Testgerät: Samsung Galaxy S2
Android-Version: 2.3.6
Root: Nein
Modifikationen: Nein
In „Cut the Rope“ geht es, wie schon gesagt, um Om Nom, ein süßes Monster, das auf Süßigkeiten versessen ist. Ziel des Spiels ist es also Om Nom seine heißbegehrten Bonbons zu verschaffen, die an Seilen hängen, die man per Fingerwisch durchtrennen muss. Um die ganze Sache ‚unnötig‘ kompliziert zu machen und Kurzweile durch Abwechslung zu schaffen, haben die Entwickler sich eine Reihe von Hindernissen und Gegnern einfallen lassen:
- „Spikes“, spitze, sich manchmal drehende, zaunähnliche Abgrenzungen, die die Süßigkeit nicht berühren dürfen, da das Level sonst fehlschlägt
- Seifenblasen, die die Leckerei der Schwerkraft zum Trotze nach oben schweben lässt
- Blasebalge, die einem Furzkissen verdächtig ähnlich sehen und mit denen man das Bonbon wegpusten kann
- Spinnen, die langsam gewisse Seile entlangkrabbeln und sich mit einem fiesen Lachen mitsamt der Schleckerei verabschieden sobald sie diese erreichen
- Elektrische Funken, die in bestimmten zeitlichen Intervallen erscheinen und die das Level ebenfalls fehlschlagen lassen, wenn das Bonbon in Kontakt mit ihnen kommt
… und noch viel mehr, ich will hier natürlich auch nicht zu viel vorwegnehmen, allerdings kann man sagen, dass die Entwickler recht einfallsreich waren.
Es gehört bei manchen Leveln auch wirklich sehr viel Geschick und Timing dazu, um sie mit allen 3 Sternen zu lösen. Allerdings kann man die Punktzahl, die man am Ende eines Levels erreicht, nicht nur durch die Anzahl der Sterne beeinflussen, sondern auch durch die benötigte Zeit. Somit ist es durch mehrfaches Wiederholen der Level möglich, eine gewisse Routine zu entwickeln und noch mehr Punkte herauszuholen. Ob das aber gegen Langeweile wirklich hilfreich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Mittlerweile gibt es bereits 10 Levelpakete in Form von „Kisten“, in denen jeweils 25 Level enthalten sind. Momentan können also 250 Level gespielt werden. Die einzelnen Kisten muss man jeweils durch Sammeln einer bestimmten Anzahl Sterne freischalten. Mit jeder Kiste kommen auch neue Hindernisse und andere Features hinzu, die in den ersten paar Leveln einer jeden Kiste erklärt werden. Somit hat jede Kiste am Anfang eine geringere Schwierigkeitsstufe, um den Spieler an diese neuen Inhalte heranzuführen. Daraus ergibt sich dementsprechend, dass das Level 25 der 5. Kiste beispielsweise schwerer zu lösen ist als das 7. Level der 10. Kiste.
Abgesehen vom Hauptspiel an sich bietet „Cut the Rope“ auch die Möglichkeit per „Scoreloop“ seine erreichten Punkte mit anderen Spielern auf Bestenlisten zu vergleichen. Das Scoreloop-Menü kann über das Hauptmenü geöffnet werden, ebenso wie ein Link zur offiziellen Facebook- und Twitter-Seite von „Cut the Rope“ bzw „ZeptoLab“ (dem Entwickler). Wenn man an einer Lasche oben rechts im Hauptmenü zieht, öffnet sich eine „Leinwand“ auf der man u.a. zum offiziellen Youtube-Channel weitergeleitet wird. Die Einstellungen sind, wie der Rest der App, ebenfalls sehr aufgeräumt und bieten Optionen zum (de-)aktivieren der Musik und der Hintergrundgeräusche, sowie die Möglichkeit den gesamten Spielfortschritt zu löschen. Auch die Credits sind hier zu finden.
Fazit: „Cut the Rope“ ist ein sehr kurzweiliges Spiel, das viel Abwechslung bietet und teilweise recht knifflig ist. Eine hohe Punktzahl zu erreichen braucht Konzentration und Timing und verleiht dem Spiel auf Wunsch auch einen Touch „Action“. Kombiniert mit dem niedlichen Erscheinungsbild von Om Nom und der sehr ansehnlichen Grafik ist es ein sehr gutes Spiel für Klein und Groß. Auch Updates mit neuen Leveln lassen meist nicht lange auf sich warten, sodass das Spiel nie wirklich alt wird.
ist sehr cool macht einfach bock. und om norm ist voll süß.