
Ach ja, diese Android-Smartphones können wirklich so vieles. Eine Ausnahme bildet aber leider häufig die Batterieleistung. Und ohne Batterie kein Betrieb. Doch es gibt Abhilfe, denn es gibt ein paar Tricks, die schnell dabei helfen, Strom zu sparen und so den kleinen elektronischen Begleiter etwas weniger ans Netz hängen zu müssen. Glenn Santos von Android Authority hat sich etwas tiefgehender mit der Materie beschäftigt und acht Tipps & Tricks zusammen gesucht, die beim Energiesparen helfen. Diese wollten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

1. Display Settings:
Oftmals ist die Display-Helligkeit höher eingestellt, als überhaupt notwendig. Gerade wenn man sich in Räumen befindet, ist das Hintergrundlicht oft weniger notwendig, als gewählt. In diesem Fall gilt also: Weniger ist mehr. Zusätzlich kann die automatische Helligkeit ganz abgeschaltet werden.
Ein weiterer guter Tipp hier ist, das Display-Timeout möglichst niedrig einzustellen, außer, man schaut wirklich oft auf das Telefon. Ansonsten kann das Display ruhig nach ein paar Sekunden des Nicht-Nutzens wieder in den Ruhestand gehen.
Zu guter Letzt ist ein statisches, dunkles Wallpaper auch eine gute Methode, um ein wenig Strom zu sparen. Ein Grund, weshalb viele Android-Menüs nur einen schwarzen Hintergrund haben.

2. Wireless-Services
Android Smartphones sind mit vielerlei Wireless-Funktionen ausgestattet, die man meist nicht gleichzeitig nutzt und die so unnötig Energie verbrauchen. Bluetooth, Wi-Fi, GPS und mehr sind zwar alle sehr nützlich, werden aber in den seltensten Fällen ständig gebraucht. Deshalb gilt: Abschalten, was man nicht benutzt. Anschalten kann man es immer wieder.
3. Netzwerkmodus und Datenabfrage
Nicht jeder nutzt das Internet wirklich oft mit seinem Handy. Sollte man sich selbst eher als einen Nutzer einstufen, der zum größten Teil telefoniert oder SMS schreibt und gelegentlich mal eine E-Mail abruft, reicht bereits WCDMA oder GSM, das 3G Netzwerk, das wesentlich mehr Power frisst, ist hier nicht unbedingt sinnvoll. Falls man doch nur 3G nutzt, ist der Zugriff auf ein vorhandenes W-LAN auch immer die energieeffizientere Methode. All diese Einstellungen finden sich unter dem Punkt „Drahtlos und Netzwerke“.
Mehr Leistung schafft auch das Abstellen von Autosync. Viele Apps von sozialen Netzwerken synchronisieren sich automatisch. Abstellen lässt sich dies im Reiter „Konten und Synchronisation“. Dort einfach die stromhungrige Anwendung aussuchen und nach Bedarf einstellen. Und keine Sorge, nach Bedarf lassen sich diese Programme selbstverständlich manuell synchronisieren.
Wer nicht gerade alle 15 Minuten eine wichtige Mail erwartet, kann des Weiteren die Häufigkeit der Mailabfragen der integrierten Mail-Software verringern. Von Haus aus auf 15 Minuten gestellt, reicht es auch, wenn das Programm einmal in der Stunde nach Neuigkeiten sucht. Noch besser ist sogar, wenn man dies einfach manuell macht. Ist man doch mehr oder weniger Abhängig von ständigen Benachrichtigungen, ist die Push-Einstellung (die es allerdings nicht bei allen Android E-Mail-Clients gibt) empfehlenswert, da diese weniger Energie verbraucht.

4. Nervtötende Apps deinstallieren
Manche Apps wissen einfach nicht, wann es genug ist und wollen scheinbar immer im Hintergrund laufen. Diese sollten am besten komplett deinstalliert werden. Hierzu einfach in Einstellungen → Anwendungen → Anwendungen verwalten gehen, und dort den Übeltäter entfernen.

5. Gemäßigter Widget-Umgang
Widgets sind eine der schönsten und interessantesten Sachen eines Android-Smartphones. Aber sie fressen auch eine Menge Strom. Vor allem solche, die sich mit dem Internet verbinden. Wenn ein Widget also nicht viel genutzt wird, ist es empfehlenswert, dieses vom Home Screen zu entfernen. Zugriff hat man über die Haupt-App im Menü ja dennoch.

6. Dem Handy eine Abkühlung gönnen
Wer sein Android Smartphone immer an warmen Plätzen aufbewahrt, beeinträchtigt damit die Batterie-Kapazität. Deshalb: Weg von sonnigen Plätzen (brauner wird es sowieso nicht), weg von Heizkörpern und technischen Geräten wie Computer & Co., die sich aufheizen, raus aus der Hosentasche, da ist es nämlich auch recht warm. Wer sein Handy hauptsächlich mittels USB-Kabel am Rechner lädt, sollte sich auch überlegen, sich ein Dock oder eine andere Form von Ablage für das Gerät zu besorgen, da es so schneller wieder abkühlen kann, als wenn es immer auf dem Rücken liegt.

7. Task-Killer killen
Manche etwas veralteten Artikel empfehlen, man solle Task Killer benutzen, um so Batterie-Leben zu schonen. Denn der Task Killer schaltet zwar ungewollte Apps aus, allerdings schaffen diese es meist, sich wieder anzuschalten, weshalb der Task Killer sie wieder ausschalten müsse, woraufhin die App sich wieder anschaltet usw. Das frisst Batterie und ist unnötig. Besser also, die ungewollte App einfach komplett zu deinstallieren.

8. Automatische Energie-Verwaltung
Wer gerne selbst noch ein bisschen herumspielen möchte, findet verschiedene Apps, mit denen sich energiesparende Einstellungen vornehmen lassen. Zu solchen zählen z.B die einfach zu verwendende App Juice Defender, oder auch Tasker, wo man die meisten Einstellungsmöglichkeiten findet.

tobiaseric
" Zu solchen zählen z.B die einfach zu verwendende App Juice Defender, oder auch Asker, wo man die meisten Einstellungsmöglichkeiten findet."
Asker? Meint ihr nicht vielleicht Tasker?