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Samsung Galaxy S7 im Test: Das wasserdichte Gamer-Smartphone

Größerer Akku, MicroSD-Slot und schnelle Kamera: Samsung hat mit dem Galaxy S7 eines der leistungsfähigsten Android-Smartphones entwickelt, das es derzeit zu kaufen gibt. Trotzdem ist das Galaxy S7 nicht perfekt.

Bewertung

Pro

  • Sehr hohes Arbeits- und Gaming-Tempo
  • Exzellente Bildqualität des Displays
  • Tempo und Qualität der Kameras
  • Wasserfest

Contra

  • Unvollständiger MicroSD-Support

Samsung Galaxy S7: Preis und Verfügbarkeit

Das Galaxy S7 ist seit dem 11. März 2016 erhältlich. Beim Preis halten sich die meisten Händler an die UVP des Herstellers von 699 Euro. In anderen Ländern sind Modelle mit 64 GByte internem Speicher verfügbar. In Deutschland gibt es nur die Variante mit 32 GByte Speicher. Als Farben stehen die Varianten Schwarz, Weiß, Gold, Silber und Pink zur Auswahl.

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Bei uns wird es das silberne S7 nicht geben. / © ANDROIDPIT

Das Galaxy S7 gilt laut EISA-Award als das Smartphone mit der beten Kamera. Erfahrt mehr zu dem Urteil in unserem Artikel:

Samsung Galaxy S7: Design und Verarbeitung

Das Galaxy S7 stellt äußerlich nur ein geringfügiges Update zum Vorgänger dar. Es ist im Vergleich zu den meisten anderen Android-Spitzengeräten kompakt und fühlt sich leicht an. Wie der Vorvorgänger Galaxy S5 ist das S7 wieder wasserdicht. Somit kann das Galaxy S7 einen Sturz in klares Wasser unbeschadet überstehen und Ihr könnt es abwaschen. Diese Funktion haben sonst nur Sonys Xperia-Z-Geräte und das Moto G (2015) sowie einige Outdoor-Smartphones.

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Auf der Vorderseite bleibt beim S7 alles wie gehabt. / © ANDROIDPIT

Wie der Vorgänger ist auch das Galaxy S7 wieder 5,1 Zoll groß, verfügt über einen Rahmen aus Aluminium und sowohl die Rück- als auch die Frontseite bestehen aus kratzresistentem Gorilla Glass 4. Das Galaxy S7 ist mit 142,4 x 69,6 x 7,9 Millimeter im Vergleich zum Vorgänger 1,1 Millimeter dicker geworden. Im so geschaffenen Platz befindet sich ein Akku mit 17,6 Prozent mehr Fassungsvermögen als der Akku des Vorgängers.

Auf der Rückseite des Galaxy S7 ist die offensichtlichste Änderung zu sehen, denn dort befindet sich jetzt ein seitlich gebogenes Glas - ähnlich wie beim Note 5. Durch diese Rundungen in Kombination mit der handlichen 5,1-Zoll-Größe fühlt sich das Galaxy S7 sehr angenehm an und liegt gut in der Hand.

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Die ergonomische Beugung der Glasrückseite verleiht dem S7 eine angenehme Haptik. / © ANDROIDPIT

Die Rückseite ist aber nicht die einzige Veränderung. Auch die Kameralinse hat Samsung gegenüber dem Galaxy S6 verbessert. Die neue Optik ragt dabei nur noch 0,46 Millimeter aus der Rückseite heraus. Zum Vergleich: Beim Galaxy S6 steht die Optik der Kamera 1,7 Millimeter hervor.

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Oben befindet sich ein weiteres Mikrofon und der Einschub für die MicroSD- und die SIM-Karte. / © ANDROIDPIT

Auf der Vorderseite bleibt Samsung dem Galaxy-S-Design treu. Der Annäherungs- und Lichtsensor, die Frontkamera und der Lautsprecher zum Telefonieren befinden sich an der gleichen Stelle wie beim Galaxy S6. Auch der physische Homebutton mit Fingerabdrucksensor, mittig unterhalb des Displays, ist identisch geformt und platziert.

