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Xiaomi verliert Millarden-Wette, Bosch gibt mit Wasserstoff Vollgas
Hardware Gewinner und Verlierer 2 Min Lesezeit 30 Kommentare

Xiaomi verliert Millarden-Wette, Bosch gibt mit Wasserstoff Vollgas

Industrie-Gigant Bosch scheint die Weichen in Sachen neue Antriebstechnologie richtig zu stellen, während der Xiaomi-Boss eine teure Wette verloren hat. Hier kommen unsere Gewinner und Verlierer der Woche.

Gewinner der Woche: Bosch

Bosch ist ein wahrer Tausendsassa unter den großen Namen der Industrie, das 1886 gegründete Unternehmen ist vor allem in der Auto-Branche stark aktiv - und bald noch stärker. Bosch hat seine Aktivitäten und Investitionen in Sachen Brennstoffzelle deutlich verstärkt. Die Wasserstoffantriebe sollen bald in großem Maß in Serie produziert werden.

Klingt erst einmal nach keiner großen Sache, dürfte es aber werden, denn Wasserstoff-Autos gelten bei vielen Experten als die beste Option für die Zeit nach dem Verbrennungsmotor, der wir uns unaufhaltsam nähern. Für die Autobauer und die Zulieferer - und von denen ist Bosch einer der größten - geht es nun darum, die Weichen richtig zu stellen. Derzeit sieht es so aus, als würde Bosch das gelingen.

Verlierer der Woche: Xiaomi-CEO Lei Jun

Viel klassischer auf der Verliererseite zu landen als der Xiaomi-CEO Lei Jun in dieser Woche ist kaum möglich. Der Manager hat nämlich schlicht und einfach eine Wette verloren - und was für eine! Im Jahr 2013, als Xiaomi noch ein kleines Licht in der Technik-Branche war, lehnte sich der CEO im Fernsehen weit aus dem Fenster. Lei hatte in einer in ganz China ausgestrahlten Fernsehsendung gewettet, dass fünf Jahre später die Einnahmen von Xiaomi jene des chinesischen Unternehmens Gree Electric Appliances übertreffen würden.

Im Eifer des Augenblicks verloren Lei und die anderen Stargäste, darunter Alibaba-Gründer Jack Ma und Wang Jianlin von der Dalian-Wanda-Gruppe, etwas die Selbstbeherrschung. Lei wollte einen symbolischen Yuan als Einsatz, doch die Gree-Vorsitzende Dong Mingzhu: "Machen wir eine Milliarde daraus." Lei schlug ein und musste nun anerkennen: Xiaomi ist groß geworden, aber nicht so groß. Diese Wette  kostetden CEO nun umgerechnet 132,5 Millionen Euro. Eine dicke Schlappe, auch wenn Lei Jun auf ein Jahresgehalt von über 850 Millionen Euro geschätzt wird.

Was waren Eure Tops und Flops der Woche?

Top-Kommentare der Community

  • pepe vor 1 Monat

    Ich wurde immer belächelt, wenn ich die Brennstoffzelle als die beste Alternative nach dem Verbrenner bezeichnet habe. Vielleicht lag ich doch nicht so daneben.

30 Kommentare

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  • Der nächste Schwachsinn in Sachen Energiegewinnung/Fortbewegung. Wieder eine angeblich Superidee, die Erderwärmung einzudämmen. Was passiert aber bei der Fortbewegung mit Wasserstoff?
    Die im Wasserstoff chemisch gebundene Energie (Elektronen im Atomverbund) wird frei gesetzt und wie bei einer Kernexplosion (sprich Wasserstoffbombe), wenn auch in sehr kleinem Rahmen zuerst in elektrische und dann in Wärmeenergie umgewandelt. Falsch?. Na dann fasst mal eine Bremsscheibe am Auto an. Oder einen Reifen. Und was meint Ihr, wohin die warme Bremsscheibe ihre Wärme abgibt? In einen Briefkouvert steckt und an die Sonne schickt? Oder an die Luft, die sie umgibt? Und was passiert mit der Luft als Teil des Klimas?
    Ich denke Ihr wisst die Antwort - auch ohne meine Antwort.
    Der einzige Weg, die Erderwärmung auczuhalten besteht darin, die Energiegewinnung aus Kohle, Gas und Öl sowie mit Hilfe der Kernspaltung- oder Fusion auf null zu bringen. Und sei es mit den radikalsten Mitteln.
    Ansonsten wird für die Erde bald das Licht ausgehen, trotz fossilerBrennstoffe und Unmengen an Uran und Wasserstoff.


