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T-Mobile bestätigt "Anti-Root-Mechanismus" im G2

Johannes G.
41

Was gestern noch fraglich war, steht heute fest: das hTC G2 enthält einen Chip, der, soweit er userseitige Änderungen bemerkt, das Telefon beim Neustart wieder mit der Original-Firmware versieht. Chip.de berichtete bereits am 06.10.2010, dass Blogger einen solchen Chip entdeckt hätten - T-Mobile besäße damit beispielsweise auch die Möglichkeit, die Installation unerwünschter Apps zu verhindern bzw. rückgängig zu machen.

Nun hat T-Mobile in einer Pressemitteilung das Vorhandensein und auch die Funktionalität des Chips bestätigt - lest selbst:

Code-Level Modifications to the G2

As pioneers in Android-powered mobile devices, T-Mobile and HTC strive to support innovation. The T-Mobile G2 is a powerful and highly customizable Android-powered smartphone, which customers can personalize and make their own, from the look of their home screen to adding their favorite applications and more.

The HTC software implementation on the G2 stores some components in read-only memory as a security measure to prevent key operating system software from becoming corrupted and rendering the device inoperable. There is a small subset of highly technical users who may want to modify and re-engineer their devices at the code level, known as “rooting,” but a side effect of HTC’s security measure is that these modifications are temporary and cannot be saved to permanent memory. As a result the original code is restored.

Der erste Absatz ist reines Geschwafel, wie es in Pressemitteilungen heutzutage eben üblich ist. Im zweiten Absatz finde ich speziell das "There is a small subset of highly technical users who [...]" interessant - zu Deutsch: "Es gibt zwar eine kleine Randgruppe von technisch sehr versierten Usern, die ihr Gerät vielleicht modifizieren oder verändern wollen, bekannt als "Rooting", allerdings beinhaltet ein Teil von hTCs Sicherheitsmaßnahmen das diese Modifikationen temporär sind und nicht gespeichert werden können." - das Ganze geschieht demnach nur zur Sicherheit. ;)

Ich persönlich bin gespannt, wie sich das Gerät verkaufen wird und ob diese "kleine Randgruppe" wirklich so "klein" ist - außerdem bleibt natürlich abzuwarten, ob es dennoch gelingt das G2 dauerhaft (!) zu rooten.

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Brain McFly 11.10.2010 Link

    ah ok, danke
    feuchte Träume eines Marketingstrategen, was die Telekom da rausposaunt hat?

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  • Benne 11.10.2010 Link

    @McFly: http://twitter.com/cyanogen/status/26897673549

    Das oben ist der Falsche Link, sorry. (In dem Twitter Status ist ein Link zu einem Online-Editor wo das genauer ausgeführt wird)

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  • Brain McFly 11.10.2010 Link

    Wo in dem Post steht das?

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  • Benne 11.10.2010 Link

    Sorry das war der falsche Link hier der richtige:

    http://twitter.com/cyanogen/status/26897673549

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  • Benedikt S. 11.10.2010 Link

    Wichtiges Update:

    Das G2 hat keinen(!) "Anti-Root-Chip" (via @cyanogen)

    http://forum.xda-developers.com/showpost.php?p=8547782&postcount=31

    ;-)

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  • Benedikt S. 11.10.2010 Link

    Ich hoffe das war ein Kundenauftrag für TMO-US....

    Habt Ihr bei HTC schon einmal nachgefragt, ob dieser Chip auch im Desire Z anzufinden sein wird? Ich habe mir gerade mal die Mühe gemacht und hoffe das ich auch eine Antwort bekomme.

    BTW: Die Annahme das man mit einer Custom Rom seine Garantie/Gewehrleistung aufs Spiel setzt ist zwar korrekt, aber unbegründet, denn ich habe jeder Zeit die Möglichkeit die Original RUU + Recovery zurückzuspielen ;)


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  • Andreas V. 10.10.2010 Link

    Ist schon ein bißchen naiv, was ich hier, Gott sei Dank von wenigen, lese.
    Ein Netzbetreiber und Hardwarehersteller tun sich zusammen und steuern über einen Chip - natürlich aus reinem Sicherheitsinteresse des Kunden - wie ich mein Betriebssystem nutze..
    Das öffnet natürlich alle Pforten, um letztendlich auf die Inhalte zuzugreifen. Am Ende könnte dann auch sowas stehen wie: Du dummer Kunde darfst nur noch aus unseren Market installieren und diese und jene App darst Du natürlich nicht nutzen. In den USA greift das so langsam um sich, Verizon treibst wohl auch ziemlich schlimm.
    Hier geht es darum in einem Markt, der in einigen Jahren um das mehrfache wachsen wird, einen Zugriff auf Inhalte zu bekommen. Sowas ist nie im Interesse des Kunden, der zahlt drauf.
    Ich hoffe, dass die Wetttbewerbshüter hier früh einschreiten.

