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Tipps und Tricks 8 Min Lesezeit 112 Kommentare

Android rooten: Die ultimative Anleitung

Wenn Ihr Euer Android-Smartphone rootet, schaltet Ihr neue Funktionen des Smartphones frei. Lernt hier alle Vor- und Nachteile von Root kennen. Wir zeigen Euch außerdem, mit welchen Tools Ihr Euer Android-Smartphone am einfachsten rooten könnt.

Springt direkt zum Abschnitt:

Was bedeutet Root?

Der Begriff Root kommt aus der Linux-Welt. Durch den Root-Vorgang bei Android kann der Nutzer Super-User-Rechte verwalten und vollen Zugriff auf das Dateisystem seines Geräts bekommen. Das ermöglicht tiefgreifende Anpassungen und Änderungen an der Software. Aber es stellt für unerfahrene Nutzer auch eine große Gefahr dar, weil wichtige Systemdateien gelöscht werden können. Das ist auch einer der Gründe, warum Smartphones standardmäßig nicht gerootet sind und Ihr beim Android-Rooten nicht leichtfertig sein solltet.

Der Root-Zugriff erfolgt oft durch ein Script, das man im Download-Modus von Android installiert und das sich dann automatisch ausführt. Dieses Script nutzt oft eine Sicherheitslücke im Betriebssystem-Kern aus und führt eine sogenannte Privilege Escalation aus. Dieser Rechteaufstieg macht Euch vom User zum Super-User, der die oben erklärten Root-Privilegien genießen darf. Die dabei installierte App SuperSU kümmert sich darum, dass Ihr die Kontrolle darüber behaltet, zu welchem Zeitpunkt eine App diese Root-Rechte nutzt.

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Android rooten: Eine Operation am offenen Herzen. / © AndroidPIT

Verliere ich meine Garantie oder Gewährleistung durchs Rooten?

Viele Nutzer sorgen sich, dass sie ihre Garantie oder Gewährleistung verlieren, wenn sie ihr Smartphone rooten. Deswegen haben wir die unterschiedlichen Smartphone-Hersteller dazu ganz konkret befragt, um dieser Sorge und den Mythen, die sich um das Rooten ranken, ein für alle Mal Fakten gegenüber zustellen. Bisher zeigt sich nur HTC grundsätzlich kulant gegenüber Root, während LG oder Sony zunächst eine Null-Toleranz-Regelung fahren. HTC schreibt dazu konkret:

"Zu diesem Thema existieren grundsätzlich rechtliche Bestimmungen auf Grundlage der EU Richtlinie 1999/44/EG. HTC achtet und hält sich im Allgemeinen an geltendes EU-Recht. Das betrifft auch den Bereich der modifizierten Software von HTC-Produkten.

Verfügt das HTC-Gerät eines Nutzers über einen Root, so ist das nicht gleichbedeutend mit dem Verfall seines noch bestehenden Gewährleistungsanspruchs. Dieser Anspruch entfällt allerdings, sollte das Gerät über einen Defekt verfügen, der nachweislich auf die veränderte Software-Umgebung respektive den Root zurückzuführen ist."

LG fasst sich kurz und sagt, dass die Garantie beim Rooten erlischt. Bei Sony ist man weniger hart, denn da heißt es:

"Wenn in der Werkstatt eine solche Modifikation erkannt wird, so schauen wir uns diese Fälle individuell an. Sofern der Defekt nicht mit dem Root in Verbindung steht und eine Reparatur möglich ist, entscheiden wir kulant für den Kunden."

Also kann man bei Sony wenigstens auf Rettung hoffen.

Samsung ist ebenfalls hart und schreibt:

"Da durch Rooting in der Regel nichtgenehmigte Modifikationen am Produkt vorgenommen werden, greift die von Samsung gewährte Garantie in diesem Fall nicht. [...] Für die Gewährleistungsrechte des Käufers gegenüber dem Verkäufer gelten unabhängig davon die gesetzlichen Bestimmungen."

