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Android rooten: Der ultimative Guide

Verfasst von: Eric Herrmann — vor 3 Monaten

Android-Rooten ist ein Volkssport und er verhilft Euch zu neuen Smartphone-Features. Was es aber genau mit Android-Root auf sich hat, verraten wir Euch in unserem Guide. Hier lernt Ihr alle Vor- und Nachteile von Root kennen und wir zeigen Euch, wo man Root-Anleitungen für alle Smartphones findet.

Zum Abschnitt:

Was ist Root?

Der Begriff “Root” stammt aus der Linux-Welt. Durch den Root-Vorgang bei Android erlangt man Super-User-Rechte und hat vollen Zugriff auf das gesamte Dateisystem. Das ermöglicht tiefgreifende Anpassungen und Änderungen an der Software. Aber es stellt für unerfahrene User auch eine große Gefahr da, weil auch schnell mal wichtige Systemdateien gelöscht werden können. Das ist auch einer der Gründe, warum Smartphones standardmäßig nicht gerootet sind und Ihr beim Android-Rooten nicht leichtfertig sein solltet.

Der Root-Zugriff erfolgt oft durch ein Script, das man im Download-Modus von Android installiert und das sich dann automatisch ausführt. Dieses Script nutzt oft eine Sicherheitslücke im Betriebssystem-Kern und führt eine so genannte Privilege Escalation aus. Dieser Rechteaufstieg macht Euch vom User zum Super-User mit den oben erklärten Root-Privilegien. Die dabei installierte App SuperSU kümmert sich darum, dass Ihr die Kontrolle darüber behaltet, zu welchem Zeitpunkt eine App diese Root-Rechte nutzen darf.

Die wichtigsten Begriffe rund um Root und Custom-ROMs haben wir in folgendem Glossar für Euch verständlich erklärt:

Verliere ich meine Garantie oder Gewährleistung durchs Android-Rooten?

Wir wissen, viele von Euch haben Sorge, dass sie ihre Garantie oder Gewährleistung verlieren, wenn sie ihr Smartphone rooten. Deswegen haben wir die unterschiedlichen Smartphone-Herstellern dazu ganz konkret befragt, um dieser Sorge und den Mythen, die sich um sie ranken, ein für alle Mal Fakten gegenüberzustellen. Bisher zeigt sich nur HTC grundsätzlich kulant gegenüber Root, während LG oder Sony zunächst eine Null-Toleranz-Regelung fahren. HTC schreibt dazu konkret:

"Zu diesem Thema existieren grundsätzlich rechtliche Bestimmungen auf Grundlage der EU Richtlinie 1999/44/EG. HTC achtet und hält sich im Allgemeinen an geltendes EU-Recht. Das betrifft auch den Bereich der modifizierten Software von HTC-Produkten.

Verfügt das HTC-Gerät eines Nutzers über einen Root, so ist das nicht gleichbedeutend mit dem Verfall seines noch bestehenden Gewährleistungsanspruchs. Dieser Anspruch entfällt allerdings, sollte das Gerät über einen Defekt verfügen, der nachweislich auf die veränderte Softwareumgebung respektive den Root zurückzuführen ist."

LG fasst sich kurz und sagt, dass die Garantie beim Rooten erlischt. Bei Sony ist man weniger hart, denn da heißt es: "Wenn in der Werkstatt eine solche Modifikation erkannt wird, so schauen wir uns diese Fälle individuell an. Sofern der Defekt nicht mit dem Root in Verbindung steht und eine Reparatur möglich ist, entscheiden wir kulant für den Kunden." Also kann man bei Sony wenigstens auf Rettung hoffen.

Samsung ist ebenfalls hart und schreibt: "Da durch Rooting in der Regel nichtgenehmigte Modifikationen am Produkt vorgenommen werden, greift  die von Samsung gewährte Garantie in diesem Fall nicht. [...] Für die Gewährleistungsrechte des Käufers gegenüber dem Verkäufer gelten unabhängig davon die gesetzlichen Bestimmungen."

