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[Erfahrungsbericht] Google Nexus 7 - just my 2 cents

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Nachdem ich das Nexus 7 - Googles erstes Android-Tablet unter der "Nexus-Flagge" - jetzt seit ziemlich genau zwei Wochen besitze und natürlich ausgiebig genutzt habe, wird es allerhöchste Zeit auch meinen Senf zu dem Gerät dazuzugeben. Die Tech-Welt war und ist ja geradezu in höchstem Maße verzückt von dem, was bei der Zusammenarbeit von Google und Asus herausgekommen ist. Ob ich das auch so sehe, erfahrt ihr in meinem Erfahrungsbericht.

Design, Verarbeitung und Formfaktor

Fühlt sich nicht wie ein Billig-Tab an

Obwohl das Nexus 7 ein sehr günstiges Tablet ist, fühlt es sich so an, als dürfe es ruhig auch das doppelte kosten. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet und erweckt keinesfalls den Eindruck eines "Billig-Tabs". In einigen Tests und Reviews über das Nexus 7 kamen Probleme mit dem Display (steht hervor, nicht gut eingepasst, Schrauben locker) zur Sprache, dies ist bei meinem Nexus 7 nicht der Fall. Was die Verarbeitung angeht, hat Asus einen super Job gemacht. Von meiner Seite gibts hier nichts, aber auch gar nichts, zu meckern.

 

Nice Job, Asus - 7 Zoll Formfaktor "done well"

Eigentlich sollte man meinen, ein 7-Zoll-Tablet liegt von Haus aus gut und komfortabel in der Hand. Dass dies nicht zwangsläufig der Fall ist, haben HTC (mit dem Flyer) oder auch Huawei (mit dem Mediapad) bewiesen. Beide Geräte befanden sich längere Zeit in meinem Besitz und das wäre eventuell immer noch der Fall, wenn sie mir das geboten hätten, was ich von einem 7-Zoll-Tablet vor allem erwarte: dass ich es ganz entspannt mit einer Hand längere Zeit halten kann.

Das Paradebeispiel, wie man es als Hersteller nicht machen sollte, ist für mich das HTC Flyer. Das Tablet besitzt ein optisch ansprechendes Unibody-Gehäuse, jedoch führt das verwendete Aluminium dazu, dass einem das Gerät geradezu aus der Hand flutsch, wenn man es versucht entspannt mit einer Hand zu halten. Wie auch das Mediapad ist das Tablet außerdem recht schwer. Beim Mediapad, das ebenfalls ein flutschiges Aluminium-Unibody-Gehäuse hat, ist es vor allem die eckige Form, die dazu geführt hat, dass ich das Tablet nicht entspannt länger in einer Hand halten konnte.

Bei Asus hat man sich anscheinend die richtigen Gedanken gemacht, was die "Handhaltung" eines 7-Zoll-Tablets angeht: Die gummierte und strukturierte Rückseite und die abgerundeten Gehäuse-Seiten führen dazu, dass das Gerät einfach super in der Hand liegt. Auch das geringe Gewicht des Tablets trägt natürlich seinen Teil dazu bei. Ach ja - sehr schick sieht das Tablet meiner Meinung übrigens auch noch aus.

Liegt super in der Hand

Top Performance  

Dass das Nexus 7 - mit einem Tegra 3 Quad-Core-Prozessor ausgestattet - eine tolle Performance (an der es aber auch so was von gar nichts zu bemängeln gibt, im Gegenteil) an den Tag legt, schreibe ich persönlich mehr der Soft- als der Hardware zu. Natürlich ist der Tegra 3 Prozessor "nice to have", aber wie ich schon auf dem Galaxy Nexus erleben durfte, hat Android von Ice Cream Sandwich auf Jelly Bean einen stark spürbaren Performance-Sprung hingelegt.

Tolle Bohne - Android 4.1 Jelly Bean

Bei Jelly Bean hat sich Google unter anderem darauf konzentriert, die ganze System-Performance noch besser zu machen. Sie war schon unter Ice Cream Sandwich nicht schlecht, aber mit Project Butter - unter diesem Deckmantel wurde in Jelly Bean an der Performance-Schraube gedreht - wurde sie auf ein neues Level gehoben. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob hier der Unterschied von Ice Cream Sandwich auf Jelly Bean so immens ist - der Punkt ist, dass der Performance-Zuwachs deutlich spürbar ist und unter anderem "ernsthaftes Arbeiten" unter Android viel leichter macht. Vor allem das jetzt auch schnellere Multitasking ("Letzte Anwendungen" öffnen sich blitzschnell, das Wechseln von Apps geht spürbar flotter) trägt einen großen Teil dazu bei, dass Android 4.1 für mich "ein ganz großer Bringer" ist.

