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Nicht VRpassen 3 Min Lesezeit 6 Kommentare

Aus dem Kohlebergwerk auf die Titanic

Auch in dieser Woche gibt es eine Menge Highlights in der virtuellen Realität. Viveport unterstützt endlich Oculus, 

Lenovo Mirage Solo: Der Tagtraum wird selbständig

Die VR-Plattform Daydream kennen wir. Smartphone, VR-Brille und Controller gehören zum Einstieg in Googles VR-Plattform. Die Lenovo Mirage Solo ist anders: Sie ist ein eigenständiges VR-Headset, das über sämtliche Technik verfügt, um VR in höchster Qualität darzustellen. Ein Smartphone braucht es also nicht. Kabel oder andere Basistationen ebenfalls nicht.

Wir haben die Mirage Solo endlich im Haus und konnten sie schon ein wenig ausprobieren. Meinen Bericht über die ersten Stunden mit der Mirage Solo solltet Ihr nicht verpassen:

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Lenovo Mirage Solo / © AndroidPIT by Irina Efremova

Rift-Support für Viveport

Das kommt überraschend: Ab dem 4. September können auch Oculus-Rift-User den Abo-Dienst Viveport verwenden. Vive öffnet also seinen eigenen Content-Store für User der Konkurrenz-VR-Brille. Schon länger hörte ich, dass Vive zu diesem Schritt bereit sei. Nun ist es endlich soweit. Die Ankündigung dürfte die Branche aufrütteln und neu sortieren.

Denn Viveport verkauft nicht nur VR-Erlebnisse (Spiele und Bildungsinhalte), sondern bietet einen Abo-Dienst an. Für knapp 10 Euro im Monat könnt Ihr fünf VR-Apps auswählen, die ihr in diesem Monat verwenden möchtet. Der Vergleich mit Netflix drängt sich geradezu auf. Mit dem jüngsten Schachzug verdoppelt Vive auf einen Schlag die Anzahl der potenziellen Kunden und viele Rift-User dürften sich das einmal genauer anschauen wollen.

Für die VR-Branche ist der Schritt von Vive ebenfalls ein sehr gutes Signal. Denn Viveport bietet mit dem Abo-Dienst eine attraktive Form der Monetarisierung an. App-Entwickler sind damit angehalten, ihre Inhalte langlebig und vielfältig zu gestalten. Vielleicht führt also der Oculus-Support bei Viveport mittelfristig zu mehr guten Inhalten.

viveport oculus support
Viveport unterstützt jetzt die Oculus Rift. / © Vive

Glück auf: Ab in Deutschlands letztes Kohlebergwerk

Schicht im Schacht. Das ist Realität, denn bald schließt auch das letzte deutsche Bergwerk Prosper-Haniel. Wer einmal dahinein absteigen möchte, hat jetzt dank Realities.io die Möglichkeit dazu. Das Berliner Startup hat Teile des Bergwerks in NRW mittels Photogrammery verewigt. Dabei handelt es sich gewissermaßen um 3D-Scans der Umgebung, sodass Ihr Euch in der Umgebung frei bewegen könnt. Das ganze ist übrigens Teuil des WDR-Specials Glückauf.

Schaut mal rein. Auf Steam gibt es Realities.io kostenlos. Die verschiedenen Inhalte stehen ebenfalls kostenlos bereit und können auf Wunsch als DLC installiert werden. Warum dieses komplizierte Gerücst? Die Datenmengen, die bei Photogrammery entstehen sind zu groß, als dass sie übers Internet gestreamt werden könnten oder gar im Rahmen einer Installation auf der Festplatte landen könnten - Glück auf alleine nimmt rund 10 GByte in Anspruch.

Titanic VR: Untergehen mit Stil

Seid Ihr aus dem Bergwerk wieder an der frischen Luft? Gut, denn jetzt heißt es untergehen. Und zwar mit der Titanic. Titanic VR versetzt Euch in eine interaktive Geschichte, die auf dem Ozeandampfer spielt. Unglücklicherweise natürlich genau in den letzten Stunden der Titanic. Außerdem erlaubt Euch Titanic VR, virtuell zum wohl berühmtesten Schiffswrack zu tauchen und dieses erkunden. Titanic VR wurde anhand von Augenzeugenberichten und Titanic-Forschungen erstellt.

Obwohl es sich hierbei um ein VR-Erlebnis handelt, könnt Ihr Titanic VR auch mit der klassischen Kombi aus Maus, Tastatur und Gamepad erforschen. Titanic VR kostet bei Steam 19,99 Euro und bei Oculus aktuell 15,99 Euro. Beide Stores haben übrigens ein Package mit dem Quasi-Vorgänger Apollo 11 VR im Angebot. Darin erfahrt Ihr alles über die erste Mondmission.

Was waren Eure Highlights diese Woche?

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