist auch beim Galaxy S7 der Fall.

Die Vorderseite des S7 Edge wird durch das 5,5-Zoll-AMOLED-Display, den Lautsprecher für Telefonate, die Front-Kamera und den Licht- und Bewegungssensor dominiert. Unten befinden sich der als Fingerabdruck-Sensor genutzte Home-Button und ein Mikrofon mit Rauschunterdrückung. Der Fingerabdruck-Sensor reagiert insgesamt sehr schnell auf Eingaben, lediglich bei Regen erkannte er den Finger nicht immer.  

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Links der Eingang für die Kopfhörer, daneben der Micro-USB-Eingang Typ B, Mikrofon und Lautsprecher. / © ANDROIDPIT

Auf der Rückseite befindet sich die Kamera, die mit 0,46 Millimeter kaum noch aus dem Gehäuse ragt. Sie hat einen LED-Blitz und einen Herzfrequenzsensor. Die Ränder auf der Rückseite sind leicht einwärts geschwungen, was den Griff im Vergleich zum S6 Edge deutlich verbessert.

Der Wechsel zu einem 5,5-Zoll-Bildschirm tut dem S7 Edge gut. Wer das S6 Edge als zu klein empfand und das S6 Edge Plus mit seinen Phablet-Abmaßen als zu groß, für den ist das immer noch kompakt wirkende S7 Edge eine gute Wahl.

Das S7 Edge ist eines der schönsten Smartphones, das wir bisher gesehen haben, vergleichbar vielleicht mit dem Xperia Z5 Premium. Doch Design ist nicht alles. Und nachdem es Ende 2015 noch einen Mangel an für Android-Nutzern wirklich sinnvollen Funktionen gab, ändert Samsung das mit dem S7 Edge in diesem Jahr mit einigen Funktionen, die ich unten beschrieben habe.

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Das Galaxy S7 Edge ist etwas größer als das Galaxy S7 / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S7 Edge: Display

Der Bildschirm des S7 Edge hat die Auflösung seiner Vorgänger. Einen Wechsel zum höher auflösenden 4K-Display gab es nicht und ist auch nicht nötig. Das S7-Edge-Panel ist ein großartiges 5,5-Zoll-Super-AMOLED mit den charakteristisch abgerundeten Seiten der Edge-Geräte.

Die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Bildpunkte bei einer Pixel-Dichte von 510 dpi. Wider erwarten hat Samsung darauf verzichtet, das S7 Edge und auch das S7 mit einer Force-Touch-Unterstützung zu versehen. Das lässt sich jedoch verschmerzen.

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Das Display des Galaxy S7 Edge zeigt Filme und Bilder besonders gut dar. / © ANDROIDPIT

Das Display punktet durch eine große Helligkeit und macht es unmöglich, einzelne Pixel zu erkennen. Wobei es besonders in dunklen Räumen etwas zu hell leuchtet. Wen das stört, muss die Helligkeit aber einfach nur ein wenig herunterstellen.

Schaut der Nutzer übrigens schräg auf das Display, sehen die Inhalte ebenfalls sehr scharf aus. Ich konnte keine Probleme mit der Touch-Steuerung feststellen. Auch die Farben waren so lebendig, wie wir es von einem AMOLED-Panel erwarten können. Die Blickwinkelstabilität war ebenfalls sehr gut.

Kurzum: Das Display des Samsung Galaxy S7 ist sehr gut und es macht einfach Spaß, auf das Display zu schauen.

Samsung Galaxy S7 Edge: Besonderheiten

Always-On

Wie auf dem Foto zu sehen, haben das S7 und das S7 Edge eine Always-On-Funktion. Das ist ein Display-Modus, bei der Zeit, Kalendereinträge und Benachrichtigungen immer auf dem Bildschirm zu sehen sind. Da es sich um ein AMOLED-Display handelt, bei dem ungenutzte Pixel ausgeschaltet bleiben, beeinflusst dieser Modus die Akkulaufzeit nur gering.

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Always On ist eine nette Funktion, die erfreulicherweise nur sehr wenig Akku verbraucht. / © ANDROIDPIT

Wasserbeständigkeit

Das Galaxy S7 Edge ist wasser- und staubgeschützt gemäß IP68-Zertifizierung. Es kann unbeschadet für bis zu 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter tiefes Wasser getaucht werden. Mit dem S6 ist das nicht möglich, obwohl es beim S5 der Fall war.

