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Die Versmartung unserer Haushalte lässt sich kaum noch aufhalten. Mit Glühbirnen und Sprachassistenten fängt es an, doch geht die Geschichte rapide weiter. Jetzt am Beginn dieser Epoche wollen wir Euch fragen, wie Ihr zu dem Thema steht: Gehört Ihr zu den so genannten Early Adoptern oder noch zu den zögernden Skeptikern?

Was ist Dir lieber als Back-up? Externer privater Speicher oder Cloud im Internet?

Wähle Externer Speicher oder Internet-Cloud.

VS
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    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Externer Speicher
  • 1682
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Internet-Cloud

Smart soll Euer Haushalt werden. Noch ist nur in Ansätzen erkennbar, was das ganze bringen soll. Extra 3 macht sich über den Einzug der Assistenten in unsere Haushalte lustig, spielt dabei aber mit unserer Paranoia vor der Überwachung durch die dahinter stehenden Unternehmen.

Der Erfolg lässt sich dennoch nicht aufhalten. Amazon feiert einen gewaltigen Erfolg mit seinem Sprachassistenten; der jüngste Bericht spricht von einer Verdreifachung der Zahl der Nutzer. Diese wird vorerst nicht kleiner, da die Zahl sowohl der Alexa-Geräte als auch der Smart-Home-Geräte, die sich mit Alexa kommandieren lassen, rapide weiter wächst. Alexa-Kompatibilität gilt unter Smart-Home-Geräten inzwischen fast schon als Gütesiegel.

Opinion by Eric Ferrari-Herrmann
Alexa-Kompatibilität ist quasi Voraussetzung, um sein Gerät als "Smart Home"-fähig zu bezeichnen.
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691 Teilnehmer

Manche dieser Smart-Home-Applikationen haben wir schon vor Ort testen können. Das Nuki Smart Lock hat das Büro unseres Chefs verriegelt. Philips Hue hat unseren Sprachkommandos gelauscht. Nest Protect 2 hat die Kohlenmonoxid-Werte gemessen. IKEA wird auch bald Sprachsteuerung für seine Lampen bieten.

Doch wie sieht es bei Euch zuhause aus? Werdet Ihr auch bald auf den Smart-Home-Zug aufspringen, wartet Ihr noch oder sagt Ihr generell Nein zum vernetzten Zuhause? In der Umfrage wollen wir Eure Vorlieben erkunden und in wenigen Wochen unsere Ergebnisse mit Euch teilen. Schon einmal jetzt vielen lieben Dank fürs Mitmachen.

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Top-Kommentare der Community

  • Frauke N. vor 4 Monaten

    Jo, tolles Beispiel.

    Oder man holt sich eine ausgebildete Frau, die kann auch Licht einschalten, Rolläden bedienen, Müll rausbringen, Wäsche waschen, bügeln......

  • Aries vor 4 Monaten

    Ein beliebtes Argument, man sei alt, weil man sich neuer Technik verschließe. Der erste Fehler ist jedoch, man muss sich nicht verschließen, nur weil man sich kritisch äußert.

    Was bringt es mir, wenn ich weiß, dass Einbrecher in der Wohnung sind? Ist eine Alarmanlage mit stillem Alarm bei der Polizei, die es schon Jahrzehnte gibt, nicht vielleicht die smarter Lösung?

    Was bringt es, wenn ich den Einbrechern zusehen kann? Ist nicht eine simple Kamera die smartere Lösung?

    Was bringt es mir, wenn ich zusehen, wie meine Wohnung abbrennt? Ist ein Rauchmelder mit Feuerwehrruf nicht die smartere Lösung?

    Licht schalten, Rollos steuern, hält keinen Einbrecher ab. Im Gegenteil, wenn keine Leute, keine spielenden Kinder am Haus zu sehen sind, ist das doch ein Hinweis, dass etwas zu holen ist. Oder warum sollte ich Anwesenheit vorgaukeln?

    Wenn ich schon zu faul bin, für das Licht vom Dofa aufzustehen, kann ich das auch mit Fernbedienungen und Klatschschaltern ohne Internetverbindung umsetzen. Aber wer bringt mir das Bier und die Chips? Der Roboter? Trägt der mich auch ins Bett oder muss ich den Weg etwa selbst gehen? Kleidet der mich auch ein und wählt die zum Wetter passende Kleidung? Weil die Fenster sind ja Flatscreens.

