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Mate Xs: Huaweis neues Falt-Smartphone ist da

Update: Es kostet 2.500 Euro
Mate Xs: Huaweis neues Falt-Smartphone ist da

Erst Samsung, jetzt Huawei: Ein neues faltbares Smartphones wurde heute im Rahmen eines Vorstellungsevents in Barcelona vorgestellt. Das Huawei Mate Xs kommt mit besserem Prozessor. Die restlichen Veränderungen im direkten Vergleich zum Vorgänger, der erst vor einem Jahr vorgestellt wurde, sind überschaubar.

Huawei hat trotz MWC-Absage in Barcelona ein Presse-Event veranstaltet, auf dem einige neue Produkte vorgestellt wurden. Darunter die verbesserte Version des 2019 vorgestellten Huawei Mate X. Das neue Foldable des chinesischen Herstellers kommt mit leichten Verbesserungen daher. So setzt Huawei mit dem Kirin 990 auf die neueste Prozessor-Generation mit 5G-Unterstützung. Der Octa-Core-Prozessor taktet bis zu 2,86 GHz. Ihm steht die Grafikeinheit Mali G7 mit 16 Kernen zur Seite. Wie beim Mate X kommen intern 512 GB Speicher zum Einsatz, der via Huawei Nano Memory Speicherkarte um bis zu 256 GB erweitert werden kann. 8 GB RAM sollen für flüssiges Multitasking und Freude beim Zocken sorgen. 

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Das Huawei Mate Xs ist da./ © Huawei

Die Kamera hat Huawei verbessert: Statt Dreifach-Kamera sind auf der Rückseite des faltbaren Smartphones nun vier Sensoren untergebracht. Dem Triple-Setup aus dem Mate X gesellt sich ein 3D-Tiefensensor hinzu. Somit kommt das Mate Xs auf ein Kamera-Setup folgender Konstellation: 

  • 40 MP Hauptkamera (Weitwinkel, f/1,8) 
  • 16 MP Ultra-Weitwinkel (f/2,2) 
  • 8 MP Tele-Objektiv (f/2,4)
  • 3D-Tiefensensor-Kamera

Ein 30-facher Hybridzoom ist laut Huawei ebenfalls an Bord. Der Akku ist ebenfalls gleich geblieben: 4.500 mAh passen in die Batteriezelle des Mate Xs. Im ausgeklappten Zustand bietet das Mate Xs ebenfalls ein 8-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2.480 x 2.200 Pixel. Zusammengeklappt entstehen zwei Bildschirme mit je 6,6 Zoll (2.400 x 1.148 Pixel) an der Front und 6,38 Zoll (2.480 x 829 Pixel) auf der Rückseite. 

Huawei verbessert den Faltmechanismus

Nachdem der Hype um biegsame Smartphones im vergangenen Jahr aufgrund von zahlreichen schwerwiegenden Problemen mit Dispaly und Faltmechnismus stark ausgebremst wurde, hat Huawei beim Mate Xs einige Fehler behoben. So soll nun ein neuer Faltmechanismus namens "Falcon Wing" für Stabilität und lange Lebensdauer sorgen. Im Inneren des Scharniers seien demnach mehr als einhundert perfekt ineinandergreifende Teile verbaut worden. "Das Scharnier wird aus Flüssigmetall auf Zirkonium-Basis gefertigt, was die Bestandteile strapazierfähiger und das Falten einfacher macht", schreibt Huawei in seiner offiziellen Pressemitteilung. 

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Im ausgeklappten Zustand ist das Mate Xs ein 8-Zoll-Tablet. / © Huawei

Außerdem hat das chinesische Unternehmen laut eigenen Aussagen ein neuartiges Kühlsystem entwickelt, das eine Überhitzung des Prozessors vermeiden soll. "Flexible Graphen mit mikroskopisch kleinen Spalten ermöglichen eine gleichmäßige und effektive Kühlung über die gesamte Fläche." Wir werden uns im ausführlichen Test alle Neuerungen des Huawei Mate Xs ansehen. 

