Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

7 Min Lesezeit 109 Kommentare

Privatsphäre auf dem Smartphone: So schützt Ihr Eure Daten

Update: So sehen die neuen Menüs unter Android 7 aus

Euer Smartphone weiß recht viel über Euch. Damit Google, Facebook und nicht zuletzt Smartphone-Diebe so wenig wie möglich über Euch erfahren, solltet Ihr ein paar der folgenden Privatsphäre-Tipps auf Eurem Android-Smartphone beherzigen. Wir haben den Artikel entsprechend der neuen Menüstrukturen in der neuen Android-Version angepasst und auf den aktuellen Stand gebracht.

Springt zum Abschnitt

Privatsphäre-Schutz durch Android-Funktionen

Sichert den Sperrbildschirm

Eine gute Displaysperre ist einer der einfachsten Schritte zu mehr Sicherheit. Nur wer Euren Code kennt, kann Euer Smartphone bedienen. Zur Auswahl stehen Sperrmuster, vierstellige PIN oder ein Passwort. Den Sperrbildschirm konfiguriert Ihr in den Einstellungen unter dem Punkt Sicherheit.

pattern screen lock start up
In den Einstellungen kann unter Sicherheit eine Display-Sperre eingerichtet werden. / © AndroidPIT

Bei der Einrichtung werdet Ihr gefragt, ob dieser Code schon beim Einschalten des Smartphones abgefragt werden soll. Was das bedeutet? Bestätigt Ihr diese Frage mit Ja, wird der komplette interne Speicher Eures Telefons verschlüsselt und kann nur mit dem Code entschlüsselt werden. Ohne den Code ist Euer Smartphone für Diebe komplett unbrauchbar.

Der Nachteil: Die Performance sinkt durch die Echtzeitverschlüsselung ein wenig und der Start dauert länger. Und falls Euer Gerät wegen eines Updates nachts neustartet, hält der Boot-Vorgang bei der Passwort-Abfrage an. Dann klingelt Euer Wecker nicht und Ihr verschlaft schlimmstenfalls die Arbeit. Deaktiviert also automatische Software-Updates, um dies zu verhindern, oder verzichtet auf die Komplettverschlüsselung.

Bequem entsperren mit Smartlock

Die Erweiterung Smart Lock erlaubt es, das Smartphone unter vertrauenswürdigen Bedingungen automatisch zu entsperren. Das heißt, Ihr könnt Euer Smartphone auch ohne Aufheben der Displaysperre nutzen. Bedingungen für Vertrauen sind:

  • Trageerkennung (also etwa, wenn Ihr es in der Jackentasche transportiert)
  • Orte (wie Zuhause oder Arbeitsplatz)
  • Bluetooth-Geräte (Smartwatch, Autoradios)
  • Euer Gesicht
  • Eure Stimme (OK Google)

Die einzelnen Punkte sind pfiffig durchdacht. Die Gesichtserkennung etwa erwartet, dass Ihr blinzelt - somit reicht ein Foto von Euch nicht aus. Eine verbundene Smartwatch gilt natürlich nur dann als vertrauenswürdig, wenn Ihr sie auch tragt. Und wenn Ihr Euer Smartphone mehrere Stunden liegen lasst, wird die Displaysperre trotz vorhandener Smart-Lock-Bedingungen wieder gesperrt.

smart lock show password
Legt vertrauenswürdige Bedingungen fest; verbergt Muster und Passwörter vor neugierigen Blicken. / © AndroidPIT

Muster verbergen, Passwörter unsichtbar eintippen

Wenn Ihr ein Passwort eintippt, ist das zuletzt eingegebene Zeichen kurz sichtbar. Dasselbe gilt für das Entsperrmuster: Jeder kann die Linien sehen, die Euer Smartphone entsperren. Damit also niemand durch einen einfachen Blick über Eure Schulter Muster oder Passwörter erfährt, solltet Ihr sie unsichtbar machen. Die Einstellung findet sich auch unter Sicherheit und heißt Passwörter sichtbar: Hier sollte kein Haken gesetzt sein. Bei der Displaysperre tippt Ihr auf das Zahnrad und deaktiviert Muster sichtbar machen oder den entsprechenden Eintrag.

Ortung für Euch und niemanden sonst

Verliert Ihr Euer Smartphone oder wird es Euch gestohlen, könnt Ihr es aus der Ferne orten. Der Standortdienst zeichnet leider ununterbrochen Daten auf, so dass Euch Google oder Behörden theoretisch verfolgen können. Schaltet also zumindest die Aufzeichnung Eures Bewegungsprofils bei Google ab. Facebook solltet Ihr verbieten, ein Bewegungsprofil von Euch zu erstellen.

google standortverlauf de
Google kennt Euer Bewegungsprofil. Löscht wenigstens den Verlauf. / © ANDROIDPIT

Jetzt ist es wichtig, dass Ihr den Standortdienst in Eurem Sinne nutzt und nicht unnötig viele Daten an Google weitergebt. Wie Ihr diese und viele weitere ominöse Google-Aufzeichnungen unterbrechen, beenden oder löschen könnt, haben wir im großen Spezial-Artikel erklärt.

App-Berechtigungen prüfen und einstellen

Ein weniger erfreuliches Thema bei Android war lange Zeit die App-Berechtigungen. Achtet also schon im Play Store darauf, dass in der App-Beschreibung begründet wird, warum eine App etwa Eure SMS oder den Standort ausliest.

Nach der Installation dürfen wir seit Android 6.0 Marshmallow endlich etwas an den Berechtigungen ändern. Denn die sogenannten Runtime Permissions sperren Apps den Zugriff auf Eure privaten Daten oder die Kamera. Einmal aktiviert, werden die Apps Euch nicht mehr fragen. Um Facebook also wieder den Blick durch Eure Kamera zu verbieten, müsst Ihr in die App-Einstellungen, auf Installiert, dort auf die verdächtige App und im geöffneten Bildschirm auf Berechtigungen.

android marshmallow permissions whatsapp
In den Einstellungen jeder App dürft Ihr Berechtigungen seit Android 6 auch entziehen. / © ANDROIDPIT

Hier dürft Ihr die Berechtigungen bei allen Smartphones mit Android 6.0 Marshmallow oder neuer ändern. Leider ist die Liste noch nicht komplett. So ist es nicht möglich, einer App den Zugriff zum Internet zu verbieten. Das wäre bei so mancher Taschenlampen-App wünschenswert.

Daten verschlüsseln

Zur weiteren Sicherheit kann das Smartphone verschlüsselt werden: In den Einstellungen unter Sicherheit findet sich der Punkt Verschlüsselung. Konten, Einstellungen, installierte Anwendungen und Daten sowie Mediendateien werden dann verschlüsselt gespeichert. Seit Android 6, das seit Mitte 2015 auf neuen Smartphones üblich wurde, sind alle Geräte werksseitig verschlüsselt, sodass Ihr hierzu nichts weiter beachten müsst.

Damit der komplette interne Speicher verschlüsselt wird und Ihr bei jedem Einschalten des Geräts PIN, Muster oder Passwort eingeben müsst, müsst Ihr die Displaysperre setzen und den entsprechenden Zusatz aktivieren (siehe oben). Erst dann können Diebe nichts mehr mit Eurem Smartphone anfangen.

System-Updates installieren

Wichtige Updates der Hersteller sollten in jedem Fall installiert werden, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen. Für Eure Privatsphäre ist das relevant, da Angreifer durch diese Lücken Eure SMS, E-Mails, Fotos und die restlichen Daten zum Teil drahtlos von Eurem Gerät kopieren können, ohne dass Ihr es bemerkt. Das könnt Ihr leicht vermeiden.

Die Benachrichtigung über verfügbare Updates trudelt inzwischen bei vielen Geräten monatlich ein. Ignoriert sie nicht, sondern macht Euer Smartphone wieder sicher. Die Installation des Updates dauert leider eine Weile, sodass Ihr nicht telefonisch erreichbar seid. Plant also, wann Ihr das Update installieren wollt. Viele Hersteller helfen Euch dabei, wie man am Beispiel Samsung sieht:

Samsung Galaxy S5 Android Update 6 0 1
Jetzt oder später: Samsung-Updates sind verschiebbar. / © ANDROIDPIT

Die Dauer der Installation von Software-Updates in Android-Smartphones wird künftig drastisch reduziert werden. Nach dem Update auf Android 7.0 Nougat entfällt der langwierige Schritt "Apps werden optimiert". Und es wird noch besser: Manche Neugeräte mit Android 7.0 Nougat, wie etwa das Google Pixel, machen dank einer zusätzlichen Partition Updates im Hintergrund. Dann reicht ein einfacher Neustart, damit die neue Version aktiviert wird.

Nutzerprofile verwenden

Nutzt Ihr zu mehreren dasselbe Smartphone, könnt Ihr seit Android 5.0 Lollipop unterschiedliche Profile einrichten, um die Daten und Apps nicht miteinander zu vermischen. Das schützt nicht nur Eure Daten voreinander, sondern macht das Smartphone auch für jeden in der Gruppe ein wenig ordentlicher.

android 50 lollipop profile de
Endlich gibt es auch auf dem Smartphone Nutzerprofile. / © ANDROIDPIT

Bildschirm anheften

Soll eine einzelne App immer im Vordergrund bleiben und auch der Home-Button gesperrt werden, könnt Ihr seit Android 5.0 Lollipop einzelne App-Bildschirme anheften. Diese Sperre müsst ihr zunächst in den Sicherheitseinstellungen unter "Bildschirm anheften" aktivieren. Anschließend ist die kleine Stecknadel in der rechten unteren Ecke einer jeden App-Vorschau in der App-Übersicht zu sehen. Für volle Sicherheit aktiviert Ihr zusätzlich das Entsperrmuster, bevor die Bildschirmfixierung aufgehoben wird.

android 50 lollipop bildschirmfixierung
Fixiert Ihr bestimmte Apps, könnt Ihr Euer Smartphone getrost aus der Hand geben. / © ANDROIDPIT

Weitere Privatsphäre-Tipps für Android

Apps, Bilder und Videos sperren

Um weitere Bereiche des entsperrten Smartphones mit einem separaten Code zu schützen, könnt Ihr die werbefinanzierte App AppLock von DoMobile Lab installieren. Applock kann SMS, Kontakte, E-Mail, Galerie (auch einzelne Bilder oder Alben), Einstellungen, Telefon und viele weitere Funktionen mit einer PIN sperren. Es handelt sich dabei nur um ein Overlay, also eine Art undurchsichtige Wand.

applock 2016 03
Mit AppLock lassen sich einzelne Apps und Bereiche des Smartphones sperren. / © ANDROIDPIT

AppLock wappnet sich auch gegen gewiefte Android-Nutzer: Wenn Ihr sie als Administrator einrichtet, kann man sie nicht mehr so leicht deaktivieren und umgehen.