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat sich intensiv mit der Root-Thematik beschäftigt und kam nach einer ausführlichen Prüfung zu dem Ergebnis, dass gemäß EU-Richtlinie 1999/44/CE auch nach dem Rooten und der Installation von Custom-ROMs weiterhin Gewährleistungsansprüche (bis zu zwei Jahre nach Kauf) geltend gemacht werden können. Sollte Euer Smartphone oder Tablet einen Defekt aufweisen, darf der Verkäufer, bei dem Ihr das Gerät gekauft hat, nicht die Gewährleistung verweigern. Der Verkäufer befindet sich sogar in der Beweispflicht: Er muss nachweisen, dass die Schäden durch die Veränderung der Software aufgetreten sind. Die Beweispflicht hat er allerdings nur in den ersten 6 Monaten nach Kauf. Danach hat man als Käufer meist sowieso schlechte Karten.

Beispiel 1: Ihr rootet Eurer Smartphone und installiert den beliebten Custom-ROM CyanogenMod. Plötzlich löst sich aufgrund eines Materialfehlers der Knopf zum Ein- und Ausschalten Eures Smartphones. Hier greift ganz klar die Gewährleistung. Aber auch hier gilt: Nach den ersten sechs Monaten seid Ihr in der Beweispflicht, dass der Materialfehler am Knopf schon von Anfang an vorlag.

Beispiel 2: Ihr rootet Euer Smartphone, installiert CyanogenMod und zusätzlich einen neuen Kernel, der Eure CPU übertaktet und für mehr Leistung sorgen soll. Dem Smartphone-Prozessor gefällt das aber überhaupt nicht, er erhitzt sich zu stark und raucht im wahrsten Sinne des Wortes ab. Hier greift die Gewährleistung nicht, weil die Schäden eindeutig durch das Rooten verursacht wurden.

Ist mein Gerät schon gerootet? Gibt es einen Root-Check?

Es gibt sogar zwei Apps, die sehr häufig verwendet werden, um genau diese Frage zu beantworten. Manche Malware infiziert Euer Smartphone und verschafft sich höhere Privilegien. Ein andermal hattet Ihr Euer Smartphone gerootet, wolltet den Root aber wieder entfernen. In beiden Fällen müsst Ihr prüfen, ob Euer Smartphone gerootet ist.

Die erste App stammt von Jared Rummler, Chef von JRummy Apps. Der Root Check findet kostenlos heraus, ob Euer Smartphone gerootet ist. Falls Ihr Super-User-Privilegien habt, dient der Root-Check zugleich als Schaufenster für Apps, die diese Rechte nutzbar machen.

jrummy root check
Der Root Check ist werbefrei, bietet aber wenig Mehrwert. / © JRummy
Root Check Install on Google Play

Die zweite App stammt von dem Entwickler mit dem Pseudonym joeykrim. Sein Root-Checker setzt neben App-Empfehlungen und Freemium-Modell zusätzlich auf Bannerwerbung. Im Gegenzug erhaltet Ihr einen Glossar, der Euch die wichtigsten Infos rund um Root in Android liefert. joeykrim ist auch bekannt für sein Root-Quiz.

joeykrim root checker
Warum Root? joeykrim missioniert in seinem Root Checker. / © joeykrim
Root Checker Install on Google Play

Wie kann ich mein Smartphone rooten?

Je nach Smartphone-Hersteller ist es mehr oder weniger aufwändig und risikobehaftet, Android zu rooten. Bei manchen hat sich Standard-Software etabliert, bei anderen macht sogar der Hersteller mit und unterstützt Euch regelrecht dabei, Android zu modifizieren. Wieder andere machen komplett dicht, sodass man sich fast wie ein Aussetziger fühlt, wenn man sich durch Kommandozeilen wühlt und mit trockenem Mund und zittrigen Fingern vor dem Rechner sitzt und hofft, dass aus WARNING kein ERROR wird.