Quick Charge

Das Galaxy S7 Edge unterstützt Schnellladegeräte. Der Akku lässt sich per USB-Kabel innerhalb von 100 Minuten auf 100 Prozent laden. Mit dem drahtlosen Ladegerät sind es 150 Minuten.

Game Launcher

Das Galaxy S7 Edge verfügt wie das S7 über einen speziellen Game Launcher. Aus diesem lassen sich nicht nur die installierten Spiele starten, sondern über einen eigenen Game Mode auch alle für das Spielen unnötigen Hintergrundaktivitäten pausieren und sämtliche Benachrichtigungen deaktivieren. So soll länger und ungestörter gespielt werden können. Praktisch: Beim Spielen ist jedes Mal ein seitliches Menü im Display-Rand zu sehen, darüber können Spiele aufgezeichnet werden.

Für Gamer relevant: Das S7 Edge und das S7 sind die laut Samsung ersten Vulkan-kompatiblen Smartphones. Das bedeutet: 3D-Grafik wird noch schneller und detailreicher als bisher dargestellt. 

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Mit dem Game Launcher lassen sich hilfreiche Einstellungen vornehmen. / © ANDROIDPIT

Zweispaltiges Edge-Menü

Wir hatten bemängelt, dass das Seitendisplay des S6 Edge nicht sonderlich nützlich ist. Im S7 Edge können nun wegen des größeren Displays bis zu zwei Spalten in der Rundung am Display-Rand dargestellt werden. Außerdem lassen sich jetzt einfach Symbole in das Seiten-Display ziehen, damit sie in der Apps-Liste zu sehen sind.

Zusätzlich zu den bereits bekannten Funktionen wie People Edge, in denen es einen direkten Zugriff auf Kontakte und Shortcuts zu häufig benötigten Apps gibt, gibt es noch die Möglichkeit, Inhalte in derselben Spalte anzuzeigen.

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Apps werden beim Samsung Galaxy S7 Edge auf der Seite besser integriert. / © ANDROIDPIT

Darüber hinaus wird Samsung eine API veröffentlichen, über die auch Apps anderer Anbieter das Edge-Menü verwenden und darin Informationen darstellen können. Das lässt auf interessante neue Anwendungen für das Seiten-Display hoffen, sofern Entwickler die API auch nutzen.

Samsung selbst liefert schon einige nützliche Werkzeuge wie einen Kompass, ein Lineal und sogar ein Blitzlicht - mit im Menü selbst justierbarer Intensität - für das Seiten-Display.

Samsung Pay kommt

Fingerabdrucksensor, Herzfrequenzsensor, NFC und S-Health sind einige der Funktionen des S7 Edge, die es auch schon in vorherigen Gerätegenerationen gab.

Mit dem Fingerabdrucksensor wird bald auch die Bezahlfunktion Samsung Pay in Spanien und England starten. Wann Samsung Pay auch nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.

Samsung Galaxy S7 Edge: Software

Das Galaxy S7 Edge kommt mit Android 6.0.1 Marshmallow. Samsungs Android-Aufsatz TouchWiz wurde nicht geändert - im Vergleich mit dem S6 Edge+ oder dem Note 5. Meiner Meinung nach hat Samsung die Set-Menüs und die Schnelleinstellungen verbessert. Die Icons sehen aber immer noch etwas zu verspielt aus.

Das Smartphone kommt mit sieben Samsung-Apps, fünf von Microsoft, einigen Google-Apps, Facebook und Whatsapp. Insgesamt haben wir 25 vorinstallierte Applikationen gefunden.

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TouchWiz beim Galaxy S7 Edge: Nicht wirklich anders, sondern nur ein bisschen besser. / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S7 Edge: Performance

Zumindest in der europäischen Version des Galaxy S7 Edge, die wir getestet haben, fanden wir keinen Snapdragon 820. Stattdessen kommt Samsungs eigener 8-Kern-Chip Exynos 8890 zum Einsatz, in dem vier CPU-Kerne mit maximal 2,4 GHz getaktet werden und vier weitere Kerne mit bis zu 1,6 GHz. Laut Samsung sind CPU und GPU etwa 30 Prozent leistungsfähiger als beim S6.

Wenn beim Samsung Galaxy S7 Edge nur ein oder zwei Prozessorkerne beansprucht werden, werden diese automatisch auf 2,6 GHz übertaktet, was mitunter für kürzere Ladezeiten sorgen kann. Die verwendete Heatpipe-Kühllösung ist außerdem in der Lage, thermische Drosselung zu verhindern.