VPN-Clients in fremden WLANs verwenden

Verschlüsselt Eure Internetverbindung über ein virtuelles privates Netzwerk. Wie Ihr dies einrichtet und welche kostenlosen Dienste sich hierfür anbieten, zeigen wir Euch ebenfalls in einem separaten Artikel:

Privatsphäre: Eure Meinung

Wie geht Ihr mit dem Thema Privatsphäre um? Weicht Ihr aktiv auf alternative Apps aus, um den großen Datensammlern aus dem Weg zu gehen? Oder seht Ihr Euch dem System ausgeliefert und haltet ewiges Wegducken für zu unbequem oder nicht praktikabel? Und was sind Eure liebsten Alternativen zu WhatsApp, Google-Apps und Co., mit denen Ihr Eure Privatsphäre schützt?


Der Artikel wurde nach den Erfahrungen mit Android 7 Nougat grundlegend aktualisiert.

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

Top-Kommentare der Community

  • C. F.
    • Blogger
    22.04.2016

    Von norton security gibt es diesbezüglich einen sehr passenden Artikel:

    "WARUM IST DIE PRIVATSPHÄRE IM INTERNET WICHTIG?

    Wie wichtig die Privatsphäre im digitalen Zeitalter ist, kann man erst verstehen, wenn man genau weiß, was damit gemeint ist. Erst dann kann man ihre Bedeutung richtig einschätzen. Nur allzu oft sind Internetnutzer der Meinung 'Ich tue nichts Unrechtes, deshalb habe ich auch nichts zu verbergen '. Mit diesem Mythos möchten wir hier aufräumen. Tatsache ist: Recht oder Unrecht, wir haben sehr wohl einiges zu verbergen.

    "WIR ALLE HABEN ETWAS ZU VERBERGEN. DAS KÖNNEN DIE HÖHE UNSERES GEHALTS, UNSERE KRANKENAKTE ODER UNSERE BANKKONTONUMMER SEIN. ETWAS ZU VERBERGEN IST AN SICH NICHTS SCHLECHTES."

    PRIVATSPHÄRE – WAS IST DAS?

    Privatsphäre ist, wenn Sie vor dem Schlafengehen die Vorhänge zuziehen. Privatsphäre ist die Untersuchung bei Ihrem Hausarzt hinter geschlossenen Türen. Während wir uns in unserem Alltagsleben über diese Art der Privatsphäre kaum Gedanken machen, ist das Konzept von Privatspäre im digitalen Umfeld nicht so greifbar. Das liegt in erster Linie daran, dass manche Menschen einfach eine falsche Vorstellung davon haben, was digitale Privatsphäre eigentlich ist.

    WAS GENAU VERSUCHEN WIR ZU SCHÜTZEN?

    Manche glauben, dass es nur um das geht, was sie tun. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Online-Privatsphäre betrifft weniger das, was Sie tun, sondern vielmehr wer Sie sind UND was Sie tun. Daten im Internet sind für andere wertvoll. Sie werden gestohlen, verkauft, gesammelt und analysiert.

    Die Privatsphäre hat viele Facetten. Dabei geht es um das, was Sie tun, und wer Sie sind. Wer sie sind, wird durch Ihre personenbezogenen Daten verkörpert – Name, Geburtsdatum, Anschrift, Sozialversicherungsnummer, Telefonnummern und zahlreiche weitere Daten. Das, was Sie tun, sind die Suchen, die Sie durchführen, die Websites, die Sie besuchen, die Artikel, die Sie lesen, und sogar, was Sie im Internet einkaufen.

    Sobald Sie eine App herunterladen, eine Website besuchen oder in sozialen Medien unterwegs sind, können Sie davon ausgehen, dass das jeweilige Unternehmen Daten über Sie sammelt. Inzwischen erledigen wir unglaublich viele Dinge mithilfe unserer Computer und Mobilgeräte. Wir kaufen ein, holen uns medizinischen Rat, buchen Urlaube, sind mit Freunden und Verwandten in Kontakt und erledigen noch tausend andere Dinge über das Internet. Mit all diesen Aktivitäten hinterlassen Nutzer ungewollt eine breite digitale Spur aus Daten über ihre Person. Auch wenn dies nicht unbedingt personenbezogene Daten sind, zeichnen diese Unternehmen dennoch Ihre Online-Aktivitäten auf und sammeln diese Informationen, um sich ein besseres Bild von Ihnen zu machen.

    WOZU KÖNNEN DIESE DATEN VERWENDET WERDEN?

    Ein vollständiger Datensatz über eine Person kann ein nettes Sümmchen einbringen – und zwar ganz legal. Inzwischen gibt es so genannte 'Datenbroker', die Daten über Millionen von Menschen sammeln und speichern. Die Daten werden von ihnen analysiert, zu Paketen zusammengestellt und dann ohne Wissen oder Erlaubnis des Benutzers verkauft. Datenbroker sammeln und verkaufen Informationen zu verschiedenen Zwecken an andere Unternehmen, beispielsweise für gezielte Werbung, Bonitätsprüfungen und Direktmarketing. Diese Daten sind jedoch in der Regel anonymisiert und enthalten keine personenbezogenen Daten.

    WARUM IST PRIVATSPHÄRE WICHTIG?

    Wir alle haben etwas zu verbergen. Das können die Höhe unseres Gehalts, unsere Krankenakte oder unsere Bankkontonummer sein. Etwas zu verbergen ist an sich nichts Schlechtes. Derartige Informationen gehören bestimmt nicht zu den Dingen, von denen Sie möchten, dass sie in Ihrem sozialen Netzwerk für alle Welt sichtbar verbreitet werden. Daher sollten wir darauf bedacht sein, unser Recht auf Privatsphäre zu schützen.

    Anfang des Jahres kaufte eine junge Frau einige harmlose Dinge wie Wattebäusche, eine unparfümierte Lotion und einige Vitamine im Internet. Aufgrund dessen, was das Unternehmen bereits über sie wusste, konnte es richtig vorhersagen, dass sie schwanger war, und schickte ihr per Post Coupons für Babyartikel. Das Dumme war nur, dass sie ein Teenager war und diese Coupons ihrem Vater (sehr zu seiner Bestürzung) verrieten, dass sie tatsächlich schwanger war.

    Denken Sie immer daran: Ihre Privatsphäre gehört IHNEN. Es sind Ihre Informationen, Ihre Gewohnheiten, Ihre Verhaltensmuster und Ihre Aktivitäten. Deshalb sollten Sie alles tun, um sie zu schützen."

    [Quelle: de.norton.com ]

    Und dazu gehören, wie im Artikel auch treffend formuliert, Alternativen zu WhatsApp, Google und co, als da wären z.B. Threema, wire oder Signal als Messenger, Startpage als Suchmaschine, protonmail als sicherer Mailclient für verschlüsselten Mailverkehr, und...und...und...

    Auch interessant zu lesen:

    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-04/bundesrat-whatsapp-skype-vorratsdatenspeicherung

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Messenger-Bundesrat-will-WhatsApp-Skype-Co-schaerfer-regulieren-3181539.html

    http://www.tagesschau.de/inland/datenschutz-messenger-101.html?_sm_byp=iVVgw1VWTN1MVrv7

    "Die verarbeiteten Verbindungs- und Standortdaten sowie die Kommunikationsinhalte hätten damit ein "deutlich geringeres Schutzniveau". Nutzer könnten aber oft gar nicht unterschieden, welche technische Lösung bei Apps greife und welch unterschiedlichen rechtlichen Folgen daraus erwüchsen."....da denke ich gleich an WhatsApp...

    http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Warum-Whatsapp-nicht-wirklich-sicher-ist-1423734919

    "Die kernigen Sprüche der Whatsapp-Macher haben vor allem zwei Ziele: Der Anwender soll beruhigt werden, weil böse Geheimdienste ihn von jetzt an angeblich nicht mehr abhören können. Und da wäre noch die wachsende Konkurrenz anderer Krypto-Messenger, die man damit in die Schranken verweisen will..........Von echter „Abhörsicherheit“ ist Whatsapp somit noch meilenweit entfernt. Wie die aussieht, exerziert die aus der Schweiz stammende Messenger-App „Threema“ vor. Sie lässt sich gänzlich ohne Angabe von Handy-Nummer oder Mailadresse nutzen. Kontaktlisten der Nutzer werden zudem dezentral verwaltet, damit keine unnötigen Metadaten anfallen. Nicht zu vergessen: Die Threema-Server stehen außerdem in der Schweiz – und die ist um einiges datenschutzfreundlicher als die USA."

    Dem wäre dann nichts mehr hinzuzufügen.