Jelly Bean Performance

Display

HD-Auflösung und hell genug für den Außeneinsatz

Das 7-Zoll-IPS-Display löst mit 1280 x 800 Bildpunkten auf und stellt deshalb Inhalte scharf und ohne sichtbare Pixel dar. Tendenziell ist die Farbdarstellung eher etwas zu blass als zu poppig bunt, wie es bei AMOLED-Displays der Fall ist. Dies ist letztendlich Geschmackssache - viele mögen die sehr plastisch dargestellten Farben bei AMOLED-Displays, ich bin mehr der IPS-Fan. Das Display ist hell genug, um auch bei hellem Sonnenlicht - zum Beispiel draußen auf der Terrasse oder dem Balkon - noch sehr gut alles zu erkennen. Die automatische Helligkeit, die bei vielen Geräten meist tendenziell eher zu dunkel eingestellt ist, funktioniert für mich auf dem Nexus 7 perfekt. Es gab bisher für mich keinen Anlass, die Helligkeit manuell steuern zu müssen.

Ein für mich ganz wichtiger Punkt an einem Display (eventuell wichtiger als die Farbdarstellung/Qualität der Farben) ist die Touch-Empfindlichkeit. Was das Nexus 7 angeht, kann ich nur sagen: "besser geht's nicht". Finger-Eingaben werden selbst bei leichtem Antippen sofort erkannt. Es werden aber auch keine ungewollten Aktionen ausgelöst, also Berührungen zu sensibel registriert.


 

Akkulaufzeit

Langt mir: Genug Saft für einen Tag

Die Laufzeit des Nexus 7 mit seinem 4325-mAh-Akku ist für mich gerade ausreichend. Eine Akkuladung bringt mich - trotz "Power-Nutzung" - über den Tag. Allerdings ist Abends dann auch "Schicht im Schacht". Momentan nutze ich das Nexus 7 mehrere Stunden am Tag, habe die üblichen Autosync-Geschichten (Gmail, G+, Twitter und Co.) laufen und oft einen nicht gerade Strom sparenden Messenger im Hintergrund (in der Regel Imo.im oder Skype). Die Akkulaufzeit ist also für ein Android-Tablet (nicht nur in dieser Preisklasse) absolut zufriedenstellend. Wer das Gerät nur zwischendurch hin und wieder mal zur Hand nimmt, der muss es nur alle zwei, vielleicht sogar drei Tage aufladen, denn der Standby-Verbrauch ist sehr gering.
 

Wichtige Punkte für mich: Mobilitätsfaktor & Usability

Seit geraumer Zeit bin ich Besitzer eines Transformer Prime und eines Galaxy Tab 8.9, habe aber trotzdem bisher das in allen Bereichen für mich perfekte Tablet noch nicht gefunden. Mit dem Nexus 7 scheint sich das jetzt geändert zu haben. Die zwei wichtigsten Punkte für mich sind a), dass das Gerät sehr mobil ist und sich für mich auch komfortabel als reines Tablet nutzen lässt und b), dass ich mit dem Gerät auch gut ernsthaft arbeiten kann, in der Regel dann mit einer Hardware-Tastatur. Mit dem Transformer Prime lässt es sich - dank Tastatur-Dock, dass das Tablet zu einem Android-Laptop umfunktioniert - sehr gut arbeiten, das Tablet ist mir jedoch als mobiles Gerät – selbst zuhause auf dem Sofa - schlichtweg zu groß.

Transformer Prime und Galaxy Tab 8.9 - tolle Geräte, mir aber letztendlich nicht mobil genug

Beim Galaxy Tab 8.9 sieht das schon etwas anders aus, auch wenn es kein so gutes Tastatur-Dock wie fürs Prime gibt. Das offizielle Dock für das Gtab 8.9 ist allerdings eine super Tastatur (wenn auch ohne Touchpad, Zusatz-Akku und SD-Karten-Slot). Das Tablet ist klein genug, dass ich es bisher auch wirklich öfter unterwegs dabei hatte. Letztendlich sind mir aber auch 8.9 Zoll für ein Tablet noch zu viel, beziehungsweise ein 7-Zoll-Tablet scheint für mich die optimale Größe zu besitzen, wie ich jetzt nach zwei Wochen Nexus 7 Nutzung wieder einmal merke.

