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Android rooten: Die ultimative Anleitung

Wenn Ihr Euer Android rootet, schaltet Ihr neue Funktionen des Smartphones frei. Lernt hier alle Vor- und Nachteile von Root kennen. Wir zeigen Euch außerdem, auf welche Root-Anleitungen Ihr Euch verlassen könnt und welche vielleicht gefährlich werden können.

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Was ist Root?

Der Begriff Root kommt aus der Linux-Welt. Durch den Root-Vorgang bei Android kann der Nutzer Super-User-Rechte verwalten und vollen Zugriff auf das Dateisystem seines Geräts bekommen. Das ermöglicht tiefgreifende Anpassungen und Änderungen an der Software. Aber es stellt für unerfahrene Nutzer auch eine große Gefahr dar, weil wichtige Systemdateien gelöscht werden können. Das ist auch einer der Gründe, warum Smartphones standardmäßig nicht gerootet sind und Ihr beim Android-Rooten nicht leichtfertig sein solltet.

Der Root-Zugriff erfolgt oft durch ein Script, das man im Download-Modus von Android installiert und das sich dann automatisch ausführt. Dieses Script nutzt oft eine Sicherheitslücke im Betriebssystem-Kern aus und führt eine sogenannte Privilege Escalation aus. Dieser Rechteaufstieg macht Euch vom User zum Super-User, der die oben erklärten Root-Privilegien genießen darf. Die dabei installierte App SuperSU kümmert sich darum, dass Ihr die Kontrolle darüber behaltet, zu welchem Zeitpunkt eine App diese Root-Rechte nutzt.

Verliere ich meine Garantie oder Gewährleistung durchs Android-Rooten?

Viele Nutzer sorgen sich, dass sie ihre Garantie oder Gewährleistung verlieren, wenn sie ihr Smartphone rooten. Deswegen haben wir die unterschiedlichen Smartphone-Hersteller dazu ganz konkret befragt, um dieser Sorge und den Mythen, die sich um das Rooten ranken, ein für alle Mal Fakten gegenüberzustellen. Bisher zeigt sich nur HTC grundsätzlich kulant gegenüber Root, während LG oder Sony zunächst eine Null-Toleranz-Regelung fahren. HTC schreibt dazu konkret:

"Zu diesem Thema existieren grundsätzlich rechtliche Bestimmungen auf Grundlage der EU Richtlinie 1999/44/EG. HTC achtet und hält sich im Allgemeinen an geltendes EU-Recht. Das betrifft auch den Bereich der modifizierten Software von HTC-Produkten.

Verfügt das HTC-Gerät eines Nutzers über einen Root, so ist das nicht gleichbedeutend mit dem Verfall seines noch bestehenden Gewährleistungsanspruchs. Dieser Anspruch entfällt allerdings, sollte das Gerät über einen Defekt verfügen, der nachweislich auf die veränderte Software-Umgebung respektive den Root zurückzuführen ist."

LG fasst sich kurz und sagt, dass die Garantie beim Rooten erlischt. Bei Sony ist man weniger hart, denn da heißt es:

"Wenn in der Werkstatt eine solche Modifikation erkannt wird, so schauen wir uns diese Fälle individuell an. Sofern der Defekt nicht mit dem Root in Verbindung steht und eine Reparatur möglich ist, entscheiden wir kulant für den Kunden."

Also kann man bei Sony wenigstens auf Rettung hoffen.

Samsung ist ebenfalls hart und schreibt:

"Da durch Rooting in der Regel nichtgenehmigte Modifikationen am Produkt vorgenommen werden, greift die von Samsung gewährte Garantie in diesem Fall nicht. [...] Für die Gewährleistungsrechte des Käufers gegenüber dem Verkäufer gelten unabhängig davon die gesetzlichen Bestimmungen."