  • Meinen Strom produziere ich auf dem Dach meinen Hauses.
    Ich bin immer wieder erstaunt ( weil kein Experte)wie auch bei wenig Bewölkung Strom erzeugt wird.
    Meine Tochter fahre ich 5 - 6 mal pro Woche zum Training. Eine Strecke 12 KM.
    Am nächsten Samstag wird ein Outlander Plug-in Hybrid von Mitsubishi gekauft.
    Der fährt ca. 50 Km mit Strom und produziert ihn beim fahren noch selbst.
    Im Sommer fahren wir nach DK.
    Da werde ich dann Benzin tanken. Strom ist mir dann da zu teuer.


  • Was für eine Milliardenwette bei 135 Millionen?


  • Ich wurde immer belächelt, wenn ich die Brennstoffzelle als die beste Alternative nach dem Verbrenner bezeichnet habe. Vielleicht lag ich doch nicht so daneben.


    • Das kann zur Zeit noch niemand sagen


    • Nur weil Bosch jetzt sowas macht, heißt das doch nicht, dass das plötzlich die Zukunft ist...


      • Das hat nichts mit Bosch zu tun ! Aber ist dir eine anderer Energieträger bekannt der Diesel/Benzin in Handhabe/Transport/Lagerung/Herstellung/Infrastrukur/am nächsten kommt ?

        pepe


      • Was heißt "ein anderer"? Wasserstoff hat nicht gerade eine brauchbare Infrastruktur, ist in Sachen Energieaufwand teuer in der Herstellung usw. Da ist Strom mMn besser positioniert...


      • Brauchbare Infrastruktur? Noch nicht, aber wo haben die ersten Automobilbesitzer ihren Kraftstoff gekauft? Genau, in der Apotheke.


      • @Tim
        Man kann die Infrastruktur der bestehenden Tankstellen nutzen. In grossen Mengen hergestellt ist Wasserstoffherstellung nicht teurer wie die kosten der Raffinerien. Sieht man sich die Infrastruktur bei Strom an und die Kosten ist das Betriebs/Volkswirtschaftlich keine Alternative .


      • Aha und die Herstellung des Akkus ist also viel effizienter und umweltschonender? Das ist mit das schlimmste was es gibt bei der Herstellung von Fortbewegungsmittel, aber viele sehen ja nur das hinten am Auto "nix" herauskommt und denken das es umweltfreundlich ist. Und von dem Recycling der Akkus will ich gar nicht anfangen zu sprechen ;-)


      • Dann schau mal welche Teile die großen Automobilkonzerne selbst Produzieren und was von Externen Zulieferern kommt.
        Wenn Bosch oder Conti/Schaeffler was entwickeln was Serienreif ist dann werden sich dafür auch abnehmer finden. Und wer weiß vielleicht gibt es in 5-7 Jahre Batterie und Wasserstoffautos auf dem Markt und nur ein Konzept wird sich durchsetzten, oder eben beide oder doch gar keines. Das weiß man jetzt noch nicht.

        Mit den aktuellen Strompreisen ist ein Batterieauto auch nicht mehr so günstig im Unterhalt.


      • @vos becker "Aber ist dir eine anderer Energieträger bekannt der Diesel/Benzin in Handhabe/Transport/Lagerung/Herstellung/Infrastrukur/am nächsten kommt ?"

        Erd- und Flüssiggas. Letzteres wurde lange Zeit als Abfallprodukt einfach verbrannt und lässt sich in nahezu jedem Benziner nachrüsten.

        Wasserstoff ist eine feine und gute Sache, aber solange wir hier in Deutschland unseren überschüssigen Windkraft-Strom ins Ausland schieben - die ausländischen Abnehmer werden bezahlt, unser Stromnetz zu entlasten - statt damit Wasserstoff zu erzeugen, macht das Ganze wenig Sinn. Bei Wasserstoff wäre man nämlich noch mehr als beim Elektroauto, das sich auch zuhause aufladen lässt, auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Und bei Flüssiggas kannst du jederzeit in den Benzinbetrieb schalten.


      • Erdgas hat ein Verfallsdatum, ähnlich dem Erdöl, Wasserstoff nicht. Überfall vorhanden und muss nicht mit einer Infrastruktur transportiert werden um als Treibstoff "bearbeitet zu werden. Nebenbei fallen keine Emissionen an.

        pepe


      • @paganini
        Und was ist mit dem gigantischen Metallblock, der sich Verbrennungsmotor Schimpft? Ist der umweltschonend in der Herstellung? Wenn man schon mit dem Thema bei Akkus anfängt, dann auch bitte beim Verbrenner... Daran wird offenbar genauso wenig gedacht, wie deiner Meinung nach an die Herstellung des Akkus.


