
Seit Anfang des Jahres, als ein Prototyp des Tablets auf der CES gezeigt wurde, habe ich nicht mehr allzu viel von "Adam" gehört. Auf dem Mobile World Congress sollte eigentlich die finale Version des Gerätes gezeigt werden. Das fand entweder nicht statt, oder es ging total an mir vorbei.
Auch im Netz fand ich keine Infos dass das Android Tablet, auf dem 2.2 "Froyo" laufen soll, nochmals ins Blickfeld der Öffentlichkeit geriet. Allerdings fand ich bei meinen Nachforschungen andere interessante Infos, von denen ich bisher nichts wusste.
Laut Taz.de stehen hinter dem Adam-Tablet sieben junge indische Hochschulabsolventen im Alter von 24 bis 26 Jahren. Die Idee für das Tablet entstand aus dem Studiumsalltag heraus, denn:
Gerne hätten sie in einem Gerät all das vereint gehabt, was sie im Hörsaal, der Bibliothek und in der Freizeit benötigten. Mit dem "Adam"-Tablet wolle man sich nun in Indien auch speziell dem Bildungsmarkt, genauer den Fernunis widmen. Deren Studierenden würden bis zu 400 Dollar im Jahr für Bücher ausgeben müssen; würden die Unis auf ihr Tablet umsteigen, könnte man mit digitalen Kursmaterialien einiges an Geld einsparen. (Zitat: Taz.de)
Das Tablet bietet in der Tat einige Features, die einen durchdachten und sinnvollen Eindruck machen. Beispielsweise kann man das Display in einen monochromen eBook-Modus umzuschalten, um Strom zu sparen. Auch befindet sich auf der Rückseite des Tablets ein Touchpad, um das Gerät bedienen zu können, während man es mit zwei Händen festhält. Desweiteren gibt es eine Kamera, die sich schwenken lässt.
Auf der vor Kurzem online gegangenen Website findet man eine Liste aller Specs:

Aktuelle Videos vom Tablet gibt es momentan keine, aber auch ältere Videos vom Gerät sind nicht uninteressant.

Volker Lehnen
So langsam weiß ich ja gar nicht mehr, welches Android Pad ich mir zum Geburtstag gönnen soll... :)