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Tattoo als Mikrofon: Motorola macht den Körper zur Hardware

Motorola ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um wahrhaft futuristische technologische Ansätze geht, insbesondere jene, die die Grenze zwischen Mensch und Technologie verschwimmen lassen. Ein neues Patent soll die Revolution der freihändigen Interaktion mit dem Smartphone einläuten und mittels eines Tattoos den menschlichen Kehlkopf selbst zum Mikrofon machen. 

motorla tattoo patent skin microphone 1
© USPTO/Motorola/AndroidPIT

Das Tattoo würde akustische Signale in Form von Vibrationen direkt vom Kehlkopf übernehmen und beispielsweise via NFC oder Blutetooth an das Smartphone übertragen. Angetrieben würde dieses Wunder der Technik von einem Mikroprozessor. Die Frage der Stromzufuhr ist nicht ganz einfach zu beantworten. Aber das Tattoo könnte laut Patent eine Batterie enthalten, die sich kabellos wieder aufladen ließe. Das gibt der Formulierung “nach einem langen, harten Tag ins Bett gehen und seinen Akku wieder aufladen” eine ganz neue Bedeutung.

Noch ist nur ein Mikrofon in Tattoo-Form geplant. Theoretisch müsste sich diese Technologie aber auch auf das Empfangen akustischer Signale anwenden lassen, auch wenn das vermutlich schwerer wird. Ein Tattoo neben dem Ohr könnte Vibrationen erzeugen und dann via Knochenschall (zu Wikipedia) wie bei Google Glass (zu unserem Test) ans Gehör weitergeben. Da fehlt nur noch ein solches Okular-Tattoo zur Erzeugung eines internen Displays, dann verkümmert das Smartphone zum reinen Rechenzentrum und muss nie mehr aus der Tasche geholt werden.

Zur Erinnerung: Dies ist nicht das erste Mal, das Motorola mit Tattoos experimentiert (zur Meldung). Im Zuge der AllThingsD-Konferenz D11 im Mai stellte die Google-Tochter ein Tattoo am Handgelenk vor, das aber weitaus bescheidener in seiner Wirkung war. Es soll Authentifizierungszwecken dienen. Interessanter war da schon Motorolas smarte Pille, die denselben Zweck hat. Kurzum: Motorola arbeitet an zukunftsweisender Technologie, die unter die Haut geht und an der wir noch zu schlucken haben werden.

Via: Engadget Quelle: USPTO

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36 Kommentare

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  • wir werden bereits sowieso schon seit jahren überwacht, warum noch groß darüber aufregen? wir können es eh kaum verhindern. Und hat es euch geschadet? nein? das kann daran liegen das ihr keine potentielle Terroristen seid sondern so stinklangweilig und normal das sich kein staat für euch interessiert...

  • hirn,hirn wäre ein fortschritt ..... am besten direkt in den a...h implantiert .... und dann ab in bundestag

  • Ich frag mich wie die Kommentare ausgesehen hätten wenn Snowden nie existiert hätte.

  • ich schiebe einfach mein smartphone in den frisch neben meiner Wirbelsäule implantierten dockingsteckplatz. Aufgeladen wir nachts im Bett während ich in meinem alchoven regeneriere

  • Ich fände es sinnvoller endlich wieder vernünftige Smartphones zu bauen. Darauf sollten sich die Leute bei Motorola und Google konzentrieren.

  • Ich finde es schön das sich die Menschheit in so raschem Tempo weiterentwickelt. Allerdings gehen solche Technologien meiner Meinung nach zu weit! Ich lehne jegliche Vorstellung davon ab, denn so gut es auch klingt, es wird uns mehr Schaden als es uns nützt (Überwachung). Zweifellos wird uns diese Art der Technologie erreichen, und wir werden darauf einsteigen. Spätestens wenn es als Statussymbol angesehen wird und jeder nur die schönen Vorteile im Kopf hat (Werbung ftw..).

  • Problematisch wird´s erst, wenn man später seine eingepflanzte Hardware durch ein neueres und besseres Modell austauschen will!

  • Ich bin ja etwas enttäuscht.
    Ich dachte, ich bekäme einfallsreicheres Verschwörungsgewäsch zu lesen.
    Naja, ich schau in ein paar Stunden wieder vorbei. xD

  • wenn dan eine Uhr die am armgelenk als Rechner und übers Neffen System die Signale überträgt

  • So ein schman he ... in der Tasche das Handy als Rechner und tato am Körper als micro

  • und ein tattoo auf zunge und lippen damit mehr als ein brummen zu hören ist.. Juhuu, die Zukunft kann kommen

  • Es ist logische Konsequenz das sich die ein-und Ausgabe vorher Hardware abkoppelt. Heute wären flexible Displays entkoppelt von der anderen Hardware kein Problem. Dann könnte man das Display Arm, die Hardware in der Tasche tragen. Eigentlich sollte das kein Problem sein...

  • Der NSA würde das Tattoo gefallen ;-)

  • 2025:
    Motorola hat nun Augen in displays eingesetzt. Gesteuert werden diese mit einem Spezialchip, welcher Gedanken, Die den Chip betreffen filtern und in Befehle umwandeln. Man sieht keine Unterschiede zum menschlichen Auge und somit sind nun ganze Smartphones im menschlichen Körper.

  • Der erste Gedanke an die NSA ist scheinbar naheliegend und die Kombination von flexiblen Displays, gedruckten Akku's und kompletten Platienen die ihren Strom aus dem Elektrosmog beziehen ist bedenklich. Aber! Spionageorganisationen arbeiten bereits an Drohnen die kleiner sind als eine Stubenfliege und mobiler sind als ein Tatoo. Spass beiseite. Diese Sachen werden für den Normalverbraucher nicht gerade den Sinn machen. Für viele Menschen die aus gesundheitlichen Gründen überwacht werden müssen ist das aber bestimmt ein Segen weil die Geräte kleiner und mobiler werden. Wer schon mal mit EKG- und Blutdrucküberwachung oder Insulinpumpe zu tun hatte wird das sicher verstehen. Missbrauch ist natürlich nicht ausgeschlossen.

  • na toll,dann hat auch endlich der letzte Idiot einen Grund sich Sterne,Schwalben oder ähnlichen Rockabillydreck stechen zu lassen

  •   14

    Ich bin auch dagegen... Trotz aller Vorteile, die solch eine Technik bieten würde. Irgendwann muss auch mal Schluss sein! Die Grenzen sollten nicht zu sehr verwaschen, ich bin der Meinung, dass dies mehr Nachteile birgt als die Vorteile aufwiegen könnten!

  • Wow, bis jetzt nur Kommentare, die die zuküftige Technologie ablehen ;)

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