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5 Min Lesezeit 180 Kommentare

Mate 20 Pro: Das wissen wir vom nächsten Huawei-Flaggschiff

Die Mate-Serie von Huawei ist seit Jahren mittendrin im Kampf um das beste große Smartphone. Dieses Erbe soll auch das Mate 20 Pro fortführen, das in Kürze vorgestellt wird. Wir fassen alle Leaks, Gerüchte und Vorab-Informationen für Euch zusammen.

Alles zum Huawei Mate 20 Pro im Überblick

Huawei Mate 20 Pro mit Edge-Display und großer Notch

Schon vor einiger Zeit gab es Gerüchte, dass das Mate 20 Pro ein an den Längsseiten gekrümmtes OLED-Display wie das Mate RS haben wird. Und das zeigen auch erste Bilder vom Huawei-Smartphone, die unter anderem Roland Quandt von Winfuture vor kurzem veröffentlicht hat. Damit erinnert das Gerät an Samsung-Smartphones wie das Galaxy Note 9 oder Galaxy S9+.

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Das Mate 20 Pro erscheint in den Farben Schwarz, Blau und Twilight. / © Roland Quandt

Doch es gibt einen mehr als markanten Unterschied: Wie das P20 Pro wird wohl auch beim Mate 20 Pro eine Notch oberhalb des Displays zu finden sein. Diese fällt breiter als bei aktuellen Huawei-Modellen aus, beherbergt aber neben der 24-Megapixel-Kamera außerdem einen Vertical Surface Emitting Laser (VSEL), um eine per Infrarot-Lasertechnologie funktionierende Gesichtserkennung zu bieten, die der auf dem iPhone XS ähnelt. Am unteren Ende des Screens gibt es wieder einen etwas breiteren Rand. 

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Die Notch ist breit genug für weitere Sensoren, aber erkennen lässt sich nichts / © Roland Quandt

Auf der Rückseite sind drei Kamera-Sensoren zusammen mit dem LED-Blitz im Quadrat angeordnet und werden natürlich vom Leica-Label begleitet. Ein Fingerabdrucksensor ist auf den bisherigen Bildern zumindest beim Mate 20 Pro hinten nicht zu erkennen. Der soll an ganz anderer Stelle zu finden sein. Das zeigten nicht nur die Leaks, sondern auch Fotos von hochrangigen Huawei-Mitarbeitern auf der IFA 2018, die das Smartphone schon dabei hatten und von Teknofolio abgelichtet wurden.

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Das Kamera-Modul ist deutlich zu erkennen. / © Teknofolio

Huawei Mate 20 Pro: Die vermuteten Specs

Bereits bestätigt hat Huawei, dass im Mate 20 Pro der auf der IFA vorgestellte Highend-Chip Kirin 980 stecken wird. Der besitzt vier Cortex-A76-Kerne, von denen zwei auf 2,6 GHz und die zwei weiteren auf 1,92 GHz getaktet sind, sowie vier ARM-Cortex-A55-Kerne mit 1,8-GHz-Taktung. Wie der chinesische Hersteller erst vor kurzem vollmundig verkündete, soll der Chip auch Apples A12 Bionic aus dem iPhone XS in den Schatten stellen.

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Der Kirin 980 ist das Herzstück des Mate 20 Pro. / © Huawei

Zur Displaygröße gibt es aktuell verschiedene Angaben. Hieß es zuvor noch, dass Huawei im Mate 20 Pro einen riesigen 6,9 Zoll großen Bildschirm verbauen soll, hört man nun immer öfter von 6,39 Zoll. Zumindest bei der Displayauflösung sind sich die meisten Quellen einig. Die soll bei 3.120 x 1.440 Pixel liegen. 