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Das Seitenprofil wurde endlich komplett abgerundet. Dank der geschwungenen Rückseite lässt sich das S7 einfacher vom Tisch aufheben. / © ANDROIDPIT

Die Unterschiede kann man mit den Händen besser erfassen als mit den Augen. Der Rahmen wurde endlich komplett abgerundet. Und wenn man das S7 zum ersten Mal aufhebt, merkt man den Vorteil des gebogenen Glases auf der Rückseite. Durch die angehobenen Kanten ist es einfacher, unter das Gehäuse zu greifen und das S7 anzuheben. Es sind Details wie diese, an denen man die Perfektion des Designs bemerkt.

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Der Power-Button rechts lässt sich schnell mit dem Daumen erreichen. / © ANDROIDPIT

Trotz der offenen Anschlüsse und der Lautsprecherbohrungen ist das Galaxy S7 vor dem Eindringen von Wasser und Staub nach IP68-Schutzklasse zertifiziert. IP68 heißt eigentlich, dass das Galaxy S7 zeitlich unbegrenzt eintauchen darf. Samsung schränkt das Versprechen auf der Produktseite auf "1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten" ein.

Samsung Galaxy S7: Display

Das Display des Galaxy S7 ist Samsung-typisch hervorragend. Es stellt feinste Details scharf und ohne Treppeneffekt dar. Kontrast und Sättigung sind brillant. Die Helligkeitsanpassung hält auch starkem Sonneneinfall stand. Dadurch lassen sich Bildschirminhalte sowohl tagsüber als auch nachts mühelos ablesen.

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Gewohnt brilliant: Galaxy S7 Display. / © ANDROIDPIT

Wie schon beim Galaxy S6 nutzt auch das Galaxy S7 ein 5,1-Zoll-Super-AMOLED-Display, das mit WQHD von 2.560 x 1.440 Bildpunkten auflöst. Die Pixeldichte liegt beim neuen Galaxy S7 bei 577 ppi. Für den alltäglichen Einsatz ist diese Auflösung sehr gut, im Einsatz mit der VR-Brille werden die dunklen Bereiche zwischen den Pixeln jedoch zum Störfaktor.

Samsung stattet das Galaxy S7 mit weiteren Optimierungen aus. Dank ihnen werden abhängig vom Umgebungslicht Kontrast und Helligkeit justiert. Dies sorgt zusätzlich für verbesserte Lesbarkeit. In sehr dunklen Umgebungen kann man dieser Automatik bei der Arbeit zusehen, so dass man nachts mitunter ein Flackern wahrnimmt.

Samsung Galaxy S7: Besonderheiten

Always-on

Das Galaxy S7 verfügt wie das LG G5 über ein Display, das dauerhaft aktiv ist. Mit der sogenannten Always-on-Funktion können zahlreiche Informationen wie der Kalender, die Uhrzeit oder Benachrichtigungen bei ausgeschaltetem Bildschirm angezeigt werden.

Der Effekt auf die Akkulaufzeit ist gering, aber spürbar. Laut Samsung soll die Always-on-Funktion kaum Strom verbrauchen, da nur einzelne Pixel aktiviert werden. Da mich im Test jedoch die Helligkeit der Alway-on-Anzeige gestört hat, habe ich sie per Schnelleinstellung meist deaktiviert.

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Always on. / © ANDROIDPIT

Staub- und wasserdicht nach IP68

Endlich ist die Galaxy-S-Reihe wieder staub- und wasserdicht, aber statt wie beim Galaxy S5 nur vor zeitweiliges Eintauchen in Wasser geschützt zu sein, ist das Galaxy S7 gleich für dauerhaftes Eintauchen in Wasser gesichert. Damit ist es um eine Schutzklasse besser als das Galaxy S5 und weitaus besser geschützt als das Galaxy S6, das überhaupt keinen Schutz vor diesen Elementen bot.

Im Testzeitraum habe ich das Galaxy S7 mehrfach abgewaschen. Besonders innovativ ist die Erkennung nasser Anschlüsse: Schiebt Ihr mit dem Ladekabel einen Tropfen Wasser in den USB-Anschluss, verweigert das S7 den Strom, um Kurzschlüssen vorzubeugen.

Game Launcher und Vulkan

Als Besonderheit des Galaxy S7 kann man auch den Game Launcher nennen. Damit bündelt Samsung alles zum Thema Games für den S7-Nutzer. Hier werden die installierten Apps und weitere Games-relevante Funktionen gesammelt. Nennenswert sind insbesondere Funktionen wie Screenshots und das Aufzeichnen von Gameplay-Videos und das direkte Teilen dieser Aufzeichnungen über die sozialen Netzwerke.