  • C. F.
    • Blogger
    23.04.2016

    Komisch, daß Du Dich immer persönlich angegriffen fühlst. Ich habe das rein auf diesen Zusammenhang bezogen:

    "...sondern vielmehr wer Sie sind UND was Sie tun. "

    Auf das UND kommt es an. Und ja, es ist leider fast täglich meine Erfahrung, daß den meisten eben dieser Zusammenhang nicht klar ist. Wenn man aber Aufklärung betreibt, genau diese Zusammenhänge darstellt, ist es auch wieder nicht recht. Und wenn man dann Antworten bekommt, wie wichtig einem dann doch Datenschutz ist, dann frage ich mich, warum sie sich nicht entsprechend verhalten, also bewußt gegen ihre Überzeugung und Einstellung handeln. Das ist total kontrovers. Verstehe ich nicht...

109 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Für mich ist das kein Problem. Ich brauche mein Mobil nicht viel. Mein Google-Konto ist nicht auf meine Person rückfürbar, da ich schon von vornerein keine direkten Daten von mir eingetragen habe. Auch sind alle Möglichkeiten um Daten zu speichern abgemeldet. Die Zeitachse zeigt wirklich nur Schrot!!! Hatten ja andere User auch schon festgestellt.
    Ich halte mich in einer Gegend auf, wo G-Maps noch nicht mal Straßen anzeigt. Also mitten in der Pampa! Von Zeit zu Zeit schau ich immer wieder mal was es "Neues" zu entdecken gibt und lösche alle Daten. Wobei ich es für manches Schade finde. Denn es erinnert mich immer wieder an das Prinzip der Bild-Zeitung: "BILD hört das Gras wachsen"! Ist nur die Frage wo ....


  • C. F.
    • Blogger
    04.11.2016 Link zum Kommentar

    Whatsapp: So will Facebook auf lange Sicht Geld mit dem Messenger verdienen :

    http://t3n.de/news/whatsapp-facebook-lange-sicht-762984/

    "In einem ersten Schritt soll eine „großartige Nutzererfahrung“ aufgebaut werden. Im zweiten Schritt will Facebook Wege finden, um Nutzer und Firmen „organisch“ miteinander kommunizieren zu lassen. Dann im dritten und letzten Schritt sollen Unternehmens-Werkzeuge geschaffen werden, damit Marken gezielt ihre potenziellen Kunden erreichen können."

    Yeeeessss......gebt uns all eure Daten....

    "Whatsapp befindet sich laut dem Facebook-Chef noch in der ersten Phase. Demnach sollen zunächst erst mal neue Funktionen eingeführt werden, bevor es in die zweite Phase geht. Die will das Unternehmen im nächsten Jahr starten."

    Und alle machen mit...


    • ... einfach kein Facebook machen! Ist mir so überflüssig vorgekommen sei ich es kenne. Muß man wirklich nicht haben.
      Whats-App habe ich zwar, aber nur mit 4 Kontakten, die manchmal benutzt werden. Und diese 4 haben wiederum kein FB.
      Somit ist es ein Leichtes auf Neuerungen zu verzichten. Kann man machen, doch brauchen ... wirklich nicht!


      • Das mag für dich so einfach zu sein, aber für andere ein unglaublich großer Schritt soweit zu reduzieren.
        Mir selber ist es ziemlich egal wie ich kontaktiert werde. Deshalb brauche ich auch kein facebook und Co. Man kann mich doch jederzeit anrufen oder SMS schreiben.


  •   32
    Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

    Und so kommen wir zum krönenden Abschluss ,wir verwenden weiterhin Android ,FB/Messenger und WA,weil es nichts sicheres gibt weiter,worüber man noch diskutieren könnte !!

    Es sei den zukünftig man bezahlt für alles seinen Obolus OS Lizenzen und Apps usw. .


    •   40
      Gelöschter Account 04.11.2016 Link zum Kommentar

      @Mogwai

      Wobei man da auch ein wenig realitivieren muss, da ja Android ein OS ist und somit die Plattform für die von dir genannten Kommunikationsapps oder Mittel darstellt.

      Wenn ich ein Smartphone besitze, muss ich ja ein OS verwenden(welches nun auch immer). Ohne das geht es ja nicht. Die anderen Dinge oder auch Apps brauche ich nicht um den Betrieb zu gewährleisten.

      Aber den Google-Daten-Appetit, möchte ich durch diese Aussage natürlich nicht schmälern. Dies sei an dieser Stelle erwähnt.


  • Ich hoffe es fühlt sich keiner auf die Füße getreten von meinen Kommentaren.
    Es ist einfach meine Denkweise. Und manchmal kann ich es auch nicht sorecht in Worte fassen. Das Thema ist derart komplex und vielfältig (Sicherheit, Datenschutz, Userverhalten)...

    MaWe


    •   40
      Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

      @Major Tom

      Ich denke, da musst du dir keine Gedanken machen da ich für meinen Teil jedenfalls deine Äußerungen absolut sachlich und gut formuliert finde. Regt nochmal zum Denken an. Und wenn du niemanden auf die Füße trittst, dann wird auch keiner auf dich aufmerksam. Kann somit auch Argumente und Formolierungen deinerseits gut nachvollziehen und vertrete den selben Standpunkt.

      Solange wir uns hier alle sachlich austauschen und der gegenseitige Respekt dem anderen gegenüber und deren Standpunkt gegeben ist, denke ich nicht sich Gedanken machen zu müssen. Man kann nicht mit allen Leuten immer einer gleichen Meinung sein aber genau darum tauschen wir uns ja hier auch aus und legen unsere Argumente dar.

      Aber begrüße nochmal deine Klarstellung👍😃


  • Das Thema Sicherheit im Allgemeinen ist durchaus immer angebracht und sollte auch bei AP etwas öfter vorkommen ;-)
    Würde mir mal einen Sicherheitstest zu den erhältlichen Browsern (u.a. VPNs/AddOns/Antiviren APPs etc.) wünschen. Das Chrome eine Plaudertasche ist u. die Chinesenkracher einen mit Werbung zumüllen ist ja schon bekannt. Vielleicht mal was genaueres u. dann auch so Dinge reinpacken wie AddOns (siehe aktuelles Problem mit WoT u. Verkauf von Daten).


  • Super Artikel. Diesen und das statement von C.F. sollte man zur Pflichtlektüre machen. Ich verstehe nicht, warum das ganze Thema so vielen Leuten egal ist....


    •   32
      Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

      Weils egal ist und es jeden selbst überlassen werden sollte,was er nutzt .


      • Verstehe deinen Kommentar nicht.


      • Die Tragweite der Veränderungen ist den meisten Leuten nicht so richtig bewusst.
        Egal wo Menschen kurz verweilen müssen (Arzt,S-Bahn, usw), alle Köpfe nach unten und in die Kiste starren. Ich schau mich dann kurz um, und denke ich bin im falschen Film. Die Menschen sind zu nennenswerten Teilen regelrecht abhängig vom Handy. Sie sind nicht bereit Einschränkungen gegen besseren Wissens zu akzeptieren. Wenigstens eine kritische Haltung die man auch kommuniziert. Aber selbst dass ist die Ausnahme.
        Natürlich ist mir bewusst wo wir hier sind. Auf Apit. Ein Magazin für Handyfreaks. Und genau hier sollten doch ein Mehr an Hintergrundwissen Standard sein. Welches auch da ist. Auch hier nur wenige Ausnahmen.


      • Es ist keineswegs egal, denn auch wenn ich verantwortungsvoll umgehe, werfen andere mit meinen Daten, mithilfe der eigenen Kontakte, geradezu um sich.


      • Naja, sonst gucken sie in Magazine oder Zeitungen. So wie vor der Smartphone-Ära. Ich hab auch ohne Smartphone kein gesteigertes Interesse dran irgendwem Fremdes ne Frikadelle ans Ohr zu quatschen. Schon gar nicht im Wartezimmer meines Arztes ;)


      • Das sind zwei völlig verschiedene Geschichten. Zeitung oder der Spiegel kurz lesen, und exzessiver Mobile Konsum der die Alarmglocken aushebelt.
        Ein Stück Papier (Buch,Zeitung) hebelt meine Privatsphäre nicht aus. Und wenn würde sie wahrscheinlich jeder meiden.
        Ich bin auch ein fan der neuen Generation Handy. Mich verärgert wie das System hinter den Kulissen funktioniert. Und die Macher dießer Geschäftsmodelle haben freie Bahn durch die starke Bindung Mensch-Smartphone. Die Politik zieht mit weil sie das Reservoir Datenpool als Werkzeug betrachtet.


      • Ich halte dagegen: ein Smartphone an sich hebelt die Privatsphäre nicht aus - man muss bei Einrichtung des Gerätes explizit zustimmen. Und wenn man sich Apps installiert, die Daten weitergeben, ist man selbst schuld.
        Und ein Buch wiederum verrät viel über die/den Leser(in): sag mir, was du liest und ich sage dir, wer du bist. Auch eine Art Bruch der Privatsphäre.


      •   32
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        Die meiste Kommunikation findet heutzutage im Internet statt,so traurig es auch klingen mag für manch einen ,deswegen nutzt man auch oft WA,FB /Messenger und andere Dienste.

        Und warum sollte man das alles aufgeben wollen ?


      • Aus den von CF genannten Gründen, warum sonst?

        MaWe


      • Es geht um Zeitüberbrückenug. Egal was ich in der Hand habe und konsumiere. Wenn ich kein Smartphone hätte, würde ich was anderes in die Hand nehmen oder das Muster der Raufasertapete ansehen.
        Wenn ich mir Apps anschaue, hebelt das meine Privatspähre auch nicht aus.


      • Hast du dir den Artikel überhaupt durchgelesen?

        C. F.


      • Ich habe mich auf MajorToms Kommentar bezogen. Ich verstehe jetzt nicht inwieweit da der Artikel von Bedeutung ist.


      • Das war mir nicht einleuchtend, ich entschuldige mich und behaupte das Gegenteil.


      • Das Gegenteil zu was? Dass man abhängig vom Handy ist, weil man in Wartezeiten nun die News oder die Social Streams auf dem Handy statt in der Zeitung oder Magazinen liest?


