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Gigaset ME, ME Pure und ME Pro im Video-Hands-on

DECT-Telefone sterben langsam aus, da wird es also für Gigaset, der ehemaligen Vorzeigemarke von Siemens, Zeit sich anderweitig zu orientieren. Smartphones liegen dabei als aktuellster Evolutionsschritt am nächsten. Wir haben uns auf der IFA die drei neuen Gigaset-ME-Smartphones einmal aus der Nähe angeschaut und im Video-Hands-on für Euch festgehalten. 

Preis und Verfügbarkeit: 

Im Gespräch mit Gigaset wurde uns versichert, dass alle drei Modelle noch im Oktober den deutschen Markt erreichen werden. Dabei wird die Preisstaffelung folgendermaßen aussehen: Das Einstiegsmodell, das Gigaset ME Pure, kommt für 349 Euro nach Deutschland, während das Gigaset ME für 469 Euro und das Topmodell, das Gigaset Me Pro, für 599 Euro den Besitzer wechseln wird. 

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Die neue Gigaset-ME-Serie von Links nach Rechts: ME Pro, ME und ME Pure. / © ANDROIDPIT

Zu allererst hat Gigaset vor, alle drei Smartphones über den eigenen Onlineshop zu vertreiben. Im zweiten Schritt kann der interessierte Käufer dann die Gigaset-ME-Smartphones in Offline-Shops wie Media Markt und Staturn kaufen können. Kurz danach werden dann alle Gigaset-Modelle auch im freien Handel erhältlich sein. Ob auch Netzbetreiber die Gigaset-Smartphones ins Programm aufnehmen werden, steht noch nicht fest, aber uns wurde im Gespräch während der IFA gesagt, dass das Interesse seitens der Provider sehr gut ist.

Gigaset ME Pure im Hands-On

Der Einstieg in die Gigaset-ME-Welt geht mit dem ME Pure los. Das 5 Zoll große Smartphone verfügt über einen Mittelklasse Prozessor, den Snapdragon 615 mit 2 GB RAM. Das Display löst mit Full HD auf und kommt somit auf eine Pixeldichte von 443 ppi, was für ein Mittelklasse-Smartphone anständig ist. 

Bei der Kamera spendiert Gigaset eine 8-Megapixel-Selfie-Kamera und eine 13-Megapixel-Hauptkamera dem ME Pure. Bilder, Videos, Apps und Musik dürfen dann einen 16 GB großen Speicher nutzen, der per microSD-Karte aufgerüstet werden kann. 

All das verpackt Gigaset in einem Unibody-Aluminum-Gehäuse, dass inklusive des 3.220 mAh Akku dann auf ein Gewicht von 140 Gramm kommt. Mehr zum Gigaset ME Pure erfahrt ihr in unserem Hands-on-Video.

Gigaset ME im Hands-on

Das zweite Gigaset Smartphone heißt nur Gigaset ME. Genau wie das Pure ist das Gigaset ME auch ein Android-Smartphone mit 5 Zoll großem Full-HD-Display. Aber alleine schon die Haptik und die Verarbeitung des ME ist hochwertiger als das des ME Pure. Das Gigaset ME als auch das ME Pro verfügen über einen Edelstahlrahmen und Gorilla Glas 3 mit 2,5D Kanten in der Front und Rückseite.

Im Inneren schlägt, wie beim OnePlus 2 (zum Test), ein Snapdragon 810 mit 1,8 GHz Taktung 3 GB RAM und 32 GB interner Speicher. Der Speicher lässt sich aber wie bei allen Gigaset-ME-Smartphones auch per microSD-Karten erweitern. Wird die Speichererweiterung nicht benötigt, dann lässt sich eine zweite Nano-SIM-Karte einbauen. 

Natürlich besitzt das Gigaset Me über Kameras. Die Frontkamera schiesst Fotos mit maximal 8 Megapixel und Videos mit Full HD. Die 16 Megapixel starke Hauptkamera kann Videos dann auch noch in 2K aufnehmen. Der Akku des 160 Gramm schweren Gigaset ME ist 3.000 mAh etwas schwächer als beim Gigaset ME Pure, aber über den USB 3.0 Typ-C-Anschluss kann der Akku dank Qualcomm Quick Charge 2.0 schnell wieder aufgeladen werden. 

Gigaset ME Pro im Hands-on

Ist Euch ein 5-Zoll-Smartphone zu klein, dann hat Gigaset mit dem ME Pro noch ein 5,5 Zoll großes Android-Smartphone für Euch im Sortiment. Von der Ausstattung ist das ME Pro mit dem 5 Zoll großem Gigaset Me identisch, nur bei der Kamera und Akku gibt es Unterschiede. Im Gigaset Me Pro steckt ein 4.000 mAh Akku und kameraseitig gibt es hier einen Sony IMX 230 Sensor, der Fotos mit maximal 20 Megapixel aufnimmt und Videos in 2K. Die Selfie-Kamera auf der Vorderseite ist identisch mit dem aus dem Gigaset ME und schiesst 8 Megapixel Fotos und zeichnet Videos mit Full HD auf. 

