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Android rooten: Der ultimative Guide

Update: Root und die Garantie: Das sagen die Hersteller

Verfasst von: Eric Herrmann — vor 1 Monat

Android-Rooten ist ein Volkssport und er verhilft Euch zu neuen Smartphone-Features. Was es aber genau mit Android-Root auf sich hat, verraten wir Euch in unserem Guide. Hier lernt Ihr alle Vor- und Nachteile von Root kennen und wir zeigen Euch, wo man Root-Anleitungen für alle Smartphones findet. Im Bereich Root und Garantie findet Ihr nun die offiziellen Positionen der Smartphone-Hersteller zu der wichtigen Frage: Verliere ich meine Garantie durchs Rooten?

Inhalt
Was ist Root
Root und Garantie
Gründe fürs Rooten
Nachteile von Rooten
Anleitungen zum Rooten
Samsung rooten
LG rooten
Sony rooten
Nexus rooten
Fazit

Was ist Root?

Der Begriff “Root” stammt aus der Linux-Welt. Durch den Root-Vorgang bei Android erlangt man Super-User-Rechte und hat vollen Zugriff auf das gesamte Dateisystem. Das ermöglicht tiefgreifende Anpassungen und Änderungen an der Software. Aber es stellt für unerfahrene User auch eine große Gefahr da, weil auch schnell mal wichtige Systemdateien gelöscht werden können. Das ist auch einer der Gründe, warum Smartphones standardmäßig nicht gerootet sind und Ihr beim Android-Rooten nicht leichtfertig sein solltet.

Der Root-Zugriff erfolgt oft durch ein Script, das man im Download-Modus von Android installiert und das sich dann automatisch ausführt. Dieses Script nutzt oft eine Sicherheitslücke im Betriebssystem-Kern und führt eine so genannte Privilege Escalation aus. Dieser Rechteaufstieg macht Euch vom User zum Super-User mit den oben erklärten Root-Privilegien. Die dabei installierte App SuperSU kümmert sich darum, dass Ihr die Kontrolle darüber behaltet, zu welchem Zeitpunkt eine App diese Root-Rechte nutzen darf.

Die wichtigsten Begriffe rund um Root und Custom-ROMs haben wir in folgendem Glossar für Euch verständlich erklärt:

Verliere ich meine Garantie oder Gewährleistung durchs Android-Rooten?

Wir wissen, viele von Euch haben Sorge, dass sie ihre Garantie oder Gewährleistung verlieren, wenn sie ihr Smartphone rooten. Deswegen haben wir die unterschiedlichen Smartphone-Herstellern dazu ganz konkret befragt, um dieser Sorge und den Mythen, die sich um sie ranken, ein für alle Mal Fakten gegenüberzustellen. Bisher zeigt sich nur HTC grundsätzlich kulant gegenüber Root, während LG oder Sony zunächst eine Null-Toleranz-Regelung fahren. HTC schreibt dazu konkret:

"Zu diesem Thema existieren grundsätzlich rechtliche Bestimmungen auf Grundlage der EU Richtlinie 1999/44/EG. HTC achtet und hält sich im Allgemeinen an geltendes EU-Recht. Das betrifft auch den Bereich der modifizierten Software von HTC-Produkten.

Verfügt das HTC-Gerät eines Nutzers über einen Root, so ist das nicht gleichbedeutend mit dem Verfall seines noch bestehenden Gewährleistungsanspruchs. Dieser Anspruch entfällt allerdings, sollte das Gerät über einen Defekt verfügen, der nachweislich auf die veränderte Softwareumgebung respektive den Root zurückzuführen ist."

LG fasst sich kurz und sagt, dass die Garantie beim Rooten erlischt. Bei Sony ist man weniger hart, denn da heißt es: "Wenn in der Werkstatt eine solche Modifikation erkannt wird, so schauen wir uns diese Fälle individuell an. Sofern der Defekt nicht mit dem Root in Verbindung steht und eine Reparatur möglich ist, entscheiden wir kulant für den Kunden." Also kann man bei Sony wenigstens auf Rettung hoffen.

