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SteckerChecker: Elektrische Geräte mit dem Smartphone steuern

Michael Maier
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Während man von Android@Home, Googles 2011 angekündigtem System zur Heimautomation, schon lange nichts mehr gehört hat, gibt es mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten, Geräte im Haushalt per Smartphone zu steuern. Eine davon ist der "SteckerChecker", ein Funksteckdosen-System, das in unserem Test einen guten Eindruck hinterlassen hat.

Das SteckerChecker-Prinzip

Ein wichtiger Bestandteil des SteckerChecker-Systems ist die Android-App, die auf Geräten ab Version 2.1 funktioniert. In Verbindung mit einem LAN-Gateway (wird an den heimischen Router angeschlossen), Funksteckdosen, Funkeinbaudimmern und Funkeinbauschaltern können die verschiedensten elektronischen Geräte dann komfortabel über die App ein- und ausgeschaltet werden.


LAN-Gateway, Android-App und Funksteckdose - ausreichend für die simple Heimautomation.

Funktionen und Nutzen

Was die verschiedenen Einsatzzwecke von Steckerchecker angeht, war ich zugegebenermaßen anfangs etwas einfallslos: Mehr als Lampen ein- und ausschalten ist mir zu diesem Thema erst einmal nicht eingefallen. Auf der SteckerChecker-Homepage sind jedoch verschiedene Einsatzzwecke beschrieben und diese klingen durch die Bank weg recht nützlich. Weiter unten ein paar Beispiele, noch mehr Einsatzmöglichkeiten findet Ihr hier aufgelistet.

  • Gartenspringbrunnen an- und abschalten
  • Weihnachts-Außenbeleuchtung ein- und ausschalten
  • Mehrere Lampen (per Mehrfachstecker) mit einem Klick vor dem Schlafengehen ausschalten
  • Diverse Geräte (per Mehrfachstecker) mit einem Klick komplett ausschalten
  • Rolladen hoch- und runterfahren

Kompatibilität mit Standard-Funksteckdosen

SteckerChecker steht für ein offenes System, das nicht nur mit Geräten eines einzelnen Herstellers funktioniert. Theoretisch lassen sich alle handelsüblichen Funkadapter mit 433 MHz mit SteckerChecker nutzen, allerdings müssen die jeweiligen Hersteller mit den Entwicklern zusammenarbeiten, damit diese dann die nötigen Einstellungsmöglichkeiten in die SteckerChecker-App integrieren können. Aktuell sind Intertechno, Brennenstuhl und ELRO mit “an Bord”, alle Geräte dieser Hersteller lassen sich jetzt schon mit SteckerChecker nutzen.

Installation

Wir hatten zu Testzwecken ein SteckerChecker Testkit mit einem Intertechno LAN-Gateway und zwei Intertechno Funksteckdosen, das im Handel um die 80 Euro kostet. Kompatible Funksteckdosen bekommt man ab 15 Euro im Dreierpack. So kann man für knapp 100 Euro seine eigene Heimautomation mit insgesamt fünf integrierten Geräten starten, preislich bewegt sich die ganze Sache also in einem akzeptablen Rahmen.

Die Installation soll laut bebilderter Hersteller-Anleitung supereinfach sein und dies war in der Tat auch der Fall:

  • App Downloaden
  • LAN-Gateway anschließen
  • Funksteckdosen anschließen
  • Geräte einrichten (in der App)
  • Los geht´s!

Das LAN-Gateway wird per LAN-Kabel mit einem freien Anschluss am WLAN-Router verbunden und über das Netzteil mit Strom versorgt. Die Verbindung zum Netzwerk stand innerhalb weniger Sekunden, weitere Einstellungen sind nicht nötig. Innerhalb der Testphase gab es keine Verbindungsabbrüche zwischen LAN-Gateway und WLAN-Netzwerk.

