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Umfrage-Auswertung: Das denkt Ihr über Smartwatches

In der vergangenen Woche haben wir Euch in einer großen Umfrage nach Eurer Meinung zu Smartwatches befragt. Die Ergebnisse unserer Umfrage präsentieren wir Euch hier und ich verrate schon mal jetzt, dass die Ergebnisse sehr spannend sind.

Das Jahr 2015 neigt sich langsam dem Ende zu und auch dieses Jahr überschwemmten und die Smartphone-Hersteller den Markt mit passenden Smartwatches. Es sind sogar neue Mitspieler im Kampf um die Smartwatch-Krone mit dabei. Huawei hat endlich die eigene Smartwatch in den Handel gebracht und Samsung versucht mit der Tizen befeuerten Gear S2, verlorenen Boden gut zumachen. LG, Motorola und auch Asus brachten dieses Jahr die 2. Generation Ihrer Smartwatches auf den Markt. 

Kaum Interesse an Smartwatches

Aber interessieren Euch diese ganzen Neuvorstellungen und Aktualisierungen am Smartwatch-Markt überhaupt? Wir hatten Euch in unserer großen Umfrage zu den Smartwatches gefragt, ob Ihr Euch eine Smartwatch anschaffen werdet und wann das der Fall sein wird.

Von den 3.127 Teilnehmern bei unserer Umfrage besitzen immerhin 21 Prozent eine Smartwatch. Nur sechs Prozent der Befragten scheinen von den aktuell Smartwatches am Markt überzeugt zu sein und würden sich noch in diesem Jahr eine kaufen.

12 Prozent von Euch würden erst 2016 zuschlagen und 20 Prozent wollen sogar noch länger warten. Anscheinend sind die aktuellen Smartwatches diesen potentiellen Nutzern noch nicht gut genug.

Kauft ihr eine smartwatch
Smartwatch kaufen? Ihr würdet aktuell keine kaufen wollen. / © ANDROIDPIT

Sehr erstaunlich ist, dass satte 40 Prozent der Umfrage-Teilnehmer Smartwatches für so unerstrebenswert halten, dass diese sich einen Kauf überhaupt gar nicht vorstellen können.

Auch in den Kommentaren kann man erkennen, dass Ihr aktuell keine Lust habt auf die aktuell erhältlichen Smartwatches. So sagt Michael-Oliver W.: „…der Funktionsumfang ist einfach zu gering und der Preis dafür zu hoch…“

Smartwatch-Hersteller müssen nachbessern

Natürlich hat uns interessiert, in welchen Punkten Ihr bei einer Smartwatch Nachbesserungsbedarf seht. Erwartungsgemäß wünscht Ihr Euch alle eine bessere Akkulaufzeit. Satte 73 Prozent der Teilnehmer sahen die Laufzeiten der aktuellen Smartwatches mit bis zu 3 Tagen als ungenügend an.

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Liebe Smartwatch-Hersteller, bitte verbesserte Eure smarten Uhren in diesen Punkten. / © ANDROIDPIT

Neben der Akkuleistung bemängelt Ihr auch den Funktionsumfang der aktuellen Smartwatches (40 Prozent) und das Preis-Leistungsverhältnis. In Sachen Design (24 Prozent), Displayqualität (12 Prozent) und Eingabemöglichkeiten (15 Prozent) gibt es weniger auszusetzen.

Samsung Gear S2 noch am attraktivsten

Von den Smartwatches, die es aktuell am Markt gibt, würden 30 Prozent unserer Teilnehmer an der Umfrage am ehesten zur Gear S2 von Samsung greifen. Das ist auch verständlich, denn in unserem Test hat sich gezeigt, dass die Lünette als Eingabeinterface aktuell die beste Lösung ist, die es am Markt gibt.

AndroidPIT Samsung Gear S2 31
Auch wir waren beeindruckt von der Gear S2. / © ANDROIDPIT

Aber 27 Prozent von Euch finden gar keine der aufgelisteten Smartwatches ansprechend oder begehrenswert. Mit 21 Prozent wird die Moto 360 (2015) für Euch zur begehrenswertesten Android-Wear-Uhr. Total abgeschlagen ist die Huawei Watch mit nur 9 Prozent. Und mit jeweils sieben Prozent teilen sich die günstige Asus ZenWatch 2 und die Pebble Time den letzten Platz.

