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3 Min Lesezeit 79 Kommentare

Warum jeder ein Smartphone voller Apps haben sollte

Die App hat das Internet nachhaltig verändert. Trotzdem ist sie insbesondere hierzulande missverstanden. Viele sehen in ihr eine technische Spielerei für gesellschaftliche Randfiguren. Tatsächlich ist sie das Werkzeug im Werkzeugkoffer des 21. Jahrhunderts - und davon kann jeder profitieren.

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© ANDROIDPIT

Das neue Internet

Zuerst kam das Internet, dann das Web 2.0, das interaktive, soziale Internet. Mittlerweile sprechen Akademiker vom Web 3.0. Wie auch immer sie dieses definieren mögen, eine denkbare Definition kommt in Gestalt der App daher, die Ende der 2000er angefangen hat, das (mobile) Internet abzulösen. Ja, richtig, die App ist nicht nur ein Phänomen beziehungsweise eine Manifestation des Internets, sie ist das moderne Internet.

Immer weniger Menschen durchsuchen das Web auf die klassische, Browser-basierte Art und Weise, was unter anderem daran liegt, dass sie immer mehr mobil surfen. Facebook nutze ich mobil nur per App. YouTube auch. Nachrichten lese ich in diversen Zeitungs-Apps und News-Aggregatoren wie feedly. Chatten, E-Mails, das Wetter, Tagesplanung, Kalender, Terminplanung, Notizen, Budgetverwaltung, Routenplanung, Navigation, Software-Lösungen von Software-Problemen - alles Apps, und die Liste wächst ständig. Dies sind keine Spielereien (auch wenn es die freilich gibt), und ich bin weder ein Technik-Nerd, noch muss das irgendwer sein, um sich aktiv für Apps zu interessieren und im Play Store auszukennen.

apps homescreen
So kann alles anfangen. Doch die Möglichkeiten sind grenzenlos.  / © ANDROIDPIT

Was ist eine App also?

Sie ist eine Software-Lösung eines oft hoch spezifischen, mehr oder weniger relevanten Problems des täglichen Lebens. Das Smartphone ist der moderne Werkzeugkoffer, das Schweizer Messer unserer Zeit - die App ist das Werkzeug beziehungsweise die multifunkionale Klinge.

Es wird zunehmend schwer, sich ein Szenario vorzustellen, in dem eine App nicht helfen könnte, und mit Millionen Exemplaren in den Play Stores dieser Welt schrumpft die Zahl an App-losen Problemszenarien täglich. Wir sind sogar schon so weit, dass sich Entwickler teils Probleme ausdenken müssen, um Stoff für Apps zu haben.

Klar, der Play Store enthält auch fragwürdige, minderwertige Inhalte und viele Apps sind einfach nur Unterhaltung (wobei auch das eine Problemlösung in sich darstellt). Aber vergessen wir nicht die Unmengen an Apps, die tatsächlich in Situationen des täglichen Lebens helfen oder dieses vereinfachen. Hier nur ein paar Beispiele:

Nicht jeder fühlt sich wohl beim Gedanken an die technologische Abhängigkeit, in die wir uns begeben, und dagegen kann und will ich an dieser Stelle nichts sagen. Das ist Philosophie, und die einzige valide Hürde, die einen jeden Mainstream-Smartphone-Nutzer heute noch von einem Gerät voller Apps trennt. Das und das Problem des begrenzten Speicherplatzes. Und eben die falsche Vorstellung der App als Spielerei für Randgruppen.

Ich behaupte: Bald werden wir, wenn wir nach Problemlösungen suchen, uns nicht mehr nur an Google (vermutlich per App) wenden, sondern direkt an die App-Stores der Welt. Viele junge Nutzer tun es schon, also keine Angst, der Play Store beißt nicht. Und wer damit beginnen möchte, den App-Wald zu durchforsten, fängt am besten hier in unserer Übersicht an: Die besten Android-Apps im Überblick

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79 Kommentare

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  • ich leg mich da nicht fest, ich nutze beides , bei Android pit zum beispiel nutze ich nur die app, bei amazon nur die website, auf dem tablet nutze ich mehr websites aud dem smartphone mehr apps, manche websites sind unübersichtlich gestaltet und umgekehrt auch manche apps dann kann man sich von seinem persönlichen geschmack leiten lassen


  • Ich hatte immer so um die 100.Seit dem ich entschieden hatte so wenig Apps wie möglich auf dem Gerät haben zu wollen sind 60 übrig geblieben.Das sind jetzt Apps die ich mindestens 1mal im Monat geöffnet hatte.Wenn ich das mit meiner Kleidung auch mal hinbekommen würde könnte ich wohl 95% meiner Klamotten zur Kleiderkammer abgeben.Die pure Anzahl ist eigentlich nicht sehr aussagekräftig.Nach meiner Erfahrung sollte der User viel mehr darauf achten doppelte Berechtigungen oder mehrfach Berechtigungen,Zugriffen von Seiten der Apps zu vermeiden.Ist ohne Root schwierig zu kontrollieren und einzugreifen....trotzdem sollte man das im Auge behalten und wenn's möglich vermeiden.....so gut wie es eben geht.Ansonsten muss man sich wiederum Apps holen die das managen....was letztendlich ohne Root auch nicht gut klappt.Am besten erst gar nicht zu müllen dann braucht auch keiner aufzuräumen.