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat sich mit der Root-Thematik beschäftigt und kam nach einer ausführlichen Prüfung zu dem Ergebnis, dass gemäß EU-Richtlinie 1999/44/CE auch nach dem Rooten und der Installation von Custom-ROMs weiterhin Gewährleistungsansprüche bis zu zwei Jahre nach Kauf geltend gemacht werden können. Sollte Euer Smartphone oder Tablet einen Defekt haben, darf der Verkäufer, bei dem Ihr das Gerät gekauft hat, die Gewährleistung nicht verweigern. Der Verkäufer befindet sich sogar in der Beweispflicht: Er muss nachweisen, dass die Schäden durch die Veränderung der Software aufgetreten sind. Die Beweispflicht hat er allerdings nur in den ersten 6 Monaten nach dem Kauf. Danach hat man als Käufer sowieso schlechte Karten.

Beispiel 1: Ihr rootet Eurer Smartphone und installiert den beliebten Custom-ROM CyanogenMod. Plötzlich löst sich aufgrund eines Materialfehlers der Knopf zum Ein- und Ausschalten Eures Smartphones. Hier greift ganz klar die Gewährleistung. Aber auch hier gilt: Nach den ersten sechs Monaten seid Ihr in der Beweispflicht, dass der Materialfehler am Knopf schon von Anfang an vorlag.

Beispiel 2: Ihr rootet Euer Smartphone, installiert CyanogenMod und zusätzlich einen neuen Kernel, der Eure CPU übertaktet und für mehr Leistung sorgen soll. Dem Smartphone-Prozessor gefällt das aber überhaupt nicht, er erhitzt sich zu stark und raucht im wahrsten Sinne des Wortes ab. Hier greift die Gewährleistung nicht, weil die Schäden eindeutig durch das Rooten verursacht wurden.

Ist mein Gerät schon gerootet? Gibt es einen Root-Check?

Es gibt sogar zwei Apps, die sehr häufig verwendet werden, um genau diese Frage zu beantworten. Manche Malware infiziert Euer Smartphone und verschafft sich höhere Privilegien. Ein anderes mal hattet Ihr Euer Smartphone gerootet, wolltet den Root aber wieder entfernen. In beiden Fällen müsst Ihr prüfen, ob Euer Smartphone gerootet ist.

Die erste App stammt von Jared Rummler, Chef von JRummy Apps. Der Root Check findet kostenlos heraus, ob Euer Smartphone gerootet ist. Falls Ihr Super-User-Privilegien habt, dient der Root-Check zugleich als Schaufenster für Apps, die diese Rechte nutzbar machen.

jrummy root check
Der Root Check ist werbefrei, bietet aber wenig Mehrwert. / © JRummy
Root Check Install on Google Play

Die zweite App stammt von dem Entwickler mit dem Pseudonym Joeykrim. Sein Root-Checker setzt neben App-Empfehlungen und Freemium-Modell zusätzlich auf Bannerwerbung. Im Gegenzug erhaltet Ihr einen Glossar, der Euch die wichtigsten Infos rund um Root in Android liefert. Joeykrim ist auch bekannt für sein Root-Quiz.

joeykrim root checker
Warum Root? Joeykrim missioniert in seinem Root Checker. / © joeykrim
Root Checker Install on Google Play

Wie kann ich mein Smartphone rooten?

Je nach Smartphone-Hersteller ist es mehr oder weniger aufwendig und risikobehaftet, Android zu rooten. Dieser Artikel konzentriert sich auf die etablierte und als sicher anerkannte Methode auf Basis mit der Wiederherstellungs-Software TWRP und dem Installations-Script SuperSU. Der Vorteil dieser beiden Werkzeuge liegt darin, dass die Autoren in der Modder-Gemeinde bekannt sind und den Quellcode ihrer Software preisgeben, womit sie vertrauenswürdig sind. Der Nachteil der TWRP-Methode ist, dass sie einen entsperrten Bootloader voraussetzt.

Leider können wir Euch hier zu keinem Gerät in aller Ausführlichkeit eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Android-Rooten liefern, da der Artikel dann zu umfangreich würde. An jenen Stellen verweisen wir Euch an zuverlässige Hilfe im Forum.

samsung galaxy s6 edge download mode
Der Download-Modus ist der gewöhnliche Ort, in dem das Android-Rooten erfolgt. / © ANDROIDPIT

Geräte von Samsung rooten

TWRP und Root für Galaxy S7 und S7 Edge

Für die in Deutschland verkauften Exynos-Modelle des Galaxy S7 und des S7 Edge sind TWRP und CF-Autoroot sowie SuperSU verfügbar. Mit diesen Werkzeugen könnt Ihr einfacher Backups machen oder Updates installieren, während Ihr den Root-Zugriff beibehaltet.

