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Motorola Moto G (2015) vs. Moto G (2014): Was ist passiert?

Motorola hat das neue Moto G veröffentlicht und es in seinem Shop und seiner Individualisierungs-Werkstatt Moto Maker zum Selbstgestalten bereitgestellt. Wir haben das Moto G (2015) vs. Moto G (2014) verglichen und sagen, was das Update bringt und was es raubt.

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Motorola Moto G (2015) vs. Moto G (2014): Preis und Verfügbarkeit

Motorola streicht das Moto G 2014 komplett aus seinem Sortiment; zumindest auf der offiziellen Website wird es nicht mehr erwähnt. In Online-Shops bekommt man den Vorgänger noch in drei Varianten. Das Moto G (2015) hingegen wird zunächst nur in der 8-GB-Variante gelistet, im Moto Maker kann man es aber mit 16 GB konfigurieren.

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Das alte Moto G (2014) gibt es auch hierzulande in einer Dual-SIM-Variante. / © ANDROIDPIT

Die Preise des alten Modells liegen zwischen 170 und 190 Euro, je nachdem, ob man die günstige Dual-SIM-Variante oder die LTE-Variante wählt. Das Moto G (2015) gibt es nur noch in der LTE-Variante und „bezüglich Dual-SIM ist im Moment […] noch nichts für den deutschen Markt angekündigt“, wie man uns von der Motorola-Pressestelle mitteilte. Im freien Handel bekommt man die 8-GB-Version ab 229 Euro, im Moto Maker staffeln sich die Preise anders. Der Grundpreis liegt bei 249 Euro, und dann kommen weitere Posten hinzu:

  • Farben und Akzente: Kostenlos
  • Schutzhüllen: 29,99 Euro
  • 16 GB Speicher: 30 Euro

Besonders der Zuschlag für den Speicher lohnt sich, da es mit 8 GB schnell eng wird. Schon nach zwei Tagen moderater Nutzung und der Installation notwendigster Apps füllt er sich bis auf 1,7 verbleibende Gigabytes. Ob sich allerdings der Zuschlag für das Moto G (2015) im Vergleich zum Moto G (2014) lohnt, werden wir im Folgenden näher erörtern

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Äußerlich nicht zu verwechseln, wurde das Moto G (2014) über Nacht vom Nachfolger zum hässlichen Entlein gemacht. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto G (2015) vs. Moto G (2014): Design und Verarbeitung

In diesem Bereich kann das Moto G (2015) im Vergleich zum Moto G (2014) auf jeden Fall punkten. Wenn Motorola der Mittelklasse ein Update spendiert hat, dann im Bereich Aussehen. Die zahlreichen bunten Schalen, die für die Rückseite des Moto G (2014) angeboten wurden, wurden um weitere Gestaltungsmöglichkeiten erweitert. Das Moto G (2015) ist das erste Moto G im Moto Maker. Das bedeutet für Euch, dass Ihr seine Front in schwarz oder weiß, seine Rückschale und seine Aluminium-Zierleiste in je zehn weiteren und eine Schutzhülle in fünf weiteren Farben bestellen und es gravieren lassen könnt.

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Rau und bunt: Das Moto G (2015) zeigt sich profilierter als das Moto G (2014). / © ANDROIDPIT

Wer von Euch schon einmal das Moto X (2014) (zum Test) gesehen hat, wird sich schwer tun, das Moto G (2015) nicht auf den ersten Blick damit zu verwechseln. Der Unterschied wird erst in der Rückseite ersichtlich, denn die neue Modellreihe bekommt eine Aluminium-Zierleiste und die Kamera wurde optisch verkleinert. Während die Linienführung weitgehend dieselbe ist, wurde an der Haptik einiges verbessert. Der silberne Rahmen des neuen Moto G (2015) verleiht dem Gerät nicht nur neuen Glanz, sondern auch eine neue Griffigkeit. Die wird perfekt unterstützt von dem Zickzack-Relief auf der Rückseite, dank dem das Moto G (2015) im Vergleich zum Moto G (2014) nicht so leicht aus der Hand gleitet.