Leider können wir Euch zu keinem Gerät hier in aller Ausführlichkeit eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Android-Rooten liefern, da der Artikel dann biblische Ausmaße annehmen würde. Aber wir können mit dem Finger in die richtige Richtung zeigen und Euch sagen, wo man zuverlässige Hilfe bekommt und nicht hinters Licht geführt wird. Der Fokus liegt dabei vor allem auf etablierte Methoden, die langfristig gepflegt werden und auch nach Schließen der genutzten Sicherheitslücken schnell wieder verfügbar gemacht werden.

samsung galaxy s6 edge download mode
Der Download-Modus ist der gewöhnliche Ort, in dem das Android-Rooten erfolgt. / © ANDROIDPIT

Geräte von Samsung rooten

Bei Samsung ist dank Odin die Modifikation des Betriebssystems recht einfach, sobald passende Abbild-Dateien verfügbar sind. Jedoch passiert es hier, dass ein Zähler ansteigt, der es für Samsung-Mitarbeiter leicht macht, zu erkennen, ob Euer Samsung-Smartphone jemals gerootet wurde. Ob Ihr diese Drohgebärde entnehmt, bleibt Euch überlassen. Jedenfalls findet Ihr zu Eurem Gerät stets aktuelle Anleitungen an oberster Stelle in den Geräte-Threads unseres Samsung-Unterforums.

Wenn Ihr einen Windows-Computer verwendet, müsst Ihr zunächst passende USB-Treiber installieren, sonst kann Odin nicht mit Eurem Smartphone sprechen und Ihr könnt nicht Euer Android rooten. Dann folgt meist der Download einer MD5-Datei wie CF-Auto-Root, die Ihr mit Odin in die PDA-Partition flasht. Das dabei ausgeführte Script erschleicht sich den Super-User-Zugriff und Euer Samsung ist im Root-Business.

Die wichtigsten Samsung-Root-Foren im Überblick:

Geräte von LG rooten

Während das LG G4 noch ein zu junger Neuzugang im Forum ist, gibt es zum Vorjahres-Flaggschiff bereits Tools und Scripte, die Ihr ebenfalls im AndroidPIT-Forum findet.

Im Gegensatz zu Samsung braucht Ihr bei LG lediglich USB-Treiber, die Ihr beim LG-Support findet, ADB und einen SuperSU-Installer, der per Script völlig automatisch Euer LG-Smartphone rootet. In der Regel findet Ihr passend zu Eurem LG-Smartphone und der darauf installierten Android-Version die nötigen Dateien in einem einzigen Paket.

LG hat diesen Sommer 2015 angekündigt, im Folgenden offizielle Methoden zum Entsperren des Bootloaders anzubieten. Derzeit gibt es sie nur fürs europäische Modell des G4, jedoch wurde schon jetzt bekanntgegeben, mit welchen Haken und Ösen, LG diese Prozedur versehen hat. Schon im ersten Punkt der offiziellen Erklärung stellt der Hersteller klar, dass er Garantieansprüche verfallen lässt.

Die wichtigsten LG-Root-Foren im Überblick

Geräte von Sony rooten

Bei Sony spaltet sich die Root-Gemeinde in zwei Lager. Es gibt einige Smartphones, die von Sony als Entwickler-Geräte behandelt werden und es gibt welche, bei denen das eben nicht der Fall ist. Der Unterschied liegt darin, dass die einen Geräte einen entsperrbaren Bootloader haben und die anderen nicht. Und dieser sorgt beim Root-Vorgang für einen großen Unterschied.

Denn wenn Ihr Euren Bootloader mit offiziellen Mitteln entsperren könnt, ist es Euch leichter möglich, eine so genannte Custom Recovery aufzuspielen. In diesem Modus könnt Ihr heruntergeladene Zip- und Abbild-Dateien installieren, und weitere Modifikationen an Eurem Smartphone vornehmen, ohne es an einen Computer anzuschließen.

Euer Weg führt dann zuerst zu Sony, um den Bootloader zu entsperren.