Das Huawei Mate Xs soll ab Mitte März in den Handel kommen. Huawei liefert eine Faltschutzhülle mit. Es wird 2.500 Euro kosten. Shu hat das Mate Xs im Hands-On-Test bereits näher begutachtet.

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19 Kommentare

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  • Definitiv eine mögliche Zukunft der Smart-Devices und sehr schön 📱😇

    Sehe aber leider den BS schon auf YouTube kommen, wegen zerkratzen Displays und Mängeln damit viele Clicks gemacht werden...

    Weiter so Huawei, sowas nennt sich Mut zur Innovation!

    Irgendwann kommen dann die Copycats und behaupten "Amazing, Beautiful, Best..." 😆✌


  • In ein paar Jahren wird das wohl der neue Standard sein. Mal schauen wie es dann preislich aussieht. Noch sind sie mir zu teuer.


  • Bisschen teuer aber so viel besser als Samsungs dämliche foldables. Hier wurde sich offensichtlich Gedanken drüber gemacht, wie man den Bildschirm zum Vorteil nutzen kann. Alleine deswegen sind Fold und Z Flip für mich ein Flop. Die Dinger sind einfach mega uninspiriert. Klar, technisch gut aber trotzdem furchtbar unintuitive designed. Da ist das hier um Welten besser.


    • So ein Blödsinn. Besser ist es einzig und alleine, wenn man es nur daheim herum liegen hat und da macht es 0 Sinn, den Formfaktor zu verkleinern. Ansonsten weiches Plastik auf der Aussenseite, beste Idee ever, vorzüglich sogar, will man es einstecken irgendwo. Zumal man ja selbst bei Gorilla Glas keinerlei Microkratzer bekommt durch kleine Partikel in Taschen. Du siehst... Wird wohl Gründe haben, warum bei Samsungs faltbaren Geräten die Plastik Displays alle innen liegen.


      • Ich finde es besser designed. Deutlich besser. Die Idee eines Foldables wurde hier viel besser umgesetzt als bei Samsung, meiner Meinung nach. Von der Haltbarkeit rede ich nicht, die ist bei jedem Foldable derzeit Mist, egal ob Display innen oder außen. Macht da keinen Sinn groß zu unterscheiden, von der Idee ist das hier einfach weit vorraus, jetzt muss man nur noch eine Möglichkeit finden das Display resistent zu machen. Ich denke da lässt sich ein Material finden das biegsam und resistent gegen Kratzer ist.


      • Und? Ist dieses Material denn beim xs vorhanden? Und meinst du nicht, Samsung könnte nicht auch Displays nach aussen falten, wenn es Sinn machen würde? Ich glaube, du verstehst einfach den wesentlichen Punkt hier nicht. Und es macht natürlich einen gewaltigen Unterschied, wo das weiche Material sich befindet. Und sorry, die Möglichkeiten sind nicht ausufernd, in welche Richtung man ein Display biegt, um hier von: "von der Idee ist das hier einfach weit vorraus" zu reden.


      • Könnten Samsung wohl machen. Haben sie bisher aber nicht. Ich habe das Gefühl dass man sich bei Samsung nicht die Zeit nimmt etwas wirklich gutes zu designen, was man am Fold gesehen hatte. Da hat es eine Überarbeitung gebraucht und selbst danach war es verbesserungswürdig. Das Frontdisplay war Mist und die Notch innen absolut unnötig. Das hätte man sehr leicht anpassen können, man hatte ja genug Zeit auf die Kritik zu reagieren. Das Z Flip ist für mich genau so ein Fail. Technisch gut ausgestattet aber das Design nutzt den faltbaren Bildschirm einfach nicht.