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Samsungs Gear S2 ist für Euch noch die interessanteste Smartwatch. / © ANDROIDPIT

Es ist also noch ein weiter Weg für die Smartwatch-Hersteller, bis diese intelligenten Uhren endlich auch die Masse erreichen. Hauptsächlich liegt es noch in der zum Vergleich einer herkömmlichen Armbanduhr bescheidenen Akkulaufzeit. Während klassische Armbanduhren, egal ob digital oder analog, Monate, wenn nicht sogar Jahre funktionstüchtig bleiben, muss ein Smartwatch schon nach wenigen Tagen an die Steckdose.

Top-Kommentare der Community

  • Tenten 31.10.2015

    Ganz ehrlich, ich kann es langsam nicht mehr hören. Eine Smartwatch hat mit einer normalen Uhr nur drei Dinge gemeinsam, die Form, die Art des Tragens und das Anzeigen der Uhrzeit. Ansonsten haben die beiden nichts miteinander zu tun und sind technisch und funktional zwei völlig unterschiedliche Dinge. Der Sinn einer Smartwatch ist NICHT in erster Linie das Anzeigen der Uhrzeit oder das Demonstrieren einer gut gefüllten Börse! Was also sollen diese ständigen Vergleiche mit irgendwelchen mechanischen Uhren? Ich komme mir echt vor wie in der zweiten Klasse. Ihr müsst euch keine kaufen, wenn ihr keine Verwendung dafür habt oder sie zu hässlich findet, aber bitte hört endlich auf, jedem der es nicht wissen will, unter die Nase reiben zu müssen, was für tolle mechanische Uhren ihr Zuhause habt. Diese sind nämlich für Interessierte definitiv KEINE Alternative zu einer Smartwatch.

  • Nobody 31.10.2015

    Aber wenn ich eine schöne Uhr am Handgelenk trage dan ziehe ich nicht noch eine Smartwatch dazu an. Das heißt die Smartwatch müsste meine normale Uhr ersetzen. Und da sehe ich das Problem. Ich finde die aktuellen Modelle nicht attraktiv genug um meine normale Uhr zu ersetzen. Und ich meine nicht nur die Optik sondern auch Technisch. Also das ist zumindest meine Sicht der Dinge.

  • Frauke N. 01.11.2015

    Keine Sorge Edda auch diese Minderheit wird damit leben können.

    btw. trotz neuem Profilbild(ist übrigens viel hübscher wie das Halloween-Profilbild) habe ich dich an der Formulierung erkannt :-D
    und wo sind deine bunten Bildchen hin?

  • Moe 02.11.2015

    Es ist doch jedes Mal das Selbe. Immer die gleichen Diskussionen. Smartwatch ist sinnvoll, Smwartwatch ist nutzlos.
    Es ist wie damals mit dem Farbdisplay. „Warum soll ich jetzt Geld dafür zahlen, das ich ein paar Farbkleckse auf dem Display habe“.
    Es ist wie damals mit dem Klapphandy. „Warum sollte ich mir ein klappthandy kaufen, mein Display ist zwar kleiner, aber ich brauch kein größere“
    Es ist wie damals mit dem Smartphone. „Warum sollte ich mir eins holen, der Akku meines Nokia XXXX hält 2 Wochen und ich muss doch nur Telefonieren können“
    Es ist wie mit jeder Innovation … manche sind freilich sinnfrei und manche eben nicht. Aber jetzt schon dagegen zu pushen ist naiv und von einer Technikcommunity wirklich enttäuschend.
    Auch wenn dies jetzt für viele noch keine Innovation ist, dadurch geht Sie weiter, eventuell is es der Grundstein für wichtigeres, denkt doch mal an Arztpraxen, Krankenhäuser, Patienten, oder Kindergärten oder was weiß ich.