Allen drei Modellen gemeinsam ist der auf der Rückseite angebrachte Fingerabdrucksensor, ähnlich zu dem des Huawei Ascend Mate 7, Mate S und dem Honor 7. Aber als Highlight muss man den Ceramic Sound von Gigaset erwähnen, denn alle drei Modelle haben keine Lautsprechermuschel zum telefonieren. Der Sound zum Telefonieren wird über eine Keramik-Platte hinter dem Displayglas an der Front erzeugt und an die Gehör-, Wangen- oder Schädelknöchen abgegeben. Das Prinzip ist schon aus modernen Hörgeräten bekannt und soll den Vorteil bringen, dass kein anderer die Gespräche aus nächster Nähe mitbekommt. Wie gut das funktioniert können wir erst bei einem finalen Test mit den Gigaset-ME-Smartphones näherbringen. Bis dahin solltet Ihr Euch unsere Hands-on-Videos in Ruhe anschauen. 

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Top-Kommentare der Community

  • Samuel Patrick 07.09.2015

    Bravo. Ein Artikel über Gigaset.
    Aber besser spät als nie ;)

  •   58
    Macdroid 08.09.2015

    Was das für ein Kommentar ist?

    Lese mal Eure Berichte der letzten Wochen durch und schaue, wo überall - sehr oft vollkommen beziehungslos - Hinweise und Links zu Euren Huawei-Artikeln auftauchen. Huawei hat mitnichten den Fingerprint-Sensor auf der Rückseite des Geräts erfunden, wird hier aber wieder mal damit hervorgehoben. Genau so wenig haben Links zu Euren Huawei-Lobpreisungen etwas in Berichten über die neuen Sony-Geräte verloren, tauchen dort aber trotzdem unvermittelt und ohne Bezug auf.

    Mit Ausnahme eines (ausschließlich) in der Überschrift etwas kritischen Berichts ("Hand Ons") über die Huawei Watch gibt es keinen einzigen Artikel in den letzten Wochen, wo ihr die Produkte dieser Firma nicht über den hohen Klee lobt. Keine Kritik an der (völlig ungerechtfertigten) Hochpreispolitik, kein Hinweis auf das doch eher "zurückhaltende" Update-Konzept, nur sehr dezente Hinweise auf den von den Mitbewerbern geklauten Design-Mix (das was HTC, LG oder Apple an Ihren Geräten vermurkst haben, wird bei Huawei dabei oft sogar als Innovation gefeiert - wie hier z.B. der Sensor auf der Rückseite). Und als Krönung ladet Ihr zuerst Vertreter Huaweis in Eure Redaktion ein (infolge dessen die Werbartikel-Flut begann), nur um ihnen kurze Zeit später auch noch einen IFA-Preis in die Hand zu drücken...

    Über neue Geräte, die direkt mit den "Flaggschiff-Killern" von Huawei konkurrieren, wie eben die Gigaset-Smartphones, wird hingegen über Tage hinweg geschwiegen.

    Zu welchen Schlüssen soll man da als interessierter und fachkundiger Leser kommen?

  • Shu On Kwok
    • Staff
    07.09.2015

    Hi Samuel,

    ich verstehe deinen Sarkasmus nicht. Die IFA läuft noch und wir haben die Gigaset Smartphones jetzt im Hands-on inklusive Videos. Leider ist nun mal die IFA keine kleine Veranstaltung, so dass wir nicht immer zum Launch die Sachen covern können. Aber wenn du einen persönliche Meinung zu den Gigaset Smartphones haben willst, können wir uns gerne hier austauschen und das gebashe mal weglassen.

    Gruß
    Shu

  • Tobi R. 07.09.2015

    Ich hatte schon die Hoffnung auf einen gigaset Artikel aufgegeben...

48 Kommentare

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  • tja,wir betreten heute den November und das Bayern Smartphone ist immer noch nicht da; vielleicht muss zuerst ein Launch-Termin an der Säbener Straße stattfinden..

  • Gibt es noch keine News, wann das Gerät verfügbar ist genau? Oktober ist fast schon halb vorbei :-(

  • ich frag mich, warum das so wichtig ist....in einem halben Jahr kosten die eh nur noch zweidrittel vom Release-Preis

  • Meiner Meinung nach hat der Fingerabdruckscanner nicht ganz so gut funktioniert wie bei einem Honor 7.

    Die Geräte sind interessant und die Software sieht nicht schlecht aus.

  • Wird denn der Preis für das Pro hier im Artikel noch korrigiert? Oder erklärt, wieso er höher sein soll als bisher im Gigaset-Shop angezeigt wird?

  •   58

    "Allen drei Modellen gemeinsam ist der auf der Rückseite angebrachte Fingerabdrucksensor, ähnlich zu dem des Huawei Ascend Mate 7,Mate S und dem Honor 7."

    ... ganz so, als hätte Huawei die (m.E. unsinnige) Platzierung des Sensors an dieser Stelle erfunden. Aber ein Hinweis auf den Sponsor darf halt auf gar keinen Fall fehlen.