Nexus 7 toppt Galaxy Tab 8.9 und Transformer Prime - zumindest für mich

Für das Nexus 7 wird es auch eine offizielle Tastatur geben, wobei sie für mich eher uninteressant ist. Mit einer Bluetooth-Tastatur von Pearl inklusive Ständer-Funktion für Tablets habe ich ein sehr nützliches Gadget entdeckt, das in der Kombination mit dem Nexus 7 super funktioniert.

 

Für mich ist es nämlich wichtig, dass Tablet und Tastatur zu einer Einheit werden, wie es beim Transformer Prime, dem Galaxy Tab 8.9 (mit dem offiziellen Tastatur-Dock), oder eben auch der Pearl-Tastatur der Fall ist. Der springende Punkt dabei ist für mich, dass ich zum Beispiel auch auf dem Sofa mal entspannt einen Artikel schreiben kann - was natürlich nur geht, wenn das Tablet an der Tastatur "befestigt" ist.

Taugt auch zum entspannten Arbeiten

Die Kombination von Pearl-Bluetooth-Tastatur und Nexus 7 hat mir in den letzten zwei Wochen zuhause, aber auch unterwegs, schon treue Dienste geleistet (so auch bei diesem Artikel, den ich auf dieser Kombination schreibe) und lässt mich mein Nexus 7 in ein nützliches und brauchbares Arbeitsgerät mit Hardware-Tastatur umfunktionieren. Für mich ganz wichtig dabei: Dieses Setup ist immer noch sehr mobil.

Gute, aber noch recht mobile Kombi - Nexus 7 und Bluetooth-Tastatur

Aber selbst ohne Hardware-Tastatur kann ich zur Not auf dem Nexus 7 längere Artikel schreiben, wie ich anhand eines kleinen Experiments herausgefunden habe. Transformer Prime und Galaxy Tab 8.9 befinden sich übrigens seit zwei Wochen im vorläufigem Frühruhestand, da mir das Nexus 7 nicht nur all das bietet, was ich von einem solchen Gerät erwarte, sondern auch viel mobiler ist, als die beiden anderen Tablets.

Die Haken an der Sache

Die offensichtlichsten Kritikpunkte am Nexus 7 sind für mich persönlich die kleinsten. Ich rede von dem fehlenden microSD-Karten-Slot und der Tatsache, dass es keine Version mit UMTS-Modul gibt.

Mobiler Hotspot ersetzt UMTS-Modul

Ein Gerät mit integriertem 3G ist zwar auch für mich "nice to have" - in der Regel greife ich zu dieser Variante, falls erhältlich. Aber dank mobilem Hotspot (den ich dann im Zweifelsfall halt auch einfach die ganze Zeit eingeschaltet habe, wenn ich unterwegs bin und mit dem Nexus 7 online gehen will) kann ich mit Wifi-only mehr als gut leben.

Kein SD-Karten-Slot, so what?

Ich habe die 16 Gigabyte Version des Nexus 7, allerdings auch nur, weil es sich so ergeben hat. Eigentlich wollte ich die günstigere 8-Gigabyte-Version des Tablets, da sich alle für mich wichtigen Dokumente, Dateien und MP3s in der Cloud befinden und ich schlichtweg nicht viel internen Speicher benötige. Seit dieser bei Geräten der gehobeneren Klasse 4 Gigabyte und mehr beträgt, habe ich es bei keinem Smartphone oder Tablet geschafft, diesen bis oben hin vollzuballern.

Wäre schön gewesen - HDMI und Kamera

Kein HDMI-Ausgang und keine Kamera auf der Rückseite - beides Punkte, die mich mehr tangieren als kein UMTS und kein microSD-Karten-Slot. Da ich gerne mal den ein oder anderen Schnappschuss mache und seit zwei Wochen viel öfter das Nexus 7 als mein Smartphone in den Fingern habe, wäre eine Kamera schon nett gewesen. Auch der fehlende HDMI-Ausgang - bisher hätte ich ihn zwar noch nicht benötigt - wiegt für mich schwerer als die zuerst aufgeführten Kritikpunkte. Allerdings kann man ja zukünftig wahrscheinlich "HDMI over the air" nutzen, was eigentlich ja auch viel cooler ist und zumindest diesen Kritikpunkt ein Stück relativiert.

