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Amazon Go: Kassenlose Supermärkte bald doch mit Kasse
Amazon 2 Min Lesezeit 6 Kommentare

Amazon Go: Kassenlose Supermärkte bald doch mit Kasse

Mit Amazon Go will der E-Commerce-Riese ein System für den Supermarkt der Zukunft aufbauen. Doch jetzt muss Amazon etwas zurückrudern und will in den kassenlosen Supermärkten doch eine Kasse einführen.

Bis zu 3.000 neue kassenlose Supermärkte will Amazon bis 2021 eröffnen. Dort gehen Kunden rein, schnappen sich die gewünschten Produkte und bezahlen automatisch beim Verlassen, ohne lange an der Kasse stehen zu müssen. Doch leider hat man dabei nicht an die Menschen gedacht, die gar kein Bankkonto haben und damit auch nicht über ihr Amazon-Konto automatisch bezahlen können.

Dafür erntete Amazon in den vergangenen Monaten öfter Kritik und will jetzt, wie das Unternehmen CNBC bestätigt haben soll, künftig auch Bargeld zum Bezahlen akzeptieren. Das bedeutet aber wohl auch, dass die Supermärkte ohne Lange Schlangen an der Kasse nun doch welche bekommen dürften. Offen bleibt dabei, wie man Bargeld-Nutzer und solche ohne künftig in den Amazon-GO-Stores trennen möchte.

In den USA, wo die Kritik an der Benachteiligung von Menschen ohne Bankkonto aktuell am größten ist, sollen rund 6,5 Prozent der Haushalte (8,4 Millionen Menschen) nicht über ein Bankkonto verfügen. In einigen US-Städten wurden daher bereits teilweise Maßnahmen unternommen, um diese Diskriminierung zu verhindern. In Philadelphia sind zum Beispiel seit März Läden verboten, in denen man nicht mit Bargeld zahlen kann. Im US-Bundesstaat New Jersey und Städte wie New York, San Francisco oder Chicago gibt es ähnliche Überlegungen.

Was sagt Ihr zu der Änderung? Geht durch die Kassen der Amazon-Go-Vorteil verloren? 

Via: t3n Quelle: CNBC

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6 Kommentare

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  • Claudia H.
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das ist kein Bankkonto zu haben...Aber das muss ja jeder für sich entscheiden. Ich finde die kassenlose Idee super. Wenn die Amazon Stores jetzt noch ein wenig nachhaltiger wären (da sieht man ja nur Plastik im Video...), kann man mich für begeistern. Und in anderen Stores gibt es ja zumindest schon das Expressenkassen-Prinzip für Kartenzahler; da funktioniert die Trennung ja auch - also warum nicht auch bei Amazon Go?!


    • Ich nehme an, die Betroffenen haben nicht freiwillig kein Konto, sondern bekommen von keiner Bank eins. Sie entscheiden das also nicht selbst, jedenfalls nicht alle.
      Auch hierzulande gibt es erst seit wenigen Jahren ein Recht auf ein Basiskonto für jedermann, und das muss nicht kostenlos sein.
      Personen ohne festen Wohnsitz, mit sehr geringem Einkommen, ungeklärten Aufenthaltsstatus usw. hatten ggf. Probleme ein Konto zu bekommen, und anderswo ist das offensichtlich noch immer so.
      Dass ein gesetzliches Zahlungsmittel überall auch akzeptiert werden muss, finde ich aber richtig.
      Da Kunden mit Amazon-Konto offensichtlich identifiziert werden können, sollte es auch kein Problem sein, eine Kasse nur für Kunden ohne Konto einzurichten.


  • Dann sind es aber keine kassenlosen Märkte mehr!


  • Super Sache, ich meine es gibt ja bestimmt auch Menschen die zwar bargeldlos bezahlen könnten, aber vielleicht nicht wollen und nicht jeder Kunde will oder hat ein Amazon-Konto unabhängig von der Bezahlweise. Das Amazon nun auf Kunden- und Öffenlichkeitsdruck reagiert finde ich gut.


  • Ich habe zwar ein Bankkonto, möchte aber nicht per Smartphone zahlen.


    • Amazon muss ja nicht immer alles wissen, daher wäre mir Bargeld in so einem Amazon-Shop am liebsten.

      Ist auch ein Grund wieso ich mir keine Alexa oder Google Home anschaffe... Die lauschen viel mehr als NSA, BND, Interpol und FSB zusammen 😉

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