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2 Min Lesezeit 15 Kommentare

Dieses Start-up ist Amazon eine Milliarde US-Dollar wert

Bei dem Start-up Ring klingelt es gerade mächtig in der Kasse. Amazon zahlt satte eine Milliarde US-Dollar für das kalifornische Unternehmen und seine vernetzten Türklingeln.

Amazon ist weiterhin auf Shopping-Tour, denn nach der 90-Millionen-Dollar teuren Übernahme von Blink, einem Anbieter von energiesparenden Heimüberwachungskameras, kauft der Online-Shop-Gigant nun auch das Start-up Ring. In einer kurzen Mitteilung kündigte Ring an, dass es durch die Zusammenarbeit mit Amazon mehr erreichen will. Eine Summe gab keines der beiden Unternehmen an. Laut dem Wall Street Journal soll sich die Kaufsumme aber auf eine Milliarde US-Dollar beziffern.

Kampf um das vernetzte Heim und digitale Assistenten wird hitziger

Erst vor wenigen Wochen gliederte Alphabet seine zuvor eigenständige Smart-Home-Firma Nest in das von Rick Osterloh geführte Hardware-Team ein, um somit sämtliche Google-Hardware-Produkte zu bündeln. Die Übernahme von Blink und Ring durch Amazon zeigt, dass beide Unternehmen sich sehr stark auf Smart Home zu fokussieren scheinen.

Mit der Übernahme von Ring könnte Amazon sich durchaus praktische Effekte erhoffen. Immer stärker will Amazon in den Lebensmittelbereich einsteigen und auch bei der Zustellung und Ablieferung der Pakete spielt Amazon mit zahlreichen Ideen. Angefangen von Paketauslieferung per Drohne über die eigene Logistik-Flotte bis hin zu Paketstationen.

Mit Ring könnte man den Amazon-Kunden sicherlich auch noch einen exklusiven Dienst anbieten, womit die Bestellungen noch schneller und bequemer bei ihnen zu Hause abgeliefert werden könnten. Vielleicht wird künftig Alexa gar auf Sprachbefehl dem Amazon-Paketboten Einlass ins Haus gewähren, damit dieser das Paket abliefert.

Schöne neue Welt, oder was denkt Ihr? Euren Meinungen zu der Übernahme von Ring durch Amazon und den möglichen Verbindungen und Nutzungsszenarien könnt Ihr in unseren Kommentaren freien Lauf lassen.

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15 Kommentare

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  • Herr meines Haus - oder Wohnungsschlüssels bleibe ganz sicher immer ICH persönlich und nicht so ein smartes Ding.

    dsahm


  • Noch gläserner möchte ich nicht werden.


  • Lefty vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Hab vor kurzem die Klingel mal ausprobiert. Leider viel zu unzuverlässig. Deshalb wieder zurück gegeben. Ne Klingel die erst ne viertel Stunde nach Drücken klingelt bringt es dann auch nicht.
    Aber mit den Milliönchen im Koffer geht es jetzt bestimmt voran.


  • Das sind aber teure Türschlösser/Klingeln für Amazon.

    Ich würde es nicht toll finden, wenn die Einbrecher in Zukunft mit Hacking jedes Haus dieser Welt öffnen! Ob dann die Hausratversicherung den Schaden zahlt oder sich beschwert weil ein Patch/Update gefehlt hat?

    Was meint die Community dazu?


  • Für eine Paketbox oder einen Abstellschuppen o.ä. könnte ich mir so ein Smartschloss evtl. vorstellen.
    Aber für die Haustür?: No way!


  • Bald ist man nur noch Gast in seinem eigenen Haus!
    Ich bin ja auch für Fortschritt, zumindest finde ich das eine ganz spannende Geschichte wie und was sich da entwickelt und entwickeln wird aber ich werde ein teufel tun, mein Heim in fremde Hände zu geben...
    So tief werde ich in die Zukunft dann doch nicht sinken.
    Aber das, muss jede(r) für sich selbst entscheiden.


  • Das war doch klar das Google danach schielt, um sich noch weiter im smart home bereich auszubreiten.


  • Ja, eine tolle Vorstellung, dass da wildfremde Menschen als Paketboten dann in mein Haus oder meine Wohnung kommen, um die Lebensmittel auch gleich in den Kühlschrank zu räumen.
    Keine Frage, es ist nur zu begrüßen, wenn versucht wird, den Paketversand zu verbessern, gerade in Deutschland sind wir da ja echt noch dritte Welt (in Gegensatz zu Japan beispielsweise) und von Dienstleistung weit entfernt, aber doch nicht auf Kosten meiner Privatsphäre und Sicherheit. Macht mehr Paketstationen, baut die Paketshops aus, erhöht die Preise für die Zustellung und bezahlt damit die Boten besser, dann wird das auch was. Aber den Leuten die Morgenpost direkt ans Bett zu liefern ist nicht die richtige Lösung.