    Aber zum Thema Smartwtahc in der heutigen Zeit…
    Ich habe früher Uhren gesammelt, es hat sich sogar die ein oder andere Philipp Patek eingefunden. Ich war nie der Freund von einer Luxus Uhr für die Ewigkeit, es sollte Abwechslung sein. Ich hab auch einige Hundert Euros Uhren die ich super schön finde und die Ihren Dienst tun. Und nun eben auch eine Smartwatch. Und seit dem Wechsel ich eigentlich gar nicht mehr die Uhren, diese sind nur noch Dekoration.
    Ich kann ja das Ziffernblatt im Wechseln und habe so viele Funktionen.
    Ich verstehe nicht, warum man immer gegen Smartwatches wetteifert. Soll doch jeder machen wie er es möchte, es gibt auch viele ohne Smwartwatch etc. Ich finde es eben nur traurig, das gerade eine „IT“ Com diese so extrem verurteilt.
    Hat man Angst das die „Rolex“ jetzt nicht mehr so top und angesehen ist? Viele Luxus Uhrenmarken, gerade wie Rolex, sind mittlerweile in Verruf und kaum jemand trägt sie noch. Im Gegenteil, bei Kennern zeugt Sie von Unkenntnis im Uhrengeschäft.

    Soweit viel Spaß noch.

  • C. F. 01.11.2015

    Hier geht es auch darum, warum 40% der Abgestimmten sich keine Smartwatch zulegen wollen. Und die, die für Nein gestimmt haben, werden doch wohl noch ihre Gründe dafür nennen dürfen? Oder etwa nicht?

142 Kommentare

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  • Moe 02.11.2015 Link zum Kommentar

    Es ist doch jedes Mal das Selbe. Immer die gleichen Diskussionen. Smartwatch ist sinnvoll, Smwartwatch ist nutzlos.
    Es ist wie damals mit dem Farbdisplay. „Warum soll ich jetzt Geld dafür zahlen, das ich ein paar Farbkleckse auf dem Display habe“.
    Es ist wie damals mit dem Klapphandy. „Warum sollte ich mir ein klappthandy kaufen, mein Display ist zwar kleiner, aber ich brauch kein größere“
    Es ist wie damals mit dem Smartphone. „Warum sollte ich mir eins holen, der Akku meines Nokia XXXX hält 2 Wochen und ich muss doch nur Telefonieren können“
    Es ist wie mit jeder Innovation … manche sind freilich sinnfrei und manche eben nicht. Aber jetzt schon dagegen zu pushen ist naiv und von einer Technikcommunity wirklich enttäuschend.
    Auch wenn dies jetzt für viele noch keine Innovation ist, dadurch geht Sie weiter, eventuell is es der Grundstein für wichtigeres, denkt doch mal an Arztpraxen, Krankenhäuser, Patienten, oder Kindergärten oder was weiß ich.

    Aber zum Thema Smartwtahc in der heutigen Zeit…
    Ich habe früher Uhren gesammelt, es hat sich sogar die ein oder andere Philipp Patek eingefunden. Ich war nie der Freund von einer Luxus Uhr für die Ewigkeit, es sollte Abwechslung sein. Ich hab auch einige Hundert Euros Uhren die ich super schön finde und die Ihren Dienst tun. Und nun eben auch eine Smartwatch. Und seit dem Wechsel ich eigentlich gar nicht mehr die Uhren, diese sind nur noch Dekoration.
    Ich kann ja das Ziffernblatt im Wechseln und habe so viele Funktionen.
    Ich verstehe nicht, warum man immer gegen Smartwatches wetteifert. Soll doch jeder machen wie er es möchte, es gibt auch viele ohne Smwartwatch etc. Ich finde es eben nur traurig, das gerade eine „IT“ Com diese so extrem verurteilt.
    Hat man Angst das die „Rolex“ jetzt nicht mehr so top und angesehen ist? Viele Luxus Uhrenmarken, gerade wie Rolex, sind mittlerweile in Verruf und kaum jemand trägt sie noch. Im Gegenteil, bei Kennern zeugt Sie von Unkenntnis im Uhrengeschäft.

    Soweit viel Spaß noch.

    • Da gebe ich doch Moe gleich mal recht.

      Also die Smartphones aufgekommen sind, gab es viele Stimmen, die es gleich verworfen haben.
      Wo steht das Smartphone heute?

