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Samsung Galaxy: Aus J wird A - JA!
Samsung Galaxy A50 Hardware Samsung 4 Min Lesezeit 17 Kommentare

Samsung Galaxy: Aus J wird A - JA!

Mit der Galaxy-J- und Galaxy-A-Serie bot Samsung in den letzten Jahren solide Smartphone-Kost für jede Preisklasse. Jetzt bringt der südkoreanische Hersteller mehr Struktur in die A-Klasse, als es auf den ersten Blick schien und will es Nutzern einfacher machen, das passende Smartphone zu finden.

Ganz schön verwirrend: Auf dem MWC stellte Samsung das Galaxy A30 und Galaxy A50 vor. Kurz darauf präsentierte man dann das Galaxy A10 in Indien und dann auch noch ein Galaxy A70. Dem Ganzen folgte die heutige Vorstellung des Galaxy A80, das wir bereits ausprobieren konnten. Macht Samsung jetzt den Fehler, den schon diverse andere Hersteller vorher gemacht haben und überflutet den Markt mit zu vielen Geräten? Nein, denn Samsungs Strategie dahinter ist durchdachter als es zunächst scheint.

Die J-Serie ist tot, es lebe die A-Klasse!

Fangen wir am besten ganz unten an, bei der Einsteigerklasse. Denn hier streicht Samsung die durchaus beliebte J-Serie - doch nicht ersatzlos. Denn an diese Stelle tritt die A-Klasse in Form des Galaxy A20e und Galaxy A10. Letzteres ist derzeit aber noch nicht für Europa geplant. Das Galaxy A20e ist wie schon das Galaxy S10e (zum Test) für Nutzer gedacht, die sich ein handlicheres Smartphone wünschen.

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Samsung streicht die J-Serie und setzt günstigere Galaxy-A-Modelle an deren Stelle. / © AndroidPIT

Es folgen das Galaxy A40 (das A30 kommt nicht nach Deutschland) und Galaxy A50, die in die Fußstapfen des Galaxy A3 und A5 treten, aber mit einem 5,9 bzw. 6,4 Zoll Display deutlich gewachsen sind. Am oberen Ende der A-Reihe gibt es dann noch das Galaxy A70 und A80, die mit einem höheren Preis die bessere Kamera und mehr Leistung zu bieten haben.

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Das Galaxy A70 gehört zusammen mit dem A80 zu den beiden teuersten Modellen der neuen Galaxy-A-Reihe. / © AndroidPIT

Neue Namensgebung für mehr Übersicht

Immer noch nicht ganz klar? Ja, auch Samsung hat mittlerweile erkannt, dass die ganzen Jahreszahlen hinter den Smartphones - salopp gesagt - einfach nervig sind. Deswegen hat sich der Hersteller für die A-Serie ein spezielles Namensschema überlegt und setzt dafür hinter das A im Gerätenamen jetzt zwei Ziffern nach folgendem Muster:

Die neue Namens-Struktur der Galaxy-A-Reihe

Modellreihe Preissegment (erste Ziffer) Generation (zweite Ziffer)
Galaxy A 8 = >500 Euro
7 = <500 Euro
5 = +- 350 Euro
4 = >200 Euro
2 = <200 Euro
0 = 2019
1 = 2020
2 = 2021
3 = 2022
usw.

Die erste Ziffer steht also für die Preisrange, die sich zwischen unter 200 Euro bei Geräten mit der Zwei an erster Stelle und über 500 Euro mit der Acht an erster Stelle bewegt. Alle anderen Modellnummern rangieren irgendwo dazwischen. Die zweite Ziffer steht für die Gerätegeneration, beginnend mit der Null für 2019. Käufer des Galaxy A80 haben also das teuerste Modell der Serie aus dem Jahr 2019. Dessen Nachfolger wird im kommenden Jahr Galaxy A81 und in 2021 dann Galaxy A82 heißen, usw.

