Testgeräte
Samsung Galaxy Nexus
Android Version: 4.1.1
Root: Ja
Modifikationen: Nein
Samsung Galaxy Tab 10.1
Android Version: 4.0.4
Root: Ja
Modifikationen: Nein
Details zur App
Verwendbar ab: Android 2.2
Apps2SD: Auf dem Galaxy Nexus nicht feststellbar
Größe nach Installation: Ca. 1.36 GB
Ice Cream Sandwich bzw. Jellybean optimiert: Nein
Tablet optimiert: Nein
Berechtigungen
Netzwerkkommunikation
System-Tools
Ihre Konten
Fazit zu den Berechtigungen
Die Berechtigungen zeigen keinerlei Auffälligkeiten.
„Mist, die Datei habe ich am PC!“ – zumindest mir geht es immer wieder mal so. Der Splashtop Remote Desktop löst dieses Problem! Einfach die App starten und schon hat man den PC am Smartphone oder Tablet. Nicht nur die Dateien, sondern das gesamt Interface. Egal ob mit MacOS (ab Snow Leopard) oder Windows! Getestet habe ich den Splashtop Remote Desktop mit Windows 8, das noch diesen Monat erscheint. Eine Frage werden sich jetzt natürlich viele von euch stellen: Funktioniert das auch gut? Immerhin kann man sich Windows zwar auf einem Tablet vorstellen, aber nicht auf einem Gerät mit einem Display unter 5 Zoll. Da liegt es natürlich an der App, das gut zu lösen! Aber zuerst einmal zu den Voraussetzungen. Hat man sich den Splashtop Streamer (das PC-Programm) heruntergeladen, folgt auch schon die Android App. Sobald der Streamer am PC im Hintergrund läuft, kann man mit der App darauf zugreifen. AM bequemsten funktioniert das im Wlan-Netzwerk: Der PC wird automatisch gefunden, damit sich euer Androide mit dem PC verbindet. Und schon hat man das PC Interface am Smartphone! Leider ist das grundsätzlich ein Graus, was die Bedienung angeht. Windows ist für so kleine Bildschirme einfach nicht ausgelegt. Der Splashtop Remote Desktop löst das aber meist ganz gut: Man kann mit der bekannten Multitouch-Geste zoomen und damit auch kleinere Buttons problemlos treffen. Scrollen klappt ebenfalls per Zwei-Finger-Geste oder über ein einblendbares Scrollrad.
Auf Wunsch blendet der Splashtop Remote Desktop auch die Android-Tastatur ein, mit der man die Windows-Tastatur ersetzt. Im Test klappte das leider nicht immer (die Eingabe wird nicht umgesetzt), und so musste ich mehrmals auf die Windows Bildschirmtastatur zurückgreifen – für diese wird beim Start des Streamers am PC auch gleich ein Button in der Taskleiste eingeblendet. Für Sondertasten (wie die Windows-Taste) bietet der Splashtop Remote Desktop eine eigene Leiste. Das klappte im Test immer problemlos. Ich selbst verwende meistens die App „Splashtop 2 HD“. Warum? Zum einen ist der Splashtop Remote Desktop nur bedingt für Tablets geeignet. Die Darstellung und automatische Anpassung der Auflösung klappt am Tablet damit wesentlich besser als mit dem Splashtop Remote Desktop, außerdem funktioniert hier auch die Android Tastatur problemlos. Leider gibt es diese Version der App nicht für Smartphones. Sehr gut funktioniert bei beiden Apps die Tonumleitung: Sobald man die Verbindung herstellt, wird der PC auf Wunsch stummgeschaltet und Ton kommt nur noch aus dem Android-Gerät. Besonders zum Filme schauen verwende ich die Splashtop-App gerne: Einfach gemütlich ins Bett legen und den Film am Tablet genießen. Das funktioniert reibungsloser und einfacher als wenn ich den Film erst aufs Tab spielen müsste oder Probleme mit dem Flash-Player habe.
Aber der Splashtop Remote Desktop funktioniert auch über eine 3G Verbindung, nicht nur im Wlan-Netz. Dazu meldet man sich einfach mit dem Google-Konto an. Im Test funktionierte auch das leider nicht immer: Ich konnte mich im PC Programm nicht anmelden. Eine manuelle Verbindungsherstellung klappte aber und löste das Problem. Interessant ist auch der Vergleich der Apps Splashtop Remote Desktop und Splashtop 2 HD im Hinblick auf Windows 8: Die Metro Apps in Windows 8 können nur mit Geräten benutzt werden, die eine Auflösung von 1366x786 oder höher haben. Natürlich bieten das nur wenige Android-Geräte. Der Splashtop Remote Desktop scheint das Problem aber automatisch zu lösen, indem er dem PC eine höhere Auflösung „vorgaukelt“. Beim Splashtop 2 HD muss man, sobald man die App mit dem PC verbunden hat, am PC die Auflösung manuell hinaufregeln. Bei beiden Apps ist die Verbindung zum PC durchwegs sehr stabil und mit minimaler Verzögerung – im Wlan-Netz ist das natürlich noch besser als über das Mobilfunknetz. Anzumerken ist auch, dass über das 3G Netz durchaus schnell Kosten anfallen können, da das Streamen natürlich nicht wenig Datenvolumen braucht.
Fazit
Der Splashtop Remote Desktop dürfte momentan wohl die beste Streaming-Lösung für Android Smartphones sein. Einige Fehler müssen dennoch ausgebügelt werden! Besonders die nicht immer funktionierende Tastatur nervt gewaltig, genauso wie die immer wieder mal zickende Anmeldung mit dem Google-Konto. Für Tablets empfehle ich auf jeden Fall den „großen Bruder“ Splashtop 2 HD, der zumindest im Wlan-Netz gratis zu verwenden ist.
Ich habe mal ne Frage zu der App Splasthop. Habe es eben mittels W-Lan probiert und es funktioniert super.
Nur eine Frage habe ich, funktioniert das online also über das Internet oder offline über das heimische W-Lan Netzwerk? Wichtig da dieses auf 15 GB monatlich begrenzt ist.