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Der Game Launcher spart Energie, zeichnet Mitschnitte auf und minimiert das Spiel. / © ANDROIDPIT

Besonders der Game Mode ist für Dauerspieler interessant. In diesem Modus können sämtliche Benachrichtigungen deaktiviert werden und man kann sogar sämtliche Leistungs-Ressourcen auf das Spiel fokussieren. Alle Hintergrundaktivitäten werden dann deaktiviert, so dass dem Spiel alle Ressourcen zur Verfügung stehen.

Da das Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge zu den ersten Smartphones zählen, die die neue Game-API Vulkan unterstützen, können wir künftig mit noch realistischer Grafik in Android-Spielen rechnen. Weitere Informationen zu der neuen Vulkan-API haben wir für Euch in einem separaten Artikel zusammengefasst.

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Game Launcher auf dem S7 Edge./ © ANDROIDPIT

Finger-Print-Sensor

Auch beim Galaxy S7 steckt der Fingerabdrucksensor im physischen Homebutton - wie auch schon im S6. Künftig wird der Fingerabdrucksensor auch Samsung Pay unterstützen. Diese neue Form des Bezahlens per Smartphone wird in diesem Jahr in Spanien und England veröffentlicht. Wann und ob Samsung Pay nach Deutschland kommt, können wir noch nicht sagen.

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Mit dem Galaxy S7 präsentiert Samsung auch wieder zahlreiches Zubehör mit Always-on-Unterstützung. / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S7: Software

Samsung installiert auf dem Galaxy S7 Android 6.0.1 Marshmallow mit TouchWiz-Oberfläche. Es werden nur sehr wenige und nützliche Apps vorinstalliert. Die Software sorgt nicht für Verzögerungen im Arbeitsablauf und bietet nützliche Erweiterungen. Monatliche Softwareupdates befreien das Galaxy S7 von Sicherheitsmängeln und Software-Fehlern.

Neben den sieben Samsung-Apps sind noch fünf von Microsoft sowie Facebook, WhatsApp und die Google-Apps installiert. Die Mobilfunk-Provider werden weitere Apps vorinstallieren und netzspezifische Anpassungen vornehmen, um etwa Voice over LTE oder mobiles Bezahlen zu unterstützen.

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TouchWiz auf dem Galaxy S7 Edge: Anpassung an Marshmallow. / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S7: Performance

Die Leistung des getesteten Galaxy S7 war mit der ersten Firmware hervorragend, jedoch kam es zu kleinen Aussetzern und einem Absturz. Updates werden die Fehler voraussichtlich beheben und die Zuverlässigkeit erhöhen. Schwachpunkt ist der zu kleine interne Speicher, der sich nur für Fotos und Musik erweitern lässt.

Samsung hat die Komponenten des schnellen Galaxy S6 weiter optimiert und vor allem die Gaming-Leistung erhöht. In vielen Messungen ist es schneller als alle Android-Geräte, die wir zuvor in der Redaktion hatten. Die Gaming-Leistung bewegt sich im Bereich der des Pixel C Tablets, dessen Grafikchip vom Gaming-Experten Nvidia stammt. Gemeinsam mit den geplanten Software-Optimierungen mit der Vulkan-Schnittstelle erwarten wir für das Galaxy S7 ein noch nie dagewesenes Gaming-Erlebnis. Noch sind zu wenige Titel auf Basis der neuen Technologie im Umlauf.

  Galaxy S7 (Exynos) Galaxy S6 Huawei Mate 8
Vellamo Metal 2743 2585 2917
Vellamo Multi Core 3371 3192 3390
AnTuTu 6.0.4 130270 76703 90040
Basemark X 1.1 High 31131 15134 15325

Das Galaxy S7, das wir testen durften, war die europäische Version mit dem Exynos 8890. Der neue Top-Prozessor von Samsung verfügt über vier plus vier CPU-Kerne und einen Mali-T880-Grafikkern. Wenn nur ein oder zwei Prozessorkerne beansprucht werden, werden diese automatisch auf 2,6 GHz übertaktet, was für kürzere Ladezeiten sorgt. Die verwendete Heatpipe-Kühllösung kann im Alltag thermische Drosselung verhindern. Nur in manchen unserer Stresstests kam es zu einer hitzebedingten Reduzierung des Arbeitstempos. In den USA kommt als Prozessor der Qualcomm Snapdragon 820 zum Einsatz, den wir in der AndroidPIT-Redaktion noch nicht testen konnten. Wir erwarten eine vergleichbare Geschwindigkeit.