    Wozu muss ich die Heizung aus der Ferne steuern? Das machen Thermostate auch ohne Internetverbindung super. Die zwei Mal im Jahr, wenn ich länger weg bin, kann ich die Heizung auch gleich bei meiner Rückkehr aufdrehen. Abgesehen davon, dass es so kalt gar nicht sein sollte, damit sich kein Schimmel bildet.

    Auch eine Klimaanlage muss ich nicht aus der Ferne steuern. Die kann ich auch einschalten, wenn ich in die Wohnung komme.

    Der Kühlschrank muss nichts bestellen. Ich sehe doch bei jedem Öffnen, was da ist. Auf was ich Appetit habe, weiß der Kühlschrank nicht und der Supermarkt muss es nicht analysieren.

    Warum muss ich Alexa erzählen, was ich bestellen möchte? Ist ein Klick so kompliziert?

    Warum muss ich Google Home sagen, welche Musik ich hören möchte? Mein Kodi-System mit App ist nicht kompliziert zu bedienen.

    Warum verlangt mein Samsung-TV einen Samsung-Account, wenn ich die vorinstallierte Twitter-App nutzen will? Für wen ist der TV smart? Für mich oder für Samsung?

    Selbst teure Lösungen werden falsch implementiert, weil man mangels Kenntnis nicht einsieht, warum so hohen Aufwand treiben. Das Ergebnis ist, dass der vermeintliche Schutz zum Gegenteil wird, weil im Internet Scripte kursieren, wie das Smart Schloss spurenlos geöffnet werden kann.

    Schon heute kannst du den Leuten auf dem Klo zuschauen oder ihre sexuellen Abartigkeiten studieren, weil sie nicht wissen, dass die Web Cam laufend ins Internet streamt. Von der Steuererklärung, dem Rechtsstreit, den eingespannten Verträgen und Zugangsdaten auf dem NAS ganz zu schweigen.

  • BadSmiley vor 4 Monaten

    Tolles Thema, oder auch nicht...
    Smarthome kommt nicht von Smartphone und auch nicht von irgendwelchen "Klaut" Geräten.
    Ich selbst bin Systemintegrator für Smarthomes und wohne selbst in einem Smarthome. Ziel dabei ist nicht die Datensammelwut der großen Hersteller oder wenn ich das Licht an machen will das Handy raus zu fummeln oder gar Alexa zu "bitten" das Licht an zu machen.
    Das Ziel ist Komfortgewinn durch Automatisierung! Das steht bei mir ganz oben und so installiere und parametriere ich die Systeme bei meinen Kunden. Warum muss das Licht in zeitweise genutzten Räumen wie WCs, Fluren, Abstellkammer usw händisch geschaltet werden? Ein Präsenzmelder erledigt dies für mich automatisch in Abhängigkeit der aktuellen Helligkeit und Anwesenheit/Bewegung. Die Heizung regelt sich komplett von alleine, wenn ein Fenster geöffnet wird, wird diese in den Frostschutz gefahren, ansonsten sind Profile für die Bewohner angelegt oder das Biometrische Zugangssystem erkennt wer, wann da ist und aktiviert entsprechend die Heizungen. Wichtig dabei, ich wohne in einem Nachkriegswiederaufbau von 1950. In einem modernen EFH, das voll isoliert ist und evtl. noch eine KWL (Kontrollierte Wohnraumlüftung) vorhanden ist, macht das auch wieder keinen Sinn. Was dagegen z.b. Sinn macht, die Beschattung wird in Abhängigkeit von Außenhellikgeit, Innenhelligkeit, Innentemperatur und Anwesenheit gesteuert und nach geführt. So habe ich die Räume im Sommer kühl, bei Anwesenheit trotzdem genug natürliches Licht im Raum.

    Diese Spielerein lassen sich noch ewig weiter drehen.... z..b Lichtschranke im Briefkasten, ob Post darin ist usw usw, man ist da auch etwas Spielkind in den eigenen Vierwänden. Zum Glück sind meine Kunden nicht so prüde wie die Poster über mir. Wichtig dabei, es läuft alles komplett ohne "Cloud/Klaut" zwang. Der Zugriff von außen erfolgt ausschließlich verschlüsselt und privat, somit bin ich jeder Zeit Herr über meine Daten. Die Benutzerdaten oder das Verhalten und die Anwesenheit gehen Niemanden etwas an.