      •   40
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        @Mogwai

        Ich Antworte mal mit einer Gegenfrage. Ist Facebook mit all seinen untergeordneten Apps ein Verein, den man trauen sollte? Behaupte mal nein.

        Aber wie ich ja bereits schrieb, es ist dieser Herdentrieb der alles andere zu entschuldigen scheint. Trauriges Phänomen in meinen Augen.

        Es gibt eigentlich interessante Alternativen zur Kommunikation aber wenn man sich nicht von der Herde trennt und nicht auch mal versucht im eigenen Kreise für seine Überzeugung ein zu treten, wird oder bleibt mal hält der notorische Mitläufer. Und das sieht man daran, dass wenn dann irgendwann die gesamte Herde die Plattform wechseln sollte, läuft man auch dahin direkt hinter her ohne zu wissen oder sich nur einmal damit beschäftigt zu haben.

        Ps: Du darfst es aber auch weiterhin nutzen😉


      •   32
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        Na Dann sollten wir mal alle dran arbeiten und uns von Google lösen ,den da fängt es doch schon an .🙄

        MaWe


      •   40
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        @Mogwai

        Hab den Anfang gemacht, jetzt bist du dran😉 Minimieren wäre jedenfalls schon mal als positiv für sich selbst zu werten.


      • @ Frank König

        Natürlich sehe ich an der Sammlung der Bücher mit wem ich es etwa zu tun habe. Desto mehr Bücher, umso mehr komplettiert sich das Puzzle. Kann man alles bei Amazon per Handy bestellen😉.

        -----

        Mir gehts darum, dass wir unserem Spielzeug zuliebe gewisse Prinzipien relativieren. Mir gehts darum wie die neuen Geschäftsmodelle der modernen IT funktionieren.
        Mir gehts darum, dass nur sehr wenige Menschen bereit sind das auch mal öffentlich zu diskutieren oder zu verurteilen in bestimmten Bereichen (Selbstreflexion).
        Mir gehts darum, dass große Teile viel zu viel Zeit am Handy verbringen (Suchtpotential).

        Der Schnellzug der modernen IT rast mit Vollgas. Was machbar ist wird gemacht. Aus guten Ideen und Erfindungen wird zweifelhaftes Hintergrundverhalten von Wirtschaft und Staat. Wo sind Leute die sowas nicht mit der Verfassung und unserer Europäischen Wertegemeinschaft vereinbar sehen ?
        Sind es tatsächlich so wenige.

        Auch ich nutze moderne IT. Aber ich weigere mich dem zu ergeben. Software gegen Daten. Hier ist jede Verhältnismäßigkeit verloren gegangen.

        Das Spiel läuft so : ich muss bluten oder werde ausgesperrt in Form von totalen Verzicht. Also muss ich die Kröten schlucken und eindämmen "was" und "wie" ich kommuniziere, oder mich informiere.
        Also bin auch ich ein Teil des Problems.
        Es gibt leider keine einfachen Lösungen zur Thematik.


      •   32
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        M.W.
        Schon längst getan,bin gerade mit WM unterwegs und kein Google Dienst vorhanden .


        Eine App besitze ich zweckentfremdet das ist WA ,alles andere sind MS eigene Dienste .


      • C. F.
        • Blogger
        03.11.2016 Link zum Kommentar

        "Na Dann sollten wir mal alle dran arbeiten und uns von Google lösen ,den da fängt es doch schon an "

        Tschüss Datenkrake: Ein Leben ohne Google

        https://www.kuketz-blog.de/tschuess-datenkrake-ein-leben-ohne-google/#more-463642

        Izzy


      • Izzy
        • Blogger
        04.11.2016 Link zum Kommentar

        Genau. Bei mir sind die Google-Apps schon lange runtergeflogen, und durch microG ersetzt – siehe meine unter https://android.izzysoft.de/articles/named/android-without-google zu findende Blogserie. Google durch MS zu ersetzen ist nur ein Austausch der "Schnüffler" – oder glaubt jemand ernsthaft, MS schnüffelt weniger? Windows-10 ist dann sicher ein großartiges Beispiel für "Wahrung der Privatsphäre" ;)


      • C. F.
        • Blogger
        06.11.2016 Link zum Kommentar

        Klasse Arbeit, Izzy. Pflichtlektüre für jeden, der Google (auch wenn nur teilweise) den Rücken kehren möchte.


  • Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Android-Endgeräte grundsätzlich mit deaktivierter Verschlüsselung ausgeliefert werden und der Nutzende sie erst aktivieren muss. So etwas sollte beim Einrichten des Gerätes obligatorisch sein. "Seit Android 6, das seit Mitte 2015 auf neuen Smartphones üblich wurde, sind alle Geräte werksseitig verschlüsselt, sodass Ihr hierzu nichts weiter beachten müsst." kann ich nicht bestätigen - zumindest nicht bei Sony, HTC und OnePlus.


  • C. F.
    • Blogger
    02.11.2016 Link zum Kommentar

    Da geht's schon los:

    "Autoversicherung will Kunden über Facebook einstufen"

    http://www.golem.de/news/social-media-autoversicherung-will-kunden-ueber-facebook-einstufen-1611-124207.html

    Jetzt noch in Verbindung mit WhatsApp...."nee, die wollen ja nur unser bestes". Ja klar... Letztendlich ist die Geschichte gescheitert, aber was kann da noch nachkommen? Vor allem, wenn facebook solche Daten an Versicherungen verkaufen würde?


    • Nicht dein Ernst oder ?
      Kommt dann die AOK App die Daten an die Krankenkasse gibt ? Nicht-Sportler oder Raucher müssen blechen...
      Schritt für Schritt ...
      Kredite sollen ja schon über solche "Konzepte" vergeben werden.

      Alle mit Vendetta Maske protestieren


      • C. F.
        • Blogger
        02.11.2016 Link zum Kommentar

        "Kredite sollen ja schon über solche "Konzepte" vergeben werden"....da wird noch mehr nachkommen. Bei Vergleichsportalen kann es schon vorkommen, daß Du einen Kredit zu anderen Konditionen bekommst, als Dein Nachbar. Oder daß manche Autoversicherung Deinen Sportwagen, SUV etc. überhaupt nicht versichert. Je mehr man an Daten im www von sich preis gibt, desto - sagen wir mal "unangenehmer" - können die Folgen für den einzelnen sein. Potentielle Arbeitgeber informieren sich vor einem Bewerbungsgespräch in den sozialen Netzwerken über den Bewerber, un der ein oder andere wundert sich, warum er gleich eine Absage bekommt, obwohl die Zeugnisse und Referenzen doch gar nicht mal so übel aussehen. In einem Alter, in dem man gefestigt im Berufsleben steht, mag das ja weniger als sekundär sein, aber bei der kommenden Jugend?


      •   27
        Gelöschter Account 02.11.2016 Link zum Kommentar

        > "Kommt dann die AOK App die Daten an die Krankenkasse gibt ? Nicht-Sportler oder Raucher müssen blechen..."

        Die AOK ist _noch_ nicht so weit. In Deutschland bietet momentan nur die Generali Sonderkonditionen für Kunden, die sich per Fitnesswanze überwachen und erfolgreich manipulieren lassen.

        https://www.generali-vitalityerleben.de/


      • Die gesetzlichen Krankenkassen erheben ihre Beiträge nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, und nicht nach persönlichen Gesundheitsrisiken. Soweit mir bekannt, müssen sie auch jeden aufnehmen, wenn bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sind. Sonst kämen Ältere gar nicht mehr rein, was aber nicht der Fall ist, und was eine Verletzung des Solidaritätsprinzips wäre.
        Sollte es Rabatte für eine besonders gesundheitsbewusste Mitglieder geben, ist dagegen nicht unbedingt was einzuwenden.
        Bei den privaten Versicherern mag das allerdings anders sein.


        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Krankenversicherung

        Quelle: wikipedia


      • Dein Beitrag beweist, dass es Dir definitiv an Weitsicht fehlt.
        Merke: Alles was möglich ist, wird auch irgendwann umgesetzt - auch wenn es u.U. nicht ganz legal ist.


      • @Vokatio ich hab jetzt auf der Seite der Generali geguckt, aber nichts gefunden wo man sich mit einer "Fitnesswanze" überwachen lassen soll. In den Videos ging es auch nur darum, dass du meine Fitnesssteigerung vom Arzt checken lässt und manuell online erfassen kannst.


      •   27
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        @Michael

        Für den Eintritt in die GKV im Alter kann es im Wesentlichen nur einen Grund geben, nämlich den Wechsel von der Privaten in die Gesetzliche, und der ist ab einem Alter von 55 Jahren ausgeschlossen.

        Es entspricht nicht den Prinzipien einer Solidargemeinschaft (die Starken tragen die Lasten der Schwachen), dass der Privilegierte, dem es möglich ist, "gesundheitsbewusst" zu leben, bevorzugt wird, und derjenige, der nicht in der Lage ist, beispielsweise den Algorithmen einer Krankenkassen App zu folgen, weil er Schicht arbeitet, oder einen zweiten oder dritten Job tätigen muss, oder einfach nur krank ist, dafür abgestraft wird.


        @DiDaDo

        Du sammelst über die Fitnesswanze "wertvolle Vitality Punkte" und bekommst dafür "Belohnungen".

        > "Verbinden Sie Ihren Fitness-Tracker oder Ihre Fitness-App mit Generali Vitality und sammeln Sie für Ihre Trainingseinheiten wertvolle Vitality Punkte"

        https://itunes.apple.com/de/app/generali-vitality/id1089388341


      • @Vokatio:

        Es gibt schon noch mehr Gründe, von Anfang an in die GKV einzutreten, z.B. die Familienmitversicherung. Auch bei längerer Arbeitslosigkeit kann ein bisher privat Versicherter wieder in die GKV, mit den genauen Umständen hab ich mich allerdings nicht beschäftigt.
        Dass eine GKV jemanden, der jahrelang in seiner gesunden Zeit von niedrigen Tarifen und anderen Vorteilen der PKV profitiert hat, dann nicht nehmen will, wenn es für ihn und die PKV teuer wird, halte ich für sehr verständlich.