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat sich mit der Root-Thematik beschäftigt und kam nach einer ausführlichen Prüfung zu dem Ergebnis, dass gemäß EU-Richtlinie 1999/44/CE auch nach dem Rooten und der Installation von Custom-ROMs weiterhin Gewährleistungsansprüche bis zu zwei Jahre nach Kauf geltend gemacht werden können. Sollte Euer Smartphone oder Tablet einen Defekt haben, darf der Verkäufer, bei dem Ihr das Gerät gekauft hat, die Gewährleistung nicht verweigern. Der Verkäufer befindet sich sogar in der Beweispflicht: Er muss nachweisen, dass die Schäden durch die Veränderung der Software aufgetreten sind. Die Beweispflicht hat er allerdings nur in den ersten 6 Monaten nach dem Kauf. Danach hat man als Käufer sowieso schlechte Karten.

Beispiel 1: Ihr rootet Eurer Smartphone und installiert den beliebten Custom-ROM CyanogenMod. Plötzlich löst sich aufgrund eines Materialfehlers der Knopf zum Ein- und Ausschalten Eures Smartphones. Hier greift ganz klar die Gewährleistung. Aber auch hier gilt: Nach den ersten sechs Monaten seid Ihr in der Beweispflicht, dass der Materialfehler am Knopf schon von Anfang an vorlag.

Beispiel 2: Ihr rootet Euer Smartphone, installiert CyanogenMod und zusätzlich einen neuen Kernel, der Eure CPU übertaktet und für mehr Leistung sorgen soll. Dem Smartphone-Prozessor gefällt das aber überhaupt nicht, er erhitzt sich zu stark und raucht im wahrsten Sinne des Wortes ab. Hier greift die Gewährleistung nicht, weil die Schäden eindeutig durch das Rooten verursacht wurden.

Die Vorbereitung: Wie kann ich mein Android-Handy rooten?

Je nach Smartphone-Hersteller ist es mehr oder weniger aufwendig und risikobehaftet, Android zu rooten. Glücklicherweise haben die findigen Entwickler der verschiedenen Android-Root-Methoden inzwischen die Tools recht anwenderfreundlich gestaltet. Trotzdem solltet Ihr Euch stets in den Spezial-Foren zu Eurem Smartphone informieren, welche Root-Methode für Euer Gerät infrage kommt und welche speziellen Vorkehrungen ihr möglicherweise treffen müsst.

Android zu rooten ist kein Hexenwerk, ist aber natürlich mit einem Risiko verbunden. Außerdem arbeitet Google mit jeder neuen Android-Version daran, den Root-Vorgang zu erschweren. In fast allen Fällen benötigt Ihr eine Custom Recovery, um die nötigen Befehle für den Root-Zugriff ausführen zu können. TWRP ist die Custom Recovery der Wahl, daher installieren wir die zuerst. Danach ist der eigentliche Root-Vorgang dran.

Wie installiere ich die Custom-Recovery TWRP?

TWRP ist eine Custom-Recovery mit langer Tradition und unterstützt eine lange Liste an Smartphones und Tablets. Weil sich der Installationsvorgang bei jedem Smartphone ein wenig unterscheidet, solltet Ihr Euch auf der offiziellen Webseite umsehen. Dort gibt es für viele verbreitete Smartphones die vollständige Anleitung. Für die Erst-Installation benötigt Ihr immer die ADB-Tools auf Eurem PC.

Ihr könnt Euer Smartphone in dieser Liste nicht finden? Kein Problem. Meistens gibt es inoffizielle Versionen von TWRP, die Ihr aber nur in Entwicklerforen findet. Schaut einmal bei uns im Forum nach Eurem Gerät, denn dort findet Ihr bestimmt Hilfe, die richtige TWRP-Version für Euer Smartphone zu entdecken. Im Forum der XDA Developers werdet Ihr ebenfalls fündig. Auch die inoffiziellen TWRP-Versionen sind stets gut dokumentiert und mit Installationshinweisen versehen.

Root mit Magisk: Die beste Root-Methode erklärt

Der einfachste und schnellste Weg, Root-Rechte auf modernen Smartphones zu ergattern, geht über das Tool Magisk.