Was etlichen Neukunden nicht auffallen wird, ist das Fehlen der Stereo-Lautsprecher. Diese gaben dem Moto G (2014) ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse; denn normal bekamen erst viel teurere Geräte dieses Feature spendiert. Nun hat Motorola es exklusiv dem Moto X Style spendiert, offenbar damit sich das neue Flaggschiff noch weiter von den preislich niedriger platzierten Motos abhebt.

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Das neue Moto G (2015) steckt im Chassis des alten Moto X (2014) und wurde auf diese Art befördert. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto G (2015) vs. Moto G (2014): Performance und Technische Daten

Die technischen Unterschiede zwischen dem Moto G (2014) und dem Moto X (2015) im Vergleich sind so subtil, dass man sie fast mit der Lupe suchen muss. Zumindest die anfangs erhältliche 8-GB-Variante hat sich offenbar kaum zum Vorgänger verändert, lediglich der Prozessor wurde erneuert. Statt des betagten Snapdragon 400 kommt jetzt ein Snapdragon 410 unter die Haube, der mit 1,4 statt 1,2 GHz taktet und dank neuerer Architektur in manchen Benchmarks 20 bis 30 Prozent mehr Punkte nach Hause holt. Im Alltag merkt man das nicht und weder das eine noch das andere Moto G bereiten einem in realen Szenarien Probleme. Die Edition mit mehr Flash-Speicher hat außerdem zwei GB RAM, die beim schnellen, häufigen Wechsel zwischen Apps Ladezeiten verkürzen. Aber vor allem App-Messis, die gerne über 30 Apps und vor allem Spiele installieren, werden sich sehr darüber freuen, dass man das Moto G endlich mit mehr Flash-Speicher kaufen kann.

Ein weiterer Punkt, dem sich Motorola angenommen hatte, ist der Akku. Das Moto G (2015) hat im Vergleich zum Moto G (2014) 400 mAh oder 19 Prozent mehr Akku-Kapazität. In der praktischen Laufzeit spiegelt sich das unmerklich wieder, obwohl man sich von dem moderneren Prozessor mehr Sparsamkeit und damit noch mehr zusätzliche Laufzeit hätte erhoffen können. Mehr als den einen obligatorischen Tag mit mittlerer Nutzung schafft das Moto G (2015) auch nicht.

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Das Moto G (2014) (rechts) hält Details in der Nähe besser fest. Das Moto G (2015) (links) glänzt in der Ferne. / © ANDROIDPIT

Die Kamera ist ein Punkt, an dem Motorola zumindest auf dem Datenblatt gearbeitet hat. Im Vergleich zweiter HDR-Motive zeigt sich, dass die alte 8-Megapixel-Kamera Details in nahen Bereichen genauer einfängt, die neue 13-Megapixel-Kamera wiederum im kompletten Bildbereich etwas genauer wird. Dem schnellen Schnappschuss gegenüber verhält sich die alte Kamera aber überraschend besser, da er die entscheidenden Bereiche besser zu fokussieren vermag.

Motorola hat im beim Moto X (2015) im Vergleich zum Moto G (2014) ein technisches Detail gestrichen, das nun seinen höherklassigen Motos vorbehalten bleibt: Die Benachrichtigungs-LED dient dazu, noch bei ausgeschaltetem Display dem Nutzer zu signalisieren, dass neue Nachrichten eingetroffen sind. Wenn sie nicht blinkt, kann man das Gerät getrost links liegen lassen und muss nicht checken, ob es neue WhatsApp-Nachrichten gibt. Im Moto G (2015) setzt man stattdessen auf einen Software-Assistenten, der dieses neue Manko umschiffen soll. Mit den Moto Infos bekommen wir eine andere Möglichkeit, Benachrichtigungen früher zu sehen. Eingehende Nachrichten werden für wenige Sekunden als Vorschau mit Schnellzugriff angezeigt, und wenn Ihr Euer Moto G (2015) aufhebt, seht Ihr dieselbe Auswahl an Benachrichtigungen. Als Unterscheidungsmerkmal zwischen Moto G (2015) vs. Moto G (2014) kann das aber entfallen, falls das Moto G (2014) ein Update auf Android 5.1 bekommt und Motorola seine Apps in den neuen Versionen überträgt.

