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Root tut gut und schadet nicht der Gewährleistung

Nico Heister
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Bei vielen steht nach der Neuanschaffung eines Smartphones das Rooten ganz oben auf der Tagesordnung. Entgegen weit verbreiteter Vermutungen geht dabei aber nicht der Gewährleistungsanspruch verloren. Eine EU-Richtlinie schützt die Rechte der Nutzer.

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat sich intensiv mit der Root-Thematik beschäftigt und kam nach einer ausführlichen Prüfung zu dem Ergebnis, dass gemäß EU-Richtlinie 1999/44/CE auch nach dem Rooten und der Installation von Custom-ROMs weiterhin Gewährleistungsansprüche (bis zu zwei Jahre nach Kauf) geltend gemacht werden können. Sollte Euer Smartphone oder Tablet einen Defekt aufweisen, darf der Verkäufer, bei dem Ihr das Gerät gekauft hat, nicht die Gewährleistung verweigern. Der Verkäufer befindet sich sogar in der Beweispflicht: Er muss nachweisen, dass die Schäden durch die Veränderung der Software aufgetreten sind. Die Beweispflicht hat er allerdings nur in den ersten 6 Monaten nach Kauf. Danach hat man als Käufer meist sowieso schlechte Karten.

Trotz allem solltet Ihr Euch aber weiterhin im Klaren darüber sein, dass Rooten neben vielen Vorteilen auch Risiken mit sich bringt. Vorsicht ist also auch weiterhin geboten!

Update

Aufgrund der großen Nachfrage und weil das Thema sehr wichtig ist, haben wir noch ein paar fiktive Beispiele erstellt, um für mehr Klarheit zu sorgen:

Beispiel 1: Ihr rootet Eurer Smartphone und installiert den beliebten Custom-ROM CyanogenMod. Plötzlich löst sich aufgrund eines Materialfehlers der Knopf zum Ein- und Ausschalten Eures Smartphones. Hier greift ganz klar die Gewährleistung. Aber auch hier gilt: Nach den ersten sechs Monaten seid Ihr in der Beweispflicht, dass der Materialfehler am Knof schon von Anfang an vorlag.

Beispiel 2: Ihr rootet Euer Smartphone, installiert CyanogenMod und zusätzlich einen neuen Kernel, der Eure CPU übertaktet und für mehr Leistung sorgen soll. Dem Smartphone-Prozessor gefällt das aber überhaupt nicht, erhitzt sich zu stark und raucht im wahrsten Sinne des Wortes ab. Hier greift die Gewährleistung nicht, weil die Schäden eindeutig durch das Rooten verursacht wurden.

(Foto: Petra Bork/pixelio.de, Nico Heister/AndroidPIT)

 

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Kommentare

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  • Marius 08.11.2012 Link

    Der Verkäufer befindet sich nur in den ersten 6 Monaten in der Beweispflicht --> Beweislastumkehr nach §476 BGB !

    Und auf die Herstellergarantie hat das auch keinen Einfluss, die kann je nach Bedingungen trotzdem weg sein.

    Also ist man bei Softwaremodifikationen effektiv nur 6 Monate durch die Gewährleistung geschützt! Danach muss der Kunde beweisen, dass der Defekt nicht durch die Modifikation zustande gekommen ist.

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    • Dave vor 5 Monaten Link

      Was also theoretisch heisst man muss denen nix zusenden ausser die Config Files und die Rom und sie selber nachlesen lassen in dem ganzen Code das an der HW nix verändert wird?

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  • Andy N. 08.11.2012 Link

    Die Beweispflicht ist aber nur in den ersten 6 Monaten beim Verkäufer, dann geht sie auf den Käufer über, und der hat kaum eine Chance etwas zu beweisen.
    Und ich glaube kaum, dass der Hersteller das Gerät ersetzt, wenn in den ersten Monaten bei einem gerootetem Gerät ein Chip defekt ist.

    Und die Spielregeln der Garantie, die nach den 6 Monaten wahrscheinlich wichtiger ist, gibt alleine der Hersteller vor.

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  • PeterShow 08.11.2012 Link

    Danke Marius! Das wollte ich auch schreiben!

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  • Julius F. 08.11.2012 Link

    Das was Marius sagt klingt glaubwürdig er... Denke auch das das nur innerhalb der 6Monaten so ist...

