Testgerät
Samsung Nexus S
Android Version: 2.3.4
Root: Nein
Modifikationen: Nein
Details zur App:
Verwendbar ab: Android 2.2
Apps2SD: Ja
Größe nach Installation: Ca. 17 MB
Verlangt Berechtigungen:
- Netzwerkkommunikation
- System-Tools
Moderne Smartphones sind schon etwas Tolles. Was die alles können – unglaublich! Und die Rechenkraft von Nexus S und Co. kann man durchaus sehr sinnvoll einsetzen. Oder man setzt sie sinnlos, dafür aber umso lustiger ein; und genau das hat man bei Stair Dismount gemacht! Das Ziel des Spiels: Dummys die Treppe runterstoßen – und das wird dank der Physik-Engine auch noch physikalisch richtig in Szene gesetzt. Klingt absolut makaber, und das ist es tatsächlich. Natürlich sprechen wir uns hier gegen jede Form der Gewalt im echten Leben aus! Aber Stair Dismount hat einfach eine gewisse Anziehungskraft...
Aber „eine Treppe runterstoßen“ klingt ja eigentlich recht langweilig. Wie genau läuft das ab? Zuerst muss man sich einmal einen Dummy aussuchen. In der kostenlosen Version stehen zwei zur Verfügung: Ein 08/15 Dummy mit normalen Proportionen und ein grüner Android-Roboter. Hat man eine der Puppen ausgewählt, kommt auch schon ein sehr „böses“ Feature zum Vorschein: Man kann dem Dummy ein Gesicht aufkleben. Dazu wählt man einfach ein Foto aus der Galerie aus und markiert das Gesicht. Das mag zwar recht lustig sein, überschreitet aber schon eine Art Grenze des guten Geschmacks. Immerhin bleibt es dem Spieler überlassen, ob er diese Funktion nutzen möchte. Danach sucht man sich ein Level aus: Ganze 18 davon gibt es in der kostenlosen Version. Und dann kommt der eigentliche Inhalt dies Spiels!
Der Dummy steht immer am oberen Ende einer Treppe, einer Rampe, eines Turmes etc. Nun kann man einen Pfeil an eine beliebige Stelle des Dummys ziehen, an der er angeschubst werden soll. Der Halbkreis darunter zeigt die Stärke des Stoßes an. Jetzt noch ein Klick auf „Dismount“ und es geht los! Von da an kann man den Dummy nicht mehr beeinflussen und kann in aller Ruhe mitverfolgen, wie viele Knochen brechen (je mehr Knochen nacheinander brechen, desto mehr Punkte gibt es). Natürlich bleibt das Spielprinzip damit bei jedem Level dasselbe, aber immerhin gibt es einige nette Ideen. So gibt es eine Art Skisprungschanze, bei der man den Dummy möglichst weit fliegen lassen muss. Oder einen sehr hohen Turm, von dem man in einen kleinen Kreis treffen sollte.
Fazit: Stair Dismount kann und soll nicht ernst genommen werden. Makaber ist es trotzdem, auch wenn es Spaß macht. Die Physik wurde wirklich gut umgesetzt und ist wohl einer der Gründe, warum das Spiel nicht allzu schnell an Reiz verliert. Trotzdem gibt es auf Dauer gesehen wohl zu wenig Abwechslung, obwohl ich mich dabei ertappt habe das Spiel immer wieder mal für ein paar Minuten zu spielen.
Neueste Community-Kommentare
wenn es endlich paypal gibt dann gibt es 5 Sterne! sonst absolu Top.
Lustiges Spiel und klasse Zeitvertreib. Allerdings kann man nur 2 Figuren auswählen, die anderen kosten geld!
Dank Galaxy S2 läufts super flüssig ;)
Teilweise fällt die Figur allerdings etwas träge ..