Samsung hilft bei der Modell-Suche

Natürlich reicht das bloße Durcheinanderwürfeln der Namen nicht aus, denn für den Endkunden wird es damit nicht per se übersichtlicher. Aber auch daran hat Samsung gedacht und wird auf der eigenen Homepage einen speziellen Smartphone-Finder anbieten. Hier können Kunden entscheiden, wie viel sie ausgeben wollen, welche Features ihnen wichtig sind und was sie mit dem Smartphone erledigen wollen. Je nach Angaben des Nutzers schlägt Samsung dann das passende Gerät vor.

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Beim Galaxy A40 treibt es Samsung bunt. / © AndroidPIT

Der Fokus liegt bei allen neuen Modellen der A-Serie auf vier Säulen: Da wäre das Infinity-Display mit möglichst wenig Rand drum herum, damit die von Samsung "Screenager" genannte Gruppe Medieninhalte perfekt genießen können. Hinzu kommen ein schlankes und modernes Design, eine gute Kamera - entsprechend des jeweiligen Preis-Segments und verlässliche Performance in Bezug auf Leistung und Akkulaufzeit. Und natürlich bleibt es bei all dem bei der angekündigten Strategie, neue Features in der A-Serie "auszuprobieren", ob sie sich für die Galaxy-S-Serie eignen.

Was sagt Ihr zu Samsungs neuer Strategie? Kann der Hersteller damit in der hart umkämpften Mittelklasse wieder besser herausstechen?

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17 Kommentare

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  • Was ist eigentlich aus der Samsung Wave Reihe geworden...


  • Ist eine gute Entscheidung!

    Weg mit den J Geräten und einfach die S, Note, A und Xcover Reihe belassen!


  • Klingt trotzdem nicht grade einfacher. Hoffentlich kann man die J Geräte noch ne zeitlang nutzen wäre blöd für manche Kunden die sich grade erst eins geholt haben.


  • So, nochmal getrennt: Warum nicht Star, Comet/Nebula (eher Nebula, oder?), Galaxy und für Tablets Cosmos? Passt zum Weltall-Thema, kann man sich recht gut merken, ist übersichtlich und vorallem einzigartig.


  • Allein dass es einer solchen Tabelle bedarf, die zeigen soll, dass die 4 dafür steht, die 0 dafür, die 8 dafür usw., zeigt dass da nirgends eine gute Übersicht vorhanden ist.
    Vorher galt:
    J = Einstieg
    A = Mittelklasse
    S = Flaggschiff
    So einfach war es und jetzt quetscht man alles in die A-Reihe und verwirrt den potentiellen Käufer mit einem Zahlenwirrwarr. Zumal es dann auch noch das M gibt. Das findet sich nicht in der A-Reihe. Und auch das A8s passt nicht ins Schema - wurde aber auch erst vor wenigen Monaten vorgestellt. Das ist dumm und nicht übersichtlicher...
    Zumal Samsung-typisch diese Übersicht in zwei Jahren ohnehin über den Haufen geschmissen wird. Es hieß schließlich auch erst vor 3 Jahren "A ist das neue Mini".


    • Kann man nix mehr zu sagen. Galaxy A (2019) war zwar unschön aber immerhin übersichtlich. Wenn es wenigstens A Mini, A und A Plus oder so wären könnte man drüber diskutieren aber so ist es echt Mist. Oder Star als Produktname wiederbringen. Also Star, Comet/ Nebula und Galaxy zum Beispiel. Star und Galaxy kennt man und Comet/ Nebula wäre dann die Mittelklasse, passt zum Namensschema und macht es einzigartig. Hört sich finde ich gut an, besser als das random A__ jedenfalls. Tablets könnte man dann Samsung Cosmos nennen, wegen der Größe. Star und Galaxy sind so alte Markennamen, warum man nicht weiter darauf setzt und es erweitert verstehe ich nicht. Vielleicht finde ja auch nur ich das so gut aber ich mag meine Idee. Individuell und bleibt im Gedächtnis.