Samsung ist ebenfalls hart und schreibt: "Da durch Rooting in der Regel nichtgenehmigte Modifikationen am Produkt vorgenommen werden, greift  die von Samsung gewährte Garantie in diesem Fall nicht. [...] Für die Gewährleistungsrechte des Käufers gegenüber dem Verkäufer gelten unabhängig davon die gesetzlichen Bestimmungen."

Das Statement von Motorola steht noch aus, wird aber alsbald möglich nachgereicht.

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat sich intensiv mit der Root-Thematik beschäftigt und kam nach einer ausführlichen Prüfung zu dem Ergebnis, dass gemäß EU-Richtlinie 1999/44/CE auch nach dem Rooten und der Installation von Custom-ROMs weiterhin Gewährleistungsansprüche (bis zu zwei Jahre nach Kauf) geltend gemacht werden können. Sollte Euer Smartphone oder Tablet einen Defekt aufweisen, darf der Verkäufer, bei dem Ihr das Gerät gekauft hat, nicht die Gewährleistung verweigern. Der Verkäufer befindet sich sogar in der Beweispflicht: Er muss nachweisen, dass die Schäden durch die Veränderung der Software aufgetreten sind. Die Beweispflicht hat er allerdings nur in den ersten 6 Monaten nach Kauf. Danach hat man als Käufer meist sowieso schlechte Karten.

Beispiel 1: Ihr rootet Eurer Smartphone und installiert den beliebten Custom-ROM CyanogenMod. Plötzlich löst sich aufgrund eines Materialfehlers der Knopf zum Ein- und Ausschalten Eures Smartphones. Hier greift ganz klar die Gewährleistung. Aber auch hier gilt: Nach den ersten sechs Monaten seid Ihr in der Beweispflicht, dass der Materialfehler am Knopf schon von Anfang an vorlag.

Beispiel 2: Ihr rootet Euer Smartphone, installiert CyanogenMod und zusätzlich einen neuen Kernel, der Eure CPU übertaktet und für mehr Leistung sorgen soll. Dem Smartphone-Prozessor gefällt das aber überhaupt nicht, er erhitzt sich zu stark und raucht im wahrsten Sinne des Wortes ab. Hier greift die Gewährleistung nicht, weil die Schäden eindeutig durch das Rooten verursacht wurden.

Warum sollte ich Android rooten, was sind Vorteile?

Backups sind einfacher

Wer ein vollständiges Backup seines Telefons inklusive App-Daten und Einstellungen machen will, und das ohne Umwege über den PC, kommt um Root nicht herum. Dank Apps wie Titanium Backup ist es ein Kinderspiel, seine wichtigen Daten in einem Rutsch zu sichern. Wenn das nicht ein guter Grund fürs Rooten ist? Die besten Beispiele für jene Backup-Apps empfehlen wir Euch in folgendem Artikel:

Anpassungen sind einfacher

Euch gefallen bestimmte Aspekte Eures Smartphones nicht, zum Beispiel die Benachrichtigungsleisten oder die Privatsphäre-Einstellungen? Nun, Ihr könntet entweder ein Custom-ROM suchen, das die Features hat, die Ihr wollt, oder Ihr installiert einfach Xposed Framework. Dank dieses Tools und der Erweiterung durch Module könnt Ihr Euch so richtig austoben, ohne Euer Lieblings-ROM wechseln zu müssen.

Mehr Kontrolle über die Performance

Das Smartphone ist High-End, aber die Performance lässt trotzdem zu wünschen übrig? Nun, mit Root, passenden Apps oder Custom-Kernel oder -ROMs gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Natürlich solltet Ihr schon wissen, was Ihr tut, aber mit den richtigen Einstellungen könnt Ihr die CPU in Eurem Smartphone über- oder untertakten und so mehr Leistung (oder Akkulaufzeit) aus Eurem Telefon kitzeln, was ganz klar ein guter Grund für Root ist. Da Euer Smartphone bei unbedachtem Einsatz aber auch schnell Schaden nehmen kann, hier noch mal der Extra-Hinweis: Benutzung auf eigene Gefahr!