    0
  • Kevin Klaar 10.10.2010 Link

    die ps3 kann man auch mit einem desire u.v.m knacken.

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  • Fil Meier 10.10.2010 Link

    @andre
    wenn man keine Ahnung hat...
    naja wer 500Euro bezahlt sollte besser nicht rooten.

    0
  • Brain McFly 09.10.2010 Link

    @André es geht auch nicht darum, ob man sein Telefon unbedingt rooten können muss. Hier wird dem Kunden unter dem Deckmantel des Schutzes etwas anderes Verkauft. Ihm wird Kontrolle genommen. Und der Kunde findet das toll.

    Man muss sein Telefon nicht rooten. Mir wird aber Kotzübel bei der Vorstellung, dass T-Mobile einen Chip auf meinem Handy eingebaut hat, bei dem Sie nach belieben Daten löschen können, ohne Rückfrage, einfach so, reset und fertig.

    Schutzgeld nich bezahlt, zzzzing, Daten futsch

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  • hänschenklein 09.10.2010 Link

    1.)Die Hersteller wollen die Verkaufszahlen hochtreiben.
    Wenn keine CustomRoms möglich sind, wird das Handy schneller gewechselt. Ganz einfach. Ohne CR hätte ich men Hero schon längst nicht mehr. Aber im Augenblick läuft er mit 2.2 und 691MHz.

    2.) Die Provider wollen ihre Inhalte, ihre Apps, usw. auf den Geräten habe. Und löschen kann man die nur mit root.

    Und Kontrolle über die User scheint ja auch im Trend zu liegen...
    Dann kann ich mir auch nen Apfelhandy kaufen. So wird das, was Android ausmacht, durch die Handyhersteller und Provider mit nem kurzfristigen Profit verfrühstückt.
    Schönen herzlichen Dank

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  • André R. 09.10.2010 Link

    Trotz aller Kommentare bezweifel ich stark, dass die Fähigkeit ein Phone zu rooten für die breite Masse (und Android ist inzwischen ein Massenprodukt) relevant ist. Ob das T-Mobile nun mehr oder weniger Kontrolle ermöglicht, sei mal dahingestellt.

    Wenn ich mal davon ausgehe, dass die Anzahl Leute, die Custom ROMs einsetzen ungefähr gleich ist mit der Anzahl Leute, die ihr Phone gerootet haben, dann sind das wohl deutlich weniger als 1%! Meine Statistik ist vielleicht nicht repräsentativ - das sind reine Nutzerstatistiken meiner eigenen Apps. Aber wie Robert B. bereits geschrieben hat glaube auch ich, dass die Taktik eher darauf abzielt, die Anzahl Supportanrufe dank gebrickter Phones einzugrenzen, als zu kontrollieren was der Benutzer im Endeffekt mit dem Phone anstellt.

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  • Andreas V. 09.10.2010 Link

    @Brain: Danke, Exakt meine meinung. Hier geht es um Kontrolle oder wie ich das meiste aus dem Kunden presse.
    Hardware und Software dürfen nicht vom selben hersteller sein, um wettbewerb zu ermöglichen. Aber ich glaube dass das Google auch nicht lustig findet das T-Mobile und HTC ein kleines Iphone machen wollen.

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  • Sibbi 09.10.2010 Link

    Ich glaube ein ganz großes Problem hier in den Kommentaren ist, dass einige Leute nicht wirklich wissen was ein CustomRom ist. Es handelt sich dabei NICHT um eine komplett neue Software, sondern um ein erweitertes Android.

    Somit muss auch kein App-Programmierer für jedes CustomRom eine eigene Variante vorsehen.

    Die ganze Diskussion bestärkt meine Entscheidung, meinem Desire noch lange treu zu bleiben.

    0
  • Brain McFly 09.10.2010 Link

    es geht darum den kunden zu bevormunden. Der Provider und der Hersteller wollen bestimmen, was auf dem Telefon läuft und was nicht, sie wollen Content verkaufen, mehr nicht. Den Kunden kann man nur richtig absahnen, wenn man Kontrolle hat.