        Was Solidarprinzip und Rabattierung bei "Gesundheitsbewussten" betrifft, gebe ich Dir im Grunde recht.
        Allerdings können begrenzte Rabatte in der Größenordnung von vielleicht 10% auch für die Versichertengemeinschaft ein Gewinn sein. Wer proaktiv für seine Gesundheit sorgt (und Kosten damit hat), kann der Kasse damit viel Geld sparen, das dann für weniger Glückliche zur Verfügung steht. Beim Zahnersatz gibt es schon ähnliche Regeln (höherer Kassenzuschuss bei regelmäßiger Vorsorge). Es sollte aber keine Tarife nach Risikoklassen geben, das wäre das Ende des Solidarprinzips.


      •   27
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        Ist zwar OT, aber vielleicht interessiert es dich.
        Als Arbeitsloser oder im abhängigen Beschäftigungsverhältnis Arbeitender mit "dauerhaften" Bezügen unter der "Jahresarbeitsentgeltgrenze" kannst du unverzüglich von der PKV in die GKV wechseln, es sei denn, du bist 55 Jahre oder älter, dann darf dich die GKV nicht mehr nehmen, selbst wenn sie wollte (es gibt irgendeine Ausnahme).


      • Das ist jetzt die App, die man sich installieren KANN. Auf der Seite der Versicherung steht nirgends dass das Pflicht ist.


      •   27
        Gelöschter Account 05.11.2016 Link zum Kommentar

        Ich kann dir nicht folgen. Wo liest du, dass du deine Belohnungen auch dann erhältst, wenn du keine Daten an die Generali sendest?


      • Durch Arztchecks laut den lustigen bunten Videos.


    • Cool, ich werde dann ja hoffentlich bald runtergestuft! \o/


  •   32
    Gelöschter Account 02.11.2016 Link zum Kommentar

    Deswegen wegen benutze ich auch noch ganz gerne hin und wieder Windows mobile .

    Den anders wie Google,haben die wenigstens es geschafft,ihren Store von Altlasten zu befreien und haben dort aufgeräumt.😁


    •   40
      Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

      @Mogwai

      Stimmt, die haben aufgeräumt. Und zwar sämtliche Apps, die aber seitens der Entwickler eingestellt wurden. Keine Apps=kein Müll! 😂😂


      •   32
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        Waren viele dabei die lange nicht mehr aktualisiert wurden ,was auch richtig ist .


      •   40
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        Aber auch viele Apps die eingestellt wurden. Trifft es glaube ich etwas eher und kommt erschwerend hinzu.


      •   32
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        Viele die unter WP 8.1 liefen,aber nicht mehr kompatibel waren, mit Universal Apps und Windows Mobile 10.


  • Was solls, mit meinem Google-Account, WhatsApp, Chromecast, meinem Fire-TV, meinem Huawei Honor 5x und und und habe ich ich schon meine Seele verkauft, Chinesen, Amerikaner, bei mir lesen und hören wahrscheinlich eh alle mit, sollen sie😬


    •   40
      Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

      @Blaubär

      Also ich für meinen Teil, finde solche Ausführungen immer nur erschreckend und beängstigend. Wie kann das jemandem egal sein????

      Aber es ist, wie ich es auch wahrnehme. Habe ich einen Nutzen von XY und sehe meine Vorteile darin, blende ich alles andere aus.

      Fatale Meinung wie ich finde und sehr traurig zu dem. Möchte dich nicht persönlich angreifen aber deine Einstellung (wie es ja auch viele andere Preis geben, bist ja mit deiner Meinung nicht der einzige) stößt bei mir nur auf Unverständnis!!

      Ergo:
      Wie ich es auch schon in anderen Beiträgen erwähnt habe, wir können den Datenschutz abschaffen. Wofür noch Datenschutzbeauftragte oder Privatsphäre??? Warum überhaupt noch Türschlösser zu Hause anbringen??? Verschlüsselungen können wir auch abschaffen oder brauchen es garnicht erst!!! Unser WLAN Netzwerk schützen, wofür noch??? Vorratsdatenspeicherung beschränken??? Ach was, mir doch egal!!!
      Alle die wollen, sind herzlich willkommen an meinem Leben Teil zu haben und sei es auch bis in das kleinste intimste Detail........🙈🙈🙈🙈

      Jedes Schaf, welches zur Schlachtbank geführt wird, versucht instinktiv weg zu laufen aber hier legen sich einige wohl freiwillig zum Ausnehmen auf solche Datenschlachtbanken.

      Facebook, Instagram, Whatsapp ( nur einiges davon genannt) ist in meinen Augen wie ein Virus in den Köpfen der Leute! Herdentrieb scheint wichtiger als Schutz der Privatsphäre!

      Dazu mein Statement: Lieber ein einsamer Wolf als wie ein Schaf welches geschlachtet werden will!!! Bewusst provozierend geschrieben.

      Ich kann da wirklich nur nochmal an ALLE appellieren( die auch eine solche Einstellung vertreten) sich um ein solch wichtiges Thema erneut Gedanken zu machen und sich mal zu hinterfragen, zu was das alles führen kann!!!

      Gleichgültigkeit scheint die neue Entschuldigung für die totale Überwachung zu sein!


      • "Warum überhaupt noch Türschlösser zu Hause anbringen???"

        Weil dann möglicherweise ein Wert von einer 5-stelligen Summe unwiederbringlich weg ist. Beim Weitergeben von Daten ist nichts verschwunden, sondern man bekommt in der Regel eine Gegenleistung.
        Also wenn der Dieb zu Hause meinen Blaupunkt-TV mitnimmt und stattdessen einen besseren LG dalässt, von mir aus lasse ich auch die Tür offen! ;)


        "Facebook, Instagram, Whatsapp ( nur einiges davon genannt) ist in meinen Augen wie ein Virus in den Köpfen der Leute! Herdentrieb scheint wichtiger als Schutz der Privatsphäre!"

        Mit Verlaub, aber das ist doch Unsinn. Es ist doch jeder noch selbst dafür verantwortlich wie er diese Medien nutzt und was er zeigt. Als Selbstständiger bringen mir Soziale Netzwerke eher Nutzen, um meine Dienstleitungen zu bewerben.


      •   40
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        @DiDaDo

        Danke, das du auf mich eingehst und einige wenige Sachen aus meinem Kontext nimmst aber lese meinen ersten Satz und da erwähnte ich es ja bereits. Hat man nur einen Nutzen, wird alles andere ausgeblendet.

        Das mit den Türschlössern diente mehr der Symbolik. Denn die eigenen 4 Wände, sind doch schon das privateste was jemand hat so denke ich. Und schließt man ab, minimiert sich das Risiko.

        Aber nehmen wir ruhig dein Beispiel und sagen mal, jemand entwendet bei dir zu Hause intime und private Dinge wie z.B. deine gesammelten Dokumente. Dann hast du doch nicht Angst weil sie weg sind, sondern weil du nicht weißt was genau er damit anstellt und dir dadurch später an Schaden entsteht.

        Natürlich hast du vollkommen Recht damit, dass jeder noch selbst entscheidet welche seiner Daten er Preis gibt aber man muss auch hier einfach mal anmerken dass sich dessen nicht JEDER bewusst ist. Daher empfinde ich es aus meiner Sicht auch nicht verkehrt, des Öfteren nochmal darauf hin zu weisen und Skrupel zu wecken. Die Algorithmen der Konzerne, kennen einen mittlerweile schon besser als der eigene engste Freundeskreis.

        Nicht ab zu sehen, wozu diese ganzen Daten gesammelt werden und wofür aber eines scheint doch eines klar zu sein. " Sie dienen nicht dazu, damit wir in Zukunft etwas davon hätten."

        Jetzt wird man noch belächelt, wenn man von Überwachung redet aber der Tag wird kommen, da bin ich mir sicher und spätestens dann ist klar wofür diese ganzen Daten gut waren und sind🤔

        Mir scheint aber auch, wir wollen es ja nicht anders.

        Kann es nur nochmal wiederholen. Privatsphäre ist ein heiliges Gut, welches wir uns so lange als möglich erhalten sollten. Jedenfalls ist dies meine Meinung, ehe man mich gleich wieder durch verbale Gleichgültigkeit durch den Fleischwolf zu drehen versucht.😬

        Finde aber sehr schön zu sehen, dass ich hier nicht der einzige zu sein scheine, der Bedenken hegt.


    • Mit Verlaub. Du scheinst den Schuss nicht gehört zu haben.
      Noch erschreckender finde ich allerdings, dass Dein Beitrag so viel Zustimmung erhält.


  • Sehr interessanter Artikel...👍
    Habe nochmal bei mir nachgeschaut, was ich ggf. noch an entsprechenden Einstellungen vornehmen kann, hatte aber soweit alles für mich stimmig eingestellt.


  • Guter ausführlicher Artikel ,vorallem länger und besser als der Gallerieartikel!


  • C. F.
    • Blogger
    22.04.2016 Link zum Kommentar

    Von norton security gibt es diesbezüglich einen sehr passenden Artikel:

    "WARUM IST DIE PRIVATSPHÄRE IM INTERNET WICHTIG?

    Wie wichtig die Privatsphäre im digitalen Zeitalter ist, kann man erst verstehen, wenn man genau weiß, was damit gemeint ist. Erst dann kann man ihre Bedeutung richtig einschätzen. Nur allzu oft sind Internetnutzer der Meinung 'Ich tue nichts Unrechtes, deshalb habe ich auch nichts zu verbergen '. Mit diesem Mythos möchten wir hier aufräumen. Tatsache ist: Recht oder Unrecht, wir haben sehr wohl einiges zu verbergen.