    Für mich ist das hier der Smarthome Kindergarten.. da fühle ich mich auf meiner Spielwiese schon wesentlich wohler! :)

  • Alfred Merkur vor 4 Monaten

    Eine smarte Frau

  • König Frank I. vor 4 Monaten

    Ich traue mir intellektuell zu, selbst den Lichtschalter zu bedienen. Ob eine Heizungssteuerung (bzw. -regelung) sinnvoll wäre, mag ich nicht beurteilen, denn wenn eine Wohnung / ein Haus über mehrere Tage unbeheizt ist, wird umso mehr Leistung nötig sein, um sie / es wieder aufzuwärmen - mal ganz von etwaiger Schimmelbildung abgesehen. Schlüsselloser Zugang erscheint ja ganz fancy, aber im Falle eines Schadens (z. B. Diebstahl, Einbruch) sind die Komplikationen mit einer Versicherung (Hausrat- / Schlüssel-) nicht absehbar. Außerdem sind mir da die Invest- und Folgekosten zu hoch.
    Im Großen und Ganzen fehlt da ein Gesamtkonzept. Wenn man sich von mehreren Anbietern bespaßen lässt, hat man Probleme mit Kompatibilität/Interaktionen und Sicherheitspatches und ggf. Teilausfällen des Systems. Mir ist die Technik noch nicht ausgereift genug, um dauerhaft darauf setzen zu wollen.

122 Kommentare

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  • Torsten vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    smart home hätte ich eigentlich verdammt gerne. Aber solange das nur smart Server ist, also nur über Internet und fremde Server realisierbar möchte ich das einfach nicht.


  • MaWe vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Also mir persönlich, ist und bleibt es ein ewiges Rätsel, warum nun so viele Menschen denken so etwas haben zu müssen.

    Bequemer? Nur dann, wenn ich körperlich eingeschränkt bin. Die Verschmelzung bzw. Vernetzung findet nur so schnell statt, weil wir es zulassen und uns von dem Werbegebrabbel der Firmen berieseln und manipulieren lassen.

    Sicherheit? Diese Argumentation würde so völlig an mir vorbei gehen, denn ein gutes Schloss und die richtigen Mechanismen sind eine Grundvorraussetzung und sollte es dennoch zu einem Einbruch kommen, gibt es dafür eine Versicherung die dafür aufkommt. Zu beachten, wäre vllt mal der persönliche Mitteilungsbedarf der heute besteht und fast jeder meint, zu jedem erdenklichen Zeitpunkt ein Selfie von sich online stellen zu müssen, da mit auch ja jeder direkt weiß wo man sich gerade aufhält🙈 Wenn das mal nicht wäre, könnte man die Bedrohungen durch Einbruch schon mal ganz drastisch reduzieren.

    Zur eigentlichen Frage. Nein, sehe diese ganzen Entwicklungen mehr als skeptisch und finde diesen ganzen " Must have" Kram völlig überbewertet. Solche sogenannten Hilfsmittel werden bei mir weder jetzt, noch in Zukunft Einzug erhalten. Komme sehr gut auch ohne diese Art der Verdummung klar. Empfinde das ganze nur als eine riesige Spielerei für Erwachsene. Nicht mehr und nicht weniger.


  • Karl E vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Eine Automatisierung warum? Um Fauler zu werden, noch weniger selbst entscheiden zu müssen oder nur noch für Entscheidungen ein Köpfchen zu drücken? Für mich hochgradig überflüssig, meiner Meinung nach... ABER diese Technik KANN für behinderte Menschen sehr hilfreich sein ... KANN... muss nicht, kommt auf dein Einzelfall an, darum find ich die Technik grundsätzlich okay, die Daten werden so oder so gesammelt, auch wenn ich das nicht will ....


  • Ich stimme BadSmiley zu. Es geht nicht darum Google und Co Daten zu liefern, sondern um die Automatisierung der heimischen Wände!
    Eigentlich müsste Amazon für Alexa etc. den Kunden noch Geld für den Einsatz bezahlen, denn durch die Nutzung des Gerätes verdienen die sich dumm und dämlich!!


    • Mia vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Aber genau das ist der Rattenschwanz.....

      Man darf doch die Schattenseiten nicht vernachlässigen, die gehören auch zum Thema....


  • "...mit unserer Paranoia vor der Überwachung ..."

    Da die Datenauswertung plus evtl. Bereitstellung für Behörden eine Tatsache ist, paßt das Wort Paranoia nicht mehr!


    • Peter vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Welche Datenauswertung und welche Bereitstellung für welche Behörde?


      • Mia vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Das dürfen wir dir nicht sagen, sonst müssen wir dich.....

        Ja ist so 😀😁


      • Peter vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Eindeutig Paranoia 😉. In manchen Action geladenen Hollywoodfilm spielen Spionage und Verschwörungstheorien eine große Rolle. Sehr zu empfehlen : Die Bourne Identität, oder "Das Netz" mit Sandra Bullock. Ach ja und : Der Staatsfeind Nr. 1 mit Will Smith.