Huawei Mate 20 Pro: Die vermuteten Specs im Überblick

Display 6,39 Zoll (AMOLED) + Notch (3.120 x 1.440 Pixel)
Prozessor HiSilicon Kirin 980
RAM 6 GByte
Speicher 128 GByte und 256 GByte
Hauptkamera 40 Megapixel (RGB, 27mm, f/1.8-Blende, OIS)
20 Megapixel (Monochrom, 27mm, f/1.6-Blende, OIS)
8 Megapixel (Tele, 80mm, f/2.4-Blende, OIS)

Frontkamera 24 Megapixel (RGB, 26mm, f/2.0-Blende)
Features  Stereo-Lautsprecher, kabelloses Laden, IP67, Infrarot-Gesichtserkennung, Fingerabdrucksensor unter dem Display
Konnektivität Bluetooth 5.0, WLAN ac, LTE, USB C (3.1), Infrarot
Akku 4.200 mAh
Betriebssystem Android 9.0 Pie, EMUI 9.0

Nachdem das Huawei P20 Pro ohne Speichererweiterung daherkam, soll das beim Mate 20 Pro wieder möglich sein. Allerdings nicht über microSD-Karte, denn Huawei führt die "Nano Memory Card" ein, eine Speicherkarte in Größe einer Nano-SIM. Die würde Huawei natürlich gleich mit anbieten. 

Huawei Mate 20 Pro: Triple-Kamera mit besserer NPU-Unterstützung

Auch das Modul für die Kamera hatte Huawei bereits auf der IFA 2018 ausgestellt. Natürlich ohne direkten Hinweis darauf, dass es im Mate 20 Pro zum Einsatz kommen wird. Vermutlich wird die Kamera mit Blendengrößen von f/1.8 bis f/2.4 und Brennweiten von 27 bis 80 Millimetern aufwarten. Das deutet an, dass der Weitwinkel der Hauptkamera etwas größer ausfällt und wieder das Teleobjektiv mit 80 Millimetern Brennweite dabei ist. 

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Guckt um die Ecke: Die Triple-Kamera des Huawei Mate 20 Pro. / © AndroidPIT

Der Kirin 980 dürfte mit seiner zweiten NPU auch positiven Einfluss auf die Kamera haben und die Bild- und Motiverkennung noch schneller und genauer werden lassen.

Huawei Mate 20 Pro: Kabelloses Laden und der Fingerabdrucksensor im Display

Ziemlich sicher scheint mittlerweile, dass das Mate 20 Pro ein in das Display integrierten Fingerabdrucksensor besitzen wird. Der wird wahrscheinlich wie beispielsweise beim Vivo Nex nicht mit Ultraschall, wie es für das Galaxy S10 vemutet wird, sondern eine optische Erkennung bieten.

Auch kabelloses Laden hat das Mate 20 Pro wohl an Board und bietet im Zusammenspiel mit den neuen Bluetooth-Kopfhörer von Huawei, namentlich FreeBuds 2, ein besonders Feature. Wie aus erstem Marketing-Material hervorgeht, sollen sich die Kopfhörer nämlich über das Telefon aufladen lassen.

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Die Huawei FreeBuds 2 lassen sich auch über das Mate 20 Pro laden. / © WinFuture

Huawei Mate 20 gibt es auch ohne Pro 

Auch ein Mate 20 ohne Pro-Zusatz soll es in diesem Jahr wieder geben, wobei nicht klar ist, ob das Modell auch in Deutschland erscheinen wird. Bisherige Infos und ein Hands-on-Video des Smartphones legen nahe, dass das Gerät ein flaches Display hat, den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite trägt und eine tropfenförmige Notch besitzt.

Huawei Mate 20 Pro: Preis und Release

Allzu lange müssen wir uns nicht mehr gedulden, bis wir das Mate 20 (Pro) zu Gesicht bekommen, denn der Termin für die Vorstellung steht schon fest. Richard Yu kündigte auf der IFA das Launch-Event für den 16. Oktober in London an. Bleibt Huawei seiner aktuellen Strategie treu, wird die Vorbestellung direkt danach möglich sein und das Huawei Mate 20 Pro ab dem 5. November zu kaufen sein.

Wie Winfuture zuletzt in Erfahrung gebracht haben will, zieht Huawei die Preisschraube im Vergleich zum Vorgänger deutlich an. So soll das Mate 20 Pro in der Basisvariante mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher zum Start 999 Euro kosten. 

Freut Ihr Euch bereits auf das Mate 20 Pro? Was erhofft Ihr Euch von dem neuen Smartphone der Chinesen?