Was macht Magisk so besonders? Magisk ist viel mehr als eine Methode, Android-Smartphones zu rooten. Magisk besteht aus mehreren Tools, die zusammengenommen erst die vielfältigen Möglichkeiten ergeben. Das wichtigste Tool installiert sich in die Boot-Partition und verändert daher das Android-System nicht. Außerdem installiert Ihr die App Magisk Manager.

AndroidPIT magisk
Magisk: Die aktuell beste Root-Methode / © AndroidPIT

Der Magisk Manager ist das eigentliche Zaubertool, denn es erlaubt Euch, verschiedene Module und Features zu installieren. Mit dem Magisk Manager haltet Ihr außerdem die gesamte Magisk-Toolkette auf dem aktuellen Stand.

Eine vollständige Übersicht über Magisk und seine Fähigkeiten haben wir in unserer Magisk-Anleitung zusammengestellt.

Magisk: Die Installation

Vor der Installation solltet Ihr Euch informieren, ob Magisk mit Eurem Smartphone kompatibel ist. Fragt dafür einmal in den einschlägigen Foren bei AndroidPIT oder den XDA Developers nach. Die Installation von Magisk ist simpel, erfordert aber ein installiertes TWRP. Ladet zunächst die aktuellen Versionen von Magisk und Magisk Manger herunter, am besten auf der Projektseite von Github und speichert die Dateien auf Eurem Smartphone im internen Speicher.

  • Bootet in TWRP
  • Flasht Magisk (die Zip-Datei)
  • Rebootet Euer Smartphone

Jetzt installiert Ihr den Magisk Manager als ganz normale App und öffnet sie. Jetzt könnt Ihr überprüfen, ob Magisk korrekt installiert ist. Im Magisk Manager könnt Ihr die Einstellungen für Root verändern. Magisk ermöglicht auch, den Safetynet-Check zu bestehen.

Geräte von Samsung, LG oder Sony rooten

Die genaue Vorgehensweise für das Rooten unterscheidet sich von Smartphone zu Smartphone. Auf XDA gibt es eine Liste mit aktuellen Vorgehensweisen und mit informativen Beschreibungen für eine große Menge an Smartphones.

Um ein Samsung-Smartphone zu rooten, solltet Ihr genau aufpassen, dass Ihr die Anleitung für die richtige Geräteversion heranzieht. In manchen Fällen müsst Ihr den Bootloader entsperren. Die Vorgehensweise dafür ist in den gerätespezifischen Anweisungen hinterlegt.

Gerade für ältere Smartphones sind viele herkömmliche Root-Methoden verfügbar. Diese sind aus verschiedenen Gründen bei modernen Smartphones nicht mehr anwendbar. Meist, weil sie Sicherheitslücken ausnutzen, die inzwischen Android-seitig geschlossen wurden. Schaut am besten in die Liste der XDA Developers, ob Euer älteres Smartphone mit Hilfe von SuperSU, CF-Autoroot oder anderen freizuschalten ist.

Ist mein Gerät jetzt gerootet? Gibt es einen Root-Check?

Es gibt viele Apps im Play Store, die Euch genau diese Frage beantworten. Ein Root-Check eignet sich, um den Erfolg des Rootens festzuhalten oder auch, um herauszufinden, ob Eure Custom-ROM schon Root integriert hat oder nicht.

Die erste App stammt von JRummy Apps. Der Root Check findet kostenlos heraus, ob Euer Smartphone gerootet ist. Falls Ihr Super-User-Privilegien habt, dient der Root-Check zugleich als Schaufenster für Apps, die diese Rechte nutzbar machen.

jrummy root check
Der Root Check ist werbefrei, bietet aber wenig Mehrwert. / © JRummy

Die zweite App stammt von dem Entwickler mit dem Pseudonym Joeykrim. Sein Root-Checker setzt neben App-Empfehlungen und Freemium-Modell auf Bannerwerbung. Im Gegenzug erhaltet Ihr ein Glossar, das Euch die wichtigsten Infos rund um Root in Android liefert. Joeykrim ist auch bekannt für sein Root-Quiz.

joeykrim root checker
Warum Root? Joeykrim missioniert in seinem Root Checker. / © joeykrim

Ist Root überhaupt noch zeitgemäß?