      Das jedoch die SW mit herkömmlichen Armbanduhren konkurriert ist klar, da sie schliesslich den Platz am Arm für sich beansprucht.
      Deshalb finde ich es auch absolut legitim wenn sie auch die Gegenseite zu Wort meldet.
      Hier ganz klar:
      Wer eine Armbanduhr dazu hat, damit sie ihm die Zeit anzeigt und vielleicht auch noch gut Aussehen muss.
      Dem ist mit einer Swatch oder einer Rolex (je nach je) sicher besser gedient und dass so eine Person den Sinn einer SW zur Zeit nicht sieht ist auch vollkommen klar.

      Wieso nun eine SW?
      Ich bin einer von der Sorte, die bisher keine Uhr am Arm hatten, weil die herkömmliche Armbanduhr für mich nicht sinnvoll war. (Weshalb so ein Ding am Arm, wenn es doch nur die Zeit anzeigen kann?)
      Mit der SW kommen unzählig viele Funktionen dazu. Zugegeben nicht die hälfte bisher brauchbar.
      Jedoch kann ich ja selber auswählen welche Funktionen für mich brauchbar sind.
      So macht es für mich jetzt auch Sinn eine Uhr am Arm zu tragen.

      Mit der Gear S2 Classic von Samsung ist nun endlich auch einem Hersteller gelungen, ein schönes Design mit einer gelungenen Bedienung zu vereinen.

      Somit habe ich diese Uhr nun bestellt und darf Sie hoffentlich schon bald mein Eigentum nennen :-)

      Ich hoffe natürlich, dass ich die Uhr dann nicht jedes 2 Jahr wieder durch eine neue Technisch aktuelle ersetzen muss.
      Aber dies wird sich dann noch Zeigen.

      Grüsse aus dem Uhrenland Schweiz :-)

      Moe

    • @Moe:
      Ja, aber die vorgebrachten Argumente sind auch immer die gleichen falschen. Immer, als die Smartphones aufkamen, bla, bla..
      Als die ersten Smartphones aufkamen, war mobiles Internet teuer, langsam und nicht überall verfügbar. Das Internet als Informationsquelle hatte überhaupt nicht die Bedeutung gehabt, wie heutzutage.
      Also galten die Argumente seinerzeit unter ganz anderen Umständen und für viele haben die geänderten Umstände zu einer Änderung in ihrer Denkweise geführt. Durch den schnellen mobilen Internetzugang haben die Smartphones einen zusätzlichen Nutzen erfahren, der damals nicht abzusehen war. Deshalb ist es auch falsch, aufgrund solcher Entwicklungen Prognosen für andere Produkte zu machen. Niemand weiß, ob Smartwatches noch einen erheblichen Zusatznutzen, vielleicht ein Killerfeature erfahren, so dass vielleicht wirklich jeder sie will. Vielleicht brauchen sie den auch gar nicht, und werden trotzdem sehr beliebt. Aber nur, weil eine bestimmte Entwicklung bei den Smartphones eingetreten ist, heißt das nicht, dass es bei den Smartwatches genauso kommem wird.

      Und wenn hier jeder derselben Meinung wäre, bräuchte man das Forum gar nicht. Kontroverse Diskussionen sind nur führbar, wenn es auch kontroverse Meinungen gibt.

      •   32

        "Als die ersten Smartphones aufkamen, war mobiles Internet teuer, langsam und nicht überall verfügbar. Das Internet als Informationsquelle hatte überhaupt nicht die Bedeutung gehabt, wie heutzutage."

        Falls Du damit den Nokia Communicator aus dem Jahr 1996 meinst, dann mag das stimmen.
        Aber die eigentliche Smartphone-Ära ging für die Meisten allerdings 2007 mit dem iPhone los und da ist Deine Aussage Unsinn, denn damals hatte das Internet als Informationsquelle sehr wohl eine ähnlich große Bedeutung gehabt, wie heutzutage - nur halt am PC und nicht mobil.

        Das Internet selbst wurde in den 90zigern im übrigen genauso misstrauisch beäugt...