Entfernt System-Apps

Durch die erhöhten Rechte dürft Ihr freilich alles auf Eurem Android-Smartphone machen. Mit Super-User-Rechten werdet Ihr auch unliebsame, vorinstallierte Hersteller- oder Provider-Apps los, die Euch bloß Platz rauben. Mit einem Tool wie dem System-App-Entferner könnt Ihr die System-Apps löschen und im Fall von Problemen auch wiederherstellen. Das haben wir Euch am Beispiel der Bloatware auf dem Galaxy S6 demonstriert:

Risiken und Nachteile beim Android-Rooten

Wie Ihr wahrscheinlich schon korrekt annehmt, ist es nicht vorgesehen, dass man sich Super-User-Zugriff auf dem Android-Gerät verschafft. Trotzdem ist es reizvoll, ihn zu haben. Doch die Neugier kann Euch teuer zu stehen kommen. Manche Apps nutzen die erhöhten Rechte zu unlauteren Zwecken. Andere spielen einfach nur mit Eurer Hoffnung auf mehr Kontrolle übers Smartphone und tricksen Euch in Wirklichkeit nur aus. Andere sind recht harmlos und funktionieren einfach nicht.

Dazu gehören Apps wie Kingroot, die im Frühling 2015 damit beworben wurden, aktuelle Flaggschiff-Smartphones zu rooten. Die hat weder unsere Testgeräte gerootet, noch einen besonders viel Vertrauen erweckt, wie wir für Euch getestet hatten. Der Berechtigungskatalog war so dick wie das Berliner Telefonbuch. Andere wie der Towelroot sind so simpel und winzig, dass App-Entwickler sie in beliebige APKs einbauen könnten, um Euch mit einem trojanischen Pferd (com.youtube.downloader.apk klingt verlockend, oder?) ködern könnte, um eine fiese Malware mit Root-Rechten zu installieren.

Einer der entscheidenden Nachteile von Root bei Android ist, dass in den meisten Fällen die automatischen Software-Updates Eures Smartphones nicht mehr funktionieren. Wollt Ihr also Von Android 5.0.2 auf Android 5.1.1 updaten, weil plötzlich ein System-Update angekündigt wird, und Ihr drückt den Installieren-Button, könnte sich Euer gerootetes Android-Gerät beim Neustart in einer Endlosschleife aufhängen.

Schuld daran ist, dass das Update auch die Komponenten ersetzt, durch die Android gerootet wurde. Diese erzeugen dann Konflikte, die das System alleine nicht lösen kann. Sie lassen sich nur beheben, indem Ihr aus der Recovery heraus einen Factory-Reset macht oder noch schlimmer aus dem Download-Modus heraus in Verbindung mit einem PC ein komplett frisches System-Abbild aufspielt. In beiden Fällen sind Eure App-Daten, wenn nicht noch mehr gespeicherte Dateien futsch. Achtet also darauf, nach dem Andoid-Rooten regelmäßig Backups zu machen.

Wie kann ich mein Smartphone rooten?

Je nach Smartphone-Hersteller ist es mehr oder weniger aufwändig und risikobehaftet, Android zu rooten. Bei manchen hat sich Standard-Software etabliert, bei anderen macht sogar der Hersteller mit und unterstützt Euch regelrecht dabei, Android zu modifizieren. Wieder andere machen komplett dicht, sodass man sich fast wie ein Aussetziger fühlt, wenn man sich durch Kommandozeilen wühlt und mit trockenem Mund und zittrigen Fingern vor dem Rechner sitzt und hofft, dass aus WARNING kein ERROR wird.