    Bei meinem Toaster bestimme ich, welche Brot reinkommt und wie dunkel ich es haben will, beim Fernseher wird es schon Kritischer siehe DVD und Blueray und zukünftiges digitales Fernsehen, wo unter dem Deckmantel des Kopierschutzes mechanismen eingeführt werden, mit denen der Kunde nicht mehr entscheiden kann, was er will (Werbetraile, die zwangsaufgezeichnet werden und nicht überspult werden können z.B)


    Alle hier angesprochenen Probleme ließen sich lösen:
    Man könnte Geräte ohne irgendwelche Locks ausliefern. Man brauch denen nur einen schalter einzubauen, mit dem auf Knopfdruck alle Daten gelöscht und die originale Software wieder hergestellt wird (sozusagen die letzte Rettung bei verfrickelten Kisten). Ist kein Problem, kostet bei einem Massenprodukt etwa 2 Dollar. Man sieht es ja an dem Chip im G2, an dem aber der ContentProvider entscheidet, wann der Reset-Knopf gedrückt wird, das sowas problemlos realisierbar ist. Warum soll ich das nicht selbst entscheiden. Ich habs gekauft und nein, ich will weder die Online Fernsehflat dazu noch den kostenlosen Klingelton, der nach 3 Monaten zum ABo für 14,50 Euro wird. Achja, die Kopiergeschützten Songs, die ich weder auf meinem Computer, noch auf meinem nächsten Handy abspielen kann (und die ich vielleicht auch nächste woche nicht hören kann, weil der DRM-Server abgeschaltet wurde) könnt Ihr auch behalten.

    Leute, wacht auf, Eure Birnen sind schon ein wenig weich vom Geschwurbel der Marketingstrategen. Denkt selbst nach! Und lasst euch nicht vorschreiben, was Ihr zu konsumieren habt.

    UND GOTTVERDAMMICH, HÖRT AUF ES ANDEREN VORZUSCHREIBEN!

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  • bloerr 09.10.2010 Link

    klingt blöd...
    aber versucht das mal aus sicht von den android machern bzw. handyherstellern zu sehen. ich sehe bei genug apps in den bewertungen "läuft nicht auf handy xyz"...obwohl android doch hardwaretechnisch einiges voraussetzt, um kompatibel zu sein. was sollen die softwarehersteller nun machen, wenn es pro gerät noch ein paar mods zu beachten gibt? haben die lust, die alle durchzuchecken und, gerade bei den populären gratistools, die bestimmt nicht wenig zum erfolg androids beitragen, alle diese system-handy-kombinationen zu debuggen? nein, die schwingen aufs iphone um! wenn man sein handy rootet, sollte man unterwegs zumindest nachdenken, warum man so viele steine dafür aus dem weg räumen muss. und warum es nicht über den google market einfach ein root-tool gibt und fertig. das g2 wird einen aufschwung der kostenlosen tools mit sich bringen, der apple mit seinen 4 phones den rest geben wird. man muss nicht immer alles hacken, und sich vor allem nicht als hacker vorkommen (falls das das motiv dazu ist), weil man sich ein paar anleitungen korrekt durchgelesen und umgesetzt hat.

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  • bloerr 09.10.2010 Link

    test

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  • Torsten S. 08.10.2010 Link

    Ich verstehe ja eure "Pro Root" einstellung, ehrlich. Ich bin ja auch nicht gerade abgeneigt mit meinem Phone zu machen was mir beliebt (debranden zum beispiel). Im gegenzug allerdings verstehe ich auch Robert, denn nicht nur das verfrickelte phone auf dem manche apps nicht richtig laufen, welche dann natürlich alle doof sind, sondern auch das verfrickelte phone welches dann durch unsachgemässen gebrauch unnötig den Service beim hersteller blockiert könnte ein problem bereiten... Dass der Hersteller dem aus dem weg gehen will, sehe ich irgendwie ein.

    Gibt zu allem ein für und wieder, so auch hier...

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  • Audi Q7 V8 Bi-Turbo 08.10.2010 Link

    naja rootable ist ein muss was nützt mir app2sd bei froyo wenn es kaum ein abgefucktes app unterstützt ? Speicher war andauernd voll. seitdem ich meins gerootet habe ist das Problem erstmal adè

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  • JPsy Droid 08.10.2010 Link

    @Andrè: Das Phone könnte ohne den dämlichen Aufwand auch weniger kosten - ist das ein Argument für dich als ncith Root Nutzer?

    Und nein, ich habe mein desire ncith gerootet - aber sollte es nicht bald eine sinnvolle backup Möglichkeit ohne Root geben, (und nciht ala "wird schon alles irgendwo gespeichert sein, und hoffentlich wieder hergestellt...) bin ich mit dabei...

    @Robert: Beispiel hinkt, red doch lieber über D-Boxen, Spielkonsolen etc - also Dinge mit Betriebssystem/ Firmware - was soll ein Toaster (ohne jegliche Software) denn bitteschön machen?

    Kommt doch mal weg von der Einstellung "Was ich nciht brauch, braucht keiner" - nur weil ich kein Fisch esse, versuche ich auch nciht zu argumentieren man müsse erst garkeinen fischen.

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