Bei unseren Stresstests kam es wie beim Samsung Galaxy S7 zu einer hitzebedingten Reduzierung des Arbeitstempos. Diese Reduzierung schränkte die Leistung aber kaum ein und auch in unseren ausführlichen Tests zeigte das Samsung Galaxy S7 Edge fast keine Schwächen.

Selbst wenn im Hintergrund mehrere Anwendungen liefen und zahlreiche Apps schnell hintereinander aufgerufen wurde, kam es zu keinen Performance-Einbrüchen. Diese traten jedoch gelegentlich bei den Spielen Need for Speed ​​No Limits, Asphalt 8, Real Racing 3 und Gods of Rome auf. Diese Probleme hatte meine Kollegin Sophia Neun nicht,, die ein anderes Samsung Galaxy S7 Edge hat.

galaxy s7 edge memoria apps segundo plano
Selbst wenn 59 Apps im Hintergrund laufen, bekommt das S7 Edge keine Probleme. / © ANDROIDPIT

Als interner Speicher wird 32 GByte UFS-II-Speicher verwendet. Dieser Flash-Speicher, der sich ebenfalls im Samsung Galaxy S7 findet,  lieferte die höchsten Werte, die wir mit einem Android-Gerät gemessen haben. Mit 389 MByte/s Lese- und 68 MByte/s Schreibgeschwindigkeit in Vellamo Metal ist das Galaxy S7 Edge 2,45 beziehungsweise 1,39 Mal so schnell wie das gleich teure Nexus 6P.

Vellamo - metal Vellamo - multicore AnTuTu Geekbench 3 - single core Geekbench 3 - multicore
v3.2.3 v3.2.3 v6.0.4 v3.3.2 v3.3.2
2.163 Punkte 3.424 Punkte 131.202 Punkte 1.883 Punkte 6.173 Punkte

Diese Schnelligkeit merkt man besonders beim Einschalten oder Neustarten des Smartphones und vor allem beim Installieren und Starten von Apps.

Leider stehen nur 25 GByte dieses schnellen Speichers zur Verfügung und dieser Speicher ist sehr schnell belegt. Immerhin können Nutzer Daten auf eine Speicherkarte (maximal 120 GB) auslagern. Leider lasen sich nur Fotos, Videos und Musik übertragen, bei Apps kann nur ein Bruchteil davon auf eine Speicherkarte kopiert werden.

Samsung Galaxy S7 Edge: Audio

Der Lautsprecher des S7 Edge ist der gleiche, der auch im S7, dem Galaxy ​​Note 5 und dem S6 Edge Plus eingebaut wurde. Dieser gibt verschiedene Musikstücke - Pop, Rock, Klassik - insgesamt sehr gut wieder, dreht man die Lautstärke hingegen über 75 Prozent auf, dann nimmt die Sound-Qualität merklich ab.

Dieses Problem lässt sich dadurch umgehen, indem der Nutzer Kopfhörer anschließt, auch kann durch Software-Optimierungen (per Equalizer) das Klangbild individuell eingestellt werden. Wer Inhalte über Kopfhörer hört, kommt außerdem in den Genuss von Stereo-Sound, wohingegen die Lautsprecher nur in Mono wiedergeben.

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Mit Kopfhörern ist das Sound-Erlebnis beim Galaxy S7 Edge um einiges besser. / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S7 Edge: Kamera

Der Sensor des Samsung Galaxy S7 Edge verfügt im Vergleich zum 16-Megapixelsensor des S6 zwar nur über 12 Megapixel, geht aber mit einer verbesserten Blende von f/1.7 und Dual-Pixel-Technik deutlich weiter. Die beiden S7-Modelle sind die ersten Smartphones mit dieser Technik, die bisher nur bei teuren Spiegelreflexkameras von Canon eingesetzt wurde. Die Front-Kamera bietet eine 5-Megapixel-Auflösung mit einer Blende von ebenfalls f/1.7.

