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Xiaomi-CEO verliert 132,5 Millionen Euro in Wette
Xiaomi 2 Min Lesezeit 12 Kommentare

Xiaomi-CEO verliert 132,5 Millionen Euro in Wette

Eine Milliarde Yuan oder 132,5 Millionen Euro: Das schuldet Xiaomi-Gründer und CEO Lei Jun der Chefin eines großen chinesischen Konkurrenten. Denn er hat eine Wette verloren, die er im Jahr 2013 vor laufenden TV-Kameras abgeschlossen hatte. Xiaomi ist groß geworden, aber eben nicht so groß. Wird Lei Jun sein Wort nun halten und bezahlen?

Knapp verfehlt: Xiaomis Umsatz lag rund 2,7 Milliarden Euro unter dem Umsatz des Konkurrenten Gree Electric Appliances und dessen umgerechnet 26,2 Milliarden Euro. Auch wenn der Xiaomi-CEO Lei Jun im vergangenen Jahr 2018 rund 853 Millionen Euro verdient haben soll, würde ihm die verlorene Wette um 132,5 Millionen Euro sicherlich etwas wehtun.

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Xiaomi wächst, während sein Boss Wetten verliert. / © AndroidPIT

Xiaomi-Gründer Lei hatte im Jahr 2013 in einer in ganz China ausgestrahlten Fernsehsendung gewettet, dass fünf Jahre später die Einnahmen von Xiaomi jene der bereits gut etablierten chinesischen Firma Gree Electric Appliances übertreffen würden. Im Eifer des Augenblicks verloren die Anwesenden Stargäste der Industrie etwas die Selbstbeherrschung. Immerhin war Xiaomi vor fünf Jahren noch nicht einmal der Schatten dessen, was es heute ist. Doch selbst wenn Xiaomi dem Ziel näher kam als einst von vielen geahnt, reichte es nicht, um die Wette zu gewinnen.

Lei sagte: "Soll die ganze Nation unser Zeuge sein. Wenn [Xiaomis] Einkommen in fünf Jahren das von Gree übersteigt, Vorsitzende Dong, geben Sie mir bitte einen Yuan." Darauf antwortete die Gree-Vorsitzende Dong Mingzhu: "Machen wir eine Milliarde daraus."

Als Zeugen waren auf dem Podium vertreten der Alibaba-Gründer Jack Ma und Wang Jianlin von der Dalian-Wanda-Gruppe; also die reichsten Menschen der Welt.

Ob Lei nun aber wirklich zahlt, ist unklar. Bislang haben bloß die Kollegen von Bloomberg auf die verlorene Wette aufmerksam gemacht. Weder Xiaomi noch Gree zeigten sich bislang für Kommentar-Gesuche empfänglich. Prinzipiell wäre Glücksspiel in China verboten. Warum dann überhaupt Dinge wie Börsenspekulation möglich sind, könnte man dann fragen.

Quelle: Bloomberg

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12 Kommentare

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  • Thy vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Lei sagte: "Soll die ganze Nation unser Zeuge sein. Wenn [Xiaomis] Einkommen in fünf Jahren das von Gree übersteigt, Vorsitzende Dong, geben Sie mir bitte einen Yuan." Darauf antwortete die Gree-Vorsitzende Dong Mingzhu: "Machen wir eine Milliarde daraus."

    Wenn ich das richtig verstehe, würde er nur eine Milliarde erhalten, wenn die Bedingung erfüllt worden wäre. Ich lese nichts davon, dass er den Betrag auch zahlen muss, wenn die Bedingung nicht erfüllt wird...Die Milliarde wären mir die Diskussion wert....


  • "Auch wenn der Xiaomi-CEO Lei Jun im vergangenen Jahr 2018 rund 853 Millionen Euro verdient haben soll, würde ihm die verlorene Wette um 132,5 Millionen Euro sicherlich etwas wehtun". Sicherlich? Vermutlich doch besser 'vielleicht'. Es gibt ja auch unter den Stinkreichen möglicherweise noch Leute, die einen Rest Hirn haben.


  • Einen ähnlich hohen Betrag habe ich darauf gewettet, dass der HSV nicht aufsteigt.


  • 😅Buahaha....


  • Börsenspekulation ist kein Glückspiel, sondern die risikobehaftete Abschätzung einer bestimmten wirtschaftlichen Entwicklung.
    Da der Ehrbegriff in den Ländern Ostasiens heute immer noch ausgeprägter ist, als hierzulande, schätze ich ab, dass er seine Wettschulden, die bekanntlich Ehrenschulden sind, einlösen wird, selbst wenn dazu keine rechtliche Verpflichtung bestehen sollte.


  • Börse ist für die einen eine sichere Sache, weil Insiderwissen und für das Gros der Bevölkerung reines ahnungloses Glücksspiel, wird in China nicht anderfs sein, aber offiziell ist das halt kein Glückspiel und mit viel Zeit und Wissen müsste es das auch nicht sein, wenn das da bloss alles mit rechten Dingen zugehen würde. Aber ansonsten mich interessiert das Thema Reiche und ihr Geld nun wirklich nicht.


  • Umsatz ist nicht gleich Einkommen deswegen passt die Aussage im Artikel nicht.


    • Als Umsatz gelten die Umsatzerlöse, also die Einnahmen vor Abzug der Kosten. Einnahmen trifft also zu, der Begriff "Einkommen" ist in dem Zusammenhang unglücklich gewählt.


    • Wieso der Umsatz des Unternehmens lag bei 23,5 Milliarden. Er hat aber 8xx Millionen verdient.


      • "Xiaomi-Gründer Lei hatte im Jahr 2013 in einer in ganz China ausgestrahlten Fernsehsendung gewettet, dass fünf Jahre später die Einnahmen von Xiaomi jene der bereits gut etablierten chinesischen Firma Gree Electric Appliances übertreffen würden."

        Die Wette ging um die "Einnahmen" Xiaomis, die die des Konkurrenten übersteigen würden. Aus dem weiteren Text geht hervor, dass damit Umsatzerlöse und nicht etwa Gewinne gemeint sind. Die schlappen^^ 853 Millionen €, die der CEO selber verdient hat, sind nicht Bestandteil der Wette.


  • Ähm, interessiert das wirklich irgend jemand, ob der nun bezahlt oder nicht?

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