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Vor allem die Gaming-Leistung wurde drastisch erhöht. / © ANDROIDPIT

Als interner Speicher wird 32 GByte UFS-2.0-Speicher verwendet. Dieser Flash-Speicher liefert die höchsten Messwerte, die wir mit einem Android-Gerät festgestellt haben. Mit 389 MByte/s Lese- und 68 MByte/s Schreibgeschwindigkeit in Vellamo Metal ist das Galaxy S7 2,45 beziehungsweise 1,39 Mal so schnell wie das gleich teure Nexus 6P. Im Alltag merkt man das beim Einschalten oder Neustarten des Gerätes und vor allem beim Installieren und Starten von Apps. Nutzer eines anderen Smartphones fallen die geringen Wartezeiten deutlich auf.

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Vellamos Detail-Infos geben Aufschluss über CPU- und Flash-Geschwindigkeit. / © ANDROIDPIT

Leider stehen Euch nur 25 GByte dieses schnellen Speichers zur Verfügung. Wenn Ihr viele Apps und insbesondere Spiele installiert, seid Ihr damit schnell am Ende. Da Samsung es Euch trotz installiertem Android 6.0 Marshmallow nicht erlaubt, MicroSD-Karten als internen Speicher zu formatieren, könnt Ihr die Speichererweiterung lediglich für Fotos, Videos, Musik und einen Bruchteil der Apps verwenden.

Das Testgerät stürzte in fünf Tagen ein Mal ab und ein anderes Mal musste die TouchWiz-Benutzeroberfläche neu starten. Da Samsung monatliche Sicherheitsupdates liefert, rechnen wir auch mit baldigen Patches und Verbesserungen der ohnehin schon sehr guten Stabilität.

Samsung Galaxy S7: Audio

Der Klang des Gehäuselautsprechers ist fest und laut. Er wurde in erster Linie für Audiokonferenzen optimiert und eignet sich aufgrund der niedrigen Frequenzabdeckung nicht für Musik. Dafür wird ein In-Ear-Headset mitgeliefert. Ihm liegt ein zusätzliches Paar Ohrpassstücke bei. Der Klang des Headsets eignet sich gut zum Musikhören. Software-Optimierungen per Equalizer helfen Euch dabei, das Klangbild Eurem Geschmack entsprechend anzupassen.

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Die beiden neuen Galaxy S7 (links) Galaxy S7 Edge (mitte) und das alte Galaxy S6 (rechts). / © ANDROIDPIT

Das Galaxy S7 bietet eine Diktiergeräte-App. Sie nutzt die Mikrofone am oberen und unteren Gehäuserand im Stereomodus und erlaubt so eine einfachere Sprecherunterscheidung beim nachträglichen Anhören.

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Die Mikrofon-Signale werden beim Aufzeichnen auf die Stereo-Kanäle aufgeteilt. / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S7: Kamera

Die Kamera des Galaxy S7 ist eine der besten Smartphone-Kameras, die wir bisher getestet haben. Vor allem ihre Fokus- und Auslösezeit in Verbindung mit der Schnellstartfunktion macht sie zu einem Spaßfaktor und Kaufargument dieses Smartphones. Nur wenige Schnappschüsse gelingen nicht beim ersten Versuch.

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Weniger Megapixel, dafür mehr Lichtempfindlichkeit. / © ANDROIDPIT

Samsung hat die Megapixelanzahl des Hauptkamera-Sensors von 16 auf 12 Megapixel reduziert. Dennoch wurde die Qualität der Fotos weiter verbessert. Das liegt insbesondere daran, dass die Kamera von der Dual-Pixel-Technologie Gebrauch macht. Hierbei handelt es sich um eine Technik, die bisher nur bei teuren Spiegelreflexkameras von Canon verbaut wurde. Ein Vorteil der doppelten Pixel ist, dass der Autofokus extrem schnell sein kann, da er direkten Zugriff auf einen der doppelten Pixel hat.

Bei der Blende geht Samsung einen Schritt weiter als beim Galaxy S6. Die Blende wird von f/1.9 auf f/1.7 geweitet. Dies vergrößert die Menge des einfallenden Lichts, so dass insbesondere in schwach beleuchteten Umgebungen bessere Schnappschüsse gelingen. Selbstverständlich hat das Galaxy S7 einen optischen Bildstabilisator, der insbesondere in Videos das natürliche Zittern Eurer Hand ausgleicht.

