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Xiaomi: Fitnesstracker Mi Band 4 mit farbigem OLED vorgestellt
Hardware Wearables Xiaomi 2 Min Lesezeit 12 Kommentare

Xiaomi: Fitnesstracker Mi Band 4 mit farbigem OLED vorgestellt

Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Mi Band 3 präsentiert Xiaomi den Nachfolger des beliebten Fitnesstrackers. Das Mi Band 4 soll die Probleme des Vorgängers lösen und verfügt nun über einen farbigen 0,95 Zoll großen OLED-Bildschirm.

Das Mi Band 4 borgt sich das Design von seinem Vorgänger. Die Hardware sitzt in einem Gehäuse aus Kunsstoff. Das Gummiarmband lässt sich austauschen. Ein Herzfrequenzmesser, Gyrosko und ein Vibrationsmotor sind vorhanden.

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Das Mi Band 4 hat ein farbiges OLED-Display. / © Xiaomi

Das Mi Band 4 verbindet sich über Bluetooth 5.0 mit Eurem Smartphone und verfügt über GPS, um während des Trainings eine Route aufzuzeichnen. Außerdem gibt es eine Variante mit NFC, um kontaktlos bezahlen zu können. Noch ist nicht bekannt, ob die Funktion mit Google Pay in Europa kompatibel ist.

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Xiaomi bietet viele Farben an. / © Xiaomi

Auf der Rückseite des Fitnesstrackers gibt es zwei Pins, um den 135 mAh großen Akku aufzuladen. Er soll etwa 15 bis 20 Tage durchhalten. Der eigentliche Star ist jedoch das neue 0,95 Zoll große AMOLED-Farbdisplay.

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Das neue Display ist ein großer Pluspunkt. / © Xiaomi

Xiaomi Mi Band 4: Technische Daten

  Technische Daten
Display Farb-AMOLED, 0,95 Zoll, 120 x 240 Pixel
Akku 135 mAh (15-20 Tage Laufzeit)
Wasserdicht Bis 50 Meter
Weitere Funktionen Bluetooth 5.0, NFC, Xiao AI Sprachassistent, Gyroskop, Herzfrequenzmesser, Vibrationsmotor

Neue Software mit integriertem Sprachassistenten

Xiaomi bietet mit dem Mi Band 4 auch neue Softwarefunktionen. So unterstützt der Fitnesstracker Sprachbefehle über den virtuellen Assistenten Xiao AI - allerdings nur in China. Vermutlich wird die internationale Variante den Google Assistant unterstützten.

Außerdem hat das Mi Band 4 jetzt Steuerelemente für die Musikwiedergabe. So müsst Ihr Euer Smartphone nicht mehr aus der Tasche nehmen, um zum nächsten Song zu springen. Ferner gibt es eine Wettervorhersage, Benachrichtigungen auf dem Fitnesstracker und eine Vielzahl neuer Zifferblätter.

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Musikwiedergabesteuerung auf dem Mi Band 4. / © Xiaomi

Preis und Release

Das Mi Band 4 ist in China in den Farben Blau, Schwarz, Beige, Rot und Orange zum Preis von 169 Yuan (ca. 22 Euro) für die Standardversion und 199 Yuan (ca. 27 Euro) für die NFC-Version erhältlich. Für den chinesischen Markt wird auch eine Avengers-Version zum Preis von 349 Yuan (ca. 45 Euro) angeboten. Diese verfügt über keine zusätzlichen Funktionen.

Für Europa gibt es noch keine offiziellen Preise, aber das Mi Band 4 wird wahrscheinlich morgen, am 12. Juni, zusammen mit dem Mi 9T und Mi 9T Pro angekündigt.

Was haltet Ihr von Xiaomis neuem Fitbessband?

12 Kommentare

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  • Bei Gearbest für 82,41,- Euro gelistet.


  • Erst mal sehen, wie die genauen Spezifikationen sind. Ich bin sehr gespannt, bisher klingt das alles zu sehr nach Hörensagen.


    • Hörensagen ist es seit heute ( bzw. gestern ) nicht mehr und eine Überraschung war es auch nicht mehr.
      Einzige Fragen bleiben: Was kostet es bei uns ? Wann kommt die Globale Version ? Wird die Sprachsteuerung auch den Google Assistant unterstützen ?