    "WIR ALLE HABEN ETWAS ZU VERBERGEN. DAS KÖNNEN DIE HÖHE UNSERES GEHALTS, UNSERE KRANKENAKTE ODER UNSERE BANKKONTONUMMER SEIN. ETWAS ZU VERBERGEN IST AN SICH NICHTS SCHLECHTES."

    PRIVATSPHÄRE – WAS IST DAS?

    Privatsphäre ist, wenn Sie vor dem Schlafengehen die Vorhänge zuziehen. Privatsphäre ist die Untersuchung bei Ihrem Hausarzt hinter geschlossenen Türen. Während wir uns in unserem Alltagsleben über diese Art der Privatsphäre kaum Gedanken machen, ist das Konzept von Privatspäre im digitalen Umfeld nicht so greifbar. Das liegt in erster Linie daran, dass manche Menschen einfach eine falsche Vorstellung davon haben, was digitale Privatsphäre eigentlich ist.

    WAS GENAU VERSUCHEN WIR ZU SCHÜTZEN?

    Manche glauben, dass es nur um das geht, was sie tun. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Online-Privatsphäre betrifft weniger das, was Sie tun, sondern vielmehr wer Sie sind UND was Sie tun. Daten im Internet sind für andere wertvoll. Sie werden gestohlen, verkauft, gesammelt und analysiert.

    Die Privatsphäre hat viele Facetten. Dabei geht es um das, was Sie tun, und wer Sie sind. Wer sie sind, wird durch Ihre personenbezogenen Daten verkörpert – Name, Geburtsdatum, Anschrift, Sozialversicherungsnummer, Telefonnummern und zahlreiche weitere Daten. Das, was Sie tun, sind die Suchen, die Sie durchführen, die Websites, die Sie besuchen, die Artikel, die Sie lesen, und sogar, was Sie im Internet einkaufen.

    Sobald Sie eine App herunterladen, eine Website besuchen oder in sozialen Medien unterwegs sind, können Sie davon ausgehen, dass das jeweilige Unternehmen Daten über Sie sammelt. Inzwischen erledigen wir unglaublich viele Dinge mithilfe unserer Computer und Mobilgeräte. Wir kaufen ein, holen uns medizinischen Rat, buchen Urlaube, sind mit Freunden und Verwandten in Kontakt und erledigen noch tausend andere Dinge über das Internet. Mit all diesen Aktivitäten hinterlassen Nutzer ungewollt eine breite digitale Spur aus Daten über ihre Person. Auch wenn dies nicht unbedingt personenbezogene Daten sind, zeichnen diese Unternehmen dennoch Ihre Online-Aktivitäten auf und sammeln diese Informationen, um sich ein besseres Bild von Ihnen zu machen.

    WOZU KÖNNEN DIESE DATEN VERWENDET WERDEN?

    Ein vollständiger Datensatz über eine Person kann ein nettes Sümmchen einbringen – und zwar ganz legal. Inzwischen gibt es so genannte 'Datenbroker', die Daten über Millionen von Menschen sammeln und speichern. Die Daten werden von ihnen analysiert, zu Paketen zusammengestellt und dann ohne Wissen oder Erlaubnis des Benutzers verkauft. Datenbroker sammeln und verkaufen Informationen zu verschiedenen Zwecken an andere Unternehmen, beispielsweise für gezielte Werbung, Bonitätsprüfungen und Direktmarketing. Diese Daten sind jedoch in der Regel anonymisiert und enthalten keine personenbezogenen Daten.

    WARUM IST PRIVATSPHÄRE WICHTIG?

    Wir alle haben etwas zu verbergen. Das können die Höhe unseres Gehalts, unsere Krankenakte oder unsere Bankkontonummer sein. Etwas zu verbergen ist an sich nichts Schlechtes. Derartige Informationen gehören bestimmt nicht zu den Dingen, von denen Sie möchten, dass sie in Ihrem sozialen Netzwerk für alle Welt sichtbar verbreitet werden. Daher sollten wir darauf bedacht sein, unser Recht auf Privatsphäre zu schützen.

    Anfang des Jahres kaufte eine junge Frau einige harmlose Dinge wie Wattebäusche, eine unparfümierte Lotion und einige Vitamine im Internet. Aufgrund dessen, was das Unternehmen bereits über sie wusste, konnte es richtig vorhersagen, dass sie schwanger war, und schickte ihr per Post Coupons für Babyartikel. Das Dumme war nur, dass sie ein Teenager war und diese Coupons ihrem Vater (sehr zu seiner Bestürzung) verrieten, dass sie tatsächlich schwanger war.

    Denken Sie immer daran: Ihre Privatsphäre gehört IHNEN. Es sind Ihre Informationen, Ihre Gewohnheiten, Ihre Verhaltensmuster und Ihre Aktivitäten. Deshalb sollten Sie alles tun, um sie zu schützen."

    [Quelle: de.norton.com ]

    Und dazu gehören, wie im Artikel auch treffend formuliert, Alternativen zu WhatsApp, Google und co, als da wären z.B. Threema, wire oder Signal als Messenger, Startpage als Suchmaschine, protonmail als sicherer Mailclient für verschlüsselten Mailverkehr, und...und...und...

    Auch interessant zu lesen:

    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-04/bundesrat-whatsapp-skype-vorratsdatenspeicherung

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Messenger-Bundesrat-will-WhatsApp-Skype-Co-schaerfer-regulieren-3181539.html

    http://www.tagesschau.de/inland/datenschutz-messenger-101.html?_sm_byp=iVVgw1VWTN1MVrv7

    "Die verarbeiteten Verbindungs- und Standortdaten sowie die Kommunikationsinhalte hätten damit ein "deutlich geringeres Schutzniveau". Nutzer könnten aber oft gar nicht unterschieden, welche technische Lösung bei Apps greife und welch unterschiedlichen rechtlichen Folgen daraus erwüchsen."....da denke ich gleich an WhatsApp...

    http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Warum-Whatsapp-nicht-wirklich-sicher-ist-1423734919

    "Die kernigen Sprüche der Whatsapp-Macher haben vor allem zwei Ziele: Der Anwender soll beruhigt werden, weil böse Geheimdienste ihn von jetzt an angeblich nicht mehr abhören können. Und da wäre noch die wachsende Konkurrenz anderer Krypto-Messenger, die man damit in die Schranken verweisen will..........Von echter „Abhörsicherheit“ ist Whatsapp somit noch meilenweit entfernt. Wie die aussieht, exerziert die aus der Schweiz stammende Messenger-App „Threema“ vor. Sie lässt sich gänzlich ohne Angabe von Handy-Nummer oder Mailadresse nutzen. Kontaktlisten der Nutzer werden zudem dezentral verwaltet, damit keine unnötigen Metadaten anfallen. Nicht zu vergessen: Die Threema-Server stehen außerdem in der Schweiz – und die ist um einiges datenschutzfreundlicher als die USA."

    Dem wäre dann nichts mehr hinzuzufügen.


    • Zitat-

      Online-Privatsphäre betrifft weniger das, was Sie tun, sondern vielmehr wer Sie sind UND was Sie tun.

      hey... das ist echt gut.


      • C. F.
        • Blogger
        23.04.2016 Link zum Kommentar

        Wird leider von den wenigsten verstanden. Reden wir in 10 Jahren nochmals über dieses Thema. Dann wird es den einen oder anderen hier betroffen haben - mal mehr, mal weniger.


      • Und da ist sie wieder, diese Überheblichkeit, mit der man Leute, die sich nicht nach deinen Ansichten orientieren, herabwürdigt. In deinen Augen sind all diese Leute begriffstutzig, sie haben nichts "verstanden". Hat jemand, der mit 70 durch die Ortschaft fährt, die Verkehrsregeln nicht verstanden? Oder jemand, der mal falsch parkt? Hat jemand, der mal zu McDonalds geht, nicht verstanden, dass dieses Essen nicht das hochwertigste ist? Hat jemand, der einen Smartphonevertrag bei der Telekom macht, nicht verstanden, dass er am Ende von zwei Jahren weitaus mehr bezahlt hat?

        Menschen verhalten sich nicht immer so, wie man es selbst gerne hätte. Sie dann aber jedesmal dafür zu beleidigen und abzuwerten, hilft niemandem, außer deinem Ego vielleicht.


      • C. F.
        • Blogger
        23.04.2016 Link zum Kommentar

        Komisch, daß Du Dich immer persönlich angegriffen fühlst. Ich habe das rein auf diesen Zusammenhang bezogen:

        "...sondern vielmehr wer Sie sind UND was Sie tun. "

        Auf das UND kommt es an. Und ja, es ist leider fast täglich meine Erfahrung, daß den meisten eben dieser Zusammenhang nicht klar ist. Wenn man aber Aufklärung betreibt, genau diese Zusammenhänge darstellt, ist es auch wieder nicht recht. Und wenn man dann Antworten bekommt, wie wichtig einem dann doch Datenschutz ist, dann frage ich mich, warum sie sich nicht entsprechend verhalten, also bewußt gegen ihre Überzeugung und Einstellung handeln. Das ist total kontrovers. Verstehe ich nicht...


    • Norton ist kein Heilsbringer. Norton möchte vor allem Geld verdienen.


    •   40
      Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

      @C.F.

      Stimme dir in sämtlichen Belangen zu, bis auf Threema.

      Man denkt, die Server stehen in der Schweiz und daher wäre der Messenger sicher aber leider ist dieser "Closed Source". Bedeutet, man kann sich nicht von der angeblichen Sicherheit wirklich überzeugen. Würden die Schlüssel offenliegen, könnte man dies prüfen und auch nachvollziehen, was genau mit den Daten passiert. Leider ist das nicht gegeben und man muss dem Anbieter ohne selbstständige Prüfung vertrauen. Die selbe Methode benutzt auch Whatsapp.

