Testgerät: Samsung Google Nexus S
Android-Version: 2.3.5
Herunterladen, installieren, starten, klar. Vorher aber nochmal auf die abgetretenen Rechte schauen. Da es sich hier um eine App handelt, die den Kontakt zu anderen Menschen ermöglicht, muss man Friends, Fun, Free – qeep schon einiges an Rechten abtreten, unter anderem gibt man der Anwendung die Erlaubnis, (kostenpflichtige) Kurznachrichten zu senden und in die eigenen Kontaktdaten und den Telefonstatus zu lesen und zu identifizieren. Ich installiere trotzdem.
Also, die Farben sind mit recht kränklichem Grün erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig. Der Willkommen-Screen teilt mir mit, was ich mit dieser App so alles machen kann. Unter anderem auch Sound Attacken abfeuern! Hm, bin mal gespannt, was genau das sein soll und wo da der Mehrwert liegt. Andere Funktionen sind:
- Unbegrenzte QMS verschicken!
- Handyfotos bloggen!
- Neue Leute kennen lernen!
- Live Games spielen!
Und das alles mit Ausrufezeichen. Das kann nur gut werden. So, dann klicke ich mal auf Weiter, aber es passiert nichts. Auch nach mehrmaligem Drücken komme ich nicht weiter. Also Neustart der App. Hm, und auch immer noch passiert nichts, außer, dass der Weiter-Button nun seine Farbe von Grau nach Orange wechselt. Also deinstallieren und nochmal aufspielen. Ah, jetzt sieht die ganze Sache gleich ganz anders aus, auch der Startbildschirm ist jetzt mit Icons ausgestattet. Dann kann es ja endlich losgehen. (Es kann sein, dass dieser Fehler damit zusammen hängt, dass mein Smartphone per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden und der Zugriff auf die SD Karte dadurch eingeschränkt war. Für die Installation scheint die App aber uneingeschränkten Zugriff auf die SD-Karte zu brauchen).
Auf der nächsten Seite kann ich nun auswählen, ob ich mich neu anmelden will, ob ich schon ein Qeeper bin oder ob ich herausfinden will, was qeep eigentlich ist. Ich weiß es zwar schon, klicke trotzdem drauf und werde überraschenderweise wieder zum Startbildschirm geleitet. Etwas sinnlos, aber ok.
Dann eben zur Anmeldung. Nickname und Passwort auswählen, Alter und Geschlecht angeben und noch den AGBs zustimmen, schon ist das Profil angelegt. Erst jetzt geht es an das Eingemachte wie die persönlichen Infos und das Profilbild. Wie das bei sozialen Netzwerken der Fall ist, kann ich hier nun detailliert meine Interessen angeben, wahrscheinlich, damit mich andere Personen schneller finden oder mich besser einschätzen können. Das mache ich jetzt mal nicht ganz so ausführlich, dann noch schnell ein Foto von mir aufnehmen („schnell“ war leider etwas voreilig, denn die Verarbeitung meines Bildes nimmt etwa 3 Minuten in Anspruch), fertig. Nachdem das dann auch (endlich) geklappt hat, kann ich mich hier mal genauer umschauen.
Oha, es gibt wirklich ziemlich viel zu entdecken. Alleine unter dem ersten Reiter mit dem Titel „qeep“ erscheinen die Punkte:
- Meine Freunde
- Neue QMS
- Qeeper online
- Freunde einladen
- Neueste Qeeper
- Neue Fotoblogs
- Friend Zoo
- Pinnwand für alle
- Die Hotlist
- Die größten Qeeper
- Meine letzten Besucher
Während die meisten Unterpunkte sich selbst erklären, sind manche doch etwas rätselhaft. Was zum Beispiel versteckt sich hinter „Friend Zoo“? Ich klicke mal darauf, und es scheint sich dabei um ein Spiel zu handeln. Das hier ist die Erklärung dazu: „Willkommen im Friend Zoo. Hier kannst du Leute kaufen und sie zu Deinen Haustieren machen“. Interessant. Klingt nach virtuellem Sklavenmarkt. Um Leute zu kaufen, braucht man q-Points, die man dadurch bekommt, dass andere einen kaufen. Ok. Jetzt aber zurück zu qeep.
Neben dem qeep-Reiter gibt es noch die Menüpunkte QMS, Fotoblog, Games und Meine Freunde, die alle wiederum zahlreiche Unterpunkte beinhalten. Ich werde zunächst aber mal versuchen, jemanden „kennenzulernen“ und klicke unter qeep auf Qeeper online.