Dann findet Ihr die für Euch passende Custom-Recovery von TeamWIN. Es gibt noch nicht Recoverys für alle Sony-Smartphones. Das könnte sich aber nach dem jüngsten Update bei Sony ändern.

Abschließend sucht Ihr SuperSU von Chainfire, die einzige wirklich vertrauenswürdige Methode, Root-Zugriff auf sicherem Weg zu erlangen. Die Zip-Datei installiert Ihr innerhalb der frisch installierten Custom Recovery im Install-Bereich.

Aber auch hier möchten wir Euch nahelegen, Unterstützung im Forum zu suchen und Erfahrungsberichte zu lesen.

Google Nexus rooten

Google macht es noch einfacher und lässt Euch den Bootloader entsperren, ohne erst beim Hersteller nach Entsperr-Codes zu fragen. Ist der Bootloader entsperrt, geht der Vorgang ähnlich simpel wie bei Sony. Eine Demo-Anleitung, wie es für das Nexus 5 findet Ihr hier im Magazin. 

Mit den anderen Geräten der Nexus-Serie verhält es sich analog. Neuere Geräte könnten eine neuere Version der ADB-Tools erfordern. Auch hier gilt wieder: Sprecht mit unserer Community!

Android-Root bei anderen Geräten

Für viele weitere Geräte haben sich Wege gefunden, Android zu rooten. So bietet auch Motorola Wege, den Bootloader zu entsperren. HTC führt diesen Dienst ebenfalls, listet aber verdächtigerweise das neueste Gerät nicht. Andere müssen über gefährliche Hacks durch Hintertürchen verfüttert werden. Falls Euer Gerät in keinem der AndroidPIT-Unterforen auftaucht, könnt Ihr auch bei den XDA-Developers vorbeischauen. Die englischsprachige Community hat viele Hacker an Bord, die Euer Gerät entsperren.

Android-Rooten: Fazit

Soll ich jetzt rooten oder nicht? Macht Euch vorher konkret Gedanken darüber, ob Ihr wirklich gravierende Vorteile durchs Android-Rooten erzielt. Wenn nicht, dann solltet Ihr das Risiko nicht eingehen.

Eric ist seit 2014 bei AndroidPIT und schreibt für das deutsche Team Artikel und Tests. Nach einem ruhigen Start mit dem Xperia P rüstete er sehr bald auf und holte sich ein Nexus 4. Dann startete er damit erste Experimente mit Custom-ROMs. Nun hat er Blut geleckt und moddet auf dem Nexus 5 fleißig weiter. Außerdem schmeckt ihm Sushi gar vorzüglich.

58 Kommentare

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  • Guten Tag, Ich habe mein motorola moto g 16gb(2013) neulich gerootet. Einige zeit später hab ich es wieder ge-unrootet. Gestern kam für mein Handy das neue Android 5.0 heraus. Nachdem ich es Installiert habe, wollte ich es hochfahren, doch dann kam die bootloader unlocked Warnsymbol und anschliesssend wurde mir ein androidmännchen mit der unterschrift,,Kein Befehl" dargestellt. Ich hoffe ihr könnt mit helfen,-)

  • Elsi vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Könnte mal bitte jemand eine Anleitung fürs Rooten vom LG G4 mit Android 5.1 posten!? DANKE :)

  • Rooten bedeutet im einfachsten Fall nichts weiter als eine einzige Datei, die "su"-Datei (su binary), in die Systempartition zu kopieren und dann ausführbar zu machen. Der Weg dorthin ist aber oft versperrt (gesperrter Bootloader schützt die nur lesbare System-Partition).

