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Terminal5

Michael Maier
9

Wirklich zum „Zocken“ komme ich eigentlich nur noch, wenn ich ein Spiel teste, sonst finde ich einfach nicht die Zeit. Solche Tests nutze ich dann allerdings auch aus, vorausgesetzt, das Spiel macht mir Spaß. Terminal5 habe ich lange und ausgiebig getestet. Das sollte doch eigentlich für das Spiel sprechen, oder? Ob das der Fall ist, erfährst du im heutigen Test.

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.3 1.1.4a

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Nexus One / Archos 70
Android Version: 2.2 / Android 2.1
Root: Ja (LeoFroyo) / Nein
Modifikationen (CPU - Taktfrequenz geändert etc.): Keine.

Details zur App
Verwendbar ab: Android 1.6
Apps2SD: Nein
Verlangt Berechtigungen: Keine

Terminal5 ist ein Spiel, das deine kleinen grauen Zellen beansprucht. Die Kurzbeschreibung umreißt die Spielhandlung:

„Benommen und verwirrt wachst du in einem verzweigten und gefährlichen Verlies namens Terminal5 auf. Wirst du jemals einen Ausweg aus dieser riesigen Anlage finden?“

Das Ziel eines jeden Levels ist es, den Ausgang aus dem entsprechenden Verlies, markiert durch ein grünes Kreuz, zu erreichen. Dein Alter Ego, einen kleinen Roboter, steuerst du in Spielzügen durch die einzelnen Verließe (Level), wobei du von oben auf das „Spielfeld“, das aus einzelnen Feldern besteht, schaust. Innerhalb eines jeden Levels stehen dir eine vorgegebene Anzahl an Leben und Spielzügen zur Verfügung. Jeder Zug beinhaltet eine bestimmte Menge von Bewegungen (geradeaus, links, rechts, 180 Grad Drehung), die die Spielfigur der Reihe nach ausführt, nachdem du alle Bewegungen festgelegt und den Spielzug gestartet hast.

Auf manchen Feldern befinden sich Elemente, die deinen Roboter in seinen Bewegungen beeinflussen. Das bedeutet im Detail, dass der Held des Spiels sich z. B. auf einem solchen Feld um die eigene Achse dreht oder aber ein Feld weiter bewegt wird. Diese Beeinflussungen musst du natürlich in deine Spielzüge einplanen. Denn wird eine Bewegung innerhalb eines Zuges nicht so ausgeführt, wie du es vorgesehen hattest, läuft die ganze Operation schief. Informationen zu diesen Elementen kannst du während des Spiels jederzeit einsehen (siehe Bildschirm & Bedienung). Auch solltest du auf Feinde (wie z. B. Laser) und Hindernisse (wie z. B. messerscharfe Stachel) auf dem Spielfeld achten, die dich ein Leben kosten können.

Nach Beendigung eines bestandenen Levels wird dir eine Statistik mit folgenden Rubriken angezeigt, anhand derer du auch erkennen kannst, ob du einen neuen Rekord aufgestellt hast:

Benötigte Befehle
Benötigte Runden
Verlorene Lebenspunkte
Benötigte Sekunden
Neuer Rekord (Ja/Nein)

Das Tutorial und die ersten Level sind relativ leicht zu lösen. Im Laufe des Spiels werden die Aufgaben jedoch immer kniffliger, es ist viel Köpfchen von Nöten, um den Roboter unbeschadet ins Ziel zu lenken. Um in die höheren Level zu gelangen, musst du übrigens jeweils zuerst die einfacheren Level freispielen.

Wie von den Machern von Terminal5 zu hören ist, soll beim nächsten Update des Spiels unter anderem OpenFeint integriert werden und es wird ein Feature namens „Level Labs“ geben, durch das die Anzahl der Level in regelmäßigen Abständen erweitert werden soll. Diese Tatsache fliest zwar nicht in Bewertung dieses Tests mit ein, zeigt aber, dass Terminal5 zukünftig noch mehr zu bieten haben wird, als es jetzt schon der Fall ist.

Fazit:
Mir hat das Spielprinzip von Terminal5 viel Spaß gemacht bzw. macht es noch, denn ich habe es bisher nicht geschafft, alle 24 Level zu lösen. Wenn du auf Knobel- und Logikspiele stehst, solltest du dir Terminal5 einmal anschauen. Zum Testen eignet sich die kostenlose Lite Version.

Bildschirm & Bedienung

Auf dem Startbildschirm kannst du zwischen dem Tutorial und dem eigentlichen Spiel (Kampagne) wählen, gelangst aber auch in die Einstellungen, wo du unter anderem die Spracheinstellung vornehmen (Englisch oder Deutsch), Sound-Effekte ein- oder ausschalten, aber auch die Spielgeschwindigkeit (Langsam, Mittel, oder Schnell) festlegen kannst.

Außer dem hilfreichen Tutorial, das Dir die ersten Schritte im Spiel erläutert, gibt es auch im späteren Spielverlauf immer wieder Hilfen und ausreichend Informationen zum Spiel, wie z. B. am Anfang eines jeden Levels. Hier erfährst Du, wie viele Runden und wie viele Lebenspunkte dir zur Verfügung stehen. Es lassen sich jedoch auch weitere Infos einblenden, z. B. was zu tun ist, um eine Medaille zu erhalten. Die „eingebauten“ Spielhilfen sind sehr gut in das Spiel integriert und erleichtern es, das Spielprinzip zu verstehen und das Gelernte von Anfang an gut umzusetzen. Zusätzlich kannst Du Dich über die „Menü-Taste/Hilfe zu Hindernissen“ innerhalb jedes Levels darüber informieren, welche Funktionen/Eigenschaften die im Level enthaltenen Elemente oder auch Feinde haben. Während des Tutorials werden diese Infos automatisch eingeblendet.