      • @vos becker
        NEIN!
        Es gibt KEINE Möglichkeit, "bestehende Tankstellen" auzurüsten auf Wasserstoff.
        Du hast nicht die geringste Ahnung über die Explosivität von Wasserstoff!


      • Aber Wärme, und das ohne Ende.


      • Da hast Du recht. Aber dieser Wasserstoff ist nicht zu gebrauchen, denn er ist gasförmig und lässt sich nicht speichern. Wasserstoff steht, Chemie 5. Klasse, an erster Stelle im Periodensystem. Und das aus gutem Grund. Alle Eigenschaften, sind die Kleinsten von allen Elementen. Und Wasserstoffatome sind so klein, dass sie überall durchpassen. Es gibt also keine normale Dichtmöglichkeit. Es sei denn, ich verflüssige Wasserstoff und lagere es an andere Atome an. Und dies passiert nicht auf der Strasse, sondern in speziellen "Fabriken". Letztendlich doch nicht überall.
        Und sicher ist der Prozess auch nicht. Wasserstoff in Verbindung mit Sauerstoff ist ein Himmelfahrtskommando. (Die ersten Luftschiffe waren mit Wasserstoff gefüllt und brannten wunderschön)


      • Das ist richtig. Wir brauchen uns darüber jedoch keine Gedanken machen. Denn das Haltbarkeitsdatum der Erde ist wesentlich kürzer, wenn wir so weiter machen. Und mit Verlaub: Wasserstoff ist nicht das Allheilmittel.
        Ich denke, wir müssen Mittel und Wege finden, die in der Erdatmosphäre vorhandene Wärmeenergie für unsere Fortbewegung zu nutzen, anstatt immer neue Energiequellen anzuzapfen, die unsere Erde immer weiter und immer schneller aufheizen.


      • Hyundai macht es auch. Toyota geht auch nicht auf Akku Autos.

        Bin mir schon seid jahren sicher das dies die zukunft ist, sicherlich keine Akku Autos


      • Tim ein nicht Akku Auto fordert weniger co2 in der Produktion.
        Es ist nur Metall, aber keine Säure, blei, Kunststoff USW


    • Wenn mein technisches Wissen mich nicht im Stich lässt, wird in Brennstoffzellen Energie aus Wasserstoff gewonnen!? Da momentan jedoch Niemand zu einem vernünftigen Preis Wasserstoff in einen Tank speichern kann ( Wasserstoffatome sind so klein, dass jede herkömmliche Dichtung versagt) greift man auf Erdgas zurück und nutzt die Kohlenwasserstoffverbindungen.
      Also wieder ein fossiler Brennstoff, der seine Energie, früher oder später in Form von Wärme, an die Umwelt abgibt.🤔🤔
      Es gibt momentan nur 1Energieart, deren Ausnutzung die Erde nicht zusätzlich aufheizt: die Sonnenenergie. Die erwärmt die Erde sowieso.
      Wenn wir den Prozeß beherrschen wollen, muss unsere Ausgangsposition immer die Energieerhaltungssätze sein.
      Die da lauten:
      Die Summe aller Energiearten auf der Erde ist gleich groß.
      Energie geht nicht verloren, sondern wird von einer Art in die Andere umgewandelt.
      Wenn wir die Energiezufuhr von außen (sprich: Sonne) vernachlässigen, wird sich das Energieniveau der Erde nicht ändern.
      (Das sind Grundlagen des Physikunterrichtes)


    • Geht mir auch so, aber sie (BSZ) wird es werden! Es sei denn, irgendein Genie entwickelt in den nächsten 10 Jahren eine Feststoffbatterie aus Salz, die mit einer Haushaltssteckdose in 30 Minuten voll ist und unter allen Wetter und Topographie-Bedingungen 750 km Reichweite ermöglicht! Dann sind da ja noch LKW`s, Busse, Kreuzfahrt und Transportschiffe, Flugzeuge...??? Kann ich mir nur schwerlich vorstellen die alle auch mit Batterien zu betreiben! Und dann muss der Strom zum Laden ja auch noch regenerativ sein? Nee nee, mit etwas Common Sense sollte es klar sein. :-)


  • Binford 💪😎👍 When you need more Power!!!!