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2 Min Lesezeit 10 Kommentare

Huawei zeigt die Smartwatch der Zukunft

Es könnte die beste Idee für Smartwatches seit dem Einfall von Samsung sein, die Lünette als Bedienelement zu nutzen: Huawei erklärt in einem neuen Patent, wie die Bedienung der Mini-Displays am Handgelenk komfortabler werden kann – über eine Projektion auf den Handrücken.

In einem nun veröffentlichten Patent beschreibt Huawei, wie man sich die Bedienung einer Smartwatch künftig vorstellt. Das Problem, dass der Finger stets einen großes Teil des kleinen Displays verdeckt, wird dadurch gelöst, dass die Bedienung auf den Handrücken ausgelagert wird. Tippt, streicht oder wischt man dort über die Haut, entdecken neue Ultraschall-Sensoren die Befehle und setzen sie auf der Uhr am Handgelenk um.

Die Bediengesten können aber nicht nur einfaches Tippen sein. Auch ein Doppelklick, langes Drücken oder Kommandos mit mehr als einem Finger, also etwa Scrollen mit zwei Fingern, könnte mit der neuen Technologie möglich sein.

smartwatch gesture input
So stellt sich Huawei die Bedienung der nächsten Smartwatch-Generation vor. / © Let's Go Digital

Ein interessantes Detail: Den Patentantrag hat Huawei bereits am 26. Juni 2016 eingereicht, doch erst jetzt wurde er von der WIPO (World Intellectual Property Organization) veröffentlicht. Ob das chinesische Unternehmen plant, diese neue Bedienung zeitnah einzusetzen, vielleicht schon bei der Huawei Watch 3, bleibt abzuwarten. Gut möglich, dass die nächste Smartwatch von Huawei eher etwas konservativer daher kommt und stattdessen ein Touch-empfindliches Gehäuse besitzt.

Was meint Ihr, könnte so ein Konzept für eine Smartwatch tatsächlich funktionieren?

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10 Kommentare

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  • Wie ich lesen konnte, sollen dann Sensoren die Gesten erfassen. Ich frage mich allerdings, wie hingegen das menschliche Auge die richtige Position findet, um beispielsweise über die virtuelle Tastatur zu schreiben oder eine App auf dem Screen anzutippen. Dazu müsste der Bildchirminhalt auf die Handrückseite projiziert werden, und das finde ich dann wiederum sehr fraglich, denn unsere Haut reflektiert das Licht nicht gerade optimal, wie z.B. eine Projektor-Leinwand. Mal ganz zu schweigen von der Bewegung der Hand, die dann ebenfalls einkalkuliert werden muss. Und oberinteressant zu wissen: wie lange soll dann ein Akku halten, wenn zusätzlich irgendwas projiziert wird? Für mich derzeit noch völlig unglaubwürdig oder zumindest unmöglich.


  • Also .. RICHTIG zukunftsweisend wären doch mal gescheite Laufzeiten. Nich so paar Tage oder, mit viel Trickserei, ne Woche. Sondern Monate oder gar Jahre, wie eine richtige Armbanduhr.

    cu, w0lf.


  • Ähnliches noch zuletzt in einem SciFi-Film gesehen. Das war es die Handfläche, die zum Display wurde.....


  • Ich habe seit vielen Jahren keine Armbanduhr mehr getragen. Als die Digitaluhren ankamen, mochte ich das ungeschickte Design nicht. Vielleicht ist dieses Design etwas für mich, obwohl mein Handgelenk ziemlich dünn ist und meine Hand nicht viel füllt. Aber interessant ist das.


  • Karl E vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Klingt sehr innovativ, sieht aber vielleicht komsich aus, wenn ich mir das so vorstelle in Zukunft auf dem Handrücken rumzustreichen.... Ein Touchscreen sollte die Uhr aber dennoch haben ......


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie dämlich es aussah, als die ersten Menschen mit ihren Handys telefoniert haben. Irgendwann werden solche Dinge dann normal.


    • Takeda vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Ob man auf der Uhr oder Handrücken toucht, kommt das selbe raus, sieht genauso aus. Man hat auf dem Handrücken eine größere Fläche.


  • Warum nicht, aber ich wünschte mir eher, dass das Display Inhalt irgendwohin projiziert wird, damit endlich ohne Brille was ablesen kann ☺️😁😀


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Ich fürchte nur, dass eine Projektion auf den Handrücken eher wenig sexy sein dürfte. Solange wir nicht Netzhautprojektionen bekommen, dürfte an einer Brille kaum ein Weg vorbei gehen. Zumindest dann nicht, wenn es einigermaßen vernünftig nutzbar sein soll.

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