Leider können wir Euch zu keinem Gerät hier in aller Ausführlichkeit eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Android-Rooten liefern, da der Artikel dann biblische Ausmaße annehmen würde. Aber wir können mit dem Finger in die richtige Richtung zeigen und Euch sagen, wo man zuverlässige Hilfe bekommt und nicht hinters Licht geführt wird. Der Fokus liegt dabei vor allem auf etablierte Methoden, die langfristig gepflegt werden und auch nach Schließen der genutzten Sicherheitslücken schnell wieder verfügbar gemacht werden.

samsung galaxy s6 edge download mode
Der Download-Modus ist der gewöhnliche Ort, in dem das Android-Rooten erfolgt. / © ANDROIDPIT

Geräte von Samsung rooten

Bei Samsung ist dank Odin die Modifikation des Betriebssystems recht einfach, sobald passende Abbild-Dateien verfügbar sind. Jedoch passiert es hier, dass ein Zähler ansteigt, der es für Samsung-Mitarbeiter leicht macht, zu erkennen, ob Euer Samsung-Smartphone jemals gerootet wurde. Ob Ihr diese Drohgebärde entnehmt, bleibt Euch überlassen. Jedenfalls findet Ihr zu Eurem Gerät stets aktuelle Anleitungen an oberster Stelle in den Geräte-Threads unseres Samsung-Unterforums.

Wenn Ihr einen Windows-Computer verwendet, müsst Ihr zunächst passende USB-Treiber installieren, sonst kann Odin nicht mit Eurem Smartphone sprechen und Ihr könnt nicht Euer Android rooten. Dann folgt meist der Download einer MD5-Datei wie CF-Auto-Root, die Ihr mit Odin in die PDA-Partition flasht. Das dabei ausgeführte Script erschleicht sich den Super-User-Zugriff und Euer Samsung ist im Root-Business.

Die wichtigsten Samsung-Root-Foren im Überblick:

Geräte von LG rooten

Während das LG G4 noch ein zu junger Neuzugang im Forum ist, gibt es zum Vorjahres-Flaggschiff bereits Tools und Scripte, die Ihr ebenfalls im AndroidPIT-Forum findet.

Im Gegensatz zu Samsung braucht Ihr bei LG lediglich USB-Treiber, die Ihr beim LG-Support findet, ADB und einen SuperSU-Installer, der per Script völlig automatisch Euer LG-Smartphone rootet. In der Regel findet Ihr passend zu Eurem LG-Smartphone und der darauf installierten Android-Version die nötigen Dateien in einem einzigen Paket.

LG hat diesen Sommer 2015 angekündigt, im Folgenden offizielle Methoden zum Entsperren des Bootloaders anzubieten. Derzeit gibt es sie nur fürs europäische Modell des G4, jedoch wurde schon jetzt bekanntgegeben, mit welchen Haken und Ösen, LG diese Prozedur versehen hat. Schon im ersten Punkt der offiziellen Erklärung stellt der Hersteller klar, dass er Garantieansprüche verfallen lässt.

Die wichtigsten LG-Root-Foren im Überblick

Geräte von Sony rooten

Bei Sony spaltet sich die Root-Gemeinde in zwei Lager. Es gibt einige Smartphones, die von Sony als Entwickler-Geräte behandelt werden und es gibt welche, bei denen das eben nicht der Fall ist. Der Unterschied liegt darin, dass die einen Geräte einen entsperrbaren Bootloader haben und die anderen nicht. Und dieser sorgt beim Root-Vorgang für einen großen Unterschied.

Denn wenn Ihr Euren Bootloader mit offiziellen Mitteln entsperren könnt, ist es Euch leichter möglich, eine so genannte Custom Recovery aufzuspielen. In diesem Modus könnt Ihr heruntergeladene Zip- und Abbild-Dateien installieren, und weitere Modifikationen an Eurem Smartphone vornehmen, ohne es an einen Computer anzuschließen.

Euer Weg führt dann zuerst zu Sony, um den Bootloader zu entsperren.

Dann findet Ihr die für Euch passende Custom-Recovery von TeamWIN. Es gibt noch nicht Recoverys für alle Sony-Smartphones. Das könnte sich aber nach dem jüngsten Update bei Sony ändern.

Abschließend sucht Ihr SuperSU von Chainfire, die einzige wirklich vertrauenswürdige Methode, Root-Zugriff auf sicherem Weg zu erlangen. Die Zip-Datei installiert Ihr innerhalb der frisch installierten Custom Recovery im Install-Bereich.