Der Artikel wird regelmäßig um neue Informationen ergänzt und aktualisiert. Kommentare unter dem Artikel könnten sich daher auf ältere Versionen beziehen und daher aus dem Zusammenhang gerissen erscheinen.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 1 Monat

    Na hervorragend! Jetzt kommt zu dem Notch- auch noch der Edge-Trend (wenn auch verspätet) ...
    als wäre eine Notch nicht schon schlimm genug, nein, man biegt jetzt auch noch das Display und nervt den Nutzer mit Fehleingaben, Reflexionen und einer noch höheren Anfälligkeit

  • Jürgen64 vor 4 Monaten

    Vernünftige Geräte mit praktikabler Größe werden zur Rarität, traurige Entwicklung.

180 Kommentare

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  • Das Mate 20 Pro ist sicher ganz nett, hat mir aber zu viel teuren Schnickschnack. Mein klarer Favorit ist das normale Mate 20. Ich brauche keinen Fingerabdrucksensor im Display, hinten finde ich ihn viel angenehmer. Auch das kabellose Laden ist für mich ein verzichtbares Gimmick. Da gefällt mir die kleine Notch beim normalen Mate 20 viel besser. Von daher hoffe ich, dass das normale Mate 20 zumindest innerhalb der EU zu haben ist. Wäre nicht das erstemal, dass ich bei Amazon Italien o.ä. bestelle.


  • Freunde macht sich Huawei wenn die mal wieder ein 5 Zoll oder kleiner rausbringen.Ich habe vor Jahren mir mal ein 7 Zoll Tablet PC geholt mit Simkarten Funktion zum telefonieren. Da haben mich die Leute komisch angeschaut wenn man sich das Teil ans Ohr gehalten hat. Erstaunlich dass dieser Trend mittlerweile überall Einzug gehalten hat. Heutzutage schaut dich keiner mehr komisch an.


  • Bin mit meinem Mate 10 Pro sehr zufrieden und im Vergleich zum Mate 20 Pro sehe ich aktuell mehr Gründe nicht zu wechseln (was ich nach einem Jahr eh nicht vorhabe).
    Der fehlende Fingerabdrucksensor auf der Rückseite (mit seinen Zusatzfunktionen) und das Edgedisplay (da ich immer TPU- Hüllen verwende) sind für mich die Hauptgründe.

    David


    • Ich würde QI Charging und einen Fingerabdrucksensor in der Front bevorzugen. Das isr ist gerade im Auto sehr vorteilhaft.


      • blöd ist nur das wechseln des Fingerabdruck Sensors dieser lässt sich nur mit einem displaywechsel reparieren. ist mir aus der Hand gefallen und genau auf dem Sensor. hinten wäre der Sensor in einer halben Stunde gewechselt.


      • Beim laufen 😨aus der Hand gefallen?....😅💦 Bua hahaha....amüsier ich mich immer wieder gern das zu sehen.Selber schuld wenn man das Handy nicht in die Tasche steckt beim laufen,gehen etc. und nur drauf glotzt oder es steckt in der Popstasche und fällt raus.Wie viele ihr Smarphone festhalten obwohl Display aus,sinnlos.


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Tagen Link zum Kommentar

        Also sich über Kosten für eine Reparatur eines anderen lustig zu machen finde ich nicht besonders unterhaltsam...


      • Ich schon wenn das Smartphone runterfällt weil man nicht hinguckt wo man hinläuft. Das Thema wird doch mittlerweile auch bei den Medien hoch und runter gekaut seit Wochen. Aber ändern tut sich nur wenig.Hab ich heut früh wieder gesehen...läuft so ein Jungspund mit Kopfhörer und Guck nur aufs Smartphone und stolpert voll über eine Bordsteinkante....😅💦...Bruch fällt dem sein Samsung aus der Hand.Der hebt das auf und meckert das jetzt Displaybruch ist und Schrammen.
        Tja....Pech ne. Aber hey die Smartphones werden ja vorher getestet was die aushalten.Bua haha...


  • #notchcity


  • Wieder ein Anbieter den ich von meiner Liste streichen kann.

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