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Die Kamera-App des S7 ist mit der des S6 identisch. / © ANDROIDPIT

Wie immer bietet die Foto-App etliche Profi-Funktionen, die ein vielseitiges Spektrum an spannenden und spaßigen Features bieten. Macht Zeitlupen- oder Zeitraffer-Aufnahmen, greift auf zahlreiche Voreinstellungen zurück oder fixiert Fokus- und Belichtungswerte. Damit werden sehr komplizierte Belichtungsszenarien überhaupt erst fotografierbar.

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Einmal fixiert, gibt die Kamera den Fokus nicht mehr her. / © ANDROIDPIT

Die Selfie-Cam des Galaxy S7 löst in 5 Megapixeln auf und besitzt ebenfalls eine f/1,7-Blende. Damit hat sie im Test verblüffende Ergebnisse geliefert, deren Dynamikumfang auch in sehr schwachen Lichtverhältnissen überzeugen konnte.

Samsung Galaxy S7: Akku

Das Galaxy S7 kommt mit einer Akkuladung auch bei starker Nutzung gut über den Tag. Der fest verbaute Akku lässt sich mit dem Original-Ladegerät binnen 90 Minuten komplett aufladen. Die Energiesparhilfen sind die intelligentesten, die uns in einem Testgerät untergekommen sind und stehen der Funktionalität nicht im Wege, wie man es von Konkurrenzlösungen kennt, bei denen Abstriche bei der Leistung gemacht werden müssen.

Der Akku des Galaxy S6 war ein Schwachpunkt, den viele Nutzer kritisiert haben. Samsung hat die Kritik angenommen und beim Galaxy S7 nun einen 3.000-mAh-Akku verbaut. Nacho Nieto, der spanische Technologie-Chef bei Samsung Spanien, hat uns erklärt, dass der Akku im S7 formbar ist und es dadurch erst möglich war, einen 3.000-mAh-Akku in das Gehäuse einzusetzen. Der formbare Akku kann auch so angepasst werden, dass er Freiräume ausfüllt, was mit der alten Akku-Lösung nicht möglich war.

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Über den Micro-A-Stecker könnt Ihr das Galaxy S7 schnellladen. / © ANDROIDPIT

Wie schon das Galaxy S6 könnt Ihr das S7 auch kabellos aufladen. Leider bleibt der Akku wie beim S6 fest verbaut. Den austauschbaren Akku gibt es im High-End-Segment also nur noch bei LG im G5.

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Für Games und Hintergrund-Apps gibt es Laufzeitoptimierungen per Software. / © ANDROIDPIT

Samsung hat dem Samsung Galaxy S7 softwareseitige Laufzeit-Optimierungen mitgegeben. Diese registrieren Euer Nutzungverhalten und versetzen Apps in einen Tiefschlafmodus, wenn Ihr sie drei Tage lang ignoriert habt. Das sorgt für eine verlängerte Standby-Zeit, ohne die Funktionalität einzuschränken. Ähnliche Funktionen anderer Hersteller sorgten für verspätet eintreffende Sofortnachrichten oder E-Mails. Beim S7 ist das nicht der Fall.

Samsung Galaxy S7: Technische Daten

    • Typ:
    • Smartphone
    • Modell:
    • Keine Angabe
    • Hersteller:
    • Samsung
    • Abmessungen:
    • 142,4 x 69,6 x 7,9 mm
    • Gewicht:
    • 152 g
    • Akkukapazität:
    • 3000 mAh
    • Display-Größe:
    • 5,1 Zoll
    • Display-Technologie:
    • AMOLED
    • Bildschirm:
    • 2560 x 1440 Pixel (577 ppi)
    • Kamera vorne:
    • 5 Megapixel
    • Kamera hinten:
    • 12 Megapixel
    • Blitz:
    • Dual-LED
    • Android-Version:
    • 6.0.1 - Marshmallow
    • Benutzeroberfläche:
    • TouchWiz
    • RAM:
    • 4 GB
    • Interner Speicher:
    • 32 GB
      64 GB
    • Wechselspeicher:
    • microSD
    • Chipsatz:
    • Samsung Exynos 8890
      Qualcomm Snapdragon 820
    • Anzahl Kerne:
    • 8
      4
    • Max. Taktung:
    • 2,6 GHz
      2,15 GHz
    • Konnektivität:
    • HSPA, LTE, NFC, Bluetooth 4.2

Abschließendes Urteil

Samsung hat auf seine Nutzer gehört: Der Akku wurde im Vergleich zum Galaxy S6 vergrößert, die Ergonomie optimiert und der Wasserschutz ist zurück. Außerdem wurde wieder ein MicroSD-Kartenslot wie beim S5 eingebaut. Es ist fast so, als wollte sich Samsung auf alte Qualitäten besinnen und neue Ideale perfektionieren. Leider kann der Akku nicht ausgewechselt werden, was sehr schade ist.