  • Nutze, soweit vorhanden, nur noch Apps. Jeden Tag die von AP (Browserversion finde ich persönlich zu unübersichtlich).
    Früher hab ich meine Smartphones zugemüllt mit Apps. Jetzt installiere ich nur noch diejenigen, die wirklich interessant bzw. von Nutzen sind. Es geht mir nämlich tierisch auf die Nerven, dass das Phone sehr schnell sehr langsam arbeitet je mehr Apps sich darauf befinden und im Hintergrund laufen (die Abnutzung des Akkus mal außen vor gelassen).


  • Ich als "Nerd" finde es unverantwortlich zu einem vollgemüllten Handy zu raten... Bedeutet für uns nur wieder mehr Heul-Threads alá " Meine Handy ist so langsam", "mein Handy hat mein Volumen gefressen", "Mein Handy!!!!!" ...


  • Ein Smartphone voller Apps??? Wie schwer soll denn das Ding noch werden??? :-P


  • Ich sehe dass eher anders. Mein altes smartphone war voll mit apps die ich fast nie benutzte. Hab seit 2 wochen ein neues Phone und diesmal nur mit bedacht die apps installiert die ich auch wirklich ab und an nutze. Facebook ist schon lange runtergeflogen, wird per cm Browser genauso schön dargestellt. Auch Zeitungsapps wie Spiegel oder Focus brauche ich nicht. Da reicht die jeweilige Homepage. Muss nicht für alles eine App haben, schließlich nerven mich die ständigen Updates und wer weiß was diese apps im hintergrund alles an Daten, Arbeitsspeicher und Akku saugen.


  • Auch der Browser ist eine App und ich habe bisher keinen Vorteil gefunden viele (Speicherplatz kostende) Apps herunterzuladen, wenn man auch einfach ein Lesezeichen im Browser anlegen kann. Das aktualisieren der App dauert eh genauso lange wie das Aufrufen im Browser.
    Mein Smartphone hat einen Browser (der vom Hersteller), meine Messenger (SMS, WhatsApp, fb-Messenger) und einige kleine Spiele. Für jede komplexere Anwendung finde ich alles unter 9 Zoll viel zu klein. Dort kann man dann auch wieder alle Webseiten normal aufrufen. Diese sind auch viel häufiger aktueller als deren App.


    • Sicher dass du dafür ein mehr oder weniger teures Android Smartphone brauchst und dir nicht irgendein Touchscreenhandy für um die 50€ reicht?


      • Ich habe ein iPhone 5s und ja: Wenn ich alle Lesezeichen synchron halten will, einen (relativ) guten Schutz haben will (TouchID), die Anrufe auch von anderen Geräten annehmen will (iPad, MacBook) und Musik in guter Qualität hören will, brauche ich ein teures Smartphone.


  • Ich habe 69 Apps installiert, meine Schwester nur 4 (eigentlich nur 3) und es reicht ihr, mehr braucht sie nicht. Wenn ich eine App dringend brauche lade ich Sie mir auch über Mobile Internet runter. Und ich habe definitiv genug apps. Außerdem tragen einige Apps zu einem höheren Akku Verbrauch bei, da sie das irgendwas nach laden. Desshalb finde ich, dass die Aussage nicht stimmt.


    • Deine Aussage stimmt nicht so ganz... Ganz gewiss nicht jede App verursacht Wakelocks! Klar, sämtliche Messenger, "Blog-Zeug"(z.B. AndroidPIT), Social Network Gedöns... All dieses Zeug is natürlich Gift für den Akku, aber es gibt mehr, als genug Apps, die eben NIE im Hintergrund laufen, sondern nur, wenn man es auch will, bzw. die jeweilige App benötigt. Und gerade die ganzen (kleinen), nützliche Tools einfach immer auf dem Smartphone sein... Wer weiß, wo man mal landet, ob man Empfang hat usw...
      Edit: 70 Apps klingt nach einer anständigen Menge. Gecleant(bloatware entfernt), oder alles komplett Stock und eventuell auch kein Root?
      Mit ein wenig Ahnung, sollte man sich auch mal genauer mit den ganzen Systemapps befassen... Habe auf meinem Note 3 locker über 100 System Apps gelöscht, ohne etwas davon zu merken... Außer, dass die Laufzeit erhöht wurde, da ich auch diverse Apps gelöscht habe, die dauerhaft liefen...


  •   21

    Man sollte nur über das Schreiben was man auch versteht, manche schreiben auch über Dinge wovon sie nichts verstehen, was dann dabei rauskommt .... naja


  • Geheiligt werde das Smartphone samt BigData.
    Dem Artikel gegenüber sollten eher mal negatives der 3.0 devices gestellt werden, statt plump das ganze zu pushen oder heilig zu erklären.
    Sorry , aber mir kommt es schon lange so vor dass hier nichts negatives, bedenkliches, oder über Gefahren geschrieben wird.

