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Velo Berlin: Radfahr-Messe in Berlin zeigt die Trends
Hardware Mobilität 2 Min Lesezeit 18 Kommentare

Velo Berlin: Radfahr-Messe in Berlin zeigt die Trends

Am Wochenende feierte sich die Rad-Branche selbst auf der Velo Berlin, einer Fahrradmesse auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof. Auch da im Trend: E-Bikes in allen Formen und Farben. Doch auch insgesamt steigt die Beliebtheit der Freiheit auf zwei Rädern deutlich an.

Radfahren liegt im Trend, das zeigen nicht zuletzt aktuelle Umfragen. In deutschen Haushalten sind rund 75 Millionen Fahrräder vorhanden - kein schlechter Wert bei knapp 83 Millionen Einwohnern und eine Steigerung von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weiterhin kaufen die Deutschen verstärkt E-Bikes, also Fahrräder mit unterstützendem Elektromotor, der das Treten bequemer und den Weg zur Arbeit oder nach Hause entspannter macht. 2018 wurden eine Millionen E-Bikes hierzulande verkauft. Das ist eine ganze Menge. Die Rad-Industrie konnte im vergangenen Jahr 3 Milliarden Euro Umsatz verbuchen.

Im Nachbarland Österreich ist der Trend zum Pedelec bereits weiter fortgeschritten. Dort hatten bereits 2017 stolze 30 Prozent der verkauften Räder einen Akku an Bord. Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor, so dürften allerdings nicht niedriger liegen. Gleichwohl ist auf bergigem Geläuf, das in Österreich weiter verbreitet ist als in Deutschland, der Motor auch noch wichtiger als hierzulande.

Die Niederländer fahren noch mehr Rad

Dass auch generell noch mehr geht beim Thema Radfahren, zeigt der Blick über die Grenze in die Niederlande. Dort werden, ähnlich wie in Dänemark, bereits rund 25 Prozent aller Fahrten mit dem Rad zurückgelegt. In Deutschland sind es nur 10 Prozent, und die Zahl veränderte sich in den vergangenen Jahren kaum. Das Auto ist eben noch immer der Deutschen liebstes Kind.

Ihr wollt mehr zum Thema E-Bikes wissen? Dann schaut doch in unsere aktuellen Artikel, Testberichte und Ratgeber rein:

Fahrt Ihr regelmäßig mit dem Rad? Wenn ja, elektrisch oder mit Muskelkraft? Und wenn nein, warum nicht?

Quelle: derstandard.at

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18 Kommentare

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  • Ich fahre an einem Arbeitstag zwischen 100 und 500 km. Ich fürchte das wird mit dem Radl etwas schwierig, auch weil die Autobahnen für Fahrräder gesperrt sind ;-)


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Na, das klingt doch jetzt echt wie ne einfache Aussrede, Hannes! 😂😂


      • Zu meiner Entlastung: ich radle trotzdem, aber nicht statt Auto zu fahren sondern nach der Arbeit um fit zu bleiben. Ich falle dem Straßenverkehr also mehrfach zur Last ;-)


  • Wer misst eigentlich Strecken, die zu Fuß zurückgelegt werden? Nicht alles wo das Fahrrad fehlt wird mit einem Motorfahrzeug bewältigt.


  • Ich habe gar kein Auto 🥰😍🥰 und noch nicht einmal ein Monatsticket für den ÖPNV 🤓😃
    Ich fahre Fahrrad und ja Pedelecs bzw. E-Bikes sind für mich keine Fahrräder, sondern Mofas eben Motorfahrräder.

    Ich fahre ca 12.000-13.000km/jahr und besitze 5 Fahrräder.
    Nr.1 Stahlrenner für auf die Arbeit und wenn ich mal irgendwo das Rad anschliessen muss.
    Nr.2 Einfacher Carbonrenner für auf die Arbeit und Touren bei jedem Wetter, hatte ich heute im Einsatz.
    Nr.3 Superleichter Vollcarbonrenner, für auf die Arbeit und Touren nur bei Sonnenschein.
    Nr.4 29er Hardtail, Winterbike für die Arbeit und zum leichten Gelände fahren
    Nr.5 29er Trailfully, nur zum Wald schreddern.
    Nr.6 ist im Enstehen, Hardtail Carbon zum leichten schreddern im Wald. Rahmen aus China sollte ich diese Woche beim Zoll abholen können, Laufräder zentriere ich zum Wochenende fertig, 120mm Federgabel und Bremsen liegen schon daheim, Schaltgruppe und ein wenig Kleinkram muss noch bestellt werden.