      • Galaxy wird doch bei jedem Gerät genutzt und ist ein starker Name. Geräte von diesem Markennamen abzuspalten und Comet oder Cosmos zu nennen finde ich da eher merkwürdig. Klingt für mich nicht schön und wirkt auf mich weniger hochwertig.


    • Du hast das Note vergessen 😉


  • An sich ist die Strategie von Samsung nicht verkehrt, verkauft sich ein Einsteigertelefon mit einem oberen Mittelklassebegriff doch vermutlich besser als ne extra Einsteiger-Serie, doch wenn ich folgendes Lese:

    "Mit der Galaxy-J- und Galaxy-A-Serie bot Samsung in den letzten Jahren solide Smartphone-Kost für jede Preisklasse. Jetzt bringt der südkoreanische Hersteller mehr Struktur in die A-Klasse, als es auf den ersten Blick schien und will es Nutzern einfacher machen, das passende Smartphone zu finden."

    Hier kann ich einfach nicht zustimmen, denn eine einfachere Struktur ist das nicht und die Struktur bisher in der A-Klasse war sehr übersichtlich bei nur 2-3 Modellen und aus meiner Erfahrung heraus interessiert die Struktur einer Serie auch kaum den normalen Käufer. Zudem wird hier die neue M-Klasse vergessen, was ist mit der, wird es die in Deutschland geben, zumindest bei Amazon konnte man die schon kaufen..... Insgesamt erscheint mit die "neue" Struktur von Samsung nicht überzeugend. Zudem weil es auch schon wieder ein A20e gibt, vielleicht bald auch mit weiteren Buchstaben. Und wenn sie dann wirklich nächstes Jahr das A21 - A81 vorstellen, weiß ich nicht ob das der Kunde so einfach verstehen wird bzw. es der Übersicht dienen kann. Und wenn dann Samsung in 3 Jahren die Struktur schon wieder wechselt (was ja nicht unwahrscheinlich scheint), haben wir wieder so ne verwirrende Situation. Ich weiß echt nicht ..... Ich kritisiere hier aber ehr die Aussage,das es eine Struktur ist, die übersichtlich und klar ist, also das Konzept an sich, denn so richtig übersichtlich strukturiert war Samsung (und die anderen Hersteller) eigentlich nie. Für mich hatte nur Huawei mit der P-Serie und der Mate-Serie sowei Y-Serie ne gewisse Übersichtlichkeit und natürlich Apple und OnePlus, aber der Rest....?


    • Hast du schon Recht mit. Was mich bei Huawei/Honor aber stört, ist dass die Zählfolge nach 7, 8, 9, 10 plötzlich auf den 10er Rythmus 20, 30, ... gewechselt hat.


  • Samsung scheint ja echt vielseitig zu sein. Mit A 80 sieht das S10 echt alt aus.
    Vielleicht überrascht uns Apple mit dem neusten iPhone was einen Akku mit Brennstoffzellen hat.


  • An sich ist die Einteilung ganz gut und logisch, aber irgendwie fand ich es mit A und J plus dem jeweiligen Jahr besser.
    Bin auch auf die Werbung zu diesen Geräten gespannt. Samsung Galaxy A51 oder A83 usw. klingen nämlich nicht besonders elegant.


  • Schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
    Mir wäre es auch ganz Recht, wenn Samsung sich auf Folgende Klassen konzentrieren/reduzieren würde:

    Galaxy Gut und Solide, Galaxy Mittelklasse, Galaxy Top & Note Reihe
    Das man direkt an dem Namen bzw. an der Deklarierung erkennt, in welchem Segment man sich gerade befindet. Und das in jedem Land auf der Welt natürlich gleich (ohne Unterschiede).


  • Der Finder mag eine tolle Sache sein. Zusammenfassung: Je höher die Ziffern desto teurer und besser ausgestattet ist das Gerät

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