Nach dem Start von Loops! befindest du dich direkt in deiner Sequencer-Oberfläche. Ein Kanal (Drums) ist voreingestellt. Hier hast du jetzt die Möglichkeit, innerhalb eines Rasters deine Töne (bei den Drums die jeweiligen Instrumente, also Bassdrum, Snear, HiHat usw.), zu verteilen. Horizontal stehen dir Sechzehntel-Werte zur Verfügung, hier kannst du exakt bestimmen, wo du deine Töne bzw. Instrumente platzierst. Vertikal verteilst du deine Töne oder bei den Drums, die jeweiligen Instrumente. Wenn du z. B. das Klavier ausgewählt hast, stehen dir vertikal von unten nach oben die Töne der C-Dur Tonleiter zur Verfügung, also C D E F G A H C. Diese kannst du jetzt in der Vertikalen auf die rhythmischen Werte setzen. Durch Antippen der entsprechenden Stelle im Raster setzt du deinen Ton, durch nochmaliges Antippen entfernst du ihn wieder. Kleiner Tipp für diejenigen, die musikalisch nicht vorbelastet sind: Wenn du z. B. den Ton C auswählst, einen Ton auslässt, dann den Ton E auswählst, wiederum einen Ton auslässt und dann den Ton G auswählst, erhältst du einen Dreiklang, in diesem Fall in C-Dur. Das Prinzip funktioniert von jedem Ton aus, es entstehen dann Dur- und Moll-Akkorde. Diese könntest du jetzt z. B. rhythmisch innerhalb deines Sequencer Patterns verteilen und hättest eventuell schon ein klanglich gutes Ergebnis. Jetzt noch den Bass mit dem entsprechende Grundton rhythmisch arrangiert und schon ist dein Loop fast fertig.
Über die Menü-Taste hast du die Optionen:
spielt deinen Loop ab. Während dieser läuft, kannst du Töne und (bei den Drums) Instrumente in deinem Sequencer hinzufügen und auch entfernen.
hier kannst du deine „Channels“ (Spuren) auswählen, also „Drums“, „Bass Guitar“, „Piano“ und „Sound Effects“, wobei du maximal drei Spuren gleichzeitig auswählen kannst.
lässt dich deine aktuell ausgewählte Spur stummschalten und auch wieder zuschalten.
hier kannst du das Tempo deines aktuellen Loops einstellen.
Über „File“ hast du noch folgende Optionen:
- New loop (discard all current changes)
hier kannst du einen neuen Loop erstellen.
lässt dich deinen Loop auf der SD Karte abspeichern.
Laden des Loops von der Karte.
erlaubt es dir, deinen Loop per Mail an zu versenden.
ermöglicht es dir, gespeicherte Loops wieder zu löschen.
Es gibt zwar jeweils nur einen Sound pro Instrument, aber diese klingen definitiv nicht schlecht. Allerdings sollte man beim Musikmachen mit Loops! einen Kopfhörer zur Hand nehmen, denn über die Lautsprecher klingt es nicht besonders gut.
Fazit:
Die Stärke von Loops! ist die Einfachheit der App. Es gibt kaum Einstellmöglichkeiten, aber diese fehlen mir auch nicht, im Gegenteil: Loops! zeichnet sich dadurch aus, dass es auf das Wesentliche beschränkt ist und man sich nicht erst mit diversen Einstellmöglichkeiten auseinandersetzen muss. Ob du einen Loop erstellen willst, um kurze Sequenzen auszuprobieren/zu komponieren oder aber einfach nur zum Spaß ein wenig mit Drums, Piano, Bass und Sound Effects herumexperimentierst, Loops! lässt dich auf ganz einfache Art Musik machen.
Das_System
28.03.2012 23:38:02
Hakender Sound Mit nur erinnert Spur ruckelt der Ton bereits. Nichts für Musiker.
Ruff
25.03.2012 12:14:42
Geiles prog!!!
sili6
05.10.2010 10:45:30
Lol bei 2 gleichzeitigen loops hängt sich mein htc tattoo auf. Zu lahmer prozzi.
Christian
05.08.2010 22:06:01
Jo Is in Ordnung@Desire
Thomas
23.06.2010 20:10:36
Hammer App. Läuft einwandfrei auf Desire!
Stefan
13.06.2010 13:16:44
Kleine Macken, aber auf dem besten Weg. Halbtöne sehr schwierig auf HTC Legend.
Martin
23.09.2009 03:21:39
5 Stars in advance for some enhancements,which will come soon (email) ;-)