Während des Spiels schaust Du von oben auf das Spielfeld, das Du aber auch durch Drücken eines Buttons unten links um die eigene Achse drehen kannst. Auf dem Nexus One kannst Du zusätzlich den Trackball nutzen, um das Spielfeld nicht nur um die eigene Achse zu drehen, sondern auch in Schräglage zu versetzen. Das ist jedoch mehr eine optische Spielerei, denn den besten Überblick hast Du in der Draufsicht.

Deinen Roboter steuerst du mit Hilfe von vier Buttons am unteren Rand. Diese stellen die möglichen Bewegungen anhand entsprechender Icons dar. Nachdem du dir eine Strategie zurechtgelegt hast, wie dein Roboter sich auf dem Spielfeld fortbewegen soll, kannst du die einzelnen Bewegungen der Reihe nach festlegen und danach über einen weiteren Button oberhalb den „Zug“ starten. Dies funktioniert sehr gut.

Fazit:

Die Bedienung des Spiels an sich funktioniert sehr gut. Wirklich herausragend an Terminal5 finde ich aber die „Spielhilfen“, die von Anfang an dafür sorgen, dass bezüglich des Spielprinzips keine Fragen offen bleiben.

Speed & Stabilität

Terminal5 lief im Test sowohl auf dem Nexus One, als auch auf dem Archos 70 flüssig und ohne Probleme.

Preis / Leistung

Terminal5 kann zum Preis von € 1,99 im Android Market heruntergeladen werden.

Screenshots

Terminal5 Terminal5 Terminal5 Terminal5 Terminal5 Terminal5

Vergleichbare Anwendungen

Vergleichbare Anwendungen sind uns derzeit nicht bekannt. Solltest Du aber eine kennen, so wäre es nett, wenn Du uns kurz eine Mitteilung schreiben könntest.

Entwickler

+1 Labs

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • User-Foto
    Robert S. 12.11.2010 Link

    ist ok das spiel.. würde 3 Sterne vergeben..

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  • Carolinhoefener 12.11.2010 Link

    Super finde ich das jetzt anfangs die Testumgebung notiert wird! Vielen Dank! :-)
    Herzlichen Gruß aus Niedersachsen

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  • C.H. 12.11.2010 Link

    Finde solche Berichte ganz gut, nur find ich es sehr schade das sich noch immer nichts getan hat zwecks der Bezahlung.
    Nicht jeder hat eine Kreditkarte,von daher ist es wieder ein Spiel mehr was ich leider nicht nutzen kann.Trotzdem, toller Testbericht.

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  • Joe Soapert 12.11.2010 Link

    Super, dass gleich unter "Funktion & Nutzen" steht ab welcher Android-Version die App verwendbar ist. Leider ist es noch immer kein Standard bei den Testberichten... Ich hoffe das ändert sich noch - ist ja nicht viel Arbeit :)

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  • Jens Marauhn 12.11.2010 Link

    Ich finde solche simplen, aber trotzdem anspruchsvollen Games klasse, zocke ich auch am PC gerne.

    PS: Gibt es eigentlich irgendeinen Grund sich keine Kreditkarte zu besorgen ???
    Ich komme jetzt auf keinen der z.B. gegen eine Wirecard spricht: keine Jahresgebühren, jeder kann eine bekommen, und da Prepaid praktisch nicht missbrauchs gefährdet.

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  • Sheidy 13.11.2010 Link

    naja ich kann es schon verstehen, dass sich nicht jeder eine kreditkarte holen will. außerdem sollte es ja wohl kein problem sein, zwecks nutzerfreundlichkeit andere zahlungsmöglichkeiten zur verfügung zu stellen. paypal soll ja jetzt auch kommen.

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  • Simon F. 13.11.2010 Link

    Als ich zum ersten Mal eine Kreditkarte holen wollte, kriegte ich schlicht keine. Weder meine Bank, noch die Post wollten mir eine ausstellen. Irgendwie habe ich jetzt keine Lust mehr auf diese Zahlungsart. Aus meiner Sicht sprechen ebensowenige Gründe dagegen, die Apps auch per Paypal anzubieten. Damit erweitert man eben die Käufergruppe.

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  • Jens Marauhn 13.11.2010 Link

    Klar, aus Nutzerfreundlichkeit sollten natürlich auch andere Zahlungsarten angeboten werden, wobei Paypal für die Anbieter selbst einfach kacke ist.

    Aber es spricht aus meiner Sicht eigentlich auch nix dagegen sich eine Prepaid Kredikarte wie z.B. die Wirecard zu holen. Die bekommt jeder, sogar ich. :-)

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  • Joachim M. 04.12.2010 Link

    Wie im Artikel bereits angekündigt gibt es ab sofort die Version 1.1 im Market. Mit OpenFeint, "Level Labs", völlig neues Main Menu und vielen kleineren Verbesserungen!

    Viel Spaß damit!

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