Die alternative Rooting-Methode mit CF-Autoroot umgeht den Schritt über die Custom-Recovery, bietet Euch jedoch weniger Funktionen. Sie gilt jedoch als der schnellste Weg, um SuperSU auf Galaxy-Geräten zu installieren.

Bei Samsung ist dank des quelloffenen Flash-Werkzeugs Odin die Modifikation des Betriebssystems recht einfach, sobald passende Abbild-Dateien für Recovery oder Root verfügbar sind. Wie Ihr die Software bedient und ein Galaxy S7 rootet, erklären wir Euch detaillierter in einem separaten Artikel:

Samsung steht Euch dabei in vierleriei Hinsicht im Wege. Zum Einen gibt es keinen einfachen Weg, den Bootloader zu entsperren. Des Weiteren steigt bei dem Vorgang ein Zähler an, anhand dessen Samsung-Mitarbeiter für immer erkennen, dass Euer Samsung-Smartphone modifiziert wurde. In jedem Fall geht Euer Anspruch auf Garantie verloren. Und nach der Software-Modifikation funktionieren die automatischen Updates nicht mehr. Letzteres Problem lässt sich lösen:

Entweder, Ihr spielt die Updates ab dann manuell per Odin auf. Oder einfacher, Ihr versucht es mit der App FashFire des SuperSU-Autoren Chainfire. Wir haben diese aber noch nicht getestet.

[root] FlashFire Install on Google Play

Wie Ihr an neue Firmware-Images mit den Samsung-Galaxy-Updates gelangt, erklären wir Euch unter anderem in den Update-Anleitungen für die S7-Modelle. Nach jedem Update müsst Ihr dann CF-Autoroot im AP-Bereich von Odin einfügen und flashen, wollt Ihr wieder Root-Zugriff haben. Analog gilt dies für TWRP-Recovery und SuperSU.

Da es bei dieser Prozedur zum Datenverlust kommen kann, solltet Ihr Euch angewöhnen, Backups mit Titanium oder Helium anzufertigen.

Geräte von LG rooten

Im Gegensatz zu Samsung braucht Ihr bei LG lediglich USB-Treiber, die Ihr beim LG-Support findet, ADB und einen SuperSU-Installer, der Euer LG-Smartphone per Script völlig automatisch rootet. In der Regel findet Ihr passend zu Eurem LG-Smartphone und der darauf installierten Android-Version die nötigen Dateien in einem einzigen Paket.

LG hat im Sommer 2015 angekündigt, offizielle Methoden zum Entsperren des Bootloaders anzubieten. Doch schon im ersten Punkt der offiziellen Erklärung stellt der Hersteller klar, dass er Garantieansprüche verfallen lässt.

Die wichtigsten LG-Root-Foren im Überblick

Geräte von Sony rooten

Sony erlaubt es auf den meisten seiner Smartphones, den Bootloader zu entsperren. Dieser Vorgang kann zum Erlöschen der Garantie führen. Ein Sony-spezielles Problem betrifft die Qualität Eurer Fotos. Manche Nachbearbeitungs-Algorithmen sind kopiergeschützt und können nach einem Bootloader-Unlock nicht mehr verwendet werden. Dies liegt daran, dass Sony die nötigen DRM-Schlüssel beim Entsperren des Bootloaders von Eurem Xperia entfernt.

Dann findet Ihr die für Euch passende Custom-Recovery von TeamWIN und spielt diese im Download-Modus auf.

Abschließend sucht Ihr SuperSU von Chainfire, die einzige wirklich vertrauenswürdige Methode, Root-Zugriff zu erlangen. Die Zip-Datei installiert Ihr innerhalb der frisch installierten Custom Recovery im Install-Bereich.

Aber auch hier möchten wir Euch nahelegen, Unterstützung im Forum zu suchen und Erfahrungsberichte zu lesen.