      • Mia vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Was denkst du wohl, woher die Filmemacher den Stoff für die Story her haben?.? 😨

        Ein Aussteiger packt aus, der stirbt dann an einer Bleivergiftung, ich kann dir da Sachen erzählen....😵😜


      • Wenn die Steuerung durch einen smarten Lautsprecher erfolgt, was ja im Moment der große Hype zu sein scheint, dann ist der Regelsatz zur Steuerung in den Skills des Spachauswertesystems wie z.B. "Alexa" verflochten, und liegt damit auch auf US-Servern. Jeder Sprachbefehl wird dort zur Auswertung hingeschickt, jede reaktive Aktion kommt von dort.

        Es wäre ausgesprochen verwunderlich, wenn US-Nachrichtendienste, und damit auch europäische, nicht ebenfalls Zugriff darauf hätten, denn ein Drohnenangriff (in Europa unwahrscheinlich), aber auch der Zugriff auf Terrorverdächtige durch die Polizei lässt sich natürlich effektiver gestalten, wenn die Zielperson auch tatsächlich an"zutreffen" ist.

        Mia


  • Das einzig smarte was ich zu Hause habe neben dem Smartphone ist so ein Smarter Stromzähler. Den musste ich Anfang des Jahres nehmen da unsere Stadtwerke beschlossen hatten defekte Altgeräte gegen diese neuen auszutauschen. Auch bei Neuanschlüssen gibt es jetzt diese Dinger.


    •   16

      Es gibt keine smarten Stromzähler, ein Zähler "zählt" einfach nur (wenn man es ganz genau nimmt, misst er und zählt nicht). Der früher verwendete Begriff Smart Meter wurde durch den wesentlich zutreffenderen "moderne Messeinrichtung" ersetzt. Erst in Verbindung mit einem Smart Meter Gateway wird aus der modernen Messeinrichtung dann das sog. intelligente Messsystem. Ein Stromzähler allein - egal ob digital oder analog - hat überhaupt nichts Smartes... :-)

      Der Austausch findet übrigens nicht auf Wunsch der Energieversorger statt, sondern ist die direkte Folge des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (im vergangenen Jahr in Kraft getreten). Wer nur die moderne Messeinreichtung zuhause hat, muss auch keinen Datenabgriff befürchten. Hier kann niemand aus der Ferne feststellen, wer wann wieviel verbraucht, das wird erst mit einem intelligenten Messsystem möglich...


      • Dafür muss er Fehlmessungen, die in den meisten Fällen durch den Verbraucher zu zahlen sind, bei bestimmten Lasttypen befürchten, die schlauen Messeinrichtungen sind hierbei schwächer als der alte Ferraris-Zähler.


        https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Meter-messen-oft-falsch-3644942.html

        Quelle: www.heise.de


      •   16

        Gilt nicht für die in Deutschland bzw. die für den deutschen Markt nach dem FNN-Lastenheft gefertigten Zähler. Ruhig erst mal schlau machen, bevor man den Inhalt eines Artikels über die in den Niederlanden verbauten und getesteten Zähler automatisch auf Deutschland übertragen will....


      • Bitte Behauptungen immer belegen. Der Test wurde an einer niederländischen Uni durchgeführt, solche Zähler werden aber nie für nur einen Markt gebaut, bestenfalls erhalten sie eine landesspezifische Firmware. Da die Zählerumrüstungen europaweit stattfinden, da sie durch die EU-Kommission veranlasst wurden, kann man davon ausgehen, dass sie nach identischen, europaweit einheitlichen Vorschriften arbeiten.
        Auch diesem Artikel kann man entnehmen, dass solche Zähler wohl auch in Deutschland installiert wurden:


        http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-intelligente-stromzaehler-liefern-falsche-daten-a-1138164.html

        Solche Artikel würden auch kaum veröffentlicht, wenn sie hierzulande keinerlei Relevanz besäßen.

        Das Beispiel ist für mich stellvertretend für den Versmartungswahn, hier auch noch behördlich angeordnet. Der Kunde muss einen Aufpreis für etwas bezahlen, was er nicht will, und was ihm exakt keinen Vorteil bringt, und die Technik funktioniert auch noch schlechter, als die, die er ohnehin schon hatte. Er zahlt nicht nur für den teuren neuen Zähler, sondern u.U. auch noch überhöhte Stromrechnungen.