    Um zu rooten, benötigt man ein Boot-Image, dass bereits Root besitzt, z. B. ein TWRP Recovery.
    (abgesehen von Exploits, die bei der Stock-ROM ausgenutzt werden könnten; ist aber nicht das Thema hier)
    Ist der Bootloader gesperrt, kann man aber nur das Boot-Image oder Recovery-Image der installierten Stock-ROM booten (starten), welches i. d. R. nicht gerootet ist. Deswegen muss man den Bootloader entsperren, um z. B. ein TWRP-Recovery (= gerootetes boot-Image) starten zu können. (Das Stock-Recovery ist i. d. R. so "abgespeckt" und geschützt, dass es keine Manipulationen zulässt).
    Das gerootete Boot-Image (TWRP Recovery) stellt dann erst die Möglichkeit zur Verfügung, die system-Partition mit Schreibberechtigung zu mounten, um dann die SuperSU App und die Su binaries in der Systempartition zu installieren. Ohne diese Schreibberechtigung wäre das nicht möglich. Die SuperSU App ist nicht für das Rooten zuständig, sondern ist die Kontroll-App, um die Zugriffe anderer Apps auf die Su binaries zu gewähren/verbieten/zeitlich einzuschränken. Die App ist nur ein "Wachhund", der andere Apps im System beim Zugriff auf die su binary beobachtet, reglementiert und mit Meldungen beim Anwender "verpetzt" (= Anwender-Kontrolle).
    Diesen gesamten Vorgang nennt man dann verschwommen "ein Gerät rooten".

  • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Root kommt nicht von Linux, sondern von Unix!
    Unix ist viel älter als Linux.
    Linux ist lediglich das Unix von Linus (Torvalds). Daher Linux.
    Ganz genau genommen, ist es nur der Unix-Kernel von Linus Torvalds. Und der findet in Android Verwendung.

    Root bedeutet zweierlei:
    1. Die Wurzel eines Dateisystems
    2. Der standardmäßige Benutzername des Users, der alle Rechte im System hat oder sich verschaffen kann.

    Arbeiten unter Root-Rechten ist nicht nur eine Gefahr, weil man sich etwas wichiges löschen kann, sondern vielmehr, weil andere Prozesse, die unter diesem User laufen, ebenfalls Root-Rechte haben. Bei Malware ein Einfallstor ins gesamte System. Deshalb lassen Firmen oft keine gerooteten Geräte ins LAN (bei BYOD ein Problem für den Anwender) und manche Software verweigert die Ausführung (z.B. mTAN-Generator der Sparkassen).

    Ein Systemupdate wurde mir noch nie wegen Root verweigert. Vielmehr ist die vor dem Rooten installierte Custom ROM nicht in der Lage die signierten Updates zu installieren. Installiert man die original Recovery wieder und lässt Root bestehen, war mir bisher auf allen Geräten ein OTA-Update durch den Hersteller möglich.

    Wird ein Update dennoch verändert, liegt das an weiteren Systemänderungen, die man unter Root-Rechten vorgenommen hat: Deinstallation von Bloatware, Installation von anderen Apps als System-App, so dass die Hash-Prüfung, ob das System für das Update geeignet ist, fehlschlägt.

    Wenn Tools wie Towelroot und Kingroot funktionieren, sollten alle Alarmglocken angehen. Dann ist das eigene Gerät nämlich von jeder App rootbar. Und das ganz ohne, dass man es merkt! Nicht jede App ist vertrauenswürdig. Schon gar nicht aus beliebigen Quellen!

    Root zur Modifikation ist OK. Root für den Betrieb ist Broken by Design! NIemals!!! wird unter Root produktiv gearbeitet. Das ist eine Regel, die so alt ist, wie Unix! Was das Mißachten dieser einfachen Grundregel bedeutet, kann jeder an Windows nachvollziehen (hier heißt der User Root Administrator). Die hohe Zahl an verfügbaren Viren liegt eben nicht nur an der weiten Verbreitung, sondern auch an den Fehlern von Microsoft und den Anwendern!

  • Micky vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Im Prinzip könntet ihr auch eine Anleitung für OnePlus One User hinzufügen. Ist an sich mega leicht, aber wird einigen Anfängern bestimmt helfen.
    1. Bootloader unlock
    "fastboot oem unlock"
    2. TWRP flashen
    3. SuperSu mit TWRP flashen
    Oder zumindest eine Anleitung aus dem offiziellen Forum verlinken

  • nox vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Man sollte im Magazin vielleicht auch mal die Frage nach Sinn und Unsinn von Root stellen, sonst wird immer der Eindruck vermittelt es ist für jeden die beste und richtige Wahl.