Google Nexus oder Pixel rooten

Googles Nexus-Reihe und ihre Erben Pixel und Pixel XL sind einfach zu rooten. Wir empfehlen die folgenden Schritte:

  • Bootloader entsperren
  • Wiederherstellungssoftware ändern
  • SuperSU aufspielen

Die Methode hat sich durch die veränderte Partitionierung in den Pixel-Geräten gegenüber der Nexus-Reihe erheblich verändert. Die dennoch nicht zu komplizierten Zwischenschritte gehen wir mit Euch am Beispiel des Google Pixel einmal durch:

Beim Nexus 6P ist der Aufwand deutlich geringer. Hier machen wir die Schritte anhand der Drittanbieter-Firmware CyanogenMod vor, die ähnlich installiert wird wie SuperSU.

Android-Root bei anderen Geräten

Mit vielen weiteren Geräten ist es möglich, Android mit SuperSU und unterstützt durch TWRP zu rooten. So helfen Euch auch Motorola oder HTC dabei, den Bootloader zu entsperren. Falls Euer Hersteller diesen Weg nicht bietet, solltet Ihr nicht auf so genannte Alternativen ausweichen. Hack-Apps wie King Root, Kongo Root oder ähnliche liegen zum Teil nicht als Open Source vor, sodass nicht ersichtlich ist, ob sie auch Schadcode mit sich führen.

Falls Euer Gerät in keinem der AndroidPIT-Unterforen auftaucht, könnt Ihr auch bei den XDA-Developers vorbeischauen. Die englischsprachige Community ist etwas größer und oft in der Lange, auch unbekanntere Geräte zu modifizieren.

Top-Kommentare der Community

  • Aries 27.10.2015

    Root kommt nicht von Linux, sondern von Unix!
    Unix ist viel älter als Linux.
    Linux ist lediglich das Unix von Linus (Torvalds). Daher Linux.
    Ganz genau genommen, ist es nur der Unix-Kernel von Linus Torvalds. Und der findet in Android Verwendung.

    Root bedeutet zweierlei:
    1. Die Wurzel eines Dateisystems
    2. Der standardmäßige Benutzername des Users, der alle Rechte im System hat oder sich verschaffen kann.

    Arbeiten unter Root-Rechten ist nicht nur eine Gefahr, weil man sich etwas wichiges löschen kann, sondern vielmehr, weil andere Prozesse, die unter diesem User laufen, ebenfalls Root-Rechte haben. Bei Malware ein Einfallstor ins gesamte System. Deshalb lassen Firmen oft keine gerooteten Geräte ins LAN (bei BYOD ein Problem für den Anwender) und manche Software verweigert die Ausführung (z.B. mTAN-Generator der Sparkassen).

    Ein Systemupdate wurde mir noch nie wegen Root verweigert. Vielmehr ist die vor dem Rooten installierte Custom ROM nicht in der Lage die signierten Updates zu installieren. Installiert man die original Recovery wieder und lässt Root bestehen, war mir bisher auf allen Geräten ein OTA-Update durch den Hersteller möglich.

    Wird ein Update dennoch verändert, liegt das an weiteren Systemänderungen, die man unter Root-Rechten vorgenommen hat: Deinstallation von Bloatware, Installation von anderen Apps als System-App, so dass die Hash-Prüfung, ob das System für das Update geeignet ist, fehlschlägt.

    Wenn Tools wie Towelroot und Kingroot funktionieren, sollten alle Alarmglocken angehen. Dann ist das eigene Gerät nämlich von jeder App rootbar. Und das ganz ohne, dass man es merkt! Nicht jede App ist vertrauenswürdig. Schon gar nicht aus beliebigen Quellen!

    Root zur Modifikation ist OK. Root für den Betrieb ist Broken by Design! NIemals!!! wird unter Root produktiv gearbeitet. Das ist eine Regel, die so alt ist, wie Unix! Was das Mißachten dieser einfachen Grundregel bedeutet, kann jeder an Windows nachvollziehen (hier heißt der User Root Administrator). Die hohe Zahl an verfügbaren Viren liegt eben nicht nur an der weiten Verbreitung, sondern auch an den Fehlern von Microsoft und den Anwendern!

  • werisdat 28.10.2015

    Rooten bedeutet im einfachsten Fall nichts weiter als eine einzige Datei, die "su"-Datei (su binary), in die Systempartition zu kopieren und dann ausführbar zu machen. Der Weg dorthin ist aber oft versperrt (gesperrter Bootloader schützt die nur lesbare System-Partition).

    Um zu rooten, benötigt man ein Boot-Image, dass bereits Root besitzt, z. B. ein TWRP Recovery.
    (abgesehen von Exploits, die bei der Stock-ROM ausgenutzt werden könnten; ist aber nicht das Thema hier)
    Ist der Bootloader gesperrt, kann man aber nur das Boot-Image oder Recovery-Image der installierten Stock-ROM booten (starten), welches i. d. R. nicht gerootet ist. Deswegen muss man den Bootloader entsperren, um z. B. ein TWRP-Recovery (= gerootetes boot-Image) starten zu können. (Das Stock-Recovery ist i. d. R. so "abgespeckt" und geschützt, dass es keine Manipulationen zulässt).
    Das gerootete Boot-Image (TWRP Recovery) stellt dann erst die Möglichkeit zur Verfügung, die system-Partition mit Schreibberechtigung zu mounten, um dann die SuperSU App und die Su binaries in der Systempartition zu installieren. Ohne diese Schreibberechtigung wäre das nicht möglich. Die SuperSU App ist nicht für das Rooten zuständig, sondern ist die Kontroll-App, um die Zugriffe anderer Apps auf die Su binaries zu gewähren/verbieten/zeitlich einzuschränken. Die App ist nur ein "Wachhund", der andere Apps im System beim Zugriff auf die su binary beobachtet, reglementiert und mit Meldungen beim Anwender "verpetzt" (= Anwender-Kontrolle).
    Diesen gesamten Vorgang nennt man dann verschwommen "ein Gerät rooten".

107 Kommentare

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  • Ich muss mich Fritz Nörgler anschließen. Die "ultimative Anleitung" ist wirklich ärgerlich. Und ich ärgere mich aber gerade noch mehr über HERE we go, das sich weigert, die SD-Karte zu erkennen und die Kartendaten darauf zu speichern. Mit nur wenigen Karten ist der interne Speicher voll. Was soll der Sch...? An anderer Stelle lese ich, dafür müsste ich rooten. Hier wird wie auch anderswo eindringlich davor gewarnt. Kann ich ja verstehen, aber das hilft mir nicht weiter. Wenn ich die SD-Karte nicht benutzen kann, brauche ich sie auch nicht reinzustecken. Nur, was soll eine Anwendung wie HERE we go, wenn sie die Daten nicht da speichert, wo sie hingehören? Wie kann ich dieses blöde Programm dazu bringen, die SD-Karte zu benutzen? Habe Android 5.1.1.
    Lisagenervteauchnörglerin

  • Jeder weiß doch heutzutage, was ein Root ist und was für Gefahren er mit sich bringt. Für die meisten sollte ein Wort wie "Bootloader" hingegen ein Fremdwort sein. Genauso sieht es mit SuperSU aus. Ich habe ein ZtE Blade L6 und kann daher diesen Artikel nicht verwenden. Aber erstmal oben drüber schreiben "ultimativ". Hat mich sehr geärgert!

  • So ihr lieben brauche dringende Help, hab ein HTC ONE_M9 ist gerootet TWRP 3.0.2 ist installiert wie super user auch. habe ViperOneM9_5.3.0 installiert und läuft sehr schön nur das keinerlei Ton auf dem gerät möglich ist sei es Telefon, Musik, YouTube und so weiter, was könnte ich falsch gemacht haben??? Hat jemand eine Idee???

    • Izzy
      • Blogger
      vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      Frag doch mal im Forum. Dieser Ort hier ist für Kommentare zum Artikel gedacht :)

  • Izzy
    • Blogger
    vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    @Eric: Bitte ergänzen: https://twrp.me/Devices/ Dort kann man herausfinden, ob es für das eigene Gerät ein "offizielles TWRP" gibt, und es dann auch "aus erster Hand" herunterladen.

  • Für jemanden, der sich jedes Jahr oder alle 2 Jahre ein neues Smartphone gönnt, braucht nicht zwingend root. Alle anderen sind fast zwangsläufig auf root und Custom ROM nach diesem Zeitraum angewiesen, da die Hersteller die Geräte nicht mehr mit (vielleicht auch sicherheitsrelevanten) Updates versorgen. Ich bin bei meinen Smartphones bei Custom ROMs gelandet, weil beim ersten Sense blöd fand und beim zweiten das Stock ROM voller Bugs war.

    • Izzy
      • Blogger
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Da muss ich Dir widersprechen. Ich kaufe mir vielleicht alle 3 Jahre wieder einmal ein aktuelleres Gerät, roote es aber nach Möglichkeit bereits vor dem Auspacken. Grund: Sicherheit und Privatsphäre. Ohne root kann ich Titanium Backup nicht verwenden – und auch kein XPosed Framework installieren, um mit Xprivacy zu neugierige Apps im Zaum zu halten. Und gerade ab Android 6 ist letzteres besonders wichtig, da Google die Rechteverwaltung zu stark beschnitten hat. Das, was der User da von Haus aus "kontrollieren" kann, ist eher ein Witz.

      Aber das ist meine persönliche Meinung. Es kommt immer darauf an, was dem Einzelnen wichtig ist. Da würde ich nicht von mir auf eine Allgemeinheit schließen wollen :)

  • dajunge vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Wie kann Samsung keine Garantie geben wenn es ein Hardware Defekt ist?

    Bei Huawei und LG gabs keine Probleme mit gerooteten Smartphones, der Defekt muss halt wahrscheinlich ein eindeutiger HW Fehler sein

  • Was ist mit Huawei? Die bieten auch den Bootloader Unlock Code an.

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    Ich benutze den root Zugriff hauptsächlich für einen adblocker , die app Entwickler und seitenbetreiber merken nicht dass sie mir der ganzen Werbung das Internet kaputt machen. Ansonsten noch um die Millionen google apps zu löschen und halt tb

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    Bei Samsung z.b ist es so leicht sein Handy zu rooten und es gibt quasi zu jedem Handy eine detaillierte Video Anleitung bei YouTube. Kein Grund für horrorstories

  • Noch einmal als gesonderter Kommentar:
    Die hier immer wieder aufgewärmten Artikel sind extrem nervig, weil man da neben uralten Fragen auch uralte und möglicherweise unbrauchbare oder nicht mehr richtige Tipps liest. Man sollte sie lieber erneuern und die alten Kommentare entfernen, insbesondere wenn schon Monate vergangen sind. Der einzige Effekt neben vll. Bequemlichkeit bei der Erstellung ist jetzt, dass der Artikel scheinbar hoch frequentiert erscheint, obwohl es vielleicht nur wenige aktuelle Kommentare gibt. Den Leser kann es aber verwirren.

    • Izzy
      • Blogger
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Dem stimme ich TEILWEISE zu: Nein, man sollte nicht einen alten Artikel rundum erneuern und alte Kommentare entfernen. Dann besser einen neuen Artikel schreiben, und auf den alten verlinken :) Das löst so ganz nebenbei auch die von Dir beschriebenen Probleme – allerdings ohne dass etwas verloren geht, auf das andere bei Verlinkungen vielleicht verwiesen haben.

  • Ein paar Infos für Neueinsteger:

    www.heise.de/download/specials/Android-rooten-Vorteile-Nachteile-und-CyanogenMod-3169058

  • Ich kann jedem der sich mit dem Thema beschäftigen möchte raten kauft euch ein billiges Gerät gebraucht und probiert es erstmal damit bevor man sein teures Gerät vielleicht zerschießt.

    • MaWe vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Und ich würde jedem raten, der sich mit dem Thema noch nie beschäftigt hat, die Finger ganz davon zu lassen. Das rooten an sich bringt nämlich nicht nur Vorteile, sondern birgt auch etliche Gefahren. Zumindest sollte man sich im Vorfeld sehr gut einlesen und informieren, denn ein gerootetes System mit auch offenem Bootloader ist auch offen wie ein Scheunentor.

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    Wie siehts den mit Mods derweil für Android 7.1.1 aus? Gibt es da schon ein xposed Framework o.Ä. ? Bis jetzt hatte ich nur mal gerootet um CM14 auf mein Nexus 6P zu flashen. Bin aber dann wieder Back 2 Stock.

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