Testgerät
Samsung Galaxy Tab 10.1
Android Version: 3.2
Root: Ja
Modifikationen: Nein / Android mit TouchWiz
Details zur App
Verwendbar ab: Android 2.1
Apps2SD: Auf dem Galaxy Tab nicht feststellbar
Größe nach Installation: Ca. 25.5 MB
Tablet-optimiert: Nein, lässt sich aber problemlos verwenden
Berechtigungen
Netzwerkkommunikation: Wird für Werbung verwendet
Fazit zu den Berechtigungen: Die App benötigt nur eine Internetverbindung für Werbung – ansonsten sind keine Berechtigungen notwendig! Vorbildlich!
Vor etwa einer Woche zeigte mir ein guter Freund Temple Run. Ein klasse Spiel! Wer das Spiel nicht kennt, findet hier einen Test von AndroidPIT. Grundsätzlich geht es darum, dass man als Entdecker eine kleine Statue aus einem Tempel „gestohlen“ hat und von Ungeheuern verfolgt wird. Während die Spielfigur selbstständig rennt, muss man lenken, Hindernissen ausweichen und Items sowie Münzen einsammeln. Ein sehr einfach Spielprinzip, das aber wirklich Spaß macht und ideal für zwischendurch ist. Besonders motivierend ist natürlich die Jagd nach dem Highscore.
GRAVITY PROJECT wirkt auf den ersten Blick fast schon wie ein Klon, nur mit anderem Setting (Science-Fiction). Nachdem ich das Spiel auswendig getestet habe, bin ich aber der Meinung dass diese Bewertung unfair wäre. Ja, Gravity Project ist vom Prinzip her (laufen und Hindernissen ausweichen) sehr ähnlich. Insgesamt aber ist es „anders genug“ um kein Klon zu sein. Aber was muss man tun? Die Spielfigur befindet sich wohl auf einer Art Raumstation. Sie läuft automatisch; anstatt wie in Temple Run zu lenken, muss man die Schwerkraft verändern und kann somit am Boden und an den Wänden links und rechts laufen. Damit die ablaufende Zeit nicht für ein jähes Ende sorgt, gilt es „+2“ Items einzusammeln. Diese verlängern die Spielzeit. Klingt euch noch immer zu sehr nach Temple Run? Gut, dann kommt hier ein Feature das Gravity Project sehr von Temple Run unterscheidet: Es gibt viel, viel mehr Arten an Hindernissen und denen auszuweichen ist wesentlich anspruchsvoller und ein größeres Element als in Temple Run.
Anfangen tut alles ganz einfach mit Kisten. Über diese kann man springen oder „durchrutschen“ und sie zerstören. Aber schon wird es komplizierter: Ändert man die Schwerkraft und lässt die Spielfigur etwa an die rechte Seitenwand springen und dort weiterlaufen, werden natürlich auch die Kisten von der Schwerkraft beeinflusst und fallen „nach links“. Danach kommen auch schon Laser-Barrieren dazu, die euch Zeit abziehen wenn man einfach so durchläuft. Die sind die Metallsperren ja noch einfacher, denen man durch springen, rutschen oder Schwerkraft ändern ausweichen muss. Meist ist es auch eine Kombination aus beidem. Während die ersten Level noch sehr einfach sind, wird es aber schnell immer schwieriger. Im Gegensatz zu Temple Run hat man fast zu jeder Sekunde die Hände voll zu tun, die Figur zu steuern. Das ist oft deutlich schwieriger als in Temple Run. Lustig wird es dann, wenn es schwingende Kranarme, Elektro-Fallen und immer gemeinere Metallhindernisse gibt. Aber auch Items haben ihren Weg in Gravity Project gefunden: Man kann damit z.B. durch Hindernisse laufen oder schneller werden. Auch einen „Magneten“ gibt es, um „+2“ Items in der Nähe automatisch aufzusammeln.
Fazit: Was ist besser? Temple Run oder GRAVITY PROJECT? Das kann man so einfach wirklich nicht sagen. Man sieht, dass Gravity Project von Temple Run „inspiriert“ wurde, aber es spielt sich anders genug um eine Daseinsberechtigung zu haben. Ich persönlich sehe keinen klaren Favoriten und spiele beide Spiele gerne. Schade: Gravity Project hat nur einzelne Level und keinen durchgehenden Highscore-Modus wie Temple Run; diese Funktion sollte nachgeliefert werden!
Neueste Community-Kommentare
die steuerung is so schlecht hab das spiel nach 5 min wieder gelöscht
nettes Spiel -- lange Ladezeiten! Selbst mit 1GHz CPU