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Motorolas Software wurde im Moto G (2015) im Vergleich zum Moto G (2014) stark vereinfacht. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto G (2015) vs. Motorola Moto G (2014): Technische Daten

  Motorola Moto G (2015) Motorola Moto G (2014)
Abmessungen: 142,1 x 72,4 x 11,6 mm 141,5 x 70,7 x 11 mm
Gewicht: 155 g 149 g
Akkukapazität: 2470 mAh 2070 mAh
Display-Größe: 5 Zoll 5 Zoll
Display-Technologie: LCD LCD
Bildschirm: 1280 x 720 Pixel (294 ppi) 1280 x 720 Pixel (294 ppi)
Kamera vorne: 5 Megapixel 2 Megapixel
Kamera hinten: 13 Megapixel 8 Megapixel
Blitz: Dual-LED LED
Android-Version: 5.1.1 - Lollipop 4.4 - KitKat
RAM: 1024 MB 1024 MB
Interner Speicher: 8 GB 8 GB (XT1068)
16 GB (XT1063/ XT1069)
Wechselspeicher: microSD microSD
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 410 Qualcomm Snapdragon 400
Anzahl Kerne: 4 4
Max. Taktung: 1,4 GHz 1,2 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, Bluetooth 4.0 HSPA, Dual-SIM , Bluetooth 4.0

Motorola Moto G (2015) vs. Moto G (2014): Fazit

Es ist schwer, das schöne Moto G (2015) zum Teufel zu jagen. Denn Motorola hat es vom Preis-Leistungs-Thron gehoben und auf einen anderen Thron gesetzt. Es ist nun das individuellste Smartphone in dem Preisbereich unter 300 Euro und da das einzige, das Ihr direkt beim Hersteller mit Eurer Gravur versehen könnt.

Andernfalls ist es nur ein aufgehübschtes Moto G (2014), dem man einen Lautsprecher genommen hat. Die 70 Euro Aufpreis für das Moto G (2015) bieten Euch Individualisierungsmöglichkeiten und wenn Ihr 100 Euro draufzahlt, bekommt Ihr sogar mehr internen Speicher. Doch da die Konkurrenz nicht geschlafen hat, bekommt man im Preisbereich des Moto G (2015) schon erheblich bessere Produkte; das P8 Lite von Huawei etwa wartet mit einer deutlich besseren Kamera auf.

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Das neue Moto G (2015) ist weder Gewinner noch Verlierer. / © ANDROIDPIT

Top-Kommentare der Community

30 Kommentare

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  • Habe es nun seit etwa 3 Monaten und Motorola hat sich mit dem G2 (LTE Version, 8GB) bzw uns keinen gefallen getan.
    Die Bilder sind verrauscht und die Focusierung ist eine Katastrophe.
    Mein XperiaPro mit nur 8Mp schießt nach wie vor die besten Bilder.
    Wie schlecht müssen die Bilder beim Vorgänger (2014er) Modell mit 8MP gewesen sein?
    Und das G2 mit Android 5 auszustatten gibt dem Teil den Gnadenschuß.
    So kann man einen guten Ansatz auch gegen die Wand fahren.