  • man sollte erwähnen, dass wenn man den Bootloader bei Sony unlocked. einige Funktionen verliert...zB X-Reality für bessere Bilddarstellung oder die Kamera-App im Allgemeinen nicht mehr die Leistung bringt, wie mit locked Bootloader.

    Dies liegt daran, dass man die TA-Partition mit den DRM-Keys verliert und ohne diese iben erwähnten Funktionen nicht mehr richtig tun.

  • Zu den Nachteilen eines gerooteten Geräts sollte man noch erwähnen, dass Samsungs Knox dann den Dienst verweigert und zumindest bei Samsung alle Apps mit NFC Bezahlfunktion den Dienst verweigern - nur falls jemand auf diese Funktionen Wert legt.
    Zu den Vorteilen zählt für mich, voller Zugriff auf die SD-Karte. Jede App funktioniert wie sie soll und kann auf die SD-Karte zugreifen. Dies ist mir wichtiger als jede Samsung App die nach dem Root ihren Dienst verweigert.

    Jan

    • Jan vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Da stimme ich voll und ganz zu. Wobei das Problem eher bei den Apps liegt. Foldersync z.B. hat bereits die API integriert mit der Foldersync auch ohne Root auf die SD kann (lesen und schreiben)

  • Edda314 vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Nicht jeder User traut sich, sein Smartphone zu rooten...

  • Woher habt ihr denn das Statement von HTC? Ich habe gerade mit dem Live-Chat gesprochen und die wussten davon nichts... :-(

  • Das ist mir alles viel zu kompliziert und bei jedem Systemupdate muss das Ganze jedesmal wiederholt werden.

  • Hallo Herr Herrmann,

    gibt es schon Neuigkeiten zu den Statements von Samsung und Motorola?


    Danke

    • Eric Herrmann
      • Staff
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Bisher hat nur Samsung geantwortet. Motorola braucht wohl noch ein wenig länger.

      • Danke für das Update!
        Ich habe ein Galaxy S6 und ich muss leider sagen, dass mein nächstes nicht wieder von Samsung kommen wird. Mein gerootetes S4 (GPE) läuft geschmeidiger und Apps stürzten seltener ab. Bis auf die bessere Kamera und das grandiose Display hat das S6 sonst leider keine nennenswerte Vorteile (für mich).

        Der Artikel war für mich dennoch interessant um abzuwägen, ob ich es rooten werde oder doch lieber verkaufe.

        Vielen Dank

  • Habe neuerdings das Note 4, vorher s2 und s4 beide mit cyanogenmod. Haltet ihr es für sinnvoll das Note 4 zu rooten und den bloatware Müll zu entfernen oder gar ne custom Rom aufzuspielen?

    • Jan vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Ohje deine Frage ist schon 3 Monate alt und vermutlich ist das Thema nicht mehr aktuell. Ich hatte mein Note 4 gerootet und die Bloatware entfernt. Ich habe keine custom Rom benutzt weil ich keine gefunden habe mit der der Fingerabdrucksensor funktioniert.

      Durch das rooten habe ich mir damals bei der 1. Lollipop version erhofft das ich die Bloatware los werde und die Akkulaufzeit wieder in den grünen Bereich bringe. Zurückblickend kann ich sagen das hat nicht soooo viel gebracht.
      Beim installieren des Updates auf 5.1.1 ging natürlich der Root-Zugriff flöten und natürlich auch wieder Spielstände und
      Einstellungen. Darauf habe ich keine Lust mehr. Mit 5.1.1 hat sich die Laufzeit wieder normalisiert jedoch gibt es genügend
      andere Probleme. Ich lass das ganze jetzt wie es ist bis ich ein neues Gerät hole.

  • dave vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ach da isser ja schon, der Artikel zum Rooten.
    Siehe mein Kommentar bei "Smartphone-Mailbox ausschalten"

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