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FeedR

Fabien Roehlinger
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Die RSS-Feeds feiern dieses Jahr ihren 10. Geburtstag – und haben nach all der Zeit nichts von ihrem Charme verloren, wie die Fülle der mittlerweile auch für Android verfügbaren RSS Reader beweist.

Der Grund ist einfach: Der Nutzer kann sich seinen Newspool individuell zusammenstellen, schnell das Relevante von dem weniger wichtigen Trennen und spart somit Zeit und Geld. Da bleibt dann nur noch eine Frage: Welcher der zahlreichen Reader ist nun der richtige für mich?

Vielleicht ja der FeedR News Reader. Welchen Vorteil er gegenüber der zum großen Teil kostenlosen Konkurrenz besitzt und ob er sein Geld wirklich wert ist – das erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

 

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.0.48 3.0.7

Funktionen & Nutzen

Wie bei jeder App seiner Gattung liegt die Grundfunktion natürlich darin, Feeds zu abbonieren und anschließend manuell oder in definierbaren Intervallen automatisch abrufen zu können. Dazu benötigt man nicht unbedingt die Feed-URL: Eine integrierte Feed-Suche ermöglicht es, Feeds über ein bestimmtes Stichwort zu finden.

Das funktioniert auch insgesamt ganz gut – gleichwohl zeigte sich im Test, dass die Ergebnisliste unter Umständen viel Ballast enthält. Dafür war das Gesuchte meist enthalten.

Abonnierte Feeds können nicht nur innerhalb der Anwendung betrachtet und über den Browser im Volltext abgerufen werden, sondern werden über ein 1x4 Widget auch auf dem Homescreen präsentiert. Dabei lässt sich pro Widget allerdings nur eine Nachrichtenquelle auswählen, bei der die drei aktuellsten Headlines präsentiert werden. Sind unterschiedliche Quellen gewünscht, so muss das Widget entsprechend mehrmals auf dem Homescreen abgelegt werden.

 

Fazit

Der FeedR Newsreader bietet eine solide Grundausstattung – allerdings auch nicht unbedingt mehr als vergleichbare Anwendungen.

 

Bildschirm & Bedienung

Abonnierte Feeds werden in einer Listenform untereinander dargestellt.
Datum und Uhrzeit zeigen jeweils auf, wann der entsprechende Feed zuletzt abboniert wurde. Enthält er zudem noch ungelesene Einträge, so wird dies durch eine Fettmarkierung und die Anzahl der neuen Einträge aufgezeigt.

Ein Klick auf einen der Feeds genügt nun, um ihn im Detail zu betrachten. Dabei werden zunächst nur die Überschriften angezeigt – ein weiterer Klick ist nötig, um den gesamten Eintrag „aufzuklappen“. Eine insgesamt sehr einfache und übersichtliche Lösung, die sich in der Praxis als äußerst elegant erweist. Macht ein Eintrag Lust auf mehr, so bieten zwei Buttons die Möglichkeit, den Volltext im Web abzurufen:

Mittels „Open“ wird der Artikel im Original im Android-Browser abgerufen.
„Mobilize“ ruft eine für mobile Endgeräte optimierte Version des Artikels ab – große Bilder, Hintergrundfarben oder Anzeigen werden so fast vollständig ausgeblendet. Gerade bei einer langsamen Verbindung macht diese Option durchaus Sinn, da umfangreiche Seiten so selbst bei GPRS-Geschwindigkeit binnen Sekunden geladen werden.

Über den Button „Share“ kann der betrachtete Feed zusätzlich versendet werden. Zur Auswahl stehen Delicious, Facebook, Twitter, Mail oder SMS. Übertragen wird dann allerdings nur der blanke Link, beim Versand über Email wird immerhin noch der Titel des Beitrags in den Betreff eingetragen.

Über die Menütaste hat man die Möglichkeit, alle Feeds zu aktualisieren, neue Feeds hinzuzufügen (bzw. zu suchen) und gelangt schließlich in die Einstellungen.

Und hier wird man beinah erschlagen, es lässt sich nämlich fast alles den eigenen Bedürfnissen anpassen:

  • Anzeige & Präsentation: Einstellungsmöglichkeiten für das Theme, die Schriftgröße, die Reihenfolge der Feeds sowie für den Bewegungssensor
  • Automatische Aktualisierung: Ein-/Ausschalten der automatischen Aktualisierung, Einstellen des Zeitintervalls und der Menge
  • Benachrichtigungseinstellungen: Bei neuen Nachrichten per Ton / LED informieren
  • Nachrichtenspeicherung: Nachrichten auf dem Gerät oder der SD Karte speichern
  • Sichern wiederherstellen: Sichern vorhandener Feeds
  • Google Reader: Synchronisation mit Google Reader

 

Fazit

Wenn sich der Reader schon nicht über die gebotenen Funktionen von der Masse abheben kann, so doch zumindest über die schlichte, aber ansprechende Optik sowie seine einfache Bedienung. Die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass die App individuell angepasst werden kann.

Einzig das Widget – so nett die Idee auch ist - zeigte einige Schwächen.
Die Schrift ist hier insgesamt sehr klein, der leicht transparente Hintergrund erschwert das Lesen zusätzlich. Hier fehlt dann ausnahmsweise mal die Möglichkeit, die Schwächen durch eigene Einstellungen zu beseitigen.

 

Speed & Stabilität

Die App läuft insgesamt sehr flüssig, Abstürze konnte ich nicht feststellen.

 

Preis / Leistung

FeedR kann für 0,99$ aus dem Android Market bezogen werden.
Ein fairer Preis – allerdings gibt es solide News Reader im Market auch kostenlos.

 

Screenshots

FeedR FeedR FeedR FeedR FeedR FeedR FeedR FeedR

Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

Weekend Coders, LLC

Weekend Coders, LLC

E-Mail an Entwickler Entwicklerprofil

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Charriot Stone 10.12.2009 Link

    Super Reader - habe viele ausprobiert und bin immer wieder zu FeedR zurückgekehrt.

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