Aber auch hier möchten wir Euch nahelegen, Unterstützung im Forum zu suchen und Erfahrungsberichte zu lesen.

Google Nexus rooten

Google macht es noch einfacher und lässt Euch den Bootloader entsperren, ohne erst beim Hersteller nach Entsperr-Codes zu fragen. Ist der Bootloader entsperrt, geht der Vorgang ähnlich simpel wie bei Sony. Eine Demo-Anleitung, wie es für das Nexus 5 findet Ihr hier im Magazin. 

Mit den anderen Geräten der Nexus-Serie verhält es sich analog. Neuere Geräte könnten eine neuere Version der ADB-Tools erfordern. Auch hier gilt wieder: Sprecht mit unserer Community!

Android-Root bei anderen Geräten

Für viele weitere Geräte haben sich Wege gefunden, Android zu rooten. So bietet auch Motorola Wege, den Bootloader zu entsperren. HTC führt diesen Dienst ebenfalls, listet aber verdächtigerweise das neueste Gerät nicht. Andere müssen über gefährliche Hacks durch Hintertürchen verfüttert werden. Falls Euer Gerät in keinem der AndroidPIT-Unterforen auftaucht, könnt Ihr auch bei den XDA-Developers vorbeischauen. Die englischsprachige Community hat viele Hacker an Bord, die Euer Gerät entsperren.

Android-Rooten: Fazit

Soll ich jetzt rooten oder nicht? Macht Euch vorher konkret Gedanken darüber, ob Ihr wirklich gravierende Vorteile durchs Android-Rooten erzielt. Wenn nicht, dann solltet Ihr das Risiko nicht eingehen.

Eric ist seit 2014 bei AndroidPIT und schreibt für das deutsche Team Artikel und Tests. Nach einem ruhigen Start mit dem Xperia P rüstete er sehr bald auf und holte sich ein Nexus 4. Mit Nicos Hilfe startete er damit erste Experimente mit Custom-ROMs. Nun hat er Blut geleckt und moddet und tüftelt fleißig weiter. Außerdem schmeckt ihm Sushi gar vorzüglich.

44 Kommentare

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  • Edda314 vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Nicht jeder User traut sich, sein Smartphone zu rooten...

  • Dennis M. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Woher habt ihr denn das Statement von HTC? Ich habe gerade mit dem Live-Chat gesprochen und die wussten davon nichts... :-(

  • Kimikachina vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Das ist mir alles viel zu kompliziert und bei jedem Systemupdate muss das Ganze jedesmal wiederholt werden.

  • Peter M. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Hallo Herr Herrmann,

    gibt es schon Neuigkeiten zu den Statements von Samsung und Motorola?


    Danke

    • Eric Herrmann
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Bisher hat nur Samsung geantwortet. Motorola braucht wohl noch ein wenig länger.

      • Peter M. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Danke für das Update!
        Ich habe ein Galaxy S6 und ich muss leider sagen, dass mein nächstes nicht wieder von Samsung kommen wird. Mein gerootetes S4 (GPE) läuft geschmeidiger und Apps stürzten seltener ab. Bis auf die bessere Kamera und das grandiose Display hat das S6 sonst leider keine nennenswerte Vorteile (für mich).

        Der Artikel war für mich dennoch interessant um abzuwägen, ob ich es rooten werde oder doch lieber verkaufe.

        Vielen Dank

  • Valerio Egal vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Habe neuerdings das Note 4, vorher s2 und s4 beide mit cyanogenmod. Haltet ihr es für sinnvoll das Note 4 zu rooten und den bloatware Müll zu entfernen oder gar ne custom Rom aufzuspielen?

