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Spotify: 100 Millionen Premium-Nutzer und trotzdem keine Kohle
Apps 3 Min Lesezeit 21 Kommentare

Spotify: 100 Millionen Premium-Nutzer und trotzdem keine Kohle

Spotify hat bekannt gegeben, dass inzwischen über 100 Millionen Menschen das Premium-Abo des Musik-Streaming-Dienstes nutzen. Die Bekanntgabe erfolge zusammen mit dem Quartalsbericht des Unternehmens, der auch bestätigt, dass das Unternehmen nach wie vor darum kämpft, Gewinn zu erzielen.

Spotify hat insgesamt 217 Millionen aktive Nutzer weltweit, von denen 100 Millionen das Premium-Abo gebucht haben. Das ist ein ordentliche Menge, mit der sich Spotify deutlich vor Apple Music positionieren kann, das Anfang April angeblich weltweit 50 Millionen zahlende Nutzer hatte. In den USA ist Apple jedoch mit 28 Millionen Abonnenten immer noch führend, verglichen mit den 26 Millionen bei Spotify.

Doch Spotify wächst weiter und konnte mit dem Start in Indien seit Februar 2 Millionen neue Nutzer ins Boot holen. Bis zum Ende dieses Quartals peilt Spotify 222 bis 228 Millionen Nutzer an und will die Zahl der zahlenden User auf 110 Millionen steigern. Trotz dieses Wachstums verzeichnete das Unternehmen aber auch im ersten Quartal 2019 einen finanziellen Verlust von 142 Millionen Euro. Immerhin weniger als im Q1 des Vorjahres mit 169 Millionen Euro.

Das sind große Zahlen, ist aber für solch große Dienste nicht einmal ungewöhnlich. Man denke nur daran, dass Amazon jahrelang mit Verlust gearbeitet hat, ebenso wie Twitter. Aber wenn die Investoren ihren Geldbeutel stets offen halten, kann man trotz solcher Verluste eine Dominanz aufbauen.

Die Zukunft von Spotify: Smart Speaker und Podcasts

Der Bericht von Spotify identifiziert (intelligente) Lautsprecher als einen kritischen Bereich für das eigene Wachstum, und wenn Ihr einen davon habt, dürftet Ihr Euch bereits denken, warum das so ist. Spotify will DER Musikanbieter für die sogenannten Smart Speaker sein und verschenkte dafür sogar kostenlose Google Home Mini an Nutzer mit Familienabo. 

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Pocasts sind ein großer Teil von Spotifys Zukunftsplänen. / © AndroidPIT

Das Ziel von Spotify ist es zudem, der erste Ansprechpartner für Audioinhalte zu sein. Das bedeutet aber auch, über die reine Musik hinauszugehen. Da kommt der aktuelle Podcast-Hype genau richtig. Nach der Übernahme der Podcast-Unternehmen Gimlet Media, Anchor und Parcast beabsichtigt Spotify, ein besseres Werbemodell für Podcasts mit verbesserten "Targeting-, Mess- und Reportingfunktionen" zu entwickeln, sodass die Anzeigen in Podcasts auf die Daten ausgerichtet werden können, die Spotify über Euch hat.

Spotify erwartet eindeutig nicht, bald rentabel zu sein, sondern expandiert in Bereiche, in denen man sich in dem technischen Ökosystem verschanzen und die Konkurrenz unterbieten kann. Podcasts sind billig in der Herstellung, haben ein größer werdendes Publikum und dahinter steckt keine Plattenfirmen, die Gebühren verlangt.

Mit Sonderangeboten, die mit den Produkten von Google oder Samsung verbunden sind, wird der durchschnittliche Nutzer immer mehr Hinweise sehen, sich dich bei Spotify anzumelden, um Produkt und Streaming-Service besser miteinander nutzen zu können. 

Benutzt Ihr Spotify? Und wenn ja, als Premium-Nutzern? Was haltet Ihr vom verstärkten Eindringen in die Podcast-Welt?

Quelle: Spotify

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 3 Wochen

    Unsinn, das ist doch keine Piraterie, du tauscht doch nur eine Playlist und keiner von beiden besitzt die Dateien. Playlists kann man auch jetzt schon teilen, aber das ist nicht wirklich bequem. Aber mit Napster, wie es früher mal war hat das nicht das geringste zu tun.

21 Kommentare

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  • Wozu braucht man überhaupt Spotify?