Kathi ist 13. Das ist mir zu jung. BigDaddy109 macht mir irgendwie Angst und HERRBDSM ist mir eindeutig zu Fetisch-interessiert. Derzeit sind ganze 8.419 Leute online, da wird sich ja wohl jemand interessantes finden.
Dann entdecke ich jemanden, klicke auf Freunde werden, kann dann noch eine kurze persönliche Nachricht anhängen und muss daraufhin warten, ob diese Person meine Einladung bestätigt. Während ich also warte, schaue ich mir doch mal die Spiele-Ecke an. Dort gibt es bisher 6 Spiele, darunter auch Friend Zoo. Die anderen erscheinen mir zumindest vom Namen her etwas bekannter zu sein: Tic Tac Toe, Crazy Eights, Flip Chip, Quadrix und Battleships ermöglichen es, mit Freunden oder auch mit Fremden online live zu spielen. Dabei bietet sich die Möglichkeit, kostenlos oder auch um echtes Geld zu spielen, wozu man sein eigenes Konto natürlich erst einmal mit Geld aufladen muss.
Ich spiele gegen einen Typen aus Kenia und gewinne. Geld gibt’s aber keins, das war ein Gratis-Spiel. Aber es hat wirklich sehr gut und vor allem schnell funktioniert. Jedes Spiel kommt mit Anleitung und verschiedenen Menüpunkten, um so uneingeschränkten Spielspaß zu garantieren.
Da ich nicht länger warten will, werde ich mal versuchen, noch ein paar andere Leute hinzufügen. So, jetzt hab ich vier Leute angeschrieben, ein paar Minuten später vibriert mein Telefon und teilt mir mit, dass ein Kontakt mit tatsächlich angenommen hat. Ah, noch einer. Juche, ich habe zwei Freunde. Nun tauchen diese Person in meiner Kontaktliste auf und ich kann mit Ihnen Fotos teilen, QMS (also qeep-interne Kurznachrichten) schreiben, Games spielen und mehr. Nachrichten werden immer auf dem Hauptbildschirm unter Neue QMS angezeigt. Was etwas nervt ist, dass wenn man einen Textnachricht im Querformat schreibt und dann das Smartphone dreht, wird der Text gelöscht, also Vorsicht. Das kann nur ein Bug sein, der vielleicht irgendwann in zukunft behoben wird.
Im nächsten Schritt spiele ich mit einem meiner Bekannten (ich habe mittlerweile tatsächlich schon 4 Freunde) ein Spiel und schicke ein unbedeutendes Foto. Es klappt wirklich alles einwandfrei, nachdem die anfängliche Installation doch etwas problematisch war. Ach ja, und was ist nun diese Sound Attacke? Das sind ganz einfach Geräusche/Effekte etc. die man seinen Kontakten schicken kann, darunter solch bezeichnende Sound Attacken wie Gesäßhusten, Kirmes Total, Kack die Wand an oder auch Flatrate Inferno (???). Obwohl man die Klänge vorhören können soll, gelang mir dies leider nicht und ich habe versehentlich Derbe Sounds an einen meiner Kontakte geschickt. Egal. Ansonsten kann man aber auch hier den wohligen Klängen lauschen.
Fazit: Wer auf der Suche nach neuen Menschen ist und gerne mit diesen virtuell Zeit verbringen will, wird mit qeep eine wirklich umfangreiche App finden, die zahlreiche Funktionen und Möglichkeiten bietet. Ob Spiele, Chat oder Fotos, qeep vereint alles unter einer annehmbaren Oberfläche und kann so für endlose Unterhaltung sorgen. Ich persönlich sehe den Mehrwert einer solchen App nicht unbedingt, da ich schon „in Echt“ genug Kontakt zu Menschen habe und durch andere soziale Netzwerke ausgelastet bin, aber für andere, die auf der Suche nach neuen Kontaktmöglichkeiten sind, bietet qeep mit Sicherheit einiges. Natürlich gibt es wie eigentlich überall auch hier ein paar merkwürdige Gestalten, aber denen kann man ja auch einfach aus dem Weg gehen. Weitere Fragen, Antowrten etc. findet Ihr bei uns im entsprechenden Forum.
null sterne für so ein f*** service....diese ständigen wartungsarbeiten oder besser gesagt willkürlichen ausfälle sind einfach zum ko........danach läuft es noch lahmarschiger...oder meist erst gar nicht...warum werden solche apps erst raus gebracht wenn eh keiner in der lage ist es wenigstens mal für einen tag stabil am laufen zu halten...will gar nicht über das gratisspiel reden...sage nur soviel...ist manipulation pur vom master of qeep...