  • dave vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ach da isser ja schon, der Artikel zum Rooten.
    Siehe mein Kommentar bei "Smartphone-Mailbox ausschalten"

  • KuroBang vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich finds toll, wie krass Androidpit von den Herstellern an der kurzen Leine gehalten wird. Sonst würdet ihr etwas bez. Sunshine S-Off (HTC) oder PingPongRoot (S6-E) sagen :)

  • Werner vor 1 Monat Link zum Kommentar

    @Eric: Das https://netzpolitik.org/2013/47369/ könntest Du noch bei Root und Garantie unterbringen

  • Hannes vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Gibt eigentlich roots für die neusten huawei Modelle ?

  • 2
    maultasche vor 1 Monat Link zum Kommentar

    großes kino ...

  • Tarek Ebéné vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    ich habe es bei meinem HTC one m7 versucht mit htcdev.com aber funktionierte nicht :(

  • Fabian vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Hallo Leute,

    ich wende mich mal an die Erfahrenen unter euch. Ich habe das Problem, dass das galaxy s4 Mini meiner Freundin (nicht mal 1 jahr alt) ständig einen gewaltigen Stromverbrauch hat. Wir haben aus Verzweiflung nun einen neuen Akku eingesetzt, doch auch dieser schafft keine Abhilfe. Da Samsung Das ja nicht so mit dem Support hat, gibt es nach KitKat natürlich auch kein Update mehr.

    Nun habe ich mir folgendes gedacht:

    - factory Reset
    - rooten und aktuellere Firmware installieren?

    Geht das? kriege ich das mit diesem guide hier hin? Wo kriege ich eine aktuellere Firmware und kann es mein Problem überhaupt lösen? Ich gehe davon aus, dass es an der Firmware liegt Und vielleicht ein paar apps quatsch machen. Ich hoffe mir kann da wer helfen??

  • 2-L vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Von einem ultimativen Guide fürs Rooten ist dieser Artikel aus meiner Sicht weit entfernt...

    Ich habe selbst meine Handys in der Vergangenheit gerootet, halte das aber seit den immer größer werdenden Onboard-Speichern für völlig überholt. Na klar gibt es sicher (individuell ungeliebte) Bloatware und Herstelleraufsätze. Allerdings fressen die auch kaum noch Speicher oder gar Performance. Somit ist für mich eins der absoluten Hauptargumente für' s Rooten einfach vom Tisch.

    Naja und das was die Meisten hier nicht schreiben, warum ebenfalls gerootet wird, nämlich das Installieren von gehackter kostenpflichtiger Software, ist inzwischen auch vom Tisch, zumal es einerseits genug sehr gute kostenfreie Alternativen aber andererseits auch hinreichende Probleme bzw. Bugs mit den schwarz zurecht gestutzten Programmen gibt.

    Ja und alternative Mods sind ja auch nicht unbedingt DAS Erstrebenswerte auf dem Smartphone, zumal auch dort die User immer wieder zu unfreiwilligen Beta- (und sogar Alpha-) Testern gemacht werden.
    Selbst der relativ seriöse CyanogenMod, ist doch immer wieder nur halb fertig, und ich frage mich ernstlich, ob man sich die unübersehbaren Nachteile (z. B. kaum Updates, diverse Bugs oder nur Versionen für spezielle Geräte) zum Preis "grenzenloser" Individualisierbarkeit auf' s Smartphone laden sollte...

    Na klar, so etwas hat halt nicht jeder, aber auch nicht diese (zahlreichen) Probleme damit!

    • Eric Herrmann
      • Staff
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Das ist doch super hilfreich, was du hier schreibst. Freilich kann ich keinen einen Text schreiben, der alle Smartphones rootet. Und die Abwägungen zum Nutzen werde ich langfristig auch hier unterbringen, wobei sie sich im Lauf der Zeit auch verschieben, wie wir alle selbst erlebt haben. Bloatware geht zurück und der Hardware-Überschuss macht moderne Smartphones sowieso recht robust gegen verfressene Apps.

      Was Drittanbieter-Firmwares angeht, werde ich in den kommenden Tagen noch einmal etwas aufsetzen, das die jüngere Entwicklung der Custom-ROMs angeht. Die Entwickler sind auch nicht besonders glücklich mit der Situation, kann ich nur vorwegnehmen.

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