Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

2 Min Lesezeit 13 Kommentare

Vivo NEX: Blick ins Innenleben deckt die Mechanik der ausfahrbaren Kamera auf

Ausfahrbare Kameras stehen bei den chinesischen Smartphone-Herstellern Vivo und Oppo hoch im Kurs. Aber wie funktioniert die Technik der ausfahrbaren Smartphone-Kameras eigentlich? Ein Teardown des Vivo NEX ist des Rätsels Lösung. 

Was steckt eigentlich in einem Smartphone? Platinen, Akkus, Steckverbindungen und noch viele kleine Komponenten wie USB-Ladebuchse, Lautsprecher und andere Komponenten. Bei dem Vivo NEX ist aber am interessantesten die Mechanik hinter der nach oben ausfahrenden Frontkamera.

Mit Hilfe einer Feder und einem kleinen Motor wird die Kamera aus- und wieder eingefahren. Das Ganze muss sehr präzise gefertigt werden, weil auf kleinem Raum kaum Toleranzen existieren. Bleibt abzuwarten, wie gut die ganze Mechanik auf Dauer funktioniert und wie der Verschleiß sich gegebenenfalls auswirkt. 

Vivo NEX Teardown 15 782
So arbeitet die Mechanik der ausfahrbaren des Vivo NEX. / © MyFixGuide

Neben der ausfahrbaren Frontkamera, steckt aber noch mehr spannende Technik in dem Vivo NEX. Um eine Bildschirmkerbe zu vermeiden musste sich Vivo noch etwas für die Lautsprechereinheit und den Fingerabdrucksensor überlegen. 

Als Ersatz für den Lautsprecher geht Vivo nicht den Weg über die piezoelektrische Variante wie es Xiaomi beim Mi Mix der ersten Generation getan hat. Diese Technik hat sich als im Alltag unbrauchbar erwiesen. Beim NEX verbaut Vivo dem Teardown nach einen speziellen und wesentlich größer dimensionierten Vibrationsmotor, der das Display entsprechend in Schwingung versetzt. Auch hier muss man sehen, wie sich das auf Dauer auf den Rest des Smartphone auswirkt. 

Eines lässt sich aber schon aus diesem ersten Teardown des Vivo NEX schließen: Das Smartphone wird mit Sicherheit nicht einfach zu reparieren sein, denn durch die sehr speziellen Komponenten und auch durch das komplette Verkleben der Rückseite ist es Vivo NEX nur vom Hersteller selbst zu reparieren.

Quelle: MyFixGuide

13 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • trotz all den kleinen Mankos der "neuen Generation" finde ich es super dass vivo und oppo die ersten sind die den Schritt gewagt haben etwas neues zu machen und trotzdem stabile Geräte gebaut haben... also gut ab an die Hersteller


  • trotzdem ein interessantes Handy ,top teil


  • Was man nicht sieht ist, wie der Bildsensor kontaktiert wird. Aber egal ob mittels Flachbandkabel oder Schleifschienen, da eröffnet sich eine weitere Bruchstelle. Dazu die eigenartige Form der Tonerzeugung, da wäre mir ein Notch oder ein breiterer Rand lieber.


  • Nach präzise gefertigt sieht das nicht aus, die Kamera kippt im Betrieb gefühlt 1mm nach rechts. Unter Präzise verstehe ich Toleranzen im μm Bereich und das ist hier sicher nicht der Fall


  • Sieht aus als wenn in dem Phone Öl gefördert wird.


  • Die Technik gesehen und spontan entschieden, dass dieses Telefon nicht in Frage kommt. Die einseitige Feder wird früher oder später dazu führen, dass die Kamera verkantet und sich nicht mehr bewegen lässt. Man sieht ja schon in dem kurzen Video, dass sie leicht schräg ausfährt.


    • Für gewöhnlich werden solche Sachen in der Entwicklungsphase Stresstests unterzogen und unter verschiedenen Umweltbedingungen (Hitze, Kälte, etc) tausendemale getestet.

      Da kann man dann nur hoffen, dass Vivo nicht beschlossen hat, dass eine Lebensdauer von 1000 Vorgängen ausreichend ist, wenn man das Phone 2 Jahre nutzt.

      Das Gerät am Strand zusammen mit einer handvoll Sand in die Hosentasche zu stecken wird dann wohl eher kontraproduktiv sein und von Vivo als unsachgemäßer Gebrauch angesehen.


    • Feder ist da als Sicherung eingebaut,damit man bei ausgefahrenem Zustand zufällig Kamera nicht ins Gehäuse eindrückt un kaputt macht,mit Feder wird Kamera eingedruckt und somit geschützt,wenn Druck wegkommt,dann fährt Kamera durch Federdruck raus.
      Rein mechanisch gesehen,haben sie alles gut gemacht.
      Daher ist deine Kritik an falscher Stelle.

Empfohlene Artikel