Der vernachlässigte Kritikpunkt

Über den für mich schlimmsten Mangel des Nexus 7 habe ich bisher in noch in keiner Review etwas gelesen: Das Nexus 7 verfügt nicht über haptisches Feedback. Das scheint für viele kein Dealbreaker zu sein, für mich ist dies allerdings - gerade beim Tippen auf On-Screen-Tastaturen - alles andere als ein unwesentlicher Punkt. Wenn ich mir eine Sache wünschen dürfte, die ich beim Nexus 7 nachgerüstet haben möchte, wäre es wohl eher haptisches Feedback statt UMTS oder microSD-Karten-Slot.

Fazit:

Ich weiß nicht, ob Google mit dem Nexus 7 einen sogenannten Gamechanger auf den Markt gebracht hat, aber ich weiß eines: Das relativ günstige Nexus-Tablet hat mal so locker mein Galaxy Tab 8.9 und das Transformer Prime in Rente geschickt. Ob das wirklich so bleibt, wird sich noch zeigen müssen, aber kein Tablet hat mich bisher so "gekickt" wie das Nexus 7. Auch als Arbeitsgerät hat mir das Tablet in den letzten zwei Wochen (gefühlt) bessere Dienste geleistet, als die beiden anderen Kameraden in einem viel längeren Zeitraum. Wer auf den 7 Zoll Formfaktor steht und mit den erwähnten Kritikpunkten leben kann, der sollte sich das Nexus 7 sobald es bei uns erhältlich ist zulegen, aber so was von.

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52 Kommentare

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  • Ach wat is dat schön! Montag Mittag bestellt, Dienstag in Irland verschickt und heute schon da.

    Erster Eindruck:

    Das Gerät ist ein Traum. Von der ersten Sekunde an vermisse ich die 10 inch meines iPads nicht. Mal schauen, ob's so bleibt.

  • Habe mir das Gerät auf Grund dieses positiven Testberichts gekauft und bin auch sehr zufrieden damit. Außerdem habe ich mir auch die erwähnte Pearl-Bluetooth-Tastatur von "GeneralKeys" gekauft, die mir sehr gut gefällt - allerdings schreibt sie bei mir nur in der englischen QWERTY-Form, obwohl die Tasten mit der deutschen Version bedruckt sind. Wenn es nur die vertauschten Z- und Y-Tasten wären, könnte ich mich daran gewöhnen. Aber auch alle Sonderzeichen stimmen nicht überein, weswegen die Tastatur leider nicht brauchbar ist. Der Pearl-Service weiß von dem Problem nichts und meint, es sei ein prinzipiell nicht lösbares Inkompatibilitäts-Problem. Ein softwaremäßiges Umstellen der Tastatur auf das deutsche Tastatur-Layout sei nicht vorgesehen.

    Benutzt sonst noch jemand diese Tastatur und kann das bestätigen?

  • Danke für diesen Testbericht.! :)

    Tablets sind für mich bis jetzt ziemlich neuland. Das Nexus 7 reizt mich vor allem wegen dem Preis. Da ich genau den bei der Konkurrenz übertrieben finde - kann man sich teilweise gleich einen Laptop/Ultrabook kaufen.

    Mit deiner Top 5 hast du jetzt auch noch den Wermutstropfen der Speichererweiterung für mich aus dem Weg geräumt. Gegen eine Terabyte festplatte sehen die 32Gb einer Karte schon ziemlich alt aus :D Da muss es für mich nichteinmal die 16Gb Version sein.

    Wegen dem fehlenden HDMI - Ausgang: Ist der Micro USB Anschluss zufällig MHL fähig? Ist ja bei den meisten Smartphones der Fall..

    Wenns rauskommt werde ich mirs auf jedenfall mal anschauen. Und wenns gefällt wirds vllt. mein erstes Tablet :))

  • Den Bericht sehe ich als positiven Vorgeschmack auf kommende Jelly Bean Geräte. Jedoch 7" sind eindeutig zu klein fürs Coach Web Browsen. Da sind 10" angesagt. Das hat mir ein eigener Test einem 8" Prestigio Tablet gezeigt.

    Der Test des Nexus 7 fällt für meinen Geschmack etwas zu unkritisch aus. Fehlende Features wie "keine SD-Karte" werden als nicht notwendig dargestellt. Gut am Nexus 7 ist der gummierte Rücken, der das Tablet in der Hand liegen läßt. Das kann ich bestätigen, da auch die Prestigio Tablets dies besitzen.

