Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
47 mal geteilt 19 Kommentare

Moto E (2015) im Test: LTE und Lollipop günstig wie nie

Das erste Moto E war ein Einsteiger-Smartphone, das die Vorteile eines aktuellen Android ohne viel zusätzlichen Schnickschnack bietet. Das Moto E (2015) bringt diesen Vorteil ebenfalls mit und verbindet ihn mit einem Quad-Core-Prozessor, Lollipop und LTE. Damit sind die Rahmenbedingungen für ein grundsolides Einsteiger-Smartphone perfekt. Im Test des Moto E (2015) soll sich zeigen, ob Motorolas Tweaks an diesem und jenem Ende ausreichen, um das Moto E zum besten Einsteiger-Androiden zu machen, den Ihr kaufen könnt.

Fingerprint-Sensor oder Filmen in 4K - was ist DIR wichtiger?

Wähle Fingerprint-Sensor oder 4K-Videoaufnahme.

VS
  • 11793
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Fingerprint-Sensor
  • 5508
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    4K-Videoaufnahme

Bewertung

Pro

  • Rechenleistung (im Verhältnis zum Preis)
  • Cleveres Design
  • 3D-Spieleleistung
  • Android Lollipop

Contra

  • Kleines, niedrig aufgelöstes Display
  • Kameras
  • Dickes Gehäuse

Günstigstes Angebot: Motorola Moto E (2015)

Bester Preis

Motorola Moto E (2015): Preis und Verfügbarkeit

Das Moto E (2015) ist seit Ende Februar bei Cyberport für 129 Euro erhältlich.

Motorola Moto E (2015): Design und Verarbeitung

Vom Aussehen her meint man beim Moto E (2015) sofort: Günstig aber robust. Mit seinem recht kleinen 4,5-Zoll-Display und dem Plastikgehäuse kommt es nicht an die modernen Mittel- oder Oberklasse-Geräte heran. Das wird jedoch durch die Software-Ausstattung kompensiert, aber dazu später mehr.

androidpit moto e 2015 8
Das neue Moto E ist ein wenig klobig, jedoch zeitlos im Design. / © ANDROIDPIT

Ich will damit nicht sagen, dass das Plastik-Finish des Moto E schlechter aussieht. Das Smartphone hat einen glatten, runden Look mit einem geriffelten Rand für besseren Halt. Diesen Rand öffnet man, um an microSD- und SIM-Karten-Slots zu kommen. Damit erspart man sich das Entfernen der kompletten Heckklappe oder gar des Akkus.

androidpit moto e 2015 11
Entfernt eine Seite des Moto E (2015), um an SIM- und microSD-Slot zu gelangen. © ANDROIDPIT

Mit 12,3 mm ist das Moto E wirklich fett, was aber der Verwendbarkeit des Smartphones keinen Abbruch tut.

androidpit moto e 2015 9
Sieht nicht besonders schlank aus, hat aber ganz bestimmt Charakter: Natürlich lässt sich das Gehäuse des Moto E (2015) wieder in etlichen Farben des Regenbogens schmücken. / © ANDROIDPIT

Vorne fehlt dem Moto E (2015) der untere Lautsprecher, sodass nur noch ein Lautsprecher oben und die Selfie-Kamera hinter Gorilla Glass bleiben.

Motorola Moto E (2015): Display

Mit 4,5 Zoll ist das Display noch nicht groß, aber immerhin 0,2 Zoll größer als im Moto E (2014). Durch die gleichbleibende qHD-Auflösung von 540 x 960 Pixeln verringert sich die Pixeldichte ein wenig. Dafür ist der IPS-Bildschirm des Moto E im Test hell, ordentlich gesättigt und bietet vernünftige Blickwinkel.

Motorola Moto E (2015): Software

Es handelt sich bei der Software des Moto E (2015) um reines Lollipop, und darüber hinaus muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Abgesehen von ein paar Kinderkrankheiten ist es das beste Smartphone-Betriebssystem, das man bekommen kann, und da Motorola sich Updates nicht in den Weg stellt, bekommt Ihr diese beim Moto E besonders früh. Häufig vernachlässigen Smartphone-Hersteller Geräte dieser Preisklasse, wenn es um Software-Updates geht.

androidpit motorola moto e 2015
Knapp bei Kasse aber Lust auf Lollipop? Beim Moto E (2015) bekommt Ihr es sofort. / © ANDROIDPIT

Mit Lollipop ist nichts weiter als ein paar Wischer entfernt. Motorola verändert Googles Ur-Variante fast gar nicht. Nur wenige Zusatzfeatures wurden hinzugefügt, sodass Ihr beim Moto E (2015) Zeiten festlegen könnt, in denen das Display sich bei neuen Benachrichtigungen nicht automatisch einschalten soll, oder dass Ihr Leuten eine automatische Nachricht senden könnt, wenn Ihr deren Anruf ablehnt.