Das Galaxy S7 ist sein Geld trotzdem wert. Seine Kameras sind die besten, die wir bisher bei Smartphones getestet haben. Die Gaming-Performance ist schon jetzt spitze und wird dank künftigen Innovationen noch besser. Die Akkulaufzeit des S7 reicht auch bei vermehrter Nutzung aus und das Arbeitstempo ist ausgezeichnet.

Vor allem aber hat Samsung beim Galaxy S7 dank des traditionellen, aber perfektionierten Aussehens ein Prestige geschaffen, das wir nur vom iPhone kennen. Den gleichen Halo-Effekt bekommt man bei Samsung aber 50 Euro günstiger.

Top-Kommentare der Community

  •   44
    markus riedberger vor 10 Monaten

    die einen nörgeln eben an der technik rum die anderen an andoidpit und die dritten nörgeln an den nörglern herum.so hat jeder etwas zu nörgeln und alle sind zufrieden. was will man mehr

  • George O'Hara vor 10 Monaten

    Es hat sich schon was geändert hast du etwa gedacht samsung erfindet das smartphone neu? Schau dir die iphones,sonys,huaweis,xiaomis an die sehen auch alle "gleich aus"
    1. Akku ist deutlich größer als der vorgänger
    2. sd ist wieder an bord->s6 hatte kein sd slot
    3. staub und wasserdicht hat sonst niemand außer Sony bei einem highendgerät
    4.natürlich besseres prozessor und mehr ram usw
    5. allways on funktion-> für alle lg fanboys

    Klar hätte ich mir noch force touch und usb c gewünscht aber man kann nicht alles haben

    Übrigens touch wiz sieht seit 5.1 sehr viel besser aus als diese grässliche lg ui oder noch schlimmer die von huawei und xiaomi

    Gute nacht leute gehe jetzt pennen weil muss früh raus deswegen keine zeit und lust mit irgendwelchen fanatischen fanboys zu diskutieren

  • Lars. vor 10 Monaten

    Kritik an S6: Ey die Kamera ragt zu sehr raus!
    Samsungs Lösung: Leute wir machen einfach das Smartphone dicker, dann ragt die Kamera nicht mehr so sehr raus!

    Praktisch gesehen wurde der Kritikpunkt also ausgemerzt. Daumen hoch!

  • L3o vor 10 Monaten

    Das S7 sieht einfach 10 mal schöner aus als das LG G5.

  • Volkan aus HH vor 10 Monaten

    und ohne Typ C..... Schade

476 Kommentare

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  • Das S7 ist soweit ganz gut... aber was völliger Murks ist, ist der schrottige Lautsprecher samt schrottigem Sound! Da hat manches günstigere Tablet ja nen besseren Sound ! Für 699 € hätte ich wesentlich mehr vom Sound erwartet ?

  • Jetzt mal ehrlich glaubt einer das Ottonormalverbraucher es interessiert ob ein Phone USB C hat. Ich kann 1/3 meiner Apps auf SD Karte verschieben. Habe 5 GB Navigation drauf auch auf SD Karte meine Bilder und Musik natürlich auch. Habe jetzt noch 21 GB auf dem Gerät frei also wem das nicht reicht .

  • Udo K. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Alles ist Ansicht sache. Schön aussehen und funktionial sein ist gut. Aber schön aussehen was bringt schließlich ist es eine Gäret und keine Freundin. Läute würden nicht sagen o man hat er schönes Handy. Sondwr kuck doch denn dumkopf an wie er mit seine Handy angibt. 😆

  • Hallo liebe Android Pit Reaktion. Habt ihr beim Test einmal Kopfhörer angeschlossen? Bei meinem S7 ist es so, das keine Meldung, kein Symbol, kein gar nichts erscheint wenn ich kopfhörer anschließe... deswegen die Frage: ist das bei allen geräten so? oder is das bei mir ein bug? musik hören funktioniert, es wird halt nur von der software-seite her nichts erkannt. ist ein wenig störend.