        Von der Idee ist das weit vorraus. Weil man auf eine Frontkamera verzichtet und dafür die Rückkamera nutzt (so wie es schon beim Fold hätte sein sollen), dazu ist das vordere Display einfach viel besser vom Format als bei Samsungs Foldables (sowohl Fold als auch Z Flip). Das ganze Design wurde bei Huawei einfach viel besser ums Thema "faltbares Display" entwickelt, auch wenn es (noch) Nachteile hat. Die Umsetzung ist viel, viel besser.


      • Okay, du verstehst den westlichen Punkt einfach wirklich nicht oder? Nochmals, was bringt dir ein nach aussen faltbares Display, das nach vermutlich einem halben Jahr, trotz sorgfältigem Umgang, nur durch einstecken in deine Tasche oder dergleichen, zerkratzt ist wie Sau? Und wenn es ganz blöd läuft, und einmal auf etwas spitzkantiges trifft, das ganze Display kaputt geht? Das bei einem Gerät für 2,5k Euro...


      • Ich verstehe deinen Punkt. Mein Punkt ist: Was bring dir ein Foldable, das keinen Vorteil bietet? In die Kategorie fällt für mich das Z Flip. Im Moment ist meiner Meinung nach eh kein Foldable wirklich alltagstauglich, von daher interessiert mich eher wie so ein Gerät designed ist und inwiefern es designtechnisch Vorteile bietet. In dem Sinn ist das Mate XS das interessanteste Gerät bisher.


  • .."mit je 6,6 Zoll (2.400 x 1.148 Pixel) an der Front und 6,38 Zoll (2.480 x 829 Pixel) auf der Rückseite. .."

    Ich habe mich gefragt, ob da eine seitliche Notch im Display ist. Aber ihr habt da mal 80 Pixel unterschlagen: 2480 für beide Hälften. Es wäre sonst aufgeklappt etwas unschön.😶


    • Ich denke mal das kommt daher, dass im zusammengefalteten Zustand ja noch ein Teil des Displays für den Seitenrand entfällt.


  • Sehr gut, alles richtig gemacht.
    Tja, es wird wohl niemand wirklich kaufen.
    Es gibt schon auf YouTube ein tolles Video von Mrwhosetheboss.


  • Bei dem Preis bekomm ich noch mehr Falten....👴
    Schlimmer aber noch wenn Samsung sein Galaxy A70e präsentiert und wir da Micro-USB entdecken...


  • Mit Kunststoff-Display leider nach wie vor kein gutes Design. Buchstäblich keinerlei Schutz für's Display, egal wie und wo man es hinlegt etc.
    Kaufen wird's in Europa aber so oder so keiner, also naja... ^^


    • Warten wir erstmal auf erste Tests. Die Hauptfläche des Displays kann man ja denke ich recht resistent machen. Designtechnisch weit vor Samsungs miesen Versuchen an einem Foldable. Hier wurde sich offensichtlich Gedanken gemacht wie man ein faltbares Display auch tatsächlich ausreizen kann, was ich super finde. Gerade das ist beim Z Flip quasi gar nicht passiert, alleine deswegen finde ich es mega langweilig und kann den "Hype" null nachvollziehen


    • Ohhh der "allwissende" Tim.. Alleine schon deine Kommentare die du überall hinterlässt. Wirst du dafür bezahlt oder einfach nix zu tun?
      Es wird auf jedenfall Leute in EUROPA geben, die sich das Gerät holen werden. Einer davon werde ich sein so und nun?!


    • @tim
      Ja dein Apple wird die bessere Kopie raushauen, wie immer.
      Übrigens, deine Kommentare sind wie immer langweilig und ohne Inhalt.


  • Klar, atm noch sauteuer, aber 2500 Euro ist dennoch extrem heftig. Da darf man sich keine Fehler leisten.


  • Genau so stelle ich mir ein Falt-Phone vor. Wenn in einigen Jahren der Preis stimmt bin ich sofort dabei.

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