  • Ich fahre mehr Fahrrad als Auto. Morgen bekomme ich mein neues Muskel-Fahrrad. 😍 4 Monate Wartezeit. 😳


  • Super Messe👍. Bin immer gern dabei.


  • Das Auto ist nicht des Deutschen liebstes Kind sondern hier zu Lande für viele immer noch eine Notwendigkeit.


    • Wie wahr,wie wahr. Vor allem bei den Preisen für die öffentlichen. Wir wollten dieses Jahr über Weihnachten mit der Bahn anstatt mit dem Auto zu den Schwiegereltern fahren. 3 Erwachsenen Tickets für hin und zurück in der günstigsten Version 285 Euro! Mit dem Auto zahle ich zwischen 70 und 80 Euro.


      • das ist relativ. die haltungs und anschaffungskosten und was sich sonst noch so für kosten als kfz halter ergeben. (kenn mich nicht aus) dürften in der regel höher sein, als wenn eine person ein bis zweimal im jahr zug fährt, und selbst da noch überlegen muss, kann ich mir das überhaupt leisten. wenn die strecke für diese person mit dem rad zu weit ist.


      • Deutlich sogar. Kann man beim ADAC schön für sein Fahrzeug ausrechenen lassen. Da ist man leicht bei 40 ct/km. Oder anders, Auto für 6000 Bar = 2x285 euro Bahnticket für 10 Jahre....


      • Nicht wenn du einen Firmenwagen hast, der kostet dich dasselbe ob er steht oder fährt.


      • Leider ist die Bahn nicht entfernt in der Lage, flächendeckend akzeptable Verbindungen anzubieten. Wer außerhalb der Ballungszentren lebt ist bei dem Verein angeschmiert. Die Preisfrage noch gar nicht einbezogen.


      • @Hannes B.: Das gilt auch für Privatwagen in dem Moment wo Du aus irgendeinem Grund das Auto sowieso brauchst und es eh auf dem Hof steht. Die zusätzlichen Kilometer werden da deutlich billiger.


      • @ omi uhr: Das ist ja wohl klar, dass es sich für 1-2 Langstrecken im Jahr nicht lohnt ein Auto anzuschaffen.


    • @Nuckelpinne21,

      da gebe ich dir Absolut Recht. Ich brauche das Auto um auf die Arbeit zu fahren. In der Frühschicht fährt gar kein Bus das ich zur Abeit komme. Also muss ich mit dem Auto fahren. Wenn ich dann Feierabend habe dann bin ich mit dem Bus ca. 50 min unterwegs. Mit dem Auto, nicht mal 10 min. Da ist mir meine Lebenszeit zu schade um mit dem Bus durch die Gegend zu fahren, wenn man das mal auf ein Arbeitsjahr hochrechnet.

      Zur Spätschicht müsste ich noch eine ganze Stunde früher fahren plus Fahrzeit vom Bus. Das geht gar nicht. Wenn ich dann Feierabend habe - 23.00 Uhr - dann fährt gar kein Bus mehr. Also, schön weiter rechenen... ;-)

      Die Strecke mit dem Fahrrad ist vom Streckenprofil und Streckenführung absolut keine Option, egal wie toll das Fahrrad ist. Denn die Bundesstraße hat eine ganz anderen Verlauf wie der Radweg. An das Wetter will ich mal gar nicht denken.


      Wenn ich jetzt noch an die vielen Leute denke die am Stadtrand oder auf dem Land wohnen, dann ist das Auto wohl das Verkehrsmittel was unbedingt Notwendig ist!!!


      • @Ping King: Hier genauso: Bus fährt zu Arbeitszeiten oft noch nicht oder nicht mehr und wenn doch, brauche ich statt 20 Minuten 75-90 Minuten plus noch mal im Schnitt 15 Minuten die mir dadurch verloren gehen, dass ich natürlich einen Puffer zwischen Ankunft und Arbeitsbeginn habe. Zweimal Umsteigen inklusive. Ich wohne übrigens im Vorort einer 300.000-Einwohner-Stadt und mein Arbeitgeber ist der größte in der 1,2-Millionen-Region.

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