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  • Andre 08.11.2012 Link

    Solche News entstehen wenn man von dem Thema keine Ahnung hat... Selten so ein Schwachsinn gelesen wie gerade jetzt.... Geh mal wieder Kreide holen und überarbeite besser deinen Beitrag. Die Gründe und was falsch ist wurde ja bereits genannt.

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  • Andy N. 08.11.2012 Link

    Ich war zu langsam, habe zu oft das Schreiben unterbrochen.
    Anstatt den Hersteller im ersten Absatz meine ich den Verkäufer.

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  • Klaus Wedekind 08.11.2012 Link

    Nach sechs Monaten hat man immer schlechte Karten - Root hin oder her. Aber da die meisten Mängel gewöhnlich in den ersten Wochen nach dem Kauf auftreten, ist es doch gut zu wissen, dass man wenigstens im ersten halben Jahr auf der (relativ) sicheren Seite ist.

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  • Pinky 08.11.2012 Link

    Das Problem ist ja, dass die die sich mit dem Rooten auskennen meistens ihr Handy nicht zerstören und es oft nur bei den Unerfahrenen auftritt, die sich anfangs (in den 6 Monaten) nicht dran trauen. Somit bringen dann die gesetzlichen Vorgaben auch nix.

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  • Marcel h. 08.11.2012 Link

    Naja das mit der beweispflicht stimmt schon. die hat der verkäufer nur die ersten sechs monate. Aber ein hardwaredefekt fällt trotzdem unter die gewährleistung und die gilt in deutschland 2 jahre. D.h der verkäufer müsste beweisen das der Hardwarefehler durch das Root entstanden ist (z.b overclock-> prozessor geschmolzen). Ähnlich wie ein Wasserschaden.

    Ich frag mich nur wie bekannt das mit diesem Recht schon bei den Herstellern ist.

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  • Marius 08.11.2012 Link

    nein, nach 6 Monaten musst du als Käufer beweisen, dass der Defekt oder dessen Ursache bereits beim Kauf vorlag ! Und das ist in den meisten Fällen unmöglich.

    Vorher muss der Verkäufer dir beweisen, dass dieser NICHT beim Kauf vorlag, was ähnlich schwer ist.

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  • Timm Stenderhoff 08.11.2012 Link

    FALSCH! 2 Jahre, ist schon ein paar Jahre so. Aber wichtig: Gegenüber dem HÄNDLER und nicht dem Hersteller. Schicke ich ein Gerät dorthin, kann es sein, dass keine Kosten übernommen werden. IdR handeln die aber nicht so und man wickelt eh über den Hersteller oder einem ServicePartner ab.

    Alles andere mit einem Jahr Garantie und so... das ist Garantie = freiwillige Herstellergewährleistung

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  • Bernhard Rulla 08.11.2012 Link

    Hallo zusammen,
    die Frage, die sich aus all dem konsequent ergibt ist doch: welche Änderungen sind nach dem Rooten riskant? Diese in einer übersichtlichen Liste und schon ist das Thema erledigt. Oder sind die Risiken herstellerspezifisch.... ?

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  • Marcel h. 08.11.2012 Link

    @Marius

    dann wäre es als Käufer ja quasi unmöglich nach 6 Monaten die Gewährleistung in anspruch zu nehem. Und das ist einfach nicht so!

    Ich kann nach 13 Monaten noch immer in den Laden gehen und sagen "hey meine USB- Buchse ist defekt". Der Verkäufer muss dann schauen ob das ein "normaler" schaden ist oder ob das mutwillig war.

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    Andy 08.11.2012 Link

    Andersrum wird doch ein Schuh draus: Gerade in den ersten 6 Monaten ist ein gerootetes phone DER Beweis für den Hersteller, dass etwas verändert wurde und damit der Fehler beim Kauf nicht bestanden hat.

    Wie man so einen Nonsense öffentlich verbreiten kann...

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  • Oliver V. 08.11.2012 Link

    Leute.... Lest doch mal den Originalbeitrag http://piana.eu/root
    Da ist ganz klar erklärt was passiert. Und bei einem Hardwaredefekt gilt immer die Vermutung, dass der Defekt von Anfang an da war....

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  • Marius 08.11.2012 Link

    edit:

    @Oliver:

    Ok, wenn das so ist, dann ist das was anderes !

    wenn man das ding dann aber wegen bootloop oder zerschossenem Bootloader einschickt muss man blechen

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    Admin
    Nico Heister 08.11.2012 Link

    Hallo,

    ich habe meinen Artikel gerade noch um zwei fiktive Fallbeispiele erweitert, die hoffentlich für mehr Klarheit sorgen.


    Viele Grüße!

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  • Jürgen Ofner 08.11.2012 Link

    Und? ... alles außer übertakten kann keine Hardwareschaden verursachen. Das ist einfach zu beweisen. Leutz ... Software KANN keine Hardware beschädigen. Mit der einzigen Ausnahme des Übertakten. Und das ist hier ja der Knackpunkt den viele durcheinander bringen. Man muss klar trennen zwischen der Software-Gewährleistung und der Hardware-Gewährleistung. Die Software-Gewährleistung ist weg beim Rooten, heißt, wenn nach den Rooten das Gerät nur noch schwarz zeigt weil beim Flaschen was schief gelaufen ist wars das. Das Problem muss man dann selbst lösen. Da können einige Settopbox Besitzer ein Lied von singen. Aber das Problem haben wir doch gar nicht da wir jedes Androide Gerät über Fastboot wiederbeleben können. Anders siht es aus wenn nach den Rooten der Grafikchip das spinnen anfängt. DAS ist Hardware-Gewährleistungsfall und solang man kein Übertaktung-Kernal drauf hat für 2 Jahre. Kann natürlich sein das das Hersteller anders sehen, das ändert aber nichts an der Tatsache und ist dann halt ein Fall fürs Einklagen. Interessanter ist natürlich wie man als Leihe raus bekommt ob es ein Software-Fehler in Costem Rom oder ein Hardware Fehler ist. ;)

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  • Marcel h. 08.11.2012 Link

    @Jürgen
    ich denke du hast es ganz treffend formuliert.

    Die meisten haben bei rooten doch aber angst vor einem Hardwareschaden der dann nicht mehr unter die gewährleistug fällt.

    Aber das ist ja jetzt vom tisch. Ich denke dadurch wird das rooten "ungefährlicher". für mich zumindest, da ich weiß was mache beim rooten.

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  • Jürgen Ofner 08.11.2012 Link

    Was vielleicht auch erwähnenswert wäre für den Fall das jemand krampfhaft auf seine Software-Garantie pochen will. Die ist für die Katz. Software-Garantie versichert sozusagen das beim Auslieferungszustand die vom Hersteller installierte Software funktioniert. Heißt, ihr kauft n z.B. HTC. Schaltet es ein. Und könnt nicht ins App-Menü. Das wäre ein Software-Garantie Fall. NUR, jede kleine Änderung in der Software gibt den Hersteller die Möglichkeit einer Ausflüchte. Heißt, ihr kauft das HTC, installiert da ne App drauf, egal welche, kommt nicht mehr in das App-Menü. Dann kann der Hersteller sagen, Pech gehabt, hat sicher die installierte App verursacht. Selbst Updates von Original-Firmware zu Original-Firmware mit den Original Update-Tool von euch selber ausgeführt vernichtet die Software-Garantie da das Update ja nicht von einen von Hersteller zertifizierten und anerkannten Person durchgeführt worden ist. So gesehen kann man die Software-Garantie vergessen.

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    Rene K 08.11.2012 Link

    Ich hab das schon öfters mal im Forum gesagt, unabhängig von der Seite (was ich vorgestern auch über G+ gefunden hatte). Da wird man komischerweise - obwohl es ja logisch ist - als Depp hingestellt. Und alle anderen wird panische Angst gemacht, damit sie ja nicht weiterhin daran denken zu rooten.

    Man muss mal die Kirche im Dorf lassen. Das ein Bootloader bspw gesperrt wird, ist nichts anderes als ein Mechanismus für Hersteller sich vor Gewährleistungen und Garantien zu schützen. So sehe ich das zumindest. Andersherum gibt schließlich auch kein User zu das sein Gerät gerootet ist, wenn es defekt ist...

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  • Moritz B. 08.11.2012 Link

    wie such hier wider alle aufregen...

    der Artikel ist Schinken treffend formuliert.6 Monate beweislastumkehr. egal was ihr mit dem Handy gemacht habt. der HÄNDLER MUSS EUCH beweisen, dass IHR den Defekt verursacht habt. das ist in fast allen Fällen äußerst schwierig. Außer ihr übertaktet und der Hersteller hat noch die Chance das zu überprüfen und Macht dies auch (das glaube ich ehrlich gesagt nicht wirklich, viel zu unwirtschaftlich jedes defekte phone auf rooting zu untersuchen, vor allem wenn wirklich irgendein Hardware Teil abgeraucht ist).

    nach den 6 Monaten wird es für den Kunden schwer dies zu beweisen. Aber kaum ein Hersteller wird sich hier quer stellen, wenn man nicht einen wirklich offensichtlichen schaden verursacht. der Ruf der ServiceLeistung des Herstellers steht schließlich auf dem Spiel.

    Dies bezieht such alles auf Hardware defekte.

    Software defekte lassen sich doch in den meisten Fällen selbständig lösen. wer genug Ahnung vom rooten hat kriegt auch das hin. eigentlich reicht die Fähigkeit google zz benutzen und Anleitungen zu folgen. gibt doch genug Hilfestellung im Netz.

    ich hab eh nie verstanden was das Garantiethearer beim rooten soll. sträubt sich der HÄNDLER dagegen etwas zu leisten ---> Brief vom Anwalt und wenn der HÄNDLER keine stichhaltigen beweise hat lenkt er spätestens jetzt ein.
    wehrt sich der HÄNDLER kann man seine Chancen noch einmal neu überdenken und es ggf dabei belassen.

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  • Moritz B. 08.11.2012 Link

    noch ein Hinweis:
    bei Dienstleistern die die Reparaturen für Händler durchführen sieht das etwas anders aus, die gucken sehr genau hin.
    Auch offensichtliche Schäden werden gerne mal nicht repariert. durfte ich mit amazons Service Partner schon leidvolle Erfahrungen machen.

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  • Timm Stenderhoff 08.11.2012 Link

    Ich kann auch große flächige Löcher in mein Auto bohren. Stirbt der Motor danach, kann der Händler mir keine Gewährleistung verweigern, einfach weil Löcher in die Karosse bohren den Motor nicht schrottet. Das wenden wir nun ganze einfach auf alles andere an, und zwar schon VOR der hier genannten EU Dingens Prüfung..... das war schon immer so.

    Hat der Fehler auf welchen ich Gewährleistung anwenden will keine Ursache die ich verschuldet habe, macht der Händler das alles mit. Keine Sorge.

    Ach und auch mit Root und Brick und Co. ist nicht jeder Hersteller ein Arsch. Zu S/// und NORMALE Handys Zeiten, hat nen Freund sein S/// durch Falschpolung (ja es gabe ne Generation da musste ans Datenkabel zum Flaschen noch ne Stromversorgung) komplett geschrottet. Mainboard platt. S/// hat problemlos und ohne Rückfrage getauscht.

    Auch hatte ich schonmal einen Fallschaden. KVA gewollt für die Versicherung. Keinen bekommen. Begründung: Sie haben ein PremiumGerät (das damalige Xperia X1), dieses Gerät hat gerade mal eine Macke durch den Sturz, der Rest ist wie neu, das machen wir auf Garantie!

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  • Ulrich H. 08.11.2012 Link

    Dieses Ergebnis ist mein Reden seit langem, aber auf mich hört ja keiner. ;-)

    Dazu braucht man auch keine ausführliche Prüfung, sondern juristisches Basiswissen aus dem ersten Semester und 10 Minuten Zeit zum Nachdenken und Nachschlagen. Immer wieder erschreckend, wie lange sich Halb- und Irrwissen in den Foren hält.

    Im übrigen ist die Aussage mindestens irreführend, wenn nicht falsch, "dass gemäß EU-Richtlinie 1999/44/CE auch nach dem Rooten und der Installation von Custom-ROMs weiterhin Gewährleistungsansprüche (bis zu zwei Jahre nach Kauf) geltend gemacht werden können."

    Man kann keine Ansprüche aus dem Kauf aufgrund einer EU-Richtlinie geltend machen, sondern nur auf Grund der nationalen Gesetze, in Deutschland hier vor allem das BGB. Die müssen sich zwar an der Richtlinie orientieren, sind aber, auch wenn sie davon abweichen, die einzige Rechtsgrundlage für Ansprüche gegen den Verkäufer oder Hersteller, völlig egal, was in irgendwelchen Richtlinien steht.

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  • Christoph V. 08.11.2012 Link

    @ Tim:

    Wenn der Motor bei Gefahrübergang in Ordnung war, und seither 6 Monate rum sind, kann er natürlich den Gewährleistungsanspruch ablehnen, es sei denn, du beweist das Gegenteil.
    Zum Thema Gewährleistung ist so viel Unwissen im Umlauf, das gibt's kaum.
    Fakt ist: Nach 6 Monaten ist der Käufer immer im Nachteil, da er in der Regel nichts beweisen kann.

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  • mapatace 08.11.2012 Link

    In der Regel versuchen Händler, Verkäufer ihre Verantwortung erst mal den Hersteller zu zuschieben. Habe das zwei mal innerhalb weniger Wochen erlebt. Und trotz meiner Einwendungen.... das ich nichts mit den Hersteller zu tun habe und jetzt auf eine Entscheidung bestehe, wurde jedesmal das Gerät eingeschickt und meine Gewährleistung Forderung davon abhängig gemacht. Sie wurde zwar dann immer erfühlt aber, nach dem zweiten gleich gelagerten schaden...... Akku nicht mehr aufladbar... wollte ich vom kauf zurücktreten. Auch das wurde mit Hinweis der Hersteller sei dazu nicht bereit, abgelehnt.

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  • Timm Stenderhoff 08.11.2012 Link

    Möp Möp... nenn mir einen Fall. Nur einen! Ich hatte das noch nie. Ach ja... Ihr braucht eure Kartons nicht behalten. Auch nicht bei TVs und VHS Rekordern und so :D

    Und doch... aktueller Rechtsprechung zufolge ist es für den Verbraucher nicht zumutbar Nachforschungen anzustellen, womit dieser Posten ungültig wird. Der Verkäufer dürfte dann ähnliches machen, müsste auch zahlen für die Nachforschung und dann bekäme er recht. Ansonsten bekommt ihr alle euer Gerät 2 lange Jahre instand gesetzt. Weil nichtmal Sony das durchsetzt. Und die waren mal echt kleinlich!

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  • Jürgen Ofner 08.11.2012 Link

    @Timm: Vorsicht, da spielt dan auch eine Portion sogenate "Kulanz" mit. Aber in Endeffekt ist es schon Richtig. Die Hersteller haben weniger die Zeit noch ist es für die wirtschaftlich sinvoll nachzusehen woher der Schaden überhaubt her kommt. Da wird einfach ausgetauscht und fertig. Besonders da sie seit Jahren in Verkaufspreis einen Kalkulirten Prozentsatz von Austauschen mit einberechnen.

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  • Timm Stenderhoff 08.11.2012 Link

    ne ne... also Kulanz haben wir spielen lassen, wenn die Garantie nen Tag um war. Darüber hinaus haben wir dann kostenlos beim Hersteller angefragt. Und je nach Dauer, Geräteklasse und Hersteller wurde dann diese gewährt oder nicht. Ansonsten habe ich die Umstellung 1 Jahr auf 2 Jahre Gewähr live mitgemacht, Samsung wollte sich selbst danach noch rauswinden (ach ich spreche hier nicht über Handys, meine TV, Hifi, etc.), hatten dann aber gar keine Chance mehr. Der Händler ansich kann eh nix reparieren, und meistens geht dann quasi alles übern Hersteller, und dieser gibt dann Kulanz an den Händler. Weil unter denen nochmal ganz andere Gesetze gelten!

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  • Simon V 08.11.2012 Link

    Für den Fall dass am Gerät Knöpfe ausfallen hilft die "CWM Touch Recovery": Die wird nur noch per Bildschirm bedient.

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  • Timm Stenderhoff 08.11.2012 Link

    Könnte daran scheitern, dass du ja zum Starten des Recovery Systems genau die Tasten brauchst, die idR dann ausfallen könnten. Im CWM sind es nämlich auch nur EIn/Aus, LS+/- und Home. Vllt gibt es noch ne komplett kabelgesteuerte Version zum Starten, ist mir grade aber nicht bekannt.

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  • Christoph V. 08.11.2012 Link

    @ Tim:
    Was der Händler macht und was er rechtlich machen muss, sind 2 unterschiedliche Dinge.

    im Gegensatz zur Garantie beinhaltet das Gewährleistungsrecht keine Funktionsgarantie, sondern lediglich die Garantie, dass die Sache zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs frei von Sachmängeln ist.

    Du hast die Umstellung von 1 auf 2 Jahre Gewähr live mitgemacht? Sehr interessant, dann müsstest du ja auch wissen, dass es vor der Schuldrechtsreform 6 Monate waren, und nicht 1 Jahr...

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  • Christian E. 08.11.2012 Link

    In der Praxis wird ja eh alles nicht so heiß gegessen wie es hier gekocht wird. Dazu nur ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Ich hab mein Galaxy Nexus (das mit dem Samsung Build) gerooted, um es schneller auf 4.1 upzudaten. Dann trat ein Hardwaredefekt auf (Handy hat angezeigt es wird geladen, obwohl kein Kabel angeschlossen war). Also hab ich mit den Nexus Root Toolkit den Bootloader wieder geschlossen und es zur Reparatur gebracht. Zurückbekommen hab ich dann mein Nexus wieder repariert, dafür mit offenem Bootloader und Android 4.0.4. Samsung Build. Zahlen musste ich nix, nur eben wieder den Google Build flashen und auf 4.1 updaten. Wenn selbst der Service Partner Handys mit geöffnetem Bootloader an die Kunden zurück gibt, wie wollen sie sich dann beschweren, wenn es die Kunden selbst machen.

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  • Timm Stenderhoff 08.11.2012 Link

    Ich beweise dir nun, dass mein Gerät diesen Fehler schon von Anfang an haben MUSS, weil ich es weder gegen die Wand geschmissen, noch an der Software gefuscht habe. Letzteres wäre z. B. bei einem Defekt des LS unerheblich, es sei denn es könne bewiesen werden, dass ich dank root dem Smartphone zu einer wesentlich lauteren Tonausgabe verholfen habe.

    Und da bei Millionen anderen gleichartigen Geräten dieser Fehler nicht auftritt, und ich ihn nicht herbeigeführt habe, bestand er de facto von Beginn an.

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  • Harald H. 08.11.2012 Link

    Will doch mal sehen wie mir der Händler beweisst dass der Prozessor bei einem OC zu heiss geworden ist.. Die Halbleiter nehmen idR schon bei Temperaturen Schaden in denen nichts am BGA Package zu sehen ist!

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  • J. David S. 08.11.2012 Link

    Man sollte nie den Fehler machen die gesetzliche Gewährleistung mit einer (Hersteller)garantie zu verwechseln.

    Die Gewährleistung ist gesetzlich fest geregelt und stellt eine Ausschlussfrist für Ansprüche für Nachbesserungen von Mängln dar die bei Übergabe der Ware schon bestanden haben und dadurch einen Anspruch auf Mängelfreiheit. Durch die Gewährleistung werden KEINERLEI Defekte abgedeckt die im Nachhinein durch Benutzung entstehen. In den ersten 6 Monaten (egal ob bei regulärer 2 jähriger Gewährleistung bei Neuwaren oder ggf. durch AGB verkürzte Gewährleistung von 1 Jahr bei Gebrauchtware) wird grundsätzlich vermutet, dass ein (aufgefallener) Mangel schon von Anfang an bestanden hat. Diese Vermutung ist auch ausreichend um einen Anspruch auf die Nachbesserung zu haben und wird nur aufgehoben wenn der Verkäufer beweisen kann, dass der Mangel nicht schon von Anfang an bestanden hat. Nach den 6 Monaten wird die Beweislast auf den Käufer/Benutzer umgelegt welcher dann beweisen muss, dass der Mangel schon von Anfang an bestanden hat, ein Vermuten besteht hier nicht.

    Die Garantie wird vom Hersteller oder Händler als freiwillige Leistung dem Kunden gegenüber ausgesprochen, muss aber nicht ausgesprochen werden. Wird sie nicht gegenüber dem Kunden ausgesprochen kann sie auch nicht beansprucht werden. Wurde sie ausgesprochen ist sie auch gegenüber dem Aussprechenden in Anspruch zu nehmen. Dies kann der Hersteller sein wenn entweder Händler und Hersteller identisch sind oder eine Herstellergarantie (mit Zustimmung des Herstellers) vom Händler an den Endkunden weiter gereicht wird (wobei hier der hersteller dann ggf. auch durch den händler verteten werden kann wodurch dieser dann zu beantspruchen wäre..) aber auch der Händler wenn er selber unabhängig vom Hersteller eine Garantie ausspricht. Es ist also zu beachten wer der Garantiegeber ist wenn man sie beanspruchen will.

    Die Garantie kann auch niemals Einfluss auf die Gewährleistung nehmen (im Sinne von ausschließen oder verkürzen etc.) sondern höchstens neben ihr bestehen. Wenn keine Garantie ausgesprochen wurde, gibt es auch keinen Anspruch durch eine Garantie, aber natürlich weiterhin die gesetzliche Gewährleistung die gegenüber dem Händler (nicht dem Hersteller, es sei denn sie wären identisch, aber auch dann gegenüber dem Händler) besteht.

    Berechtigte Forderungen durch die Gewährleistung hat der Händler auch nachzubessern. Dazu bleibt ihm eine angemessene Frist. Was er innerhalb dieser Frist macht ist dann erstmal sein Ding. Eine Rücksendung an den Hersteller erfolgt dann aber auf Verantwortung des Händlers und nicht des Kunden. Wenn der Hersteller die Nachbesserung verweigert hat das keinen Einfluss auf den Anspruch (aus der Gewährleistung) des Kundens gegenüber dem Händler wenn dieser nachbessern muss weil die entsprechende Vermutung besteht.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Das mit der Beweislast ist dann sone Sache.
    In den ersten 6 Monaten wird es dem Händler kaum möglich sein zu beweisen, dass der Mangel nicht von Anfang an bestanden hat (es ist nicht gefragt ob der Mangel im Nachhinein verursacht wurde.. kleiner aber feiner Unterschied!). Bis er diesen Bewies nicht bringt gilt die Vermutung, dass der Mangel von Anfang an vorlag. Nach den 6 Monaten muss dann der Nutzer beweisen, dass der Mangel von Anfang an vorlag.. was in den meisten Fällen kaum zu realisieren ist, wodurch man dann höchstens noch über eine ggf. gegebene Garantie an eine Nachbesserung kommt die dann aber auch aufgrund der Garantie und nicht der Gewährleistung vollbracht wird.

    Schaden durch OC in den ersten 6 Monaten der Gewährleistung? "Glück" gehabt.. höchstens der Händler bringt den beweis (was durchaus auch durch den Hersteller als/und/oder ein/en Guterachter geschehen kann). Schaden durch OC nach den ersten 6 Monaten der Gewährleistung? Pech gehabt.. höchstens der Händler/Hersteller handelt aus purster Kulanz. Denn beweisen muss er dann wirklich gar nichts mehr..

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  • Android Fanboy 08.11.2012 Link

    Wie soll man denn beweisen dass man nicht selbst schuld ist, dass der Knopf kaputt ist ?

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  • User-Foto
    Androweed 08.11.2012 Link

    beim 2ten beispiel kommt man erst nach der reparatur drauf dass das gerät gerootet ist. der prozessor ist verklebt und angelötet, und ohne prozessor kann man das gerät nicht einschalten. und extra wieder aus- und den beschädigten wieder einlöten tut keiner...

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  • Sascha M. 08.11.2012 Link

    das bedeutet aber auch, dass ich "Triangle Away" z.b. nicht zwingend brauche!?

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  • Ulrich H. 08.11.2012 Link

    Man sollte nie vergessen, dass die Rechtslage in der Praxis nur bedingt weiter hilft. Auch wenn man das Gesetz auf seiner Seite hat, heißt das noch lange nicht, dass damit alles in Butter ist. Wenn die Policy des Herstellers lautet, gerootete Geräte nicht zu reparieren, ist das erst mal so. Um dann sein Recht durchzusetzen, heißt es: Anwalt suchen, gerichtlichen Mahnbescheid ausstellen, Klage erheben. Die Kosten muss man erst einmal vorstrecken, und man weiß nie, ob nicht doch irgendwo Fallstricke lauern und man nachher auf allem sitzen bleibt.

    Das sieht man vor allem an den Wasserindikatoren. Viele Hersteller verweigern mit Verweis auf deren Färbung die kostenlose Reparatur, ohne den Nachweis erbracht zu haben, dass die Feuchtigkeit durch unsachgemäßen Gebrauch entstanden ist und ursächlich war für den Schaden. Die Verkäufer berufen sich oft auf die Hersteller.

    Rechtlich ist dies in mehrfacher Hinsicht innerhalb der ersten sechs Monate unhaltbar, aber dennoch machen es die meisten so, und man braucht Kraft, Zeit und ein finanzielles Polster, um dagegen anzugehen.

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  • User-Foto
    Androweed 09.11.2012 Link

    @ulrich h.

    ich kann dir nur bedingt recht geben. gefärbte oder gar weiße indikatoren sprechen eindeutig für einen feuchtigkeitsschaden, die verfärben sich nicht grundlos, und warum soll der hersteller dafür geradestehen wenn jemand z.b beim duschen sein handy im raum liegen hat und so viel feuchtigkeit in der luft liegt dass sich die indikatoren verfärben? die indikatoren sind ja nur das offensichtlichste merkmal eines feuchtigkeitseintritts, man findet IMMER auch oxidationen auf der platine wenn schon die indikatoren verfärbt sind. aber es müssen nicht nur die indikatoren verfärbt sein, es reicht wenn ein widerstand oder kondensator oxidiert sind. man weiß ja nie wie weit die feuchtigkeit die platine und display beschädigt haben.

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  • Ulrich H. 09.11.2012 Link

    Das ändert nichts daran, dass die Nachweispflicht beim Händler liegt.

    (Mal abgesehen davon, dass viele viele Handys, Kameras usw. schon Vollbäder schadlos überstanden haben, wenn sie richtig behandelt und getrockent werden, und es keinen Grund gibt, pauschal anzunehmen, dass der Mangel durch Feuchtigkeit verursacht wurde.)

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  • Philipp Junghannß (My1) 13.12.2012 Link

    aber um es richtig behandeln zu können sollte man nicht unbedingt n aktuelles HTC oder n Nex4 haben, da da der Akku ja net rausgeht...

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  • MadMoxxii 30.01.2013 Link

    Hab vor kurzem mein "Galaxy Note N7000" zu einem Reparaturservice (von Samsung an diese verwiesen worden) geschickt, da es sich nicht mehr einschalten ließ. Ein paar Tage zuvor gab es hier den Artikel "Viele S3 sterben einen frühen Tod", woraufhin ich dachte, das mir daselbe wiederfahren sei. Also Smartphone eingeschickt.
    Dann kam ein Kostenvoranschlag über 200 Euro, da eine Softwaremanipulation vorlag, werde der Hersteller die Garantie nicht übernehmen (Das Smartphone ist 1 Jahr alt).
    Ich hab denen geschrieben das sie das N7000 bitte unrepariert zurückschicken sollen. Musste für Hin- und Rückversand + Bearbeitung 37.- Euro bezahlen. Neuen Akku für 10 Euro bestellt und siehe da, es läuft wieder. Kann ich da auf mein Gewährleistungsrecht bestehen, also mein Geld zurückverlangen? Oder können die sagen, das ich den Akku durch root + Custom ROM zerstört hab? Hatte Utakas ParanoidAndroid 2.+ installiert.

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  • Andre S. vor 1 Monat Link

    Bei meinem Galaxy S3 (CyanogenMod installiert) hat sicher der Power Button verabschiedet, Samsung verweigert bis derzeit die Garatie (das Gerät ist 1,5 Jahre alt) im ersten Service Center wurde auf Grund der geänderten Software die Garantie abgelehnt, nach Widerspruch per Email verweist Samsung auf deren Garantiebedingungen, dort konnte ich aber nichts darüber finden. Ich werde mich weiter mit Samsung darüber Streiten und gleichzeitig das Gerät zu einem weiteren Service Center senden (von diesem weiß ich das dort bereits modifizierte Geräte anstandslos repariert worden sind), mal abwarten was dort passiert. Es ist nicht verständlich warum der Austausch eines Ersatzteiles welches z.B. bei eBay gerade einmal 3€ kostet, in einem Samsung Service Center gleich 125€ kosten soll.

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