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Was nützt es, wenn man Smartphones immer dünner baut, in die wirklich starke Akkus leider nicht mehr reinpassen? Also muss was Neues her. Und genau das ist es, woran Forscher der Universität in Leeds arbeiten. Dabei haben sie gerade einen bahnbrechenden Schritt nach vorne gemacht, der aus starren Batterien flexible Akkus machen kann.
Schaut man sich die neuesten Geräte wie das HTC Evo 4G oder das Galaxy S2 an wird schnell klar, dass da nicht besonders viel Batterie drin stecken kann, obwohl gerade solch ein Hochleistungs-Gerät eben das braucht. Und wenn man einen stärkeren Akku verbaut, wird das Gerät gleich wieder dicker (auch wenn das nur ein marginaler Unterschied is). Ein Dilemma. Genau hier kommen die Lithium-Gel-Akkus ins Spiel, denn diese sollen bei gleicher oder sogar besserer Leistung dünner, günstiger, leichter und sicherer sein als gegenwärtige Batterie-Technologie. Alles besser also.
Die Wissenschaftler der Uni in Leeds haben dieses Gel bereits entwickelt, die eigentlichen Batterien gibt es leider noch nicht. Professor Ian Ward, Kopf hinter der Technologie, ist sich aber sicher, dass das neue Material die flüssigen Elektrolyte gängiger Lithium-Ionen-Akkus ablösen könnte. Hinzu kommt, dass das Gel vollautomatisiert in einen dünnen, flexiblen Film gepresst und so kostengünstig und effizient produziert werden kann.
Und wenn Batterien nach Lust und Laune verbogen werden können, scheinen solch fantastische Konzepte wie das Samsung Galaxy Skin auf einmal so viel näher. Los, Professor Ward, jetzt aber schnell.


Florian M.
Cool
hoffentlich gibt's das möglichst bald fürs SGS2 zu kaufen
Und hoffentlich auch so günstig wie versprochen :-)