Dual-Pixel bedeutet, dass für jeden Bildpunkt zwei lichtempfindliche Fotodioden zum Einsatz kommen, es gibt insgesamt also 24 Millionen parallel arbeitende Fotodioden. Im Vergleich zum S6 Edge und S6 soll der Autofokus des Galaxy S7 Edge und des S7 bei schlechten Lichtverhältnissen bis zu viermal schneller und auch bei guten Lichtverhältnissen immer noch doppelt so schnell arbeiten.

galaxy s7 review camera modos
Die Foto-App bietet eine Fülle an Einstellungsmöglichkeiten. / © ANDROIDPIT

Ob diese Werte erreicht werden, kann ich nicht sagen, da die Tests nicht im Fotolabor durchgeführt wurden. Fest steht, dass die Fotos, die mit dem Samsung Galaxy S7 Edge gemacht werden, einfach hervorragend aussehen. Besonders die Schärfe und der Detailgrad der Bilder sind beeindruckend. Auch gelingen selbst bei sehr hellen oder sehr dunklen Lichtverhältnisse hervorragende Schnappschüsse. Ebenfalls kein Problem hat die Kamera des Samsung Galaxy S7 Edge, wenn der Nutzer sich schnell bewegende Objekte ablichten will.

Die Ausstattung der Foto-App ist ebenfalls hervorragend. So bietet die Foto-App zahlreiche Einstellungsoptionen an, unter anderem Zeitlupen- oder Zeitraffer-Aufnahmen. Auch gibt es hilfreiche Voreinstellungen sowie fixierte Fokus- und Belichtungswerte. Wer seine Bilder außerdem noch bearbeiten will, kann das ebenfalls machen und selbst eine hilfreiche Funktion für Selfies stellt die Software bereit. Mit der lassen sich ganz leicht mehrere Personen auf einem Selfie unterbringen.

Samsung Galaxy S7 Edge: Akku

Samsung hat einen 3.600-mAh-Akku im S7 Edge untergebracht, obwohl weniger Platz als im Gehäuse des S6 Edge+ (3.000 mAh) vorhanden ist. Im Vergleich zum normalen S6 (2.550 mAh) steigt die Akku-Kapazität sogar um über 1.000 mAh. Wie hat Samsung das geschafft? Laut Samsung setzt man dazu auf eine neue Technik für verformbare, eigens gebaute Akkus, mit der Aussparungen im Gerät genutzt werden können. Das bedeutet aber auch, dass der Akku nicht auswechselbar ist.

Um die Akkulaufzeit zu optimieren, kommt außerdem Android Marshmallow zum Einsatz, auch kann durch Samsung-Software die Laufzeit optimiert werden.

galaxy s7 edge economizar bateria
Mit den passenden Einstellungen (hier bei Spielen) lässt sich Akku sparen. / © ANDROIDPIT

Die beobachtet unter anderem Euer Nutzungsverhalten und versetzt Apps in einen Tiefschlafmodus, wenn Ihr sie drei Tage lang ignoriert habt. Das sorgt für eine verlängerte Standby-Zeit, ohne die Funktionalität einzuschränken.

Das Samsung Galaxy S7 Edge lässt sich sowohl mit Kabel als auch kabellos laden, eine Schnellladefunktion hat das S7 Edge ebenfalls. Bei meinen Tests habe ich das Samsung Galaxy S7 Edge ausschließlich mit dem Ladekabel aufgeladen und das ging insgesamt sehr schnell. So brauchte das Smartphone ungefähr eine Stunde und 16 Minuten, bis der Akku von 5 Prozent wieder auf 100 Prozent war. Bei mehreren Tests sank der Akku innerhalb von 24 Stunden von 100 Prozent auf 20 Prozent.

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Der Akku des Galaxy S7 Edge hält in der Regel 24 Stunden durch.  / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S7 Edge: Technische Daten

Abmessungen: 150,9 x 72,6 x 7,7 mm
Gewicht: 157 g
Akkukapazität: 3600 mAh
Display-Größe: 5,5 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 2560 x 1440 Pixel (534 ppi)
Kamera vorne: 5 Megapixel
Kamera hinten: 12 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 6.0 - Marshmallow
Benutzeroberfläche: TouchWiz
RAM: 4 GB
Interner Speicher: 32 GB
64 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Samsung Exynos 8890
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,3 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Bluetooth 4.2

Abschließendes Urteil

Samsung hat sich der Kritik am Samsung Galaxy S6 angenommen und unter anderem den microSD-Slot wieder eingeführt. Aber auch am Design, beziehungsweise der Größe wurden im Vergleich zum S6 Änderungen vorgenommen, die sich positiv auswirken. Das S7 Edge wirkt kompakt und liegt angenehm in der Hand.