  • Ohne UMTS und SD-slot wird das bei mir nichts. Beides ist für mich wichtig.
    Weil ich eine menge PDFs, Open Office Docs und ca 4GB - 5GB MP3 dabei habe. Ok, ich könnte mein Desire S als Hotspot laufen lassen... aber wie lange reicht dann eben der Accu??
    Den Bericht finde ich sehr gut geschrieben.... Danke für den Test.

  • @Tobias:

    Hat in der Tat alles seinen Reiz, sowohl Nexus 7, als auch GTab 8.9 und natürlich das Prime. Das Prime war und ist für mich allerdings bisher in erster Linie ein "Android-Laptop", was ja auch nichts schlechtes ist.

    Mit jelly Bean gebe ich dir übrigens völlig recht, Android 4.1 wird allen Geräten einen sehr ordentlichen Push geben. Hätte das Nexus 7 "nur" ICS wäre ich mit Sicherheit nicht so extrem begeistert davon. Die Performance des tablets ist einfach der Hit, spürbar besser als beim Prime.

  • Bestimmt wäre Deine Meinung anders gewesen, wenn es Jelly Bean für das TF 201 schon geben würde.

    Klar - schrumpfen kann das Update das Tablet nicht, aber wenn es vorher das Maß der Dinge und gern genutztes Arbeitsgerät war - warum ist es dann jetzt plötzlich zu groß? Ich denke dass beides seinen Reiz haben kann, allerdings ist mir das TF lieber, eben wegen der Kamera und ebenfalls genutzten HDMI, und außerdem ist die Tastatur anständig und mit sinnvollen Zusatzfunktionen ausgestattet, also Hardwaretasten sowie Slot für Micro-SD und eben HDMI.

  • Der Bericht erweckt schnell den Eindruck, als habe der Verfasser 1000,- Mäuse Werbegage erhalten. Grundlegende Dinge werden als unnötig wegradiert, andere finden nicht mal am Rande Erwähnung. Aber Hauptsache ein klasse Pad!
    Für mich gilt:
    Ein abgespecktes Notebook ohne Speichererweiterungsmöglichkeit, an dem auch noch die Tastatur fehlt = technischer Stand von übergestern!
    Was ist mit GPS? GPS ist auf einem PORTABLE eine der Grundfunktionen, ebenso eine Digicam (denkt mal an die immer beliebter werdenden QR-Codes). Und was den meissten Tablets ebenso fehlt, ist die Möglichkeit darauf zu zeichnen. Wozu brauche ich eigentlich ein Tablet, wenn ich darauf nicht zeichnen kann ??? - Ja wie jetzt, zeichnen ist nicht, aber Tastatur haben wir auch keine??? Als Drittes können (leider) nur Windows-Tablets Outlook (benutzen Millionen User und auch ich seit 100 Jahren). Und weiter: SDHC ist überholt, ein gutes Tablet hat einen SDXC-Slot. Was hören wir da? Man braucht nicht einen so grossen Speicher? Natürlich nicht, kommt ja alles aus der Cloud. Nur schade, dass ich weder in der Tiefgarage noch am Baggersee oder sonst wo eine Cloud habe, ausser am Himmel ;-) So geht die Fehlerliste munter weiter...
    Ein Tablet mit allen mindesten Grundfunktionen gibt es bis dato nicht, nur halbherzigen, teuren Elektronikschrott, der auf einer HIPE-Modewelle reitet.
    Mein Tip für alle, welche sich für ein Tablet interessieren:
    Macht Euch eine Liste der Grundfunktionen, die Euer Tablet können muss - und lasst Euch NICHTS, aber auch NICHTS davon ausreden! Und wenn Ihr es nicht abwarten könnt, dann holt Euch so lange ein Billigtablett zum herumspielen, und um es mal "gehabt" zu haben. Dann ist hernach die Enttäuschung (ach, brauche ich eigentlich doch nicht...) und der finanzielle Verlust nicht so gross.

  • Für mich ist der fehlende SD-Slot auch ein NOGO. Nun bin ich auch viel unterwegs, im Flugzeug nützt mir der Film in der Cloud nichts. Genausowenig wie im Ausland. Da bin ich eher der Kandidat für ein Pad mit SDHC-Unterstützung.
    Verwunderlich finde ich es aber schon, dass Google keine Karten unterstützt, wäre ja kein großes Ding gewesen da noch einen Micro-SD Slot unterzubringen.
    Aber dafür kann das Samsung Tab das ja zum Glück.