  • "Spotify: 100 Millionen Premium-Nutzer und trotzdem keine Kohle". Wundert mich kaum. Ich habe letzten Sommer ein 3 monatiges Probeabo für $0.99 gekauft. Seither läuft die Choose einfach ohne das ich je zusätzliche Kosten gehabt hätte. Finde Spotify aber um einiges Sympathischer als z.B Apple Music.


  • Spotyfi? was ist das? hab ich das jemals gebraucht, kopp kratz. das alte terrestrische radio reicht mir immer noch, ein sender eingestellt, ndr niedersachsen, und gut. mehr will ich gar nicht. teuer genug die (gez) dafür das ich nicht mal nen richtigen fernseher habe, und will. ne nich mit mir.


  • Spotify.... Nix für mich. Nutze lieber Youtube oder anderes. Warum dafür bezahlen? 🙄..... Ja ja,.... Heutzutage ist nichts kostenlos. Doch ist es. Ich höre Radio, das reicht.


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Naja, eigentlich nicht. Nichts ist kostenlos. Du zahlst immer irgendwie und wenn es nur durch das Anschauen von Werbung ist...


      • (gez, wie die jetzt heißen, ist mir entfallen) und werbung wird gebloggt, weggeklickt, oder ignoriert, wer gibt den werbenden die garantie das sie beachtet werden? was soll ich mit nem rasenmäher ohne rasen. wenn ich ein produkt brauche, suche ich gezielt danach,in geschäften vor ort.(online ist eine ausnahme)


      • Ich habe noch einen uralten iPod touch. Da läuft nur noch der Browser. Jedenfalls ist die Software so veraltet (lässt sich nicht mehr updaten) dass auf Youtube gar keine Werbung läuft 😬
        Ansonsten findet man auf YT viel aber auf Spotify hat man halt alles auf den Punkt. Zudem kann man auch neues entdecken.


      • So einen ipod aus der Steinzeit habe ich auch noch. Zum surfen reicht das Teil allemal. Spiele laufen auch drauf als mobile Konsole.


      • "Haushaltsabgabe"


    • Das Konzept ist doch ein völlig anderes. Genauso gut könntest du sagen "Was brauch ich Spotify, ich hör Musik im Radio. Oder setz mich abends in die Kneipe und höre da Musik."


    • Die Offline-Funktion ist schon großartig, z.B. täglich in der Bahn. Ich könnte nicht mehr ohne!


    • Radio ist nicht kostenlos. Es sei den Du verweigerst die Zahlung des Rundfunkbeitrages.


  • 169,- Euro im Vorjahr? Das ist weniger als heuer. ;) Korrektur lesen ist wohl nicht mehr möglich?


  • Wenn Spotify selbst mit 100 Mio. Abonnenten keine schwarzen Zahlen schreibt, werden sie es nie schaffen.

    Wie stellen sich das die Geldgeber eigentlich vor? Das mit den Podcasts und den Lautsprechern ist ja wohl kaum ernst zu nehmen.


    • Wahrscheinlich so, dass in Zukunft die Kosten sinken, oder zumindest langsamer steigen, als die Einnahmen.


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Nun ja unter Umständen subventioniert Spotify auch einfach nur - ist gängige Praxis. Man hofft quasi auf sinkende Kosten von Servern und Co. und dafür geht man das Risiko ein, indem man Anfangs Verlust macht. Aber so zieht man durch niedrige Preise eben auch mehr Leute an.

      Microsoft macht das gleiche bei der nächsten xBox wahrscheinlich genauso, also besonders ist das nicht ^^
      Ob das am Ende bei Spotify jedoch aufgeht, steht natürlich in den Sternen. Wird aufgrund der Konkurrenz jedenfalls nicht einfach 🤷🏻‍♂️


  • Ich bin langjähriger Premiumnutzer und hab es auch meiner Freundin spendiert. Ich möchte es nicht mehr missen. Podcasts interessieren mich aber überhaupt nicht. Spotify testet ja gerade ein Spotify Partner (ich kenne die genaue Bezeichnung gerade nicht), das wäre für mich ziemlich interessant. Spannend fände ich auch ein Spotify Near, das erkennt, wenn Premiumnutzer in der Nähe sind und man aufgefordert wird, Playlists zu tauschen. Das fand ich schon zu Zeiten des Walkmans total spannend, einfach mit Fremden die Kassetten zu tauschen. Ich würde mir außerdem wünschen, meine eigene Sammlung einbinden zu können.


    • das wäre dann quasi wieder eine tauschbörse,wie es z. bsp. napster ursprünglich war,zwar nur zugänglich für premium user aber doch ähnlich und schon schreit die musikindustrie wieder 'piraterie',weil du nicht tauschen sollst ;-)

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