    • Ahoi vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      Paketstationen zu denen ich erst hinfahren muss, um meine Waren abzuholen, sind keine Alternative zur Lieferung direkt in das Haus.
      Das Modell "Privatsphäre" ist ein Auslaufmodell, und um die Sicherheit braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die Wohnung/ das Haus ist lückenlos mit Kameras überwacht. Du kannst jederzeit über das Internet verfolgen, wo und wie sich der Bote in deiner Behausung bewegt, nachdem du vom System über seine Ankunft informiert wurdest. Du kannst ihn über Alexa ermahnen, seinen Arbeitgeber unmittelbar über Fehlverhalten in deiner Wohnung mit Beweisvideos versorgen, oder gleich die Polizei vorbei schicken.
      Das wird schön.


      • "Paketstationen zu denen ich erst hinfahren muss, um meine Waren abzuholen, sind keine Alternative zur Lieferung direkt in das Haus."

        Doch das sind sie.
        Und für mich eine vorzugswürdige. Und das obwohl meine Packstation ca. 10km von mir weg ist und ich meist mit dem Rad hinfahre.


      • Ob "Privatsphäre" ein Auslaufmodell wird, müssen die Leute schon selber bestimmen, für mich jedenfalls in diesem Leben nicht mehr.
        Wenn bei mir niemand zuhause ist, kann ich Pakete die per DHL kommen, das sind mit Abstand die meisten, bis zu einer Woche lang im örtlichen Postamt abholen. Bei anderen Versendern folgen weitere Zustellversuche, nach dem dritten kann man das Paket dann an irgendeiner Tankstelle oder einem Geschäft abholen, oder schon vorher einen günstigeren Zustelltermin mitteilen. Fremden in Abwesenheit Zutritt zu meinem Haus zu gewähren ist unnötig und ich würde das nicht wollen.
        Ausserdem müsste dann der gesamte Innenbereich kameraüberwacht sein.
        Ist er das nicht, und der Bote lässt dort was mitgehen, kann man ihm das nicht nachweisen. Dass er den Kamerabereich verlassen hat, kann man ihm auch nicht vorwerfen, da er sich stets darauf berufen kann, von einer Kameraüberwachung nichts gewusst zu haben, und vielleicht ganz dringend auf die Toilette gemusst zu haben. Ausserdem kann man solche Systeme relativ einfach mit Masken täuschen. Haben die Räuber erst mal unter Vorgabe der Botentätigkeit Zutritt zur Wohnung (der erste lässt dann seine Kumpels nachkommen, wenn die Tür offen ist), können sie unter ihren Masken zumindest solange in Ruhe ausräumen, bis die Polizei kommt, was bei einer zunehmenden Ausdünnung der Reviere lange dauern kann, und gut auszurechnen ist. Eine Identifizierung durch die Kameras müssen sie jedenfalls dann nicht befürchten.
        Paketkästen wären jedenfalls die bessere Alternative, wo sie aufstellbar sind.


      • Mal ganz davon abgesehen, dass das dann eine hervorragende Gelegenheit ist, die entsprechenden Häuser oder Wohnungen auszuspähen. Da kannst du dich mit lächerlichen Ermahnungen über Alexa noch so sehr bemühen.
        Außerdem muss man mal die Verhältnismäßigkeit sehen. Ich möchte ein Paket erhalten. Dafür brauche ich dann ein spezielles Schloß und ein maßlos übertriebenes Überwachungssystem. UND soll dann auch noch den Auslieferer kontrollieren oder überwachen?? Sorry, aber wer sich sowas zumutet, muss schon ziemlich dämlich sein.


      • Haha, du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, ein Dieb der sich als Paketbote ausgibt, was in Deutschland bestimmt nicht schwierig ist, als Paketbote anzufangen, interessiert, wenn du ihn bei seinem Arbeitgeber als bösen Verbrecher verpetzt.
        Aber die Alexa kann ja ein paar mal dududu mit dem Eindringling machen, wenn er dann nicht einsichtig ist, wird sie sicher einen Kurzschluss provozieren und in k.o. kitzeln. ;-)

        PS: Live zuschaun, während die eigene Bude ausgeräumt wird, Reality-TV auf ganz neuem Niveau


      • Und du kannst der Versicherung dann auch gleich zeigen, was rausgetragen wurde: der Fernseher, eine Stereoanlage, ein Tablet, eine Münzsammlung, Schmuck, Porzellan und das Fragezeichen!

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