  • M.E.0815 vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe bitte ne Frage bzgl. des SD Karten ^^Feature^^ bzw der Möglichkeit den internen Speicher zu erweitern. Oben hat Ihr folgendes geschrieben:
    Da Samsung es Euch trotz installiertem Android 6.0 Marshmallow nicht erlaubt, MicroSD-Karten als internen Speicher zu formatieren, könnt Ihr die Speichererweiterung lediglich für Fotos, Videos, Musik und einen Bruchteil der Apps verwenden.

    Hat sich das in der Zwischenzeit geändert oder ist eine Änderung in Zukunft angedacht? Ich meine dann darf es sich nicht Marshmallow nennen wenn es nicht funzt. Einer der Hauptfeatures ist doch die Speichererweiterung. Weil ansonsten ist das S7 dann wirklich für den Hintern. Sorry.

    Falls das wirklich so sein sollte, dann macht mich das traurig. Was macht Samsung da? Nur noch kaputte dort oder wie? Euch danke ich aber für diese kleine aber sehr wichtige Infomation!!!!

    Bleiben nur noch Mate 8 und LGG5.

    •   44
    • Es reicht doch wenn man manche Apps auslagern kann, dazu Fotos, bilder, videos musik.
      Wo ist dann das Problem?
      Gerade eben Apps würde ich nicht auslagern und im schnellen Speicher belassen...

      Was am meisten platz nimmt, sind doch Videos und eventuell große Musiksammlungen.
      Keine Ahnung ich sehe das Problem nicht.

      Wenn das nicht reicht, kann man es rooten und mit einem xposed Modul machen.

    •   7

      Das Problem ist den das du die sd nicht mehr siehst auf dem PC weil es formiert wird und verschlüsselt.
      also bringt den auch nix der große speicher wenn in nicht bearbeiten kannst am PC.

      •   44

        für was willst du den den speicher auf dem pc bearbeiten?
        per otg kabel usb stick anschliesen fotos, musik und smartphonesicherung dort drauf verschieben vom usb stick kannst du dann auf den pc kopieren.

    • @M.E.0815:
      Gedacht ist der "Adoptable Storage Mode" eigentlich für Geräte mit nur kleinem internen Speicher. Bei 32 GB intern würde ich erstmal sehen, ob mir das für Apps und OS nicht reicht. Da müssten je nach App-Größe mehrere Hundert bis über Tausend Apps drauf passen. Der interne UFS-II ist schon verdammt schnell, und wie es aussieht wurde beim SD-Slot des S7 nur ein UHS-I Interface verbaut. Man wird beim Starten von größeren Apps von der SD wohl schon eine Verzögerung bemerken.
      Wenn die 32 GB intern wirklich nicht reichen, kauf ne sehr schnelle SD.

      Du kannst dann nach den Anleitungen in diesem Thread gehen (deutsch und englisch):

      https://www.androidpit.de/forum/698058/samsung-galaxy-s7-edge-eure-speicherkarte-bis-200gb-mit-einem-trick-zum-internen-speicher-umwandeln-und-apps-auslagern?utm_source=DailyNewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=20160314_DN

      Nebenwirkungen und Risiken aber auf eigene Gefahr!
      Beim Moto G 2014 hab ich jetzt M drauf, und den "Adoptable Storage Mode" aktiviert. Läuft zufriedenstellend mit einer 64 GB Sandisk Extreme.
      Aber das Gerät hat auch nur 8 GB intern, und das S7 spielt, von seiner Performance her, in einer anderen Liga.

      • M.E.0815 vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Du und Ihr danke für die Tipps. Bei der Preisklasse lasse ich einfach keine Fehler mehr durch. Ein Marshmallow mit eindeutig geringerem Leistungsumfang ist einfach mal Mist. Ihr könnt ja gerne Gründe suchen warum 32GB reichen. Der Kartenslot+MM lassen aber denken, dass man den Speicher erweitern kann. Das geht nun aber leider nicht in vollem Umfang und das ist wirklich blöd. Ich will das Teil nicht rooten. Gerade durch Marshmallow sollten doch gleich mehrere Gründe für rooten wegfallen. Eine davon die Speichererweiterung welche Samsung nicht vollständig bietet. Somit hat Samsung ein weiteres Mal bei mir verkackt. Glaube das wird dann doch ein LG. Wobei ich mir da nicht auch nicht so sicher bin. Nachher gibt es da genau das gleiche Problem.