      Ansonsten findest du meine volle Zustimmung, bei allen anderen von dir angesprochenen Dingen😉👍👌


      • Gibt es überhaupt einen sicheren Messenger? Selbst Signal setzt ja Google Komponenten ein.


      •   40
        Gelöschter Account 03.11.2016 Link zum Kommentar

        @Marcus J.

        Das ist natürlich eine berechtigte Frage aber eigentlich wissen wir schon, dass es nirgends eine 100% Sicherheit gibt. Selbst SMS waren nie wirklich sicher und wurden auch ohne Verschlüsselung auf Servern der Telefongesellschaften gespeichert. Ist natürlich schwierig sich dem ganz zu entziehen aber man versucht es halt zu minimieren. Jedenfalls ich für meinen Teil. Ich setze auf einen Messenger, der End to End Verschlüsselung unterstützt, Open Source ist und somit der Quelltext offen liegt.


      • C. F.
        • Blogger
        03.11.2016 Link zum Kommentar

        Schau mal hier:

        Wo finde ich den Quellcode von Threema?

        Sicherheit und Datenschutz sind unsere grössten Anliegen. Daher wird der Quellcode der Server- und Client-Software regelmässig von unabhängiger Stelle überprüft.

        Einige wesentliche Komponenten von Threema sind unter Open Source-Lizenz verfügbar:

        NaCl (Verschlüsselungsbibliothek)
        Message API Threema Gateway
        SaltyRTC (Ende-zu-Ende verschlüsselte Client-Server-Kommunikation über WebRTC)
        openMittsu (unabhängig von Threema entwickelte Open Source-Implementierung von Threema)

        https://threema.ch/de/privacy

        https://threema.ch/press-files/2_documentation/cryptography_whitepaper.pdf

        https://threema.ch/de/transparencyreport

        Welcher Messenger bringt das sonst noch? Ich kenne keinen...

        "Ich setze auf einen Messenger, der End to End Verschlüsselung unterstützt, Open Source ist und somit der Quelltext offen liegt."

        Welchen denn? Conversations?


      •   40
        Gelöschter Account 04.11.2016 Link zum Kommentar

        @ C.F.

        Also ich bin seit der Übernahme von WA durch Facebook mit Telegram unterwegs und sehr zufrieden damit. Erfüllt all meine Kriterien und auch der Support ist total klasse. Meine Kontakte ( die wichtigsten und auch einige andere) sind mit mir gezogen. Hat zwar einiges an Überzeugungskraft gekostet aber das machte mir nichts aus😉 Bin jetzt seit dem 21.04.2014 dort.

        Danke dir für dein Engagement, mir die Infos zu Threema zukommen zu lassen.......schau ich mir nochmal genauer an aber Telegram wird es bei mir nicht ersetzen. Mir reicht ein Messenger und der hat mich persönlich einfach überzeugt😉


      • C. F.
        • Blogger
        05.11.2016 Link zum Kommentar

        Telegram: ein Messenger ohne Deutsche Webseite und gänzlich ohne AGB?


      •   40
        Gelöschter Account 07.11.2016 Link zum Kommentar

        @C.F.

        Sorry, habe erst gerade gesehen das du mir geantwortet hast.

        Also für mich bietet es das beste Gesamtpaket. Der Hauptgrund für mich damals zu wechseln, war definitiv um Facebook zu entgehen. Bin ein absoluter Gegener dieses Vereins. Möchte damit nichts zu tun haben, nicht jetzt, noch künftig!!!

        Es ging mir auch nicht darum, läppische 3 Euro zu sparen. Das ist mir echt schnurz. Wenn Telegram Spenden annehmen würde oder Geld kosten würde, wäre ich bereit dazu. So denke ich aber jetzt schau dir das doch mal wirklich hier alleine an. Immer wieder das Argument " Mir doch egal oder was solls" Wie willst du denn dann Leute für eine Überzeugung gewinnen, die auch noch Geld kostet?? Und da muss man jetzt einfach festhalten, dass nun mal ein Messenger der Kommunikation dient und hast du keine Leute für dich gewinnen können, scheitert diese gänzlich und ist einfach nicht gegeben. Ergo macht das keinen Sinn.

        Mir gefällt bei den Durov Brüdern, sich nicht dem System zu beugen. Server sind auf der ganzen Welt verteilt und deren Verschlüsselung wird zwar oft angezweifelt aber geknackt wurde sie bis dato auch noch nicht. Hinzu kommt der grenzenlose Funktionsumfang und auch den persönlichen Support den ich erhalte, gefällt mir sehr. Es wird reagiert, auf Wünsche und Vorschläge eingegangen. Viele Dinge die Telegram bereits hatte, wurden später einfach von WA kopiert. Denn erst als die merkten, dass sie Konkurrenz bekamen brachten sie regelmäßig neue Funktionen.

        Es kommt hinzu, dass der Messenger für jedes OS verfügbar ist und das auch Plattform übergreifend in Form von Multi Device. End-to-End optional auch verfügbar, welches ich auch gerne nutze und in Anspruch nehme. Jetzt sah ich mich in letzter Zeit des Öfteren der Thematik ausgesetzt, dass Leute die noch nicht gewechselt haben die dann meinten ich wäre ja bei einem Terroristenmessenger( nicht das mir das gefallen würde) unterwegs. Dem kann ich aber nur entgegenen, dass die sich auch andere Komminikationswege suchen und keiner sagt dann was bezüglich der Playstation Aktion beispielsweise die unter anderem bekannt wurde. Aber das sagt auch aus, dass selbst diese Groupierung sich wohl dort "sicher" austauschen kann.

        Jetzt hat sich Samsung ja auch aufgrund von Open Source des Messengers angenommen oder auch der Macher von WA+, welches den zusätzlichen Vorteil bietet selbst mit den Leuten kommunizieren zu können da ja übergreifend.

        Also wieder viel geschrieben aber um nochmal sei von mir erwähnt, mein Wechsel beruht hauptsächlich darauf, dass ich dem Facebook Verein entgehen wollte und das habe ich somit geschafft. Denn ab der Übernahme, war doch klar( wohl nicht jedem) das diese Aktion folgen würde aber man hat sich erstmal stickum gehalten weil der Aufruhr ehe schon groß war. Erstmal die Herde berühigen und dann alles Schritt für Schritt. Dann vor Stichtag X für Zuckerberg das Problem, nur 900 Millionen User, braucht aber 1 Milliarde Nutzer um den Messenger an Firmen vermarkten zu können. Folglich, wurde der Dienst kostenlos um auch die letzten 100 Millionen noch ab zu holen. Hat ja auch gut funktioniert wie man sieht. Man muss den Braten nur manchmal vorher riechen können und dann handeln. Aber ich denke, da sind wir ja einer Meinung, die Leute meckern nun aber handeln nicht also somit witzlos. Facebookkinder kann man eh nicht überzeugen, dass hab ich aufgegeben. Wer aber sich jetzt über WA beschwert und zeitgleich noch den FB Messenger nutzt.........Tja, was soll ich dazu jetzt noch sagen.


        So, jetzt aber genug geschrieben und hoffe meinen Beweggrund klar gemacht zu haben😬😬 Solltest du dir das alles durchlesen, dann Danke ich dir schon mal C.F.😉👍


  • Jetzt mal ganz ehrlich - Smartphone und Privatsphäre sind ein Widerspruch.
    Manches kann man eindämmen, anderes bleibt.
    Vor Jahren hätte das niemand für möglich gehalten den Deal Privatleben gegen Software.
    Verführt sind wir alle worden. Gute Arbeit.
    Oldschool wäre mir lieber. Bedeutet bezahlen für Software bzw Dienste.
    Oder wäre Blowjob für Führerschein normal ?

    Smartphones verstoßen nach meiner Meinung gegen ein Grundrecht, das mit einem Touch der AGB's ausgehebelt wird. Wer mitmachen will muss bluten. Bzw saugen um zu fahren 😉
    Gedanken eines Menschen der mit analogem Telefon aufgewachsen ist.


  • Wie viel einzelne Apps wirklich abgreifen, auch mit entzogenen Berechtigungen, wissen schlußendlich nur die Appentwickler selbst. Und ob da alles immer so stimmt, wie behauptet wird, ist auch so eine Sache. Wenn eine Firma an deine Daten kommen will, dann schaffen sie es in vielen Fällen auch.


  • Hübsche Zusammenfassung. Manches ist Sinnvoll, manches nicht, aber das ist bei solchen General- Artikeln eben so. Ausnahmsweise mal keine Kritik :-)


  • Wer dem speichern der Google Suche entgehen will, der nutzt "startpage".
    Startpage nutzt den Google Algorithmus, es wird aber in Übereinkunft mit Google nicht gespeichert auf Google Servern.
    Volle Google Suchergebnisse ohne ein Profil anzulegen. Alles anonym 😀.
    Als App oder im Browser. Alternativ gibts noch DuckDuckGo.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Startpage

    http://www.zdnet.de/88258030/suchmaschine-startpage-erzielt-rekordergebnisse/

    Wer dem penetranten sammeln durch Google Analytics und den hunderten anderen entgehen will, nutzt " disconnect " . Als App oder Plug-in am PC für Firefox.
    Bin selber erst gestern durch eine Doku auf Phoenix darauf gestoßen. Man glaubt nicht was da alles im Hintergrund alles abläuft.
    https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://play.google.com/store/apps/details%3Fid%3Dme.disconnect.search%26referrer%3Dutm_source%253Dgoogle%2526utm_medium%253Dorganic%2526utm_term%253Ddisconnected%2Bapp%26pcampaignid%3DAPPU_1_HH_wVrSGCIfwULCPiYgO&ved=0ahUKEwi0hKz88tLLAhUHOBQKHbBHAuEQ5YQBCCcwAg&usg=AFQjCNHxdO5kZn4mMi9ogWNLk_svG1rDsg

    Be🆓


    • Startpage benutze ich schon ne Weile


    • Izzy
      • Blogger
      04.11.2016 Link zum Kommentar

      Gute Punkte, MajorTom – ich nutze oft auch lieber DuckDuckGo. Nur Dein letzter Link, der stammt eindeutig aus einer Google-Suche – samt aller möglichen Tracker-Details. Bei DuckDuckGo wäre von dem ganzen Rattenschwanz sicher nur etwas ganz Kurzes übrig geblieben: https://play.google.com/store/apps/details?id=me.disconnect.search – ohne, woher (source=, utm_source=), wo (www.google.de), oder nach welchen Begriffen (utm_term) Du gesucht hast, oder welcher Anzeige (campaignid) Du gefolgt bist :) Ich weiß jetzt nicht, wofür die Parameter "ved" und "usg" stehen – aber über den gesamten Link kann zumindest Google Dich bestimmt recht genau identifizieren =:-0


  • Zitat aus obigen Artikel: "Zur weiteren Sicherheit kann das Smartphone verschlüsselt werden:...Bei jedem Einschalten des Geräts ist dann die Eingabe einer PIN oder eines Passworts erforderlich... Aber Vorsicht: Die Verschlüsselung lässt sich nur über ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen aufheben."