    Btw
    Die Kritik vor kurzem scheint nicht ankommen.


  •   20

    Nichts.

    Bla bla bla [Evergreen]

    Und schon ist ein "neuer" Artikel geschaffen. So funktioniert der gute Journalismus ;)


    Letzens war auf faz.net die Eilmeldung:
    Andreas Brehme schießt Deutschland zum WM-Titel [Evergreen]


  • was gab es nun neues?


  • Ich sehe das total anders.
    Natürlich gibt es gute Apps, aber das immer mehr Apps als Browserersatz genutzt werden sehe ich selten als verbesserung.

    z.b die Androidpit App.
    Ob ich nun mit dem Browser auf dem Homescreen eine Verknüpfung erstelle oder eine App habe, große Unterschiede sehe ich da nicht.
    Bei der Ladezeot gibt es auch keine unterschiede, dazu kommt der Vorteil das mein Phone weniger ausgebremst wird und keine Berechtigungen vergeben werden müssen.

    Ich lege mir von guten Websites Verknüpfungen auf den Homescreen z.b Wetter, Clever Tanken, Androidpit.

    Zumeist bietet die Website mehr. Beim Wetter geht es schon los Wetter.com mobile ansicht mit 14 Tages vorschau, ich habe viel mehr Details und optionen sowie keine Berechtigungen, sehe da echt keinen Vorteil.

    Bei Clever Tanken das selbe, die Website kann mehr.

    Es gibt gute Apps aber die jenigen die eine Website simulieren sind meist schlechter.

    Und sogar unscheinbare Berecjtigumgen können gefährlich sein, so ist es tüftlern gelungen unsere Stimme über den Gyro Sensor künstlich wieder geben zu können. Der Gyro Sensor ist so klein ( 50mü ) und kann tatsächlich schwingungen unserer Stimme aus der Luft auffangen.
    Leider hat jede Pipie App bei Google vollen und freien Zugang auf diesen Sensor.
    Es dauert nicht mehr lange und alle möglichen bösen Apps können darüber problemlos mit lauschen. Allgemein lässt sich sehr viel über den Gyrosensor erfahren, Schlafzeiten, Wach phasen, aufstehen, Autofahrten, sport und und und.

    Und das ist nur ein kleiner Baustein der Späh möglichkeiten, erschreckend wie ich finde für micch ein Grund noch mehr auf Apps zu verzichten und mich auf den sichereren Browser zurrück zu besinnen.


  • Ich benutze inzwischen lieber weniger als mehr Apps. Die Netzabdeckung ist heutzutage so gut, dass ich mir keine Gedanken über das Laden von Webseiten machen muss. Da viele Dienste sowieso nur online funktionieren, bietet sich der Browser an. Als Anwender hat man den Vorteil, dass die Webseite immer aktuell ist und praktisch auf jedem Gerät funktioniert. Apps muss halt immer mal wieder updaten. Da kommt es dann auch vor, dass bei Apps auf Gerät X dann Funktionen fehlen, oder Kompatibilitätsprobleme auftreten.


  •   8

    Ich bin gerade dabei soviele Apps wie möglich zu deinstallieren. Zumindest die Apps deren Seiten ich auch im Browser öffnen kann. Alle Apps die im Hintergrund Daten ins Netz schicken werde ich (wenn möglich) deaktivieren und/oder deinstallieren.
    Es spart etwas an Akku und natürlich auch Datenvolumen. Meiner Meinung nach habe ich damit auch nicht das Problem der teilweise doch eingeschränkten Funktionalität einer App (Einstellungsmöglichkeiten). Der gute alte Browser als allgemeines Werkzeug ist für MICH persönlich noch die beste Lösung. Favoriten gespeichert... und gut ist es.


  •   13

    Ein Smartphone voller Apps!?

    Mhh, dann bemühe ich auch mal den Vergleich eines Schweizer Taschenmesser.

    Ein gutes Multifunktionsmesser besitzt circa 5-10 unabhängige, gut einsetzbare, einzelne Werkzeuge.
    Alles darüber hinaus macht es derart schwer, unhandlich und groß, dass das vorher kluge Konzept, des einfachen und vor allem praktikabeln Arbeitens, ad absurdum geführt wird.

    Q. E. D!

    Dieser Kommentar ist für alle die gedacht, welche noch ihr Smartphone zum organisieren des Alltags nutzen, und nicht ihren Alltag zum organisieren des Smartphones.

    Lg


    • Ja das stimmt schon, aber die Kehrseite der Medaille ist eben auch, klar kann ich drei Sachen vielleicht mit ein und dem selben Werkzeug machen, aber wahrscheinlich nie so gut und effektiv als wenn ich dafür genau die 3 Werkzeuge nutzen würde die exakt für diese Aufgabe gedacht sind...

      Eine gutgemachte App erleichtert das Leben immer, eine schlechtgemachte ist für die Tonne und überflüssig...

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