Root ist Google ein Dorn im Auge. Daher gibt es für moderne Smartphones nicht mehr viele Root-Methoden. Eine ganz besondere Falle stellt Safetynet dar. Safetynet prüft die Integrität der Software Eures Smartphones und die kann bei Root-Zugang kompromittiert sein. Magisk versteckt sich ganz gut, das gute alte SuperSU hingegen nicht.

Fordert eine App einen Safetynet-Check an und schlägt dieser fehl, so weigern sich Apps zu starten. Bekannte Übeltäter sind zum Beispiel Google Pay, aber auch Pokémon Go.

Der Mehrwert von Root ist inzwischen außerdem zweifelhaft. Smartphones tunen ist heute kaum mehr nötig. Root erlaubt aber ein vollständiges Backup (via Titanium) und den Zugriff auf detaillierte Statistiken.

Wie steht Ihr zum Thema Root: Unbedingt nötig oder eher unerheblich geworden?

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Top-Kommentare der Community

  • Aries 27.10.2015

    Root kommt nicht von Linux, sondern von Unix!
    Unix ist viel älter als Linux.
    Linux ist lediglich das Unix von Linus (Torvalds). Daher Linux.
    Ganz genau genommen, ist es nur der Unix-Kernel von Linus Torvalds. Und der findet in Android Verwendung.

    Root bedeutet zweierlei:
    1. Die Wurzel eines Dateisystems
    2. Der standardmäßige Benutzername des Users, der alle Rechte im System hat oder sich verschaffen kann.

    Arbeiten unter Root-Rechten ist nicht nur eine Gefahr, weil man sich etwas wichiges löschen kann, sondern vielmehr, weil andere Prozesse, die unter diesem User laufen, ebenfalls Root-Rechte haben. Bei Malware ein Einfallstor ins gesamte System. Deshalb lassen Firmen oft keine gerooteten Geräte ins LAN (bei BYOD ein Problem für den Anwender) und manche Software verweigert die Ausführung (z.B. mTAN-Generator der Sparkassen).

    Ein Systemupdate wurde mir noch nie wegen Root verweigert. Vielmehr ist die vor dem Rooten installierte Custom ROM nicht in der Lage die signierten Updates zu installieren. Installiert man die original Recovery wieder und lässt Root bestehen, war mir bisher auf allen Geräten ein OTA-Update durch den Hersteller möglich.

    Wird ein Update dennoch verändert, liegt das an weiteren Systemänderungen, die man unter Root-Rechten vorgenommen hat: Deinstallation von Bloatware, Installation von anderen Apps als System-App, so dass die Hash-Prüfung, ob das System für das Update geeignet ist, fehlschlägt.

    Wenn Tools wie Towelroot und Kingroot funktionieren, sollten alle Alarmglocken angehen. Dann ist das eigene Gerät nämlich von jeder App rootbar. Und das ganz ohne, dass man es merkt! Nicht jede App ist vertrauenswürdig. Schon gar nicht aus beliebigen Quellen!

    Root zur Modifikation ist OK. Root für den Betrieb ist Broken by Design! NIemals!!! wird unter Root produktiv gearbeitet. Das ist eine Regel, die so alt ist, wie Unix! Was das Mißachten dieser einfachen Grundregel bedeutet, kann jeder an Windows nachvollziehen (hier heißt der User Root Administrator). Die hohe Zahl an verfügbaren Viren liegt eben nicht nur an der weiten Verbreitung, sondern auch an den Fehlern von Microsoft und den Anwendern!

  •   33
    Gelöschter Account 28.10.2015

    Rooten bedeutet im einfachsten Fall nichts weiter als eine einzige Datei, die "su"-Datei (su binary), in die Systempartition zu kopieren und dann ausführbar zu machen. Der Weg dorthin ist aber oft versperrt (gesperrter Bootloader schützt die nur lesbare System-Partition).