Es ist aber nicht nur das Design, welches das Samsung Galaxy S7 Edge zu einem ganz besonderen Smartphone macht, sondern es sind die vielen kleinen und großen Verbesserungen. So machen die Kameras ausgezeichnete Bilder und die Geschwindigkeit ist abgesehen von minimalen Schwächen hervorragend. Dass das Smartphone auch dank eines stärkeren Akkus länger durchhält und nun wasserfest ist, sind weitere Pluspunkte. Nicht unerwähnt lassen sollte man auch das sinnvolle Zubehör wie die VR-Brille Gear VR und die Gear 360.

Wer sich für das Samsung Galaxy S7 Edge entscheidet, bekommt ein absolutes Top-Smartphone. Das unterscheidet sich im Vergleich zum Samsung Galaxy S7 nicht großartig, mit seinem etwas größeren Display und den Seitenrändern, die jetzt von mehr Apps unterstützt werden, hat es aber zwei sehr gute Argumente auf seiner Seite. Dafür kostet das Galaxy S7 Edge aber auch rund 100 Euro mehr als das S7.

Top-Kommentare der Community

  • Frank K. 22.02.2016

    100 Minuten für 3.600mAh entspricht einem Ladestrom von ca. 2,5A - machbar. Aber in 20 Minuten? Da müssten ja 13A durch die Leitung fließen - eher unrealistisch.

  • abdullah 21.02.2016

    Ich finde das s7 edge richtig geil!! Endlich ein großer Akku verbaut und Rest der Technik ist sowieso Spitze. Dazu noch micro sd Slot was will man mehr. Optisch wirkt es sehr edel, Kamera, Performance und Akku denke ich wird auch super sein. Also bin eigentlich kein Samsung Fan aber sehe aktuell kein Gerät was dem galaxy s7 /s7 edge das Wasser reichen kann. Denke jetzt werden es andere Android hersteller wie Sony LG und vor allem htc sehr schwierig haben da mitzuhalten

  • MIGELL 09.03.2016

    Ob man Samsung mag oder nicht,...
    7,7 mm STB bei einem Akku von 3600 mAh und das bei einem Gewicht von nur 156 Gramm auf 5,5 Zoll finde ich sehr beeindruckend...
    Respekt.
    Und das Design ist meiner Ansicht nach, sehr stimmig und "schnörkellos.
    Da hat Big SAM. die Hausaufgaben gemacht. :)

  • DiDaDo 23.02.2016

    Handyversicherung ... na klar. Des deutschen wertvollstes Stück, sein Smartphone, muss jetzt auch schon teuer versichert werden *kopfschüttel*. Wozu die Elektronik von Hause aus durch Sturz und Wasserschäden schützen, wenn man sich doch ne überteuerte Versicherung andrehen lassen kann? :D Gottohgott!

  • Jorgo von Starhemberg 21.02.2016

    Das wird bestimmt mein nächstes Smartphone werden! Ich hab das S6 Edge und bin aber sowas von zufrieden damit! Das S7 Edge wird es noch toppen! #samsung4ever

274 Kommentare

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  • Hallo ich habe seit kurzem das s7 Edge und habe ein Problem ! Vllt könnt ihr mir helfen ! Ich schliesse mein Whatsapp und bin trotzdem online obwohl es geschlossen ist ! Wie kann ich das Problem lösen das ich wirklich offline bin wenn ich die App schliesse ? Bitte helft mir ! Danke ! Grüsse Ann Christin

  • Hallo ! Stimmt es wirklich das man wenn man das s7 edge bedient an den rändern automatisch Apps öffnen die man eigentlich nicht öffnen will weil man zum Beispiel mit dem Handballen dran kommt ? Was kann man machen damit das nicht passiert ? Kommt man mit dem samsung galaxy s7 Edge bei sehr intensiver nutzung locker durch den Tag ? Überlege ob ich mir am 6.3. Das samsung galaxy S7 edge mit vertrsgsverlängerung kaufe ! Über hilfreiche Antworten wäre ich euch sehr dankbar ! LG Anni

  • Hallo guten Tag ! Schadet es dem Akku wenn man ihn jeden Tag auf 100 Prozent voll auflädt ? Kann der akku da durch Kaputt gehen ? Würde mich über eine Antwort sehr freuen ! Bin nicht so erfahren was das aufladen von Smartphone angeht ! Würde mich über eine Antwort freuen ! Liebe Grüße Anne ☺

  • Gute Akkulaufzeit kann ich nicht bestätigen. Ich telefoniere kaum, Internet auch nur wenn nötig, Sparmodus an und Display runtergeregelt. Trotzdem hält der Akku mit Glück einen halben Tag. Das konnte mein altes Xperia Z2 besser (fast 2 Tage)

    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Klingt nach einer App, die deinen Akku leer saugt. Hast du die Facebook-App installiert?