        Quelle: www.spiegel.de


      •   16

        Beleg erwünscht? Nichts einfacher als das:

        http://www.ptb.de/cms/presseaktuelles/journalisten/nachrichten-presseinformationen/presseinfo.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=8113&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2017&cHash=cdca7085a0b00bcf43586a8db08e9ce8

        Ich hoffe es macht Dir nichts aus, dass diese Veröffentlichung nicht der fachfremden Presse, sondern einer der Zulassungsbehörden entstammt.

        Mein Vorschlag an Dich wäre, Dich nicht nur auf Presseverlautbarungen zu stützen, sondern selbst erst einmal genauer zu recherchieren, bevor Du vermeintliche Sensationsnews ungeprüft - und um eigene Vermutungen angereichert - weiterträgst...


      • Toll, der Link funktioniert nicht. Mein Vorschlag wäre, Links zu überprüfen, bevor man sie veröffentlicht.
        Der Sinn eines Diskussionsforums dieser Art ist es nicht, mit wissenschaftlicher Genauigkeit zu recherchieren. Täte das jeder, würde sich die Diskussion erübrigen. Zum Wesen der Meinungsfreiheit gehört es auch, Vermutungen zu äußern, solange sie als solche erkennbar sind. Einen Irrtumsvorbehalt für versehentlich falsche Sachverhaltsäußerungen aufgrund von Irrtum gibt es in Meinungsäußerungen ohnehin. Sind Vermutungen von mir falsch, lasse ich mich in angemessener Form auch gerne eines Besseren belehren. Eine niederländische Universität, der Bericht zu den Messungen kann da auch heruntergeladen werden, sehe ich aber sehr wohl als im wissenschaftlichen Sinn seriös an. Ich kann dem weiter unten verlinktem Artikel auch nicht entnehmen, dass die Richtigkeit der Messungen bestritten wird, sondern lediglich deren Relevanz. Die lässt sich meiner Meinung nach aber nicht verallgemeinern, sondern kann im Einzelfall durchaus gegeben sein.

        Nachtrag: In diesem Artikel, in dem der Link zur PTB-Pressemitteilung auch nicht mehr funktioniert, weil die Pressemitteilung vermutlich entfernt wurde,


        https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Meter-mit-Messfehlern-Laut-PTB-und-VDE-kein-Problem-3654229.html



        gehen PTB und VDE davon aus, dass die Fehler der Meter nicht relevant sind. Beide wollen aber die niederländischen Messungen erst genauer analysieren. Solange deren Richtigkeit oder Relevanz aber nicht widerlegt ist, sehe ich sie als richtig und relevant an, jedenfalls für bestimmte Lastkonstellationen, wie sie auch in den Niederlanden verwendet wurden.

        Aber auch wenn die Fehler nicht relevant sind, weil der Anteil der kritischen Lasten gering ist an der Gesamtlast, ändert das nicht das geringste an den übrigen Aussagen.
        Solange die Zähler nicht vernetzt sind, kann der Kunde daran den Stromverbrauch ablesen, in digitaler Form, so wie an den Ferraris-Zählern auch (sie zeigen den Verbrauch als Zahl, und nicht als Zeigerposition o.ä. an). Sind sie vernetzt, kann er auf einer Webseite zusätzlich seinen aktuellen Leistungsbedarf ablesen, aber nur den gesamten Leistungsbedarf, ohne Zuordnung zu einzelnen Verbrauchern. Den kann er an der Umdrehungszahl seines alten Zählers ebenfalls abschätzen.
        Lediglich der Energieversorger bzw. Netzbetreiber hat Vorteile für das Lastmanagement. Die bisherigen menschlichen Stromableser dagegen brauchen eine neue Beschäftigung.

        Quelle: www.heise.de


      •   16

        Link müsste nun funktionieren; ich hatte ihn zwar noch einmal aufgerufen, muss ihn aber danach (also vor dem Speichern) noch einmal ungewollt verkürzt haben... :-(

        Ich gebe Dir gerne Recht damit, dass man hier nicht auf wissenschaftlichem Niveau diskutieren soll und wird, aber ungesicherte Vermutungen, deren Wahrheitsgehalt man leicht selbst prüfen könnte, einfach als gegeben zu publizieren, kann auch nicht der Sinn eines Forums sein...


      •   16

        Der Artikel existiert natürlich noch, Deine Vermutung geht also auch insoweit fehl...

        Im Übrigen ist die in Holland erst 2017 entdeckte Problematik in Deutschland bereits seit 2007 bekannt und seit 2011 auch zwischen der PTB und den hiesigen Herstellern thematisiert und berücksichtigt...

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