  • Schönes Gerät, aber kein SD, keine Kamera hinten und kein UMTS, das sind dann doch zu viele No GOs. Da kann man ja nicht mal mehr Barcoo und Konsorten nutzen, dabei hab ich mit der App schon viel Geld gespart. Box, Dropbox und wie sie alle heißen sind im Westerwald auch kein Ersatz für mehr Speicher. Wohnt nicht jeder in Köln, Berlin oder Frankfurt. Aber in der nächsten Zeit werden mehrere Tablets in der Preisklasse erscheinen mit mehr Anschlussvielfalt.

  • Tja was für viele hier ausreichend sein mag, ist mir einfach zu wenig. Da Lob ich mir mein Infinity mit 1920x1200 er Auflösung. Dem Tastatur - Dock das ichnicht mehr, dazu kaufen muss. Die Display-Auflösung ist für mich entscheidend. Ist auch der Grund warum ich auf das Note 2 warte. Da schicke ich wahrscheinlich mein Galaxy S2 dafür in Rente. Oder meine Tochter bekommt es. Ne 7" keine Chance. Und Mobil bin ich mit jedem Geräte unter 14" Notebook Display.

  • @ Gernot P.

    Gibt´s aber ja nicht mit Jelly Bean und auch nur in schweizer Grenznähe :-(

  • Da kann ich ja bei meinem Galaxy 7 Tab bleiben.
    Meins hat da ja mehr zu bieten als das Nexus

  •   3

    Meine Kritikpunkte zum Nexus 7:

    17,78 cm (7 Zoll) Bildschirm-Diagonale sind sehr wenig.

    Die inverse Schriftdarstellung (also weiße Schrift auf schwarzem Grund) auf der Tastatur ist nicht ergonomisch und unschön.

    Es hat weder UMTS noch LTE.

  • Hab auch das Nexus 7 getestet. Ziehe aber das Galaxy Tab 8.9 vor - bessere Größe. Das 8.9 mit Jelly Bean ist auch um nix langsamer als das Nexus 7.

    Und billiger ist es momentan auch gerade...

    http://www.preisjaeger.at/58977/samsung-galaxy-tab-8-9-16-gb-wifi-fur-185e-statt-291e-in-der-schweiz/

  • Super Bericht, Michael. Dank dafuer.

    @ Amko

    Ich hatte vor meinem iPad ein 7" Archos und war begeistert von der Groesse. Mit dem iPad waren 7" dann natuerlich 'zu klein' ...

    Aber ich freue mich schon lange auf das Nexus 7, weil das iPad

    a. durch sein Gewicht manchmal nervt und
    b. ich es wegen seiner Groesse nicht mitschleppe

    Berichte mal ueber Deine Erfahrungen.

  • Also genau die Punkte die Michael nicht so wichtig ist, sind für mich ein absoluter KO Punkt. Ich hab mir das Odys Space zugelegt (gut...mit original Firmware/Rom is es Beutelschrott gegen das Nexus. Aber wer lässt es schon so ;) weil ich a) eine UMTS Karte ins Gerät schieben wollte und b) den Speicher variieren können möchte. Klar gibt es viele Hotspots, aber halt nicht überall und wenn ich mein Smartphone zu einem mache, saugt es mir beide Akkus leer beim Surfen. (selbst beim Notebook nehme ich USB Tethering um das zu vermeiden. Der Notebookakku ist fett genug für beide und ich kann das W-Lan bei beiden aus lassen). Den fest verbauten Speicher kann ich letztendlich vielleicht doch irgendwie verschmerzen, aber kein 3G...no way.

  • http://mytopdeals.net/detail.php?id=75945

    Gestern die 16gb Version für 265 inkl. VErsand bestellt ;)

    Finde es super und die 16gb sollte es schon sein, wenn man bedenkt, dass die neuen und guten Spiele 1-2 GB belegen :)

  •   18

    Ich finde.das gerät, so wie es is, völlig ausreichend. Werde es mir in naher Zukunft auch zulegen, denke ich.

  • @SuperSam

    Mit Ausstattung meine ich nicht die technischen Daten wie Prozessir und Display - sondern die Anschlussmöglichleiten und Peripherie. Da fehlt mir persönlich einiges beim Nexus.

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