      Ausschliessen kann man sicher : Die NFC Variante wird kein Google Pay bieten, sondern wieder auf chinesische Dienste beschränkt sein.


  • Ist im Prinzip schon gekauft sobald deutsch oder englisch verfügbar ist. Das Design gefällt mir gut und die Musiksteuerung ist der ausschlagebende Punkt. Hätte das Xiaomi Band Preise wie die FitBIt Konkurenz wäre mir das für einen Neukauf zu wenig, aber bei ( ich schätze ) 40 Euro im Herbst für die internationale Version ist das Ding schon fest gebucht.


  • Preislich ist das immer wirklich der Hammer. Vor allem im Vergleich zu Fitbit.
    Bei Fitbit kostet ein Ersatzband schon 30 Euro :-)


  • Ist sogut wie gekauft. Warum? Größeres Display mit mehr Infos, hoffentlich auch heller, und das Laden erfolgt nun von außen.


  • Jetzt nur noch hoffen und beten, dass der 3D Sensor, der drin verbaut ist, nicht von der billigsten Sorte ist und die Schritte zuverlässiger zählt.
    Das ist eine chronische Krankheit aller Fitness Tracker.
    Man müsste sie entweder am Fußgelenk tragen oder den Arm am Körper festbinden. Sonst reagieren, auch die teuren, auf jede Gestikulation.
    Das, was ein billiger/kostenloser Schrittzähler am Handy kann, nämlich die Empfindlichkeit der Zählung manuell steuern zu können, scheint bei den Fitness Trackern unmöglich zu sein.

    Sonst sieht das Band sehr ansprechend aus und der Preis ist, wie immer unschlagbar.


    • "Sonst reagieren, auch die teuren, auf jede Gestikulation."

      Das ist genau das was ich beim Mi Band eben nicht festgestellt hab.

      War immer nur leicht abweichend zu dem Smartphone-Zähler, den meine Frau in der Tasche trägt. Und die Schritte mehr sind eher ihrer kürzeren Beine geschuldet :D


      • Ich finde auch es ist recht akkurat für solch ein Band. Klar beim Holzhacken hab ich auch mal mehr Schritte an dem Tag, aber wenn man ein Erdstück mit dem Spalthammer bricht, darf es das ruhig als Schritt zählen, an den Kalorienverbrauch kommen die 2-3 Schritte nicht heran.

        Bei diesen Bändern geht es ja auch um den Spaß, der abendliche Vergleich auf der Couch, wer hat mehr geschafft über den Tag. Und wie oft bin ich Abends nochmal mit dem Hörbuch unterwegs um meine Serie nicht reißen zu lassen. Dabei sind aber 100 Schritte mehr oder weniger egal.


      • Beim Holzhacken kann man es ja auch mal abnehmen, diese Aktivität ist glaube ich gar nicht hinterlegt ;-)


      • Ich habe das Mi Band 3 und das habe ich getestet und mein Sohn auch. Mehrfach.
        Beide haben wir dasselbe festgestellt.
        Einfaches Bewegen des Armes hat ihm 20, 50, 100 Schritte gebracht. Bei mir war es das Bälle werfen für den Hund. Es dürfte für Xiaomi wirklich kein Hexenwerk sein, eine Anpassung der Empfindlichkeit einzuführen!
        Diese frei erfundenene Schrittzählung war auch der Grund, warum mein Sohn (24 J.a. Kraftsportler) das Ding letzten Endes nicht mal geschenkt haben wollte.
        Wenn 100 oder 200 Schritte keinen Unterschied machen, machen vielleicht auch 500 auch nichts aus?
        Oder 600?
        Entweder zählt man richtig oder gar nicht.
        Kann man es nachvollziehen, welchen 3 D Sensor die ganzen Tracker benutzen???
        Ist das derselbe?
        Oder sind es unterschiedliche Bauteile?


      • Dieses Problem hat Fitbit auch. Ich hatte bis vor kurzem eine Apple Watch, bei dieser hatte ich den Eindruck, dass sie die Bewegungen/Schritte besser berechnen kann. Aber richtig Akkurat sind die alle nicht.