Testgerät: Samsung Galaxy S2 (I9100)
Android-Version: 2.3.6
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 1.6
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. In diesem Spiel hat er außerdem noch Feuer und Wasser geschaffen. Um den Rest muss sich dann in diesem Spiel der Benutzer kümmern.
Beim ersten Öffnen zeigen sich verschiedene Minispiele, welche jedoch erst freigeschaltet werden müssen. Wählt man nun das Hauptspiel aus, erklärt der „Doodle-God“ dem Spieler seine Geschichte und per Einführungsgrafiken wird schnell gezeigt, wie man Elemente miteinander verbindet.
Angefangen mit diesen alchemischen Grundelementen müssen nun also etliche erdenkliche Dinge hergestellt werden. Mit den chemischen Mischungen nimmt es das Spiel allerdings nicht zu ernst, was einerseits das Spielgeschehen etwas leichter macht und andererseits auch lustig ist. So gibt es beispielsweise realistische Mischungen, wie das Entstehen von Lava (aus Feuer und Erde), aber auch nicht ernste Mischungen, wie das Entstehen von Alkohol (aus Feuer und Wasser), was wohl auf Feuerwasser hindeuten soll.
Um das Spiel etwas leichter und spannender zu gestalten, ist „Doodle God™“ in verschiedene Episoden unterteilt. Die erste Episode umfasst 134 verschiedene Elemente und handelt von vielen realistischen Dingen (wie Häusern und Schiffen), aber lässt den Spieler auch ein paar fantasievolle Lebewesen (wie Zombies und Drachen) entdecken.
Hat der Spieler diese Episode absolviert, indem er alle Elemente entdeck hat, gelangt er zur zweiten Episode, welche von Zauberern und Magie handelt. Die dritte Episode unterteilt sich in realistische, mittelalterliche Dinge, wie Dampfmaschinen und Ritter. Jede dieser Episoden bietet eine schicke Zwischensequenz, in der dem Spieler die Geschichte weiter erzählt wird.
Durch Erreichen der neuen Episoden schalten sich zudem bis zu drei „Minispiele“ frei, welche ebenfalls eine Art Episode darstellen und teilweise komplett neue Elemente beinhalten.
Untergeordnet sind alle Elemente in verschiedenen übergeordneten Gruppen, was für eine klare Übersicht sorgt. Hat man ein neues Element entdeckt, so wird dieses ebenfalls mit einem passenden Zitat vorgestellt, was lustig ist und zum Weiterspielen anregt. Untermalt wird alles mit einem Geräusch im Hintergrund und zufälligen Sprüchen des „Doodle-Gods“.
Ein wenig gestört hat mich, dass sich in neuen Episoden auf einmal Elemente miteinander verbinden lassen, bei denen es vorher nicht ging. Zugegeben, nach etwa 150 verschiedenen Elementen fing Ich an, einfach alle Elemente miteinander zu verbinden um weiter zu kommen, jedoch hat der Spieler so nicht gerade Lust, alle alten Elemente noch einmal komplett zu prüfen. Abhilfe für dieses Problem ist allerdings der Hilfe-Button (Symbol einer Glühbirne), mit dem der Spieler entweder ein noch gesuchtes Element sieht, oder aber zwei Elementgruppen angezeigt bekommt, in denen sich die Elemente befinden, mit denen man noch nicht entdeckte Elemente erschaffen kann. Damit man diese Hilfe nicht „missbraucht“ kann man sie nur alle 20 Sekunden aktivieren, was einem verzweifelten Spieler jedoch schon genug Hilfe verschafft.
Mit der Elementliste lassen sich zudem alle bereits verwendeten Elementketten ansehen.
Fazit:
„Doodle God™“ ist ein wirklich amüsantes Casual Spiel, welches immer für Spielspaß sorgt. Egal, ob man gerade auf den Zug wartet oder aber für einen längeren Zeitraum spielen möchte, das Spiel fesselt schnell und sorgt mit seiner hohen Schwierigkeit für große Suchtgefahr. Ein wenig gestört haben mich die verschiedenen Kombatibilitäten von Elementen -abhängig der Episode- weshalb wahrscheinlich ab einem gewissen Zeitpunkt jeder Spieler zum Hilfe-Button greift oder wahllos irgendwelche Elemente miteinander verbinden möchte. Ebenfalls negativ finde Ich die Unsinnigkeit mancher Kombinationen (Beispiel: Leiche + Elektrizität = Deathmetal, obwohl es das Element „Musik“ schon gibt).
Insgesamt bin ich jedoch zufrieden gestellt. Meine Erwartungen wurden weder über- noch untertroffen.
Neueste Community-Kommentare
cooles game! optisch besser als alchemie
Wozu braucht das Spiel bitte die GPS Positionsdaten? Bloss die Finger weg davon!