  • Werde es mir nicht holen lohnt für mich nicht habe das 2014. Habe die Kamera mit dem 2015 er Model getestet kein Unterschied sichtbar und sonst auch kaum ein Unterschied bei Internet Geschwindigkeit und dann noch nicht mal Dual Sim bin wirklich schwer enttäuscht.

    • Die Kamera ist deutlich besser, das haben ausgiebige Test der c't bestätigt. Der 13 Megapixel Kamera wird eine Qualität auf dem Niveau der Kameras von einigen 600 € Smartphones bescheinigt. Vielleicht sieht man das auf dem kleinen Bildschirm nicht gleich, unter kritischen Lichtbedingungen oder bei vergrößerten Fotos muss aber eine objektiv wesentlich höhere Qualität auch irgendwie sichtbar sein. Im aktuellen Heft 18 wird das Telefon insgesamt unter die Lupe genommen und kommt gut weg. Du hättest außerdem einen deutlich größeren Akku, einen etwas schnelleren Prozessor, LTE und den Wasserschutz. Das größere Modell hätte außerdem doppelt soviel Flash und RAM.
      Ich werde mir selber aber auch zumindest Zeit lassen. Mein 2014er Modell ist erst ein paar Monate alt (Aldi, 139 €, einschl. 10 € Guthaben u. Ladegerät) und ich bin sehr zufrieden damit. Mit einer 32 GB Micro-SD habe ich mehr als 70 App's drauf und über 100 Musikalben, dazu Videos und Fotos. Die Bedienung ist flüssig und ruckelfrei. Die Kamera ist zwar nur Mittelmaß, aber für gelegentliche Schnappschüsse und Bilder fürs Internet reicht sie. Für "gestellte" Bilder z.B. im Urlaub habe ich noch eine bessere Digicam.

  • Hab das Moto G3 :)

  • War das jetzt ein Vergleich mit ausführlichem Kameratest? Falls ja, dann war er enttäuschend. Liest man den c't- Kameratest des Moto G 2015 hat man den Eindruck, man hat es mit einem Gerät mit richtig guter Kamera zu tun, bei dem die Kamera schon einen guten Teil des Aufpreises rechtfertigt. Gerade gegenüber der Kamera des 2014er Modells soll es erhebliche Verbesserungen gegeben haben. Bei Eurem Test entsteht der Eindruck, die Kamera sei grad mal so auf dem Niveau der alten Moto G 2014-Kamera, bei Fernaufnahmen etwas besser, bei Nahaufnahmen etwas schlechter. Irgendwie passen die Tests überhaupt nicht zusammen und irgendwie bin ich geneigt, der c't mehr zu glauben, denn dort werden die subjektiven Eindrücke mit überprüfbaren Messungen hinterlegt.

    • Danke Michael, für diese Aussage.
      Ich weiß nicht was Android Pit hier macht, aber mit Seriösität hat das nichts zu tun.. Mit Fachwissen auch nicht.
      Besuche diese Seite eigentlich um mich fachlich zu informieren und um meine Kaufentscheidung zu festigen oder eben nicht.
      Aber mittlerweile kann man Android Pit vorwerfen das es auf Bild Niveau abgestiegen ist.. oder dazu da ist das Moto G extra zu verreissen.
      Habe das mit dem schlechten Kamera Test schon mehrmals hier geschrieben, mittlerweile den Autor schon per Namen selbst darauf angesprochen.

      Aber es kommt keine Reaktion darauf... Sehr schade alles

    • Das war kein ausführlicher Kameratest und war auch nicht Fokus des Vergleichs.

      • Ich muss jetzt aber auch sagen, dass ich das nicht als Kameratest aufgefasst habe. Für mich liest sich das so, als hätte man einfach mal schnell was geknipst und dann geschaut, was besser war. Da muss doch jedem klar sein, dass das kein richtiger Test ist und das Ergebnis auch nicht als letztgültige Wahrheit gelten kann. Das ist ein erster Eindruck, mehr nicht. Subjektiv, wie Eindrücke nun mal sind. Der ganze Bericht vermittelt doch auch, dass es sich nur um einen ersten, schnellen Eindruck handelt. Das kann man nicht mit einem mehrseitigen Komplettcheck des Gerätes vergleichen. Von daher finde ich es unpassend, da jetzt AP Vorwürfe zu machen.

