Testgerät: Samsung Galaxy Note
Android-Version: 2.3.6
Root: nein
Mit 3,18 MB ist die App Streetspotr schnell installiert. Wie immer vor der Installation sollte aber zunächst ein Blick auf die Zugriffsrechte, die die App haben will geworfen werden. So will die App auf Folgendes zugreifen:
- Genauer (GPS-) Standort: Das muss die App wissen, um Euch Jobangebote in Eurer Nähe vorschlagen zu können, mehr dazu später
- Ungefährer (netzwerkbasierter) Standort: Siehe oben
- Uneingeschränkter Internetzugriff: Um immer aktuelle Jobangebote aufrufen zu können
- Netzwerkstatus einsehen: Ermöglicht der App, den Status aller Netzwerke einzusehen
Seid Ihr mit diesen Rechten einverstanden, steht der Installation nichts mehr im Wege. Aber worum geht es genau? Streetspotr ist eine Community, in der verschiedene Unternehmen den Mitgliedern kleine Aufgaben – Mikrojobs – anbieten können, die diese gegen ein gewisses Entgelt erledigen. Zu diesen Jobs gehören zum Beispiel das Fotografieren von Speisekarten, Produkttests, die Verifizierung von Adressen und mehr. Um den jeweiligen Job zu erledigen, müsst Ihr dann zum Beispiel ein Foto machen und dieses hochladen, eine Umfrage ausfüllen oder eine App, ein Produkt und anderes testen.
Jobs anzunehmen und zu erledigen funktioniert ganz einfach, allerdings könnt Ihr einen Mikrojob erst dann annehmen, wenn Ihr Euch in der Nähe des Spots befindet, an dem der Mikrojob durchgeführt werden muss. Neben einem Pin auf der Karte, der den Ort des Miktrojobs angibt, bekommt Ihr natürlich auch immer die Adresse des jeweiligen Ortes angezeigt. Wenn Ihr einen Job durchführen wollt, Euch dann aber doch etwas dazwischen kommt, könnt Ihr den Job auch wieder abbrechen. Ihr solltet Euch aber natürlich vorher Gedanken darüber machen, ob Ihr den Job überhaupt machen könnt/wollt oder nicht. Jeder Job ist mit einer Erklärung versehen, die Euch Eure genaue Aufgabe und Vorgensweise erklärt, damit es auch nicht zu Missverständnissen kommt.
Das Ganze funktioniert nach einem Belohnungssystem: Umso aktiver und zuverlässiger Ihr Euch engagiert, desto bessere Aufgaben stehen Euch zur Verfügung. So bekommt Ihr neben Geld für die meisten Mikrojobs außerdem zusätzlich StreetPoints, mit denen Euer Rang und damit auch das Angebot steigt. Daneben gibt es auch Mikrojobs, für die Ihr ausschließlich mit StreetPoints belohnt werdet. Die finanzielle Entlohnung für den Mikrojob wird nach Fertigstellung gebührenfrei auf Euer Paypal-Konto überwiesen. Wie viel Geld bzw. wie viele StreetPoints Ihr pro Auftrag erhaltet, seht Ihr immer im jeweiligen Angebot.
Bisher sind die nachstehenden Städte im Angebot: Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Köln, Stuttgart, Dortmund, Frankfurt, Münster, Bonn, Düsseldorf, Bremen, Essen, Dresden, Leipzig, Hannover, Bochum, Mannheim, Karlsruhe und Augsburg. Weitere deutsche Regionen sollen aber bald folgen. Registrieren könnt Ihr Euch aber auch jetzt schon, selbst wenn Eure Stadt nicht dabei ist. Die Registrierung funktioniert entweder über die App oder aber über die Webseite.
Fazit:
Der Streetspotr-Dienst und die dazugehörige App sind eine wirklich innovative und vor allem gut funktionierende Möglichkeit, sich nebenher ein paar Euro zu verdienen. Klar, reich werden wird hier schwierig, aber zum Taschengeld-Aufstocken reicht es allemal, wenn man sich genug dafür einsetzt. Vor allem für Leute, die sowieso viel zu Fuß und/oder mit dem Rad unterwegs sind, bietet es sich an, immer mal wieder ein kleine Aufgabe dazwischen zu schieben, die monetär entlohnt wird. Zwar ist der Dienst bisher noch nicht in allen Regionen Deutschlands erhältlich, doch wird der Dienst kontinuierlich weiter ausgebaut.
Registrierung geht nicht, wegen Standort Angabe. Keine Speicherung möglich.