      • Nein ich nutze weder Facebook noch Whatsapp. Einzig Threema aber daran liegt es nicht. Achja Spiele nutze ich auch nicht.

      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Es ist immer schwer eine App ausfindig zu machen. Hast du schon einmal probiert das S7 zurück zu setzen? Ein halber Tag bei geringer Nutzung ist wirklich nicht normal :(

      • Ja hab ich schon probiert. Werde mich mal an den Support wenden. Evtl. ist der Akku ja defekt. Danke für die Tipps.

      • Samsung Konto angemeldet? Falls nein sollte das passieren damit alle Stock apps aktualisiert werden.

  • Blowfly vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    was hat ne neue Gehäusefarbe mit dem alten Test zu tun ? Richtig, nichts.

  • Samsung , guter Bildschirm, aber eben nicht wirklich Sonnenlicht tauglich und damit sein Geld nicht wert. Die technischen Dinge, die gibt RS von Chinas Fertigen zum halben Preis gleichwertiges und gar besseres , siehe Elephonr Wovney und P9000 Modelle. kaufe ich lieber 2 davon als ein Samsung. Was das Design betrifft, das hat wohl null Stellenwert, denn 600€ geraete kommen in die Schutzhuelle und da ist rund eckig bedeutungslos.

    • D. L. vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Die Realität widerspricht deinen Thesen. Das Display ist selbst bei voller Sonneneinstrahlung überragend gut ablesbar, ich nutze es täglich auf dem Rad mit Road Bike. Es gibt kaum besseres. Und Schutzhüllen gibt es ultraslim, die fallen kaum auf. Aber nimm ruhig 2 Chinesen. ;-)

    • also bin zwar kein Samsung fan mehr ,aber da ich das s7 Edge hatte und das Display (seit dem s4 oder s5) , wenn du es auf autohelligkeit hast und die Sonne drauf scheint , quasi das Display 50 % heller strahlt als wenn man die max Einstellung manuell nutzt.das Display von Samsung lässt sich deshalb bei Sonne perfekt ablesen.

    • @Wolfgang das ist quatsch. Steht das s6 oder s7 auf Helligkeitsautomatik geht das Display in einen Helligkeitsboost wenn es von direkter Sonne angestrahlt wird. Dabei geht es auf über 700Candela so hell ist kein anderes Display. ( Das Iphone schaft z.b keine 400 Candela )

      Ich selber habe bei meiner Custom TW Version sogar einen Outdoor Modus dabei wird es noch Heller, so hell das man im dunklen wegen Blendung garnicht mehr sieht (: )
      Wie gesagt das passiert nur wenn es auf Automatik steht.

  • Kann mir jemand der das Handy schon länger besitzt sagen wie die Displayzeit bei dem Handy ist? Bei normaler Nutzung?
    Will endlich mein Nexus 4 ablösen und wenn ich keine Powerbank benutze, schaffe ich vllt 2,5 h Displayzeit und das mit Energiesparmodus.. joaa, ist nicht so geil :D

    • Die Display on Zeiten Variieren sehr. Die Display on zeiten sind z.b mit schwarzen Themes länger.

      Mein Rekord mitm s5 liegt bei 9,5h Display on beim s6 7h Display on. Beim s7 sollt minimal mehr möglich sein als beim s6.

  • Da hab ich mich ja doch richtig entschieden und muss sagen das S7 Edge ist wirglich top danke für den tollen Tesbericht

  • Ob man Samsung mag oder nicht,...
    7,7 mm STB bei einem Akku von 3600 mAh und das bei einem Gewicht von nur 156 Gramm auf 5,5 Zoll finde ich sehr beeindruckend...
    Respekt.
    Und das Design ist meiner Ansicht nach, sehr stimmig und "schnörkellos.
    Da hat Big SAM. die Hausaufgaben gemacht. :)

    • 2014 waren die Hausaufgaben von Samsung deutlich besser. Hardware jetzt 2016 auf jeden Fall sehr gut, aber grobe Patzer bei den Basics.

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