      • Wenn man etwas testet, dann testet man das so, dass man auch etwas konketeres schreiben kann das Hand und Fuss hat, oder man lässt es und schreibt, dass man es nicht getestet hat. Punkt

      • Gut, für einen ausführlichen Kameratest wäre das jetzt auch sehr wenig gewesen. Was Tenten hier Vorwürfe nennt, würde ich als Kritik bezeichnen und die muss sein dürfen. Niemand braucht ein Forum zur Selbstbeweihräucherung. Ich habe auch schon positive Kritik in diesem Forum geäußert.
        Und ich bleibe dabei: Der Ton mit dem auch hier wieder über die Kamera berichtet wird, erweckt den Eindruck, die Kamera sei bestenfalls auf dem Niveau der des Vorgängermodells. Nun mag der Autor ja den Eindruck haben, die Kamera sei nicht besser. Ich nehme aber an, auch die AP-Redaktion kennt den c't-Test inzwischen, zumal mittlerweile mehrfach darauf aufmerksam gemacht wurde. Stelle ich dann eine solche Diskrepanz zu den eigenen Eindrücken fest, würde ich mich als seriöse Redaktion sehr zurückhalten und zunächst die eigenen Eindrücke, vielleicht anhand eines zweiten Modells, nochmals überprüfen. Ich abonniere die c't seit Jahren und halte die Seriösität dieser Publikation für außerhalb jeder Frage. Ausführliche Tests werden dort nicht nur mit weitreichenden Messreihen hinterlegt, es wird meistens auch der Meßaufbau beschrieben. Damit kann prinzipiell jeder die Messungen verifizieren. Solche Tests erreichen damit ein Niveau, das wissenschaftlichen Arbeiten entspricht oder zumindest nahe kommt.
        Erfahre ich nun von der Diskrepanz meiner offensichtlich nur subjektiven Eindrücke zu solchen hochwertigen Tests, die dazu im Widerspruch stehen, dann wäre es angebracht, meine Eindrücke als vorläufig, und subjektiv darzustellen, nicht als Fakt. Formulierungen, die den Eindruck erwecken, ein Testergebnis läge bereits vor, sind jedenfalls unangebracht.
        Selbst wenn eigene ausführlichere Tests dann zu einem anderen Ergebnis kämen, wäre ein Verweis auf die abweichenden Ergebnisse der Konkurrenz kein Zeichen der Schwäche, sondern ein Zeichen für ehrlichen Journalismus im Interesse des Lesers.

      • Nein, das sicher nicht! Aber um überhaupt etwas über die Kamera sagen zu können sollte man wenigstens mit einer definierten Entfernung zum Objekt fotografieren! Bei den Brennweiten, die Smartphones anbieten, kann ein Zentimeter schon entscheidend sein! Bei Blende 11 ist das Latte, aber hier nicht! So haben die Bilder keinerlei Aussagekraft und lassen auch keine Schlüsse zu!

