Testgeräte
Samsung Galaxy Nexus
Android Version: 4.0.4
Root: Ja
Modifikationen: Ja / AOKP ROM Build 39 / Popcorn Kernel 11
Samsung Galaxy Tab 10.1
Android Version: 3.2
Root: Ja
Modifikationen: Nein
Details zur App
Verwendbar ab: Android 2.1
Apps2SD: Auf beiden Geräten nicht feststellbar
Größe nach Installation: Ca. 25 MB
Ice Cream Sandwich optimiert: Nein
Tablet-optimiert: Nein, läuft aber problemlos
Berechtigungen
System-Tools: Deaktiviert den Standby-Modus
Netzwerkkommunikation: Die App braucht eine Internetverbindung
Hardware-Steuerelemente: Vibration
Fazit zu den Berechtigungen
Sämtliche Berechtigungen machen Sinn und zeigen keine Auffälligkeiten.
Tank Hero: Laser Wars ist die Fortsetzung von Tank Hero. In meinem Test im Februar 2011 (den ihr gerne hier lesen könnt) kam ich zu dem Ergebnis, dass ein auf Dauer recht eintöniges Spielprinzip, die kurze Spielzeit und die immergleichen Level das Spielerlebnis leider trüben, auch wenn Tank Hero ansonsten ein gutes Spiel ist. Aber was macht der Nachfolger anders? Und vor allem: Was macht er besser? In Tank Hero: Laser Wars dreht sich, wie der Name vielleicht schon suggeriert, alles um Laser. Das unterscheidet den zweiten Teil schon einmal vom ersten – auch wenn das Austauschen der Waffen das Spiel weder besser noch schlechter macht. Zumindest bringt es etwas Abwechslung.
Das Spielprinzip ist auf jedem Fall dasselbe geblieben: Man steuert einen Panzer, der herumfahren muss und dabei andere Panzer abschießt. Sind alle Gegner erledigt, hat man das Level geschafft. Was mich freut, ist das ein Kritikpunkt den ich bei Tank Hero noch hatte, in Tank Hero: Laser Wars beinahe völlig ausgebessert wurde: Das Leveldesign ist deutlich abwechslungsreicher geworden. Das liegt zum einen daran, dass es nun drei große Welten gibt (mit je 30 Level – also ist das Spiel auch im Umfang deutlich gewachsen!) die sich spürbar unterscheiden. Und zum anderen daran, dass Dinge in die Level eingebaut wurden, mit denen man interagieren muss. Das sind z.B. Laserbarrieren die nur Laser durchlassen und keine Panzer (oder umgekehrt) oder Barrieren, auf die man schießen muss um sie kurzzeitig im Boden verschwinden zu lassen. Alle 15 Level gibt es zudem eine Art Bosskampf, der zwar nicht wirklich anders inszeniert ist als normale Kämpfe, aber zumindest deutlich schwieriger ist.
Und wenn wir schon über die Schwierigkeit reden: Tank Hero: Laser Wars ist teilweise schwer. Verdammt schwer! Bei Level 19 wollte ich schon fast mein Galaxy Nexus an die Wand klatschen. Und das auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“! Leider schwankt die Schwierigkeit oft: Da gibt es Level, die ich sicher 10 - 20 mal probiert habe, danach kommt wieder eines das ich auf Anhieb gepackt habe. Vielleicht ist es aber auch gut so, denn würde jedes Level so schwer sein würde Tank Hero: Laser Wars auch viel weniger Spaß machen. Wie im Vorgänger gibt es auch verschiedene Waffen wie den normalen Laser, den Doppellaser, die Raygun oder Items wie ein Schild, des jeglichen Schaden absorbiert. Alle Pickups werden in den Leveln verteilt und müssen nur eingesammelt werden. In jedem Level gibt es sie aber nicht.
Am Ende jedes Levels gibt es eine Bewertung in Form von bis zu drei Sternen für die Kategorien Zeit, Treffergenauigkeit und Leben. Diese drei Kategorien ergeben dann auch eine Gesamtwertung. Besonders gut gefällt mir der Multiplayer-Modus, bei dem zwei Spieler per Splitscreen an einem Gerät gegeneinander kämpfen. Während auf Smartphones der Platz dafür recht eng ist, macht es am Galaxy Tab 10.1 wirklich viel Spaß.
Fazit: Das Spielprinzip ist nach wie vor dasselbe und wirkt auf Dauer wieder etwas eintönig. Auch den schwankenden Schwierigkeitsgrad hätte man vielleicht etwas besser abstimmen können. Dafür wissen das abwechslungsreichere Leveldesign und der witzige Multiplayer-Modus absolut zu gefallen.
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