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Teufel Move Pro: Kabelgebundenes In-Ear-Headset im Test

Teufel legt auf seine teuren In-Ear-Headsets der Marke Move noch eine Schippe drauf und verkauft für sagenhafte 120 Euro das neue Spitzenmodell Move Pro. Wir durften es ausprobieren und haben nach einigen Hör- und Telefon-Proben am Nexus 6P wenig zu bemängeln.

Akkupower von morgens bis abends ist für Heavy User leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
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Nicht verpassen: Sommerschlussverkauf bei Teufel

Übrigens, wenn Ihr derzeit auf der Suche nach guten Soundsystemen seid und von der Qualität von Teufel überzeugt seid, dann muss Euch der Preis derzeit nicht unbedingt ein Dorn im Auge sein. Teufel hat aktuell einige Schnäppchen im Sommerschlussverkauf  - oder dem Highway to Sell, wie sie es nennen. Und mit dem Code REJ-P47-HP9 könnt Ihr zusätzlich 60€ sparen.

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Blick in die Packung: Die Teufel Move Pro kommen mit reichlich Zubehör. / © AndroidPIT

Teufel Move Pro: Üppiger Lieferumfang

Drei Paar Ohrpolster aus medizinischem Silikon liegen in einer ansehnlichen Kunststoffphiole bei. Die Transportbox beseht aus gewobenem Kunststoff, der strapazierfähig anmutet. Eine Aufwickelhilfe und eine Fixierklemme runden den Lieferumfang ab.

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Der Anstecker gehört eigentlich ans dicke Ende des Kabels. / © AndroidPIT

Durchdachte Verarbeitung

Am Material hat Teufel nicht gegeizt. Die Klangkörper selbst werden in ein Aluminium-Gehäuse gefasst. Das Gewebekabel zeigt sich erfreulich widerstandsfähig gegen Knicks und Knoten. In den Fotos werdet Ihr es nicht erkennen: Der transparente Kunststoffmantel verleiht dem Kabel trotz seines rauen Aussehens eine glatte Oberfläche. Damit überträgt das Kabel keinen Schall, wenn es an der Kleidung reibt.

Die Ohrteile haben ein Anti-Überdrucksystem. Durch ein kleines Loch kann Luft entweichen, sodass beim Einsetzen der Ohrhörer kein Überdruck im Mittelohr entsteht, der auf das Trommelfell drückt.

Der Klinkenstecker ist um 90 Grad abgewinkelt. Das kann beim Smartphone die Rettung sein: Falls Ihr spontan vom Tisch aufsteht und mit dem eingesteckten Kabel das Smartphone mitzieht, kann das Kopfhörerkabel so als Rettungsseil dienen. Der Stecker wird durch den Winkel sicher im Klinkenanschluss Eures Smartphones verbleiben.

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Die Move Pro kommen mit einer Aufwickelhilfe daher. / © AndroidPIT

Die Teufel Move Pro sitzen gut im Ohr und sind dicht

Die Ohrpolster des Teufel Move Pro sind angenehm dick und weich, schmiegen sich also auch komplizierten Gehörgängen gut an. Mit anderen Modellen wie den Anker SoundBuds Sport etwa hatte ich auf diesem Gebiet meine Schwierigkeiten. Die Move Pro sind nach innen und außen erfreulich gut abgedichtet: Niemand hört Eure Musik und umgekehrt wird Eure Umgebung für Euch angenehm still.

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Das Gewebekabel ist glatt überzogen. / © AndroidPIT

Die Kabelfernbedienung kann nicht so viel

Weniger erfreulich ist der eingeschränkte Funktionsumfang der Kabelfernbedienung. Ihr könnt die Lautstärke nicht verändern. Und mit meiner Musik-App Juke konnte ich den aktuellen Musiktitel nicht überspringen. Der Funktionsumfang beschränkte sich also auf Play/Pause, Anruf annehmen/ablehnen und Google-Sprachbefehle, in Abhängigkeit davon, ob Ihr den einen Knopf lang oder kurz drückt.

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Das Kabel hat eine recht hohe Steifigkeit und kratzt nicht an der Kleidung, vermeidet also Geräusche. / © AndroidPIT

Die Move Pro klingen sauber

Der Umfang des Klangs der Teufel Move Pro wiederum ist recht üppig. Besonders die Tiefen kommen Teufel-typisch deutlich zum Tragen. Die Mitten sind fein ausdifferenziert, sodass Gesang und Instrumente auch nebeneinander jeweils detailreich wiedergegeben werden. Auch leise Nebengeräusche werden trotz der winzigen Mechanik nicht übergangen. Die Höhen leiden jedoch mitunter unter dem schwungvollen Bass und geraten unter seinem Druck ins Wanken. Dies fällt unter anderem bei Aphex Twins Ageispolis auf. Offenbar wird durch die In-Ears der Stapediusreflex ausgelöst, der mit dieser wahrgenommenen, aber voraussichtlich nicht messbaren Verzerrung in unmittelbarem Zusammenhang steht.

Teuer, teurer, Teufel Move Pro

Teufel gibt Euch für knapp 120 Euro zweifelsfrei durchdacht gestaltete, gut klingende Kopfhörer, die nicht nur wegen ihres Marken-Prestiges eine gute Figur machen. Außerdem gibt Euch der Hersteller zwei Jahre lang Garantie auf die In-Ears, sodass sie im Schadensfall ersetzt oder repariert werden (zu den Bestimmungen).

Leider können auch sie nicht die Defizite des kleinen Formfaktors In-Ear überwinden. Innerhalb dieser Möglichkeiten liefert Teufel ein sauberes Produkt ab, doch kann man mit Abstrichen bei Verarbeitung und Garantie vermutlich auch zu günstigeren Alternativen greifen. Da uns derzeit noch der direkte Vergleich fehlt, wollen wir jedoch vorerst von konkreten Empfehlungen absehen.

Verpasst nicht den Sommerschlussverkauf (siehe oben) und lasst doch einen Kommentar da, wenn Ihr ein tolles Schnäppchen gemacht habt, das Ihr mit der Community teilen wollt!

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