Motorola Moto E (2015): Performance

Mit dem Quad-Core Snapdragon 410 liefert das Moto E (2015) im Test klasse Leistung fürs Geld. Während es im Lollipop-Interface hin und wieder einen kleinen Ruckler gab, ist es doch meistens sehr flüssig und schön anzusehen.

androidpit wwe immortals moto e
Das ziemlich anspruchsvolle WWE Immortals läuft im Test recht gut auf dem Moto E (2015). / © ANDROIDPIT

Im AnTuTu-Benchmark erreicht das Moto E (2015) 21,856 Punkte, womit der Wert des 2014er Moto Es von 12,676 Punkten fast verdoppelt und der des Moto G (2014) übertroffen wurde. Im Praxistest mit WWE Immortals machte der Prozessor ebenfalls eine gute Figur. Nur in größeren Explosionen kam es bei dem 3D-Kampfspiel zu Rucklern.

Motorola Moto E (2015): Kamera

Die Achillesferse des Moto E (2015) ist – wie schon beim Vorgänger – seine 5-MP-Kamera, mit der Schnappschüsse wie im Jahr 2007 aussehen. Ohne Blitz sind die Bilder im Dunkeln zum Scheitern verurteilt. Der softwareseitige HDR-Modus kann manches Bild retten, aber auch nur teilweise.

androidpit mote 2015 camera 2
Das Detailbild im Test mit der Kamera des Moto E (2015) ist ziemlich verrauscht und detailarm. / © ANDROIDPIT

Die Kamera-App ist intuitiv und die meisten Funktionen erreicht man mit wenigen Wischen. Die Wischgeste für den digitalen Zoom ist eine recht nette Idee. Die Nachbearbeitungs-Optionen sind recht üppig, doch alles in allem sind sie nicht mehr zeitgemäß.

Die VGA-Kamera (0,3 Megapixel) an der Front verdient kein anderes Prädikat als "vorhanden".

androidpit mote 2015 camera 9
Blumen ohne HDR. / © ANDROIDPIT
androidpit mote 2015 camera 1
Blumen mit HDR. / © ANDROIDPIT
androidpit mote 2015 camera 8
Die obligatorische Obsttheke (mit HDR) zeigt, dass das Moto E (2015) beim Test wenigstens Farben gut festhält. / © ANDROIDPIT
androidpit mote 2015 camera 4
Die Bilder bestechen durch gute Farben, weniger aber durch gute Details. / © ANDROIDPIT
androidpit mote 2015 camera 3
Unser Tipp für das Moto E (2015): Benutzt nicht den Zoom. / © ANDROIDPIT

Motorola Moto E (2015): Akku

Der 2.390-mAh-Akku des Moto E (2015) ist ein gar nicht mal so kleiner Schritt nach vorne vom 1.920-mAh-Akku des 2014er Bruders. Etwas mehr als ein Tag mittlerer Nutzung sollte sicherlich drin sein, was bei dem Preis ein guter Wert ist.

Motorola Moto E (2015): Technische Daten

    • Typ:
    • Smartphone
    • Modell:
    • Keine Angabe
    • Hersteller:
    • Motorola
    • Abmessungen:
    • 129,9 x 66,8 x 12,3 mm
    • Gewicht:
    • 145 g
    • Akkukapazität:
    • 2390 mAh
    • Display-Größe:
    • 4,5 Zoll
    • Display-Technologie:
    • LCD
    • Bildschirm:
    • 960 x 540 Pixel (245 ppi)
    • Kamera vorne:
    • 0,3 Megapixel
    • Kamera hinten:
    • 5 Megapixel
    • Blitz:
    • Nicht vorhanden
    • Android-Version:
    • 5.0.2 - Lollipop
    • Benutzeroberfläche:
    • Stock Android
    • RAM:
    • 1024 MB
    • Interner Speicher:
    • 8 GB
    • Wechselspeicher:
    • microSD
    • Chipsatz:
    • Qualcomm Snapdragon 410
    • Anzahl Kerne:
    • 4
    • Max. Taktung:
    • 1,2 GHz
    • Konnektivität:
    • HSPA, LTE, Bluetooth 4.0

Abschließendes Urteil

Das Moto E (2015) erneuert das Vorjahres-Schnäppchen und verbessert wichtige Bereiche, sodass es nun schneller arbeitet und die neuste Software bietet. Leider trifft das Update nicht auf die unterirdischen Kameras zu.

In Anbetracht aufstrebender, chinesischer Smartphones, deren Preis-Leistungs-Verhältnis gelegentlich unschlagbar ist, kann sich Motorola mit dem Moto E (2015) noch immer gut schlagen.

Man sollte sich von dem knuffigen Äußeren des Moto E (2015) nicht täuschen lassen, denn im Test hat es gezeigt, dass es recht gut performt, wenn es um Spiele geht. Nicht zu verachten ist, dass es im LTE-Netz funkt, was für kürzere Wartezeiten beim Surfen sorgt. Doch wer viele Schnappschüsse oder gar Selfies machen will, der muss sich eine Alternative suchen.

androidpit moto e 2015 6
Knapp bei Kasse? Greift zum Moto E (2015)! / © ANDROIDPIT

Dieser Text basiert auf einer Vorlage von Robert Zak. 

19 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!