Die Funksteckdosen werden einfach zwischen normale Steckdose und das gewünschte Gerät – beispielsweise eine Lampe – gesteckt. Innerhalb der SteckerChecker-App muss dann über den Menü-Eintrag “Setup” der Hersteller und das Modell der Funksteckdose ausgewählt und mit dem LAN-Gateway gekoppelt werden. Dazu drückt Ihr kurz den Connect-Button an der Funksteckdose und kurz darauf den Pairing-Button in der App – fertig. Im mehrmaligen Test funktionierte das immer auf Anhieb.


Kompatible Funksteckdosen gibt´s ab 15 Euro im Dreierpack

Funkt gut, die App

Das Verbinden von Funk-Geräten innerhalb der App ist einfach und selbsterklärend, das User-Interface übersichtlich und komfortabel zu bedienen. Mit einem Klick lassen sich jeweils alle mit SteckerChecker verbundenen Funk-Steckdosen ein- und ausschalten – einzeln oder auch alle auf einmal. Das Smartphone oder Tablet muss dazu natürlich ins heimische WLAN eingewählt sein, damit die Verbindung zum LAN-Gateway besteht.

Etwas nervig ist die eingeblendete Werbung in der kostenlosen Version. Die Premium-Version kostet 4,99 Euro, ist dann ohne Werbeeinblendungen und unterstützt mehr als zwei Geräte, wie es bei der kostenlosen Version der Fall ist.

 

 

Fazit

SteckerChecker bietet eine recht simple und einfache Möglichkeit, um zuhause einfache elektrische Geräte per Smartphone zu steuern. Die Einsatzzwecke sind vielfältig, wobei das System in meinem Test ohne die kleinsten Probleme funktionierte. Bis Android@home endlich mal in die Gänge kommt, ist SteckerChecker keine schlechte Alternative, wenn das eigene Zuhause ein Stück weit automatisiert werden soll.

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Matthias Berlin 04.11.2012 Link

    Dann brauche ich also je Zimmer ein Gateway? Oder über wieviel m und Wände funktioniert das System? Welche Alternativen gibt es? Welche Funksteckdosen sind kompatiebel?

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  • Baldurs 04.11.2012 Link

    ...also wenn es das Gateway auch als Wlan-Version gäbe, wäre ich dabei. Der Standort in der Nähe vom Router ist meiner Meinung nach nicht optimal.

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  • Firat 04.11.2012 Link

    Das ist doch keine Automation. gehe in den nächsten Baumarkt und hole für max 14,99 € dreier Set Funk Steckdosen und schon hat man das gleiche. einfach anschließen und gut. kein Kabelsalat und nichts einstellen etc.

    Sowas hatte ich vor 10 Jahren in meiner Wohnung. 1 Raum Licht und 1 als Nachtlicht. und den dritten als Ausschalter für den Wecker. :)

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  • Firat 04.11.2012 Link

    und die Fernbedienung war gerade mal so groß wie ein Autoschlüssel. ach bevor ich noch vergesse, das ganze sogar ohne Werbung. :)

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  • Ronald W 04.11.2012 Link

    Interessant! Da tauchen bei mir gleich zwei Fragen auf ... (1) Besteht die Möglichkeit die Schaltung wie bei einer Zeitschaltuhr zu programmieren? (2) Muss ich mit dem Handy im gleichen wlan sein, oder kann man auch aus der Ferne schalten?

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  • Michael Maier 04.11.2012 Link

    @Matthias: du benötigst nur einen LAN Gateway. welche Hersteller kompatibel sind, steht im Test. ich kenne keine alternativen.

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  • Philipp M. 04.11.2012 Link

    Nie davon gehört. Da würde ich mir lieber das System von HOMEMATIC holen. kommt mir deutlich besser vor!

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  • Aaron R. 04.11.2012 Link

    Hier gibt es auch Lampen, welche man per Smartphone steuern kann. Allerdings braucht man auch hier ein Gerät, damit die Lampen mit dem Netzwerk verbunden sind. Die Lampen sind ausserdem Dimmbar und man kann verschiedene Farben einstellen. An die 255 Verschiedene Farben! Hier mal ein Berich http://www.technikblog.ch/2012/11/philips-hue-die-smarte-led-lampe-fur-jedermann/

    Allerdings sind die Lampen einzig in den Apple-Stores erhältlich. Ein Starterset kostet 199.95 € und beinhaltet 3 Lampen und 1 Verbundgerät, damit die Lampen im Netzwerk sind. Erweiterungssets sind für 59.95 € erhätlih und enthalten eine Lampe.

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  • Michael Maier 04.11.2012 Link

    @Ronald:

    von einem zeitschalt feature weiß ich nichts, könnte mir aber vorstellen, dass das in die APP eingebaut werden kann, also vielleicht irgendwann kommt.

    du musst im selben WLAN sein.

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  • Michael Maier 04.11.2012 Link

    @firat:

    mit einer normalen Fernbedienung stößt du irgendwann an grenzen. ich wüsste noch nicht mal, ob du mehr als drei Geräte mit einer Fernbedienung steuern kannst. und verschiedene Geräte von den drei bisher kompatiblen Herstellern kannst du auch nicht ohne weiteres mit einer einzigen Fernbedienung steuern. wenn dir drei Geräte reichen, bist du mit normaler Fernbedienung natürlich besser bedient.

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  • Martin H. 04.11.2012 Link

    ...und schon wieder so etwas proprietäres...

    Wer auf OpenSource, Offenheit und Integration von verschiedenen Systemen Wert legt, sollte sich http://fhem.de anschauen. Seit Jahren steuere ich mit meinem Androiden das ganze Haus von überall inkl. Heizungen etc.
    fhem läuft als Hausserver auch auf z.B. einer Fritzbox.

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  • DerZombie 04.11.2012 Link

    Da schmeiß ich einfach mal den JB Lightmanager in den Raum

    Finde es wesentlich sinnvoller die Funksteckdosen und Funk(Licht)schalter über ne Infarotfernbienung steuerbar zu machen. Also nur noch eine Fernbedienung anstatt zwei.

    Den Pro kann man dann auch über ein Webinterface von unterwegs steuern.

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  • L.Schneider 04.11.2012 Link

    Zeitschaltungen kann man mit der intertechno itz 500 Fernbedienung realisieren, für bis zu 16 Steckdosen oder Dimmer etc.
    Kostet um die 20 €. und ist werbefrei.

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  • Selam Boran 04.11.2012 Link

    wenn es nur im selben Wlan-netz geht , dann komme ich tatsächlich mit den Funksteckdosen günstiger und komfortabler weg .

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  • Max Max 04.11.2012 Link

    Leider brauchen einige Funksteckdosem 7 Watt Leistung nur dafür, dass sie in der Steckdose steckt und auf Funkbefehle wartet, macht bei drei Steckdosen im Jahr knapp 40 Euro Stromkosten!!! Als Standbykontrolle für Fernseher und Stereoanlage sind sie meiner Meinung nach deshalb ungeeignet.

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  • Pascal W. 04.11.2012 Link

    Gäääähn!!! Ich nutze seit längerem eine sehr coole Alternative: RWE-Smarthome! Da hab ich nich nur Funksteckdosen - normal & dimmbar, für drinnen& draußen, sondern ebenfalls mit einem zentralen Schalter von mir definierte Profile (zuhause, Anwesenheitssimulation, etc) schnell aktivierbar. Außerdem Steuerung ALLER Heizkörper die mit Fenstersensoren gekoppelt sind und sich automatisch ab und an schalten beim Durchlüften, per Lichtsensor öffnende/schließende Rolläden, Raumüberwachung per Bewegungsmelder mit Alarm direkt aufs Handy, Rauchmelder dito, und wenn ich nachts auf stille Örtchen stolper, schaltet mir das System automatisch die benötigten Lampen an. Außerdem kann ich da mehrere Zeitprofile selbst konfigurieren und nutzen. Wer bietet mehr?

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  • Max Max 04.11.2012 Link

    @Pascal W. Andere Frage: Was kostet mehr? ;)

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  • Pascal W. 04.11.2012 Link

    Puuuuh, klar sollte doch sein: selbst der Tod is nich umsonst, der kostet das Leben. Natürlich sind runde 1000,-€ kein Pappenstil, aber wenn ich dieselben Funktionen in Einzelsystemen zusammentrage - also Funksteckdosen hier, Rauchmelder da, Alarmanlage hüben, Heizungssteuerung drüben, usw. bleibt die berechtigte Frage: was kann ich wie über meine mobilen Geräte steuern? Was kommuniziert mit dem Rest, und wenn überhaupt wie gut? Wir wissen auch bei unseren geliebten Smartphones, daß Qualität nicht zum Nulltarif erhältlich ist! - Ist es dann vernünftig bei der Sicherheit von mir selbst und meiner Familie nur den Niedrigstpreissektor zu sehen? Da warte ich lieber mit dem allerneuesten Handy ein paar Monate länger, aber mein Sicherheitssystem funktioniert umfassend und einwandfrei. So sehen meine Prioritäten aus!

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  • Max Max 04.11.2012 Link

    Ok, 1000€ finde ich jetzt nicht teuer für diese Funktionen, da hast du recht.

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  • Lefty 04.11.2012 Link

    Oooooooder.... ich schalt mein Licht usw. einfach nach wie vor per Hand an und aus und investiere mein Geld in was sinnvolles. ich weiß, ich weiß, ich bin sowas von innovationsfeindlich aber mal ehrlich Leute... das braucht doch nun wirklich keine sau. n paar Euro in funksteckdosen und zeitschaltuhren gesteckt wenn es denn nicht mehr für den Druck auf den betreffenden Schalter reicht und der laden läuft. und man braucht auch keine angst zu haben das jemand einem das System hackt und nachts das Licht auspustet ;-)

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  • zenon zenon 04.11.2012 Link

    für mich witzlos.ich sehe keinen vorteil (geschweige denn komfort) wenn ich das licht per smartfone steuern soll.heizung o.k. aber bei licht möchte ich schnell und vor allem BLIND schalten können. und das kann ich leider nicht mit einem phone :)
    auf den zug des touchscreens versuchen jetzt alle aufzuspringen.ich warte auf eine kombination aus app und hardware die es ermöglicht das eigene smartphone zu bedienen. d.h. smartphone liegt euf dem tisch,screen ist aus und ich nehme ein zweites phone in die hand und mit hilfe eines gateways wecke ich das erste phne auf.hurrrrrra - wat für eine innovation :)

    man sieht am beispiel der neuen logitech harmony touch fernbedienung, dass das prinzip des unterschichtenfernsehens (talkshows und gesscriptete quasi-reality) auch einzug in die technik einhält (hier ist das zauberwort touchscreen für alles und jeden).

    wo ich einen (komfort-) vorteil einer touchbasierten lichtsteuerung sehe ist die kombination heimkino/licht. also sowas was mediola oder irule: ich drücke dn button für beamer und das system schaltet automatisch den beamer,av receiver und alles andere ein,fährt die rollos runter und schaltet das licht von 100% auf 50% dann auf 25% und dann auf 0% (ist nur ein beispiel.bei den systemem kann man jedes mögliche szenario programmieren).

    all diese alibi lösungen wie die hier beschriebene (oder die led leuchten im istore) sind für mich geldmacherei und trittbrettfahrerei :)

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  • mark 04.11.2012 Link

    Also so faul bin ich nicht,das ich es bräuchte!

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  • Ulrich H. 04.11.2012 Link

    Und kein Wort zum Stromverbrauch!

    Man sollte bedenken, dass bei einem solchen System jede Steckdose laufend Strom verbraucht.

    Wenn jede 5 W im Standby verbraucht und ich davon 10 Steckdosen in meiner Wohnung installiere, bin ich schnell bei über 100 Euro Stromkosten im Jahr. Von der Umwelt ganz zu schweigen.

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  • Pascal W. 04.11.2012 Link

    @zenon zenon: das von mir beschriebene System ist alternativ vollständig von Hand zu steuern - also die Schalter, Steckdosen und Heizkörperthermostate. Und genau deshalb finde ich das so super! Wenn ich zuhause bin, steuere ich alles wie gehabt, und von unterwegs weiß ich ob gerade eingebrochen wird, oder sonstwas. Man kann sogar die einzelnen Geräte mit Kindersicherung versehen, sodass eben kleine "Weltentdecker" keinen Unfug machen, der Nutzer weiß dann natürlich wie die Sperre aufgehoben wird.

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  • Pascal W. 04.11.2012 Link

    @Ulrich H.: der Standbyverbrauch wird bei den Smarthome Steckdosen mit 0,5W angegeben. Da mache ich mir garkeinen Kopf, denn meine mobilen Geräte laufen auch nich nur mit Luft und Liebe - siehe die immer wiederkehrende Diskussion um die Akkukapazitäten bei neuen Smartphones. Wie schlägt sich das denn nieder auf der Jahresverbrauchsabrechnung? Der Strom is ja auch nich gratis! Außerdem amortisiert sich dieser Verbrauch ganz schnell, wenn ich ein paar Mal von unterwegs einen vergessenen Verbraucher abschalten kann - oder? Eben!

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  • zenon zenon 04.11.2012 Link

    @Pascal W.: ich kenne dein system (zumindest theoretisch).
    für mich nicht zu gebrauchen,da ich nur eine 3-raum wohnung besitze.ich brauche keine heizkörpersteuerung (ich beheize nur das wohnzimmer).

    ich wollte eigentlich nur den unsinnigen trend der hersteller aufzeigen. sie wollen geld scheffeln und haben erkannt, dass heutzutage die leute geradezu danach pinkeln ALLES mit touchscreen zu bedienen.ALLES. wie gesagt, ich warte auf eine app/hardware kombi die es "erlaubt" den touchscreen eines touchscreens per touchscreen eines anderen touchscreens zu bedienen :)

    systeme wie mediola oder irule haben für mich den vorteil,das ich das design der knöpfe,schaltflächen selber machen kann. da macht das fernbedienen wenigstens spass.

    für mich kommt momentan nix an eine echte,blinbedienbare fernbedienung heran.
    anstatt halbausgegorener verarschungsprodukte ála led birnen mit wlan modul kaufe ich lieber eine harmony 900 und jb media.mit dieser kombi kann ich das licht BLIND,SCHNELL und KOMFORTABEL bedienen :)

    den touchscreenwahn überlasse ich den anderen ;)

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  • mapatace 04.11.2012 Link

    Jeder Gang macht schlank! Vor allem wunderst mich, bedenkt man das Akku Problem, was für Aufgaben ein Handy noch so alles übernehmen soll.

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  • PeterShow 04.11.2012 Link

    Da muss es ein Tasker-Plugin für geben, dann überlege ich mir das...

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  • Simon F. 04.11.2012 Link

    Für das Licht bräuchte ich etwas, was in die Dose montiert wird. Eine Festinstallation per Stecker anzuschliessen ist in der Schweiz nicht zulässig.
    Ich erhoffe mir von der Konkurrenz, das die Preise für die richtigen Komponenten (zB Enocean) noch sinken.

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  • Claus Thaler 04.11.2012 Link

    ...und alle 2 Wochen kommen dann die Steckerfestinstallationsüberprüfer und begutachten deine Wohnung?

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  • DerZombie 04.11.2012 Link

    Gibts doch schon alles einfach mal googeln

    Funkschalter die hinter den eigentlich Schalter versteckt werden gibts von Intertechno

    http://www.intertechno.at/produkte/empfaenger/schalter/ITL-230.html

    Oder auch als Lampenfassung


    Mir war die JB Media zu teuer und hab deswegen auf die OneForAll gesetzt und sie funzt wunderbar mit der Logitech Harmony um 3 Funksteckdosen zu schalten, Wohnzimmerbeleuchtung und Gangbeleuchtung. Allerdings mit richtigen Funkschaltern und nicht nur zum Zwischenklemmen, da ich so die Schalter im Gang sinnvoller anbringen konnte.

    @ zenon zenon

    Du sprichst mir so aus dem Herzen, die kleinen Logitech Fernbedienung sind top, wenn ich mir da die Flaggschiffe anschaue wie Pronto usw. die zwar optisch super aussehen, viel Spaß beim Programmieren machen aber man nicht mal blind den Sender wechseln oder die Lautstärke anpassen kann....ne Danke

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  • Simon F. 04.11.2012 Link

    @Claus Thaler: Natürlich nicht, aber ich habe da auch persönliche Ansprüche.
    Ein Kabel aus der Dose raus und wieder rein, würde für mich schon optisch nicht stimmen.

    @DerZombie: Danke für den Link, an so etwas dachte ich. Leider soll der Artikel nicht für LED oder Sparlampen geeignet sein, was ihn eigentlich unbrauchbar macht.

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  • snoopy 04.11.2012 Link

    Eine Frage:
    behalten die Steckdosen aus dem Test ihre Programmierung nach einem Stromausfall oder wenn ich sie umstecke?
    Soweit ich weiß verlieren die billig Steckdosen die Paarung. Somit müsste man bei einem Stromausfall oder wenn die Sicherung raus fliegt wieder alles neu programmieren.

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  • dreas 04.11.2012 Link

    @snoopy: Die Codierung bleibt bei Intertechno Produkten auch bei Stromausfall erhalten.

    Die Funksteckdosen benötigen im Standby übrigens weniger als 1 Watt und sind daher auch geeignet Stromfressern 'den Hahn abzudrehen'. Ich trenne alle Stromfresser mit den Funksteckdosen vom Netz wenn sie nicht gebraucht werden.

    @Simon F. : Da kann man einen ITS-2000 hinter den Schalter setzen und mit diesem z.B. einen ITL-1000 schalten. Da sind dann auch LED und Sparlampen kein Thema ....

    Ich habe das ganze Haus voll mit dem Thema und bin sehr froh das es jetzt einen Gateway gibt. Per VPN werde ich das ganze nun sogar von unterwegs steuern - ich finde es Klasse für den Preis ...

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  • Firat 05.11.2012 Link

    kopfkino***

    po... film guck.....
    frau kommt ins zimmer.....
    smartphone raus und staunen...
    nichts app geht mehr...
    force close sche...ßen dreck.....
    strom fließt weiter.....
    man kriegt einen stromschlag durch die frau...
    app geht wieder....
    fernseher geht aus...
    handy kaputt...

    kopfkino***


    spart euch das geld für das smartphone :)))

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  • Karl Schnitzel 05.11.2012 Link

    Unnütz, aber die Regierung wird es freuen wenn möglichst viele Bürger ihr Haus (Wohnung) komplett am Router hängen haben. George Orwell hätte seine wahre Freude an soviel Schafhirn... Hmmm Schafe. LMW.. Im Ernst, wer zu faul ist den halben Meter zum Licht zu laufen sollte sich ernsthaft Gedanken machen.

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  • zenon zenon 05.11.2012 Link

    @Karl Schnitzel: das macht schon sinn.aber nur in verbindung mit zb. einem heimkino in sogenannten aktionen/sequenzen.
    du drückst an deiner fernbedienung einen knopf und sie mach für dich alle erforderlichen schritte:

    beamer an
    av an samt richtiger eingangswahl
    leinwand runter,
    htpc an
    licht auf 50%

    wenn der film beginnt dimmt das licht von alleine bis auf 0%

    dann ist der film zu ende und du drückt den knopf tv und die fb macht

    beamer aus
    av auf den richtugen eingang
    leinwand rauf
    tv an
    receiver an
    licht an

    usw,

    sowas macht spass.

    aber nur das licht mit einem smartphone zu steuern ist vielleicht nicht unbedingt ganz sinnfrei aber TOTAL unkomfortabel,langsam und sowas von umständlich :)

    aber jedem das seine

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  • Firat 05.11.2012 Link

    ich warte noch bis die Smartphones Brötchen backen und Kaffee kochen können.

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  • Dennis 05.11.2012 Link

    Ich komm mir grade so dermaßen 1990 vor, wenn Ich dran denke, Licht noch per Schalter, Tv via Fernbedienung und Heizung via Drehregler zu bedienen...
    Kaum zu glauben, dass zukünftige Generationen sowas anscheinend nicht mehr kennen werden...

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  • Rolf 05.11.2012 Link

    Finde die idee erstmal gut. Gibt es mit funk schon ewig. aber übers wlan könnte man im urlaub zb noch mal schnell den kaffee automat abschalten, welchen man vor der abreise vergessen hat.

    Will sagen es ist ausbau fähig. Jedoch hat technik die eigenart zu spinnen oder kaputt zu gehen, wodurch die kosten auch immer mal wieder neu entstehen.

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  • Karl Schnitzel 05.11.2012 Link

    @ zenon zenon
    Mag sein, wenn es Dich glücklich macht gönne ich Dir auch Deinen Spaß.
    Bin da vielleicht etwas altmodisch, bin manchmal auch einfach damit zufrieden wenn alle Geräte offline sind, die Stille nutze ich dann um ein Buch zu lesen und zwar in Papierformat.

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  • Karl Schnitzel 05.11.2012 Link

    Und das Licht steuere ich mit einem Feuerzeug, sprich Kerzen.
    Mag zwar die moderne Technik, aber eben auch alte "Traditionen".

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  • User-Foto
    Hartmut R. 05.11.2012 Link

    Ich hoffe ja immer noch, dass ipv6 Realität wird und dass es dann Steckdosen und Schalter mit der Möglichkeit der WLAN-Einbindung gibt.
    Gibt es jemanden, der so was schon kennt?

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  • MHH 05.11.2012 Link

    Ich soll bei 80 Euro für den Kasten zusätzlich noch 5 Euro für die dazugehörige Software hinlegen? Spinnen die?
    Wenn das Beispiel Schule macht, können wir demnächst mit einem neu gekauften Auto nur Tempo 30 fahren, müssen für alles oberhalb einen Freischaltkey extra kaufen oder wie? *kopfschüttel*

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  • Firat 05.11.2012 Link

    MHH du solltest dein Vorschlag an das Verkehrsministerium weitergeben.

    Die Autos wären somit kastriert und nur die Personen die genügend Holz haben könnten schneller fahren als erlaubt.

    50% der extra key gebühren gingen an die Staatskasse und wären als Bußgeld verrechnet.


    Das spart enorme Bürokratie für die Kontrollen und Blitzer werden abgebaut, da nicht nötig.....

    nur ein paar hacker mit korrupte Software wären das Problem :)

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  • JPsy Droid 05.11.2012 Link

    gute Sache, aber ich zahle ja nicht 80 Euro - und dann nochmal extra für die App...

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  • Alexander Fromm 06.11.2012 Link

    @all

    Wenn ich mir hier so einige Spezialisten anhöre. Als wenn Hacken/Cracken so einfach wäre. Man beachte einige Sicherheitshinweise was die Auswahl der Passwörter angeht und schütze sich nicht mit Passwörtern alla Zitrone oder Orange66. Man wähle für seine Applikationen die ins Internet routen nicht Ports mit niedrigen Portnummern usw. usw. usw. und schon wird das leben immer sicherer. George Orwell hat ein Szenario an die Kinoleinwand geworfen was durchaus bestand hat, nur solange nicht möglich ist, solange man noch Herr seiner eigenen EDV ist! Solange der Staat nicht vorschreibt, was für einen Trojaner ich auf meiner EDV habe, solange bin ich Herr meiner EDV. Und nur mal an die Leute die mit RWE-Tools arbeiten. RWE = Herr Clement = ehemaliger Minister-Präsi = Staat. Der Staat hängt in der Stromversorgung dicke mit drin, also würde mich nicht wundern wenn man dort auch entsprechend seine Schnüffeltools mit unterbringt. Also immer schön zweites Netz aufbauen, und vom ersten Netz über entsprechende Router trennen. ;)

    So dann mal zum Thema. Es gibt nur zwei Systeme die mir in die Bude kommen würden und das eine ist schon drin. Das ist der Homematic oder der FHEM-Server den man mit der Fritze realisieren kann und das habe ich hier bei uns schon teilweise getan. Es ist einfach nur herrlich was man mit dieser Kombi realisieren kann.Mit etwas Programmier-Erfahrung und Perl kann man so ziemlich alles realisieren und die Community dahinter hilft auch weiter. Derzeit bin ich dabei meine Rollläden mit einer Lichtabhängigen Steuerung mit einzubeziehen. Bin gespannt wie das nachher funktioniert.

    Und klar wer da keinen Bock zu hat oder überhaupt nicht auf die Steuerung per Fernbedienung steht, der braucht sich doch hier nicht aufregen. Bleibt einfach im Steinzeitalter der Handschaltung und fertig. Aber hier über George Orwell oder Hacken zu schreiben, ist doch wohl Blödsinn.

    0
  • Rafael K. 06.11.2012 Link

    @Aaron:
    Die Philips Hue Lampen können nicht nur 255 Farben, sondern das gesamte RGB Farbspektrum darstellen. Finde ich auch extrem interessant und werde ich mir wohl bald kaufen.
    Bin halt ein großer Fan von Stimmungs-Licht :-)

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  • J.Fietzeck vor 3 Monaten Link

    Hallo,

    ich habe mir das ITGW-433 Modul gekauft und wollte dies auch aus der Ferne benutzen. Ich habe mir die Steckerchecker-App auf meinem Galaxy S4 installiert und hier eine VPN-Verbindung zu meiner Fritzbox eingerichtet. Nun konnte ich auf mein Heimnetz auch aus der Ferne zugreifen. Jedoch merkte ich schnell, dass sich die Steckerchecker-App ausschließlich über eine WLAN-Verbindung nutzen lies, hierbei ist egal, ob ich zuhause eingeloggt bin oder unterwegs bei irgendeinem Hot-Spot. Über 3g oder EDGE hat die App das Funk-Gateway nicht gefunden.

    Im folgenden beschreibe ich wie ich es eingerichtet habe, dass die Steckerchecker-App das ITGW-433 Gateway auch über das mobile Netz findet und man es auch ganz normal über die Steckerchecker-App bedienen kann.

    1. VPN-Verbindung ins Heimnetz einrichten
    2. Android Gerät rooten! (wichtig für den nächsten Schritt)
    3. "Xposed Installer" auf dem Android Gerät installieren (google hilft)
    4. in Xposed Installer nach "FAKE WIFI CONNECTION" suchen und installieren
    5. in Xposed Installer das Framework installieren
    6. In der App "FAKE WIFI CONNECTION" alle Dienste und Apps aktivieren
    7. Neustart des Geräts

    Nun ist euer Telefon im Glauben, es sei via WIFI im Netz und euer Telefon wird auch das Gateway finden. Für diese Anleitung sind schon etwas EDV-Kenntnisse nötig, aber es ist relativ schnell eingerichtet, wenn man die passende Hardware zuhause hat, wie z.B. eine Fritz!Box.

    Viel Spaß beim ausprobieren ;-)

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