    Vor wenigen Tagen wart Ihr hier noch etwas forscher und empfahlt Euren Lesern ungerührt die einfache sowie vorallem gefahrlose (insbesondere im Hinblick auf die gespeicherten Daten) Verschlüsselung des eigenen Smartphones: "Lasst die Verschlüsselung einen Tag lang aktiv und entscheidet selbst, ob Euch die Performance-Einbußen zu groß sind. Der Vorgang ist verlustfrei umkehrbar, also völlig ohne Risiko." ( https://www.androidpit.de/verschluesselung-sollte-niemandem-egal-sein ).

    Der Schreiber des Artikels damals war Eric Herrmann. Und von wem stammt der obige Beitrag? Ach ja, es war ebenfalls der erwähnte Eric Herrmann? Wie schizophren muss man eigentlich sein, um seine Leser innerhalb so kurzer Zeit mit derart widersprüchlicher (Des-)Information zu verwirren?

    Ach ja, ich hatte es beinahe vergessen, ich bin ja hier bei Androidpit. Da ist die Schizophrenie quasi das Geschäftsmodell. Da kommt es letztlich gar nicht so sehr auf den Inhalt des jeweiligen Beitrages an.

    Viele Grüße - Steffen


  • C. F.
    • Blogger
    21.03.2016 Link zum Kommentar

    "Privatsphäre auf dem Smartphone: So schützt Ihr Eure Daten".......klar kann man das Smartphone selbst verschlüsseln und jede App mit einer PIN verschließen. Das hilft aber nur in den wohl seltenen Fällen, daß jemand mein Smartphone unbefugt benutzen möchte. Was ist aber mit der alltäglichen Privatsphäre in der Kommunikation und im Nutzerverhalten? Ok, die Ortung von Google wurde angesprochen. Der Verlauf läßt sich löschen und die Ortungsfunktion abschalten. Aber wo bleibt der Rest? Benutzen von facebook mit Klarnamen? Womöglich das Profil noch mit der richtigen Adresse, Arbeitgeber etc ausgefüllt? Instagram? WhatsApp? Cloud-Dienste ohne Verschlüsselung? Die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen. Warum wird das nie unter dem Aspekt "Privatsphäre" bei AP behandelt?

    Izzy


    • Habe mal eine Bewerbung per Email geschickt und im Lebenslauf und nur dort in der angehefteten Word-Datei erwähnt, wo ich meine Ausbildungen hatte. Kurze Zeit später kamen in den 'kennst du den'-Vorschlägen regelmäßig Leute von einer Hochschule vor. Es ist somit für mich bewiesen, daß die tatsächlich ganz frech ihre Nase in alles stecken, was irgendwo durch das Web rauscht.


      • Das lag aber garantiert nicht an deiner Worddatei, sondern wurde durch andere Freundes-Verknüpfungen vorgeschlagen.


      • Izzy
        • Blogger
        05.11.2016 Link zum Kommentar

        Sicher? Das Timing lässt mich da zweifeln: Nachdem Reginald die Hochschule in der Word-Datei erwähnt hat, kommen seine ehemaligen Kommilitonen plötzlich auf den Gedanken… Da scheint mir die andere Möglichkeit wahrscheinlicher. Möglich ist natürlich beides :) Und zum Glück kann sich jeder das aussuchen, was am Besten zum eigenen Dachschaden passt (in meinem Fall wäre das der Alu-Hut, der den Dachschaden verdeckt – aber selbstverständlich habe ich meinen ganz privaten Dachschaden :)


  • hat noch jemand Probleme mit smart lock? Mit meinem Bluetooth gerät geht es manchmal und mit Standort geht es bei mit eigentlich nie. Vielleicht hat ja auch jemand eine Lösung


  • Ich nutze noch die App Skiplock, diese aktiviert automatisch meinen eingestellten Code sobald ich mich außerhalb eines von mir festgelegten WLans befinde! Somit muss ich meinen Standort nicht immer anhaben und mein Handy ist trotzdem geschützt! Kann diese App nur jedem empfehlen


  • Bei meinem nexus hab ich kein smartlock muss man das irgendwo aktivieren


  • Was ist mit Cerberus?


  • Gegen Diebe ist immer noch nichts zu machen! Einfach ins Recovery booten und eine Factoryreset machen ;)


    • Darum hab ich Androidlost zu ner Systemapp gemacht ;)


    • Izzy
      • Blogger
      05.11.2016 Link zum Kommentar

      "Einfach ins Recovery booten und eine Factoryreset machen"

      Klappt mit aktuellen Geräten auch nicht immer. Schau mal bei android.stackexchange.com vorbei und suche nach "FRP" (Factory Reset Protection). Beim nächsten Boot will das Gerät dann die Daten des vorigen Google-Accounts wissen.

      Aber zumindest sind die persönlichen Daten dann "gelöscht", und nicht auf triviale Weise wieder herzustellen. Wenn der Dieb das Gerät aufgrund Unbrauchbarkeit im Mixer schreddert, bringt auch Cerberus nicht mehr viel :)


  • Ich finde es etwas unlogisch, dass ihr Nutzern davon abratet Apps aus "unbekannten Quellen" zu installieren, aber selbst bis vor kurzem noch das "App Center" betrieben habt. Auf dessen Download-Seite (http://www.androidpit.de/install) wird empfohlen die Option zu aktivieren.
    Ich möchte damit nicht sagen, dass man nur Apps aus dem Play Store installieren sollte, aber es wäre für mit Sicherheit nicht schlecht, wenn eure Ratschläge sich nicht widersprechen würden.


    • Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Situationen, die sich nicht widersprechen.


      • Ich sehe hier primär folgende Situation: Man möchte einen alternativen App Store verwenden und installiert daher regelmäßig Apps durch besagten. Wenn man die Option deaktiviert (=> nur Play Store zulassen) kann man Drittanbieter App Stores, die keine root Rechte verwenden, nicht nutzen. Die Option nur temporär (immer für das installieren einer App) zu aktivieren halte ich für wenig realistisch, da das doch recht häufig vorkommt.
        Dass die Leser dieses Artikels keine alternativen App Stores nutzen hab ich in der Tat (möglicher Weise fälschlich?) als unwahrscheinlich eingestuft, da das App Center bis vor kurzem meiner Meinung nach _der_ Grund war AndroidPIT zu verwenden.
        Fairer Weise muss man sagen, dass im Artikel "wenn nötig" steht, also nicht kategorisch abgeraten wird. Insofern ist das kein direkter Widerspruch, aber schon verwirrend, besonders für die erwarteten zahlreichen neuen Android Nutzer.


      • Izzy
        • Blogger
        17.12.2014 Link zum Kommentar

        Da könnte man immer noch mit Tasker Abhilfe schaffen, und "unbekannte Quellen" zulassen, wenn das 3rd-Party-Appcenter im Vordergrund läuft. Habe ich zwar noch nicht probiert, sollte aber gehen.


  • Gute Info. Danke.


  • Dem wäre noch 'Smart Lockscreen Protector' hinzuzufügen. Die APP verhindert, dass ein etwahiger Dieb das Smartphone ohne Entriegelung ausschalten kann. Somit kann im Idealfall das Smartphone noch einige Stunden geortet werden (sofern es nicht zerstört oder der Akku entfernt wurde).


    • Und was ist bei Smartphones ohne Wechselakku wenn es sich aufhängt?
      Powerbutton gedrückt halten geht trotzdem und dann ist es auch aus


      • Wie wenn es sieht aufhängt? Ich hoffe das ist bei dir nich der Normalfall :S
        Ich verwende die APP auf dem Nexus 5 und da geht ausschalten per gedrücktem Knopf definitiv nicht, da der Prozess vorher gekillt wird!
        Natürlich macht die APP nur Sinn auf Handys in denen der Akku fest drin ist!


      • Das lange auf den Powerknopf drücken (ich würde 30 Sek. sagen) lässt sich nicht 'killen' da es kein Prozess im OS an sich ist.
        Ich würde schätzen, dass das irgendwo auf Ebene der Platine geschieht, ähnlich wie bei Desktop-PCs.


    • Ich nutze Advanced Power Menü
      Ist ein xposed Modul. Da man als Dieb schnell weg will und man es somit nicht ausschalten kann, bleibt mein Handy länger Ortbar. Leider kann man es immer noch Abstürzen oder den Akku entfernen.


  • Endlich mal wieder ein guter Artikel! :)
    Hoffentlich findet ihr bald zu alter Stärke zurück.

Empfohlene Artikel

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern