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2 Min Lesezeit 23 Kommentare

Amazon: Macht Alexa in der Zukunft auf digitalen Hausarzt?

Wird Alexa in Zukunft nicht nur auf das Wort, sondern auch die Stimme der Nutzer hören? Ein Patent von Amazon zeigt auf, wie der Sprachassistent künftig den Gesundheitszustand analysieren könnte und Medikamente vorschlägt.

In der Zukunft könnte Amazons Sprachassistent Alexa nicht nur auf Befehle hören, sondern auch die Stimme des Nutzers analysieren und daraus Rückschlüssen auf dessen Gesundheitszustand ziehen. So wird es zumindest in einem Patent mit dem Namen Voice-based Determination of physical and emotional Characteristics of Users beschrieben, das Amazon jetzt zugesprochen wurde.

Darin wird beschrieben, dass "körperliche Zustände wie Halsschmerzen oder Husten zumindest teilweise durch eine Spracheingabe des Benutzers bestimmt werden" könnten. Meint Alexa zum Beispiel eine Erkältungskrankheit erkannt zu haben, wird Nutzern angeboten, passende Medikamente wie Lutschpastillen, Nasenspray oder Hustenbonbons zu bestellen. Das soll nach Möglichkeit innerhalb einer Stunde bei den Kunden sein, damit diese auch was davon haben.

new echo plus
Wird Amazons Alexa bald zum Smart-Haus-Arzt? / © Amazon

Aber auch andere Veränderungen "wie ein erregter emotionaler Zustand oder ein trauriger emotionaler Zustand" könnte Alexa dem Patent Zukunft in der Zukunft vielleicht erkennen. Hier fällt in der Stimmanalyse ein verändertes Klangbild auf. Als Erstreaktion ist aufmunternde oder beruhigende Musik denkbar.

Zugeschnittene Analyse und passende Werbung?

Die Analyse von Klangbild und anderen Spracheigenschaften soll auf jeden Nutzer speziell zugeschnitten sein. Dafür würde das System den Normalzustand speichern, um Abweichungen zu erkennen. Das mag dann vielleicht bei Erkältungen klappen, aber ob man im traurigen Zustand viel mit Alexa quatscht, bleibt zu bezweifeln.

Auch von Werbung ist in dem Patent die Rede. So könnten Werbebotschaften für das passende Erkältungs-Medikament abgespielt werden, statt direkt eine Bestellung vorzuschlagen. Aktuell wird der smarte Lautsprecher Echo noch nicht für die Ansage von Werbung genutzt.

Natürlich handelt es sich hier um ein Patent, womit es mehr als offen ist, ob das überhaupt in der Form jemals richtig umgesetzt wird. Aber es zeigt in welche Richtung Amazon gehen möchte und klingt auch realistisch umsetzbar. In Sachen Datenschutz könnte das aber Wellen schlagen, denn sicherlich will nicht jeder Nutzer sein Stimme auf den Gesundheitszustand analysieren lassen. Immerhin sind das recht sensible Daten.

Was sagt Ihr zu Amazons Idee, dass Alexa in Zukunft die Gesundheit des Nutzers analysieren könnte? Gruselig Vorstellung oder nützliches Feature?

Via: Golem Quelle: USPTO

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Top-Kommentare der Community

  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Monat

    Man sollte niemals Google fragen, wenn man krank ist....wenn es danach geht, ist man sofort immer unheilbar Krank. :D

  • 👿 J. G. 👿 vor 1 Monat

    Jeeeetzt macht alles einen Sinn:
    Frau Dr. Alexa hört dir gerne zu (und unterliegt natürlich nicht der standesgemäßen Schweigepflicht), bespricht sich kurz mit den Servern angeschlossener Versicherungsunternehmen und den Anbietern von Fitness-Trackingsystemen.
    Dann findet vor Ort noch eine schnelle Untersuchung statt (siehe Assistenzarzt von Frau Dr. Alexa: https://www.androidpit.de/smartphone-mit-roboter-finger-ein-albtraum-ohne-sinn), die eine abschließende Diagnostik erlaubt....
    Alexa teilt dann mit, ob eine Einschläferung erforderlich ist oder ob es noch ein Versicherungsunternehmen gibt, welches einen (Teil)versicherungsschutz gegen eine leicht erhöhte Monatsprämie anbietet...

  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Monat

    "Das ist nun wirklich gewissenlos was Google hier aufführt."

    Im Artikel geht es um Alexa von Amazon oder auf was beziehst du dich?

23 Kommentare

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  • Wenn Dr. Alexas medizinische Diagnosen eine ähnlich hohe Trefferquote haben wie wir es gewohnt sind, dann viel Glück beim Russischen Roulette.


  •   40
    Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Wenn ich Erkältung habe brauche ich nicht einmal einen Arzt der das bestätigt. Umso weniger Alexa und Co.
    Wenn ich was anderes habe, treibt es mich wenn erforderlich selbst zum Arzt. Aber Alexa um Rat zu fragen??? Vielleicht in 200 Jahren, aber heute bei dem aktuellen Stand der Technik "Never Ever"


    • In 200 Jahren haben wir das MHN den medizinischen holographischen Doc🖖


      • Von dem würde ich mich allerdings sofort behandeln lassen. Für mich der sympathischste Doktor der Fernsehgeschichte.


      • Wäre ich sofort am Start. Aber selbst in der fernen Star-Trek-Zukunft, was es eben doch nur ein Medizinisches NOTFALLprogramm, das dann zum tragen kam, wenn der menschliche (vulkansiche, traxiansiche, etc.) Arzt ausgefallen war. Selbst in der Zukunft weiß man also, dass man in manchen Bereichen eine KI doch nur dann einsetzt, wenns nicht anders geht.


      •   40
        Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Der MHN bzw. Holo Doc bei Raumschiff Voyager beherrscht mehr als 5.000.000 Behandlungsmethoden und hat 2.000 medizinische Referenzen sowie die Erfahrung von 47 Ärzten gespeichert.

        Den würde ich sogar unseren normalen Ärzten vorziehen.


      • Oder Pille auf der Enterprise a.


  • Hervorragend, das entlastet überforderte Ärzte und Notaufnahmen und der Hypochonder fühlt sich endlich mal ernst genommen. Mit kostenpflichtigem Upgrade macht Alexa dann auch Psychoanalyse.


  • Klingt interessant, alexa, ich habe anal Husten, irgend welche Vorschläge?? 😂 🤣


  • Das ist nun wirklich gewissenlos was Google hier aufführt. Möchte gar nicht wissen was mit solchen gesammelten Daten dann passiert. Versicherungen und co würden hier natürlich sofort zuschlagen.
    Dieses geheuchelte Zuständigkeitsgefühl, sich um alles kümmern zu können ist nur mehr zum speiben. Bloß schnell konsumieren, egal um welchen Preis. Wer bei dieser pseudo Spionage-Wohlfühloase mitmacht hat mein Mitleid.


  •  "wie ein erregter emotionaler Zustand oder ein trauriger emotionaler Zustand" 

    ....... die nimmermüde Alexa diagnostiziert umgehend einen schweren depressiven Schub.....dem sollte nicht widersprochen werden, weil die Arztpraxis in Echtzeit auch informiert wird...........der Doktor erkennt sogleich noch eine Renitenz und schickt umgehend noch ein weißes Auto mit zwei freundlichen Pflegern.

    Denn siehe, der Algorithmus irrt nie........😱


  • Ich:„Alexa....🤒💦...hust hust....wie...hust...spät?!“

    Alexa:„Du Must unbedingt ins Krankenhaus.Ich habe den Notarzt schon verständigt.Dein Husten klingt nach einer Lungenembolie.“

    Ich:😵💦 „Waaaah...Alexa bist du doof?Ich habe nur eine leichte Erkältung 🤧 laut Hausarzt!!!“

    Alexa „Ich bin laut Amazon in Zukunft dein Hausarzt, habe das unendliche Google Wissen und sage dir du brauchst eine neue Lunge. Aber dampf ruhig noch mal eine. Danach darfst du das nämlich nicht mehr mit der neuen Lunge.“

    Ich : 🚬😗💨 „Gute Idee Alexa.“


  • Jeeeetzt macht alles einen Sinn:
    Frau Dr. Alexa hört dir gerne zu (und unterliegt natürlich nicht der standesgemäßen Schweigepflicht), bespricht sich kurz mit den Servern angeschlossener Versicherungsunternehmen und den Anbietern von Fitness-Trackingsystemen.
    Dann findet vor Ort noch eine schnelle Untersuchung statt (siehe Assistenzarzt von Frau Dr. Alexa: https://www.androidpit.de/smartphone-mit-roboter-finger-ein-albtraum-ohne-sinn), die eine abschließende Diagnostik erlaubt....
    Alexa teilt dann mit, ob eine Einschläferung erforderlich ist oder ob es noch ein Versicherungsunternehmen gibt, welches einen (Teil)versicherungsschutz gegen eine leicht erhöhte Monatsprämie anbietet...


  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Man sollte niemals Google fragen, wenn man krank ist....wenn es danach geht, ist man sofort immer unheilbar Krank. :D


    • Ja da gebe ich dir voll recht. Hat man leichte Kopfschmerzen möchte nach schauen bei Google was es sein könne ,Kommt als Antwort man habe einen Hirntumor.

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