    Um zu rooten, benötigt man ein Boot-Image, dass bereits Root besitzt, z. B. ein TWRP Recovery.
    (abgesehen von Exploits, die bei der Stock-ROM ausgenutzt werden könnten; ist aber nicht das Thema hier)
    Ist der Bootloader gesperrt, kann man aber nur das Boot-Image oder Recovery-Image der installierten Stock-ROM booten (starten), welches i. d. R. nicht gerootet ist. Deswegen muss man den Bootloader entsperren, um z. B. ein TWRP-Recovery (= gerootetes boot-Image) starten zu können. (Das Stock-Recovery ist i. d. R. so "abgespeckt" und geschützt, dass es keine Manipulationen zulässt).
    Das gerootete Boot-Image (TWRP Recovery) stellt dann erst die Möglichkeit zur Verfügung, die system-Partition mit Schreibberechtigung zu mounten, um dann die SuperSU App und die Su binaries in der Systempartition zu installieren. Ohne diese Schreibberechtigung wäre das nicht möglich. Die SuperSU App ist nicht für das Rooten zuständig, sondern ist die Kontroll-App, um die Zugriffe anderer Apps auf die Su binaries zu gewähren/verbieten/zeitlich einzuschränken. Die App ist nur ein "Wachhund", der andere Apps im System beim Zugriff auf die su binary beobachtet, reglementiert und mit Meldungen beim Anwender "verpetzt" (= Anwender-Kontrolle).
    Diesen gesamten Vorgang nennt man dann verschwommen "ein Gerät rooten".

112 Kommentare

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  • Wie war das mit dem rooten...🤙🤔...kann zum total Ausfall des Betriebssystems führen und Schadsoftware installieren die zur Datenspionage dient?


    • Das liegt nicht an Root , eher an der "Sicherheitslücke" die davor sitzt !
      Unter keinem anderen OS (Windows, Linux,BSD,Unix,MacOS .... geistern solche Geschichten herum zum Root/SuperUser(In Windows heißt Administrator) wie zu Android .


  • Wow, 3 Jahre alt ist dieser Artikel bereits - sollten wir da nicht eine kleine Feier fürs Wiederauflebenlassen veranstalten !-))


  • Wenn ich ein Custom Rom mache, funktioniert dann meine Bank App noch?


  • Ich muss mich Fritz Nörgler anschließen. Die "ultimative Anleitung" ist wirklich ärgerlich. Und ich ärgere mich aber gerade noch mehr über HERE we go, das sich weigert, die SD-Karte zu erkennen und die Kartendaten darauf zu speichern. Mit nur wenigen Karten ist der interne Speicher voll. Was soll der Sch...? An anderer Stelle lese ich, dafür müsste ich rooten. Hier wird wie auch anderswo eindringlich davor gewarnt. Kann ich ja verstehen, aber das hilft mir nicht weiter. Wenn ich die SD-Karte nicht benutzen kann, brauche ich sie auch nicht reinzustecken. Nur, was soll eine Anwendung wie HERE we go, wenn sie die Daten nicht da speichert, wo sie hingehören? Wie kann ich dieses blöde Programm dazu bringen, die SD-Karte zu benutzen? Habe Android 5.1.1.
    Lisagenervteauchnörglerin


  • Jeder weiß doch heutzutage, was ein Root ist und was für Gefahren er mit sich bringt. Für die meisten sollte ein Wort wie "Bootloader" hingegen ein Fremdwort sein. Genauso sieht es mit SuperSU aus. Ich habe ein ZtE Blade L6 und kann daher diesen Artikel nicht verwenden. Aber erstmal oben drüber schreiben "ultimativ". Hat mich sehr geärgert!