      •   7

        Naja wie schon gesagt worden, kann man nachher die sd nicht mehr lesen unter einem PC wenn intern und sd zusammengelegt werden. was den eher schlecht ist. gerade für mich wo die Musik noch selber zusammenstellt und die m3u´s und den Harddisk Modus Liebe. ^^
        Da Verzichte ich lieber drauf. ;-)

      •   44

        es geht doch darum das jeder die möglichkeit haben sollte selber zu entscheiden für was er die karte benutzen will.
        für zum geldverdienen damit man sich ein samsung oder lg smartphone kaufen kann soll man alt genug sein, und für diese entscheidung aber unmündig oder was.und die sd karte kann man mit dem pc sehr wohl noch lesen.nur muss man dazu das smartphone mit dem pc verbinden.

      • Mike L. vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Schon irgendwie richtig. Problem daran ist und bleibt nunmal das die meisten User DAU'S sind. Und da hat Samsung schon recht wenn sie sagen das es das unnötig kompliziert macht. Du kannst ja weiterhin den Speicher formatieren und das Samsung nimmt das ja auch so an, also wo ist dein Problem wenn man sagt das die User die das wollen noch einmal einen Schritt extra machen müssen.

      •   44

        ich habe kein problem damit ich habe ein s5 mit cm 13 darauf und eine 128 gb karte eingebunden.
        unnötig kompliziert machen es nur samsung und lg.die stellen die user als dumm hin.
        die möglichkeit die sd-karte als interner speicher einzubinden ist eine grundlegende funktion von marsmallow.
        die zugegebenermaßen bei 32gb speicher wenig sinn macht.

      • Superduke vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        32GB reichen jedem normalen Nutzer! Das wichtigdte ist ja das Videos;bilder und Musik auf der SD kommen weil sie den Platz rauben.Ich wette das ihr etwas anderes gefunden hättet wenn es dieses Problem nicht geben würde! Wer braucht hunderte Spiele auf einen Smartphone? Ich nicht! Mir reichen 32GB vollkommen und wenn es mal nicht reicht dann löscht man eben die Sachen die man nicht mehr benutzt! Das S7 und S7 edge sind doch das Maß aller Dinge jetzt also hört auf herum zu nörgeln und freut euch das es so ein Gerät überhaupt gibt!

      •   44

        das es kein wechselakku hat ist tatsache und somit ein smartphone für die tonne und sicher nicht das mass aller dinge.worüber soll ich mich da freuen? und wenn jemand 32 gb nicht reichen heisst das noch lange nicht das er nicht normal ist.

  • Ganz klar, dass s7 ist das beste Smartphone was gerade auf dem Markt. Warum? weil man alles hat, was man braucht.

    1.Wasserdicht mit Aluminium Gehäuse und dazu ohne eine einzige klape wie geht das? Sony hat seit 5 Generation nicht geschafft.

    2. Optik grandios für mich persönlich! ist aber natürlich Geschmack sache.

    3.SD karte jeder hat gemeckert darüber jetzt ist es da.

    4.Kamera ist besser geworden und kann mit jedem anderes Smartphone mit halten ist sogar das beste was es gibt zur Zeit mit dem G5.

    5.Diplay was soll man viel reden das beste vom besten wenn nicht sogar das beste was jee gebaut wurde tolle natürliche Farben sehr großer Anzahl an Pixel einfach super.

    6.Akku ist um 500mah vergrößert das ist super hatte auch nötig dadurch ist zum Glück auch die Kamera tiefer ins Gehäuse verschwunden👍.

    Kontra: Akku nicht wechselbar(für mich nicht nötig ) aber wie willst du ein Handy mit super haptik bzw wertig bauen und dazu wechsel akku ja wie g5 aber dann fühlt sich das Gerät nicht so wertig an wie es sich jetzt fühlt ist ja so bei iPhones die fühlen sich wertig an nicht nur wegen alu sondern weil sie quasi zsm geklebt sind so wie son Ziegel stein einfach fest bepackt Okay.😊 jetzt hab ich kein Bock mehr zu schreiben haut rein.

    #ScheißaufZeichensetzungUndRechtschreibung

    •   44

      ein smartphone muss gute technik und einen wechselakku haben und dann kommt lange nichts mehr und dann kommt irgendwann einmal die haptik und wertigkeit

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