    • Shu On Kwok
      • Staff
      08.09.2015 Link zum Kommentar

      Was ist das denn wieder für ein Kommentar? Sorry, also ständig zu behaupten, dass wir von Huawei gesponsert werden.

      •   58

        Was das für ein Kommentar ist?

        Lese mal Eure Berichte der letzten Wochen durch und schaue, wo überall - sehr oft vollkommen beziehungslos - Hinweise und Links zu Euren Huawei-Artikeln auftauchen. Huawei hat mitnichten den Fingerprint-Sensor auf der Rückseite des Geräts erfunden, wird hier aber wieder mal damit hervorgehoben. Genau so wenig haben Links zu Euren Huawei-Lobpreisungen etwas in Berichten über die neuen Sony-Geräte verloren, tauchen dort aber trotzdem unvermittelt und ohne Bezug auf.

        Mit Ausnahme eines (ausschließlich) in der Überschrift etwas kritischen Berichts ("Hand Ons") über die Huawei Watch gibt es keinen einzigen Artikel in den letzten Wochen, wo ihr die Produkte dieser Firma nicht über den hohen Klee lobt. Keine Kritik an der (völlig ungerechtfertigten) Hochpreispolitik, kein Hinweis auf das doch eher "zurückhaltende" Update-Konzept, nur sehr dezente Hinweise auf den von den Mitbewerbern geklauten Design-Mix (das was HTC, LG oder Apple an Ihren Geräten vermurkst haben, wird bei Huawei dabei oft sogar als Innovation gefeiert - wie hier z.B. der Sensor auf der Rückseite). Und als Krönung ladet Ihr zuerst Vertreter Huaweis in Eure Redaktion ein (infolge dessen die Werbartikel-Flut begann), nur um ihnen kurze Zeit später auch noch einen IFA-Preis in die Hand zu drücken...

        Über neue Geräte, die direkt mit den "Flaggschiff-Killern" von Huawei konkurrieren, wie eben die Gigaset-Smartphones, wird hingegen über Tage hinweg geschwiegen.

        Zu welchen Schlüssen soll man da als interessierter und fachkundiger Leser kommen?

      • ganz meiner Meinung.....

      • Der Sensor ist dort doch nicht falsch platziert? Ich find ihn dort über aus praktisch und dezent.

  • Hi, ich habe persönlich bei Gigaset (via Email an den Kundenservice) nachgefragt:

    Ich konnte herausfinden,

    dass Gigaset jetzt schon an dem Update auf Android Marshmellow arbeitet, und das zusätzliche besondere Software Feautures noch im Laufe des Jahres eingebaut werden sollen. Darüber hinaus meinten sie, die Gigaset smartphones hätten kein NFC.

    Es soll die Handys auch bei Shops wie Media Markt relativ schnell zu kaufen geben und nicht nur im Internet wie OnePlus.

    Ich werde mir das Gigaset ME Pro definitiv kaufen. Für mich das beste Gerät auf dem Markt aktuell.

  • Werde mir das ME holen. Und wenn es so gut ist wie ich denke, wird im Januar und Juni für die Familie nachgerüstet. Aber da mache ich mir keine Sorgen. Ich habe da so ein Gefühl. Deshalb habe ich auch direkt mal Aktien von Gigaset gekauft.

  • Vielen vielen Dank, dass du bzw. ihr doch noch einen Artikel über diese drei Geräte geschrieben hast/habt! Ich dachte wirklich schon, dass da nichts mehr kommt. Sorry!
    100 Daumen nach oben :-)

  • Mir gefallen die Geräte auch sehr gut. Die Kombi aus nicht ganz so großem Display, DualSIM und großem Akku gefällt mir gut. Ich überlege noch ob Me Pure oder Me wegen des größeren Akkus und weniger Glas. Zeiten sind aber von Gigaset für beide Geräte gleich angegeben. Da scheint der SOC beim Pure hungriger zu sein, oder?

  • Meines erachtens die geilsten Phones zur Zeit.
    Wenn ich ein neues bräuchte wüsste ich schon was ich kaufen würde. 😁

  • Mit zusätzlicher echter Dect-Funktionalität hätte Gigaset sich ein Alleinstellungsmerkmal verschafft. Zuhause über's Festnetz telefonieren, das wäre doch was. Nicht jeder hat eine Fritzbox oder will die zusätzlich zum Zwangsrouter.
    Wlan-zu-IP-Telefonie gab's schon mal, man hört aber nicht mehr viel von.

    • bei dem Zwangsrouter von der Telekom gibts auch eine App, aber den Saftladen habe ich zum Glück los und nun 1 und 1 und eh eine Fritzbox.

    • Shu On Kwok
      • Staff
      08.09.2015 Link zum Kommentar

      Diese Frage hatte ich den Gigaset-Leuten auch gestellt und die haben zumindestens gesagt, dass man sich der Sache mal annimmt. Es gibt aber ein Zubehör-Teil, dass diese Funktion hat. Ich finde es noch heraus, wie das Teil heißt.

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