  • So ihr lieben brauche dringende Help, hab ein HTC ONE_M9 ist gerootet TWRP 3.0.2 ist installiert wie super user auch. habe ViperOneM9_5.3.0 installiert und läuft sehr schön nur das keinerlei Ton auf dem gerät möglich ist sei es Telefon, Musik, YouTube und so weiter, was könnte ich falsch gemacht haben??? Hat jemand eine Idee???


    • Izzy
      • Blogger
      29.12.2016 Link zum Kommentar

      Frag doch mal im Forum. Dieser Ort hier ist für Kommentare zum Artikel gedacht :)


  • Izzy
    • Blogger
    15.12.2016 Link zum Kommentar

    @Eric: Bitte ergänzen: https://twrp.me/Devices/ Dort kann man herausfinden, ob es für das eigene Gerät ein "offizielles TWRP" gibt, und es dann auch "aus erster Hand" herunterladen.


  • Für jemanden, der sich jedes Jahr oder alle 2 Jahre ein neues Smartphone gönnt, braucht nicht zwingend root. Alle anderen sind fast zwangsläufig auf root und Custom ROM nach diesem Zeitraum angewiesen, da die Hersteller die Geräte nicht mehr mit (vielleicht auch sicherheitsrelevanten) Updates versorgen. Ich bin bei meinen Smartphones bei Custom ROMs gelandet, weil beim ersten Sense blöd fand und beim zweiten das Stock ROM voller Bugs war.


    • Izzy
      • Blogger
      15.12.2016 Link zum Kommentar

      Da muss ich Dir widersprechen. Ich kaufe mir vielleicht alle 3 Jahre wieder einmal ein aktuelleres Gerät, roote es aber nach Möglichkeit bereits vor dem Auspacken. Grund: Sicherheit und Privatsphäre. Ohne root kann ich Titanium Backup nicht verwenden – und auch kein XPosed Framework installieren, um mit Xprivacy zu neugierige Apps im Zaum zu halten. Und gerade ab Android 6 ist letzteres besonders wichtig, da Google die Rechteverwaltung zu stark beschnitten hat. Das, was der User da von Haus aus "kontrollieren" kann, ist eher ein Witz.

      Aber das ist meine persönliche Meinung. Es kommt immer darauf an, was dem Einzelnen wichtig ist. Da würde ich nicht von mir auf eine Allgemeinheit schließen wollen :)


      •   33
        Gelöschter Account 15.12.2016 Link zum Kommentar

        Gibt es vielleicht ein Video davon, wie Du einem Gerät vor dem auspacken Root verpasst? ;-)

        Sarah


  • Wie kann Samsung keine Garantie geben wenn es ein Hardware Defekt ist?

    Bei Huawei und LG gabs keine Probleme mit gerooteten Smartphones, der Defekt muss halt wahrscheinlich ein eindeutiger HW Fehler sein


  • Was ist mit Huawei? Die bieten auch den Bootloader Unlock Code an.


  •   10
    Gelöschter Account 15.12.2016 Link zum Kommentar

    Ich benutze den root Zugriff hauptsächlich für einen adblocker , die app Entwickler und seitenbetreiber merken nicht dass sie mir der ganzen Werbung das Internet kaputt machen. Ansonsten noch um die Millionen google apps zu löschen und halt tb


  •   10
    Gelöschter Account 15.12.2016 Link zum Kommentar

    Bei Samsung z.b ist es so leicht sein Handy zu rooten und es gibt quasi zu jedem Handy eine detaillierte Video Anleitung bei YouTube. Kein Grund für horrorstories


  • Noch einmal als gesonderter Kommentar:
    Die hier immer wieder aufgewärmten Artikel sind extrem nervig, weil man da neben uralten Fragen auch uralte und möglicherweise unbrauchbare oder nicht mehr richtige Tipps liest. Man sollte sie lieber erneuern und die alten Kommentare entfernen, insbesondere wenn schon Monate vergangen sind. Der einzige Effekt neben vll. Bequemlichkeit bei der Erstellung ist jetzt, dass der Artikel scheinbar hoch frequentiert erscheint, obwohl es vielleicht nur wenige aktuelle Kommentare gibt. Den Leser kann es aber verwirren.

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