      • @Tenten:
        Die Frage in meinem ersten Kommentar hier, ob dieser Kameratest nun der ausführliche Kameratest sei, war natürlich nicht völlig ernst gemeint. Die hier geäusserte Kritik muss in Zusammenhang mit dem Artikel vor zwei Tagen gesehen werden, unmittelbar nach dem Release des Moto. Hier hatte der Autor im Abschnitt über die Kamera geschrieben, er hätte sie noch nicht getestet und einen ausführlichen Test angekündigt. Chapeau, so soll es sein. Im Fazit hat er sich dann allerdings dazu hinreißen lassen, ein anderes Modell zu empfehlen, weil dessen Kamera mehr hergäbe. Wo ist da die Logik? Ich will die Modellpolitik von Motorola nun nicht über den Klee loben und halte die Kritik von AP auch teilweise für angemessen. Warum zum Teufel musste die Benachrichtigungs-LED entfallen? Recherchiert man online, liest man aber mittlerweile nicht nur bei der c't, dass die Kamera gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verbessert wurde. Wenn man die Kamera noch nicht testen konnte oder nur schnell mal ein paar Schnappschüsse macht, ist das ja o.k. Es sollte aber kein Eindruck entstehen, der die Realität verzerrt und das Gerät schlechter aussehen lässt als es ist. Warum solche Sticheleien wie "... zumindest nach dem Datenblatt.."?

      • Ihr habt ja prinzipiell alle vollkommen recht, nur kann man doch nicht die Tests der ct mit den "Tests" von AP vergleichen. Dazwischen liegen doch Welten, falls man bei AP überhaupt von einem Test sprechen kann. Ein Vergleich von Datenblättern und ein kurzes Durchwischen der Funktionen ist in meinen Augen keiner. Da wir also alle das Niveau von AP kennen (was keine Kritik an AP sein soll), wie kann man da plötzlich das Niveau einer ct erwarten? Das eine sind Profis der Technik, das hier ist Gonzojournalismus, was ich durchaus nicht abwertend meine. Man kann das doch gar nicht vergleichen und die Maßstäbe des einen auf den anderen anzuwenden halte ich für falsch.

      • Da gebe ich Dir wiederum recht. Nicht jeder braucht fotometrische Messreihen, viele wollen nur wissen ob eine Kamera gute Bilder macht oder nicht (wobei gut dann natürlich subjektiv ist). Ein paar Testbilder reichen dann häufig. Es ging eher darum, das zwei vorangegangene Artikel ein Bild von der Qualität der Kamera suggeriert haben, das in völligem Widerspruch eben zu den Messungen der c't stand. Hier wird auch begründet warum es so war.
        Diesen Artikel finde ich gar nicht schlecht.
        Guter Journalismus verbietet nicht, dass der Autor seine Meinung einfliessen lässt, wenn diese als Meinung erkennbar bleibt.
        Nehmen wir das Thema Stereoton. Andere Kommentatoren haben schon geschrieben, dass eine Stereobasis von 10 cm nicht viel bringt. Rein technisch betrachtet ist das richtig, der Winkel vor dem Gerät, in dem man überhaupt Stereoton wahrnehmen kann dürfte winzig sein. Der Autor hält das für ein cooles Feature. Das ist seine Meinung. In der Schlussfolgerung muss ich ihm trotzdem recht geben:
        Warum baut man so ein Alleinstellungsmerkmal zurück, selbst wenn der Stereoeffekt winzig ist? Viele haben den Stereoton sicher als cool empfunden und Motorola kastriert hier ein Feature ohne einsehbaren Grund.
        Ein anderes Thema ist der Preis. Ob der zu hoch ist, muss jeder für sich entscheiden, immerhin ist die Kamera jetzt deutlich besser. Der Autor ist der Meinung und begründet dies auch. Daran gibt es eigentlich nichts zu kritisieren.

  • Bin ich die einzige, der die Rückseite des moto G 2014 besser gefällt als die vom Moto G 2015? Ich finde diese neuen Designs einfach hässlich... Mir gefällt dieser Strich hinten bei der Kamera überhaupt nicht, ist aber nur meine Meinung...

    • Aussehen ist ja Geschmackssache. Mir gefällt die Rückseite gut.. Mal sehen wenn man eins in der Hand hält

  • Was für ein Quatsch mein Moto g 2014 blinkt sehr wohl bei eingehenden Nachrichten oder habe ich da was falsch gelesen das es das nicht kann. Man kann nur die Farbe nicht Wechsel ist immer hell.

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