        Moe

      • Ich hatte 2007 selber auch schon Internet, und konnte zu der Zeit keine Steuererklärung online abgeben. Fernreisen mit dem Bus zu buchen war ebenso nicht möglich, weil es das überhaupt noch nicht gab. Mal eben schnell den Speiseplan der Kantine online einsehen (in dem Fall über Intranet) ging bei uns zumindest auch nicht.
        Außerdem ging es um mobile Anwendungen, und die waren damals, wie Du selber schreibst, nicht so gängig (eben auch, weil der mobile Netzzugang noch nicht so ausgebaut war). Also hatte man zunächst auch keinen Grund, Smartphones zu kaufen.
        Was ist da unsinnig an meiner Argumentation?
        Ich habe schon den Eindruck, dass sich das Informationsangebot im Internet erheblich ebenso erweitert hat, wie die Möglichkeiten, zeitsparend darüber zu agieren. Oder willst Du ernsthaft behaupten, dass die Entwicklung des Internet in den letzten acht Jahren stagniert hat?

        Diese Seite jedenfalls zeigt lauter Smartphone-Anwendungen, die ohne Internetnutzung nicht möglich wären (gut, Games prinzipiell schon).

        http://de.statista.com/statistik/daten/studie/182249/umfrage/zukuenftige-anschaffungsgruende-fuer-ein-smartphone/

        Dass der Anstieg der Smartphoneverkäufe also damit zusammenhängt, entbehrt sicher nicht einer gewissen Plausibilität:

        http://de.statista.com/statistik/daten/studie/12856/umfrage/absatz-von-smartphones-weltweit-seit-2007/


        Jedenfalls sind die Gründe für bestimmte Handlungsweisen zeitlich variant. Nur weil seit acht Jahren bei Smartphones unter ganz anderen Voraussetzungen eine bestimmte Entwicklung eingetreten ist, muss dieselbe Entwicklung unter neuen, anderen Voraussetzungen nicht bei den Uhren genauso eintreten. Eine Denkweise in Analogien passt eher zum Mittelalter, heute denkt man in Kausalitäten.

        Das hat zwar nicht direkt mit meinem Kommentar zu tun, auch nicht mit meiner persönlichen Meinung, aber es passt zu Thread, deshalb verlinke ich es hier mal:

        http://www.crn.de/telekommunikation/artikel-106412.html

      •   32

        Die elektronische Steuererklärung war seit 2005 möglich, aber die macht man eher am PC und nicht am Smartphone.
        Reisen per Bahn, Flüge, Hotels usw. wurden 2007 natürlich auch per Internet gebucht. Speisepläne und Karten von Restaurants waren natürlich auch Online. Bei Amazon kaufe ich seit 1999...
        Das Internet hatte als Informations- und Konsumquelle damals bereits die gleiche Bedeutung wie heute.

        E-Mail, Internet, E-Books, Nachrichten (dafür gab es spezielle mobile Seiten der Newsseiten oder spezielle Dienste wie Avantgo...) und natürlich Spiele gab es deutlich vor 2007 auf Palm und Win CE Geräten.

        Nein, die Internet-Entwicklung hat nicht stagniert und sich in eine andere Richtung entwickelt. Weg von Flash zu HTML5 und zu responsiven Seiten, die auf verschiedensten Endgeräten benutzbar sind. Messenger wie WhatsApp gab es vorher auch schon am PC, nur machen die auf einem Smartphone mehr Sinn. Natürlich sind auch neue Dienste dazugekommen, die nur mit Smartphones möglich sind...


        "Jedenfalls sind die Gründe für bestimmte Handlungsweisen zeitlich variant. Nur weil seit acht Jahren bei Smartphones unter ganz anderen Voraussetzungen eine bestimmte Entwicklung eingetreten ist, muss dieselbe Entwicklung unter neuen, anderen Voraussetzungen nicht bei den Uhren genauso eintreten. Eine Denkweise in Analogien passt eher zum Mittelalter, heute denkt man in Kausalitäten."

        Wow, jetzt hast Du es mir aber gegeben. Als Naturwissenschaftler bin ich ganz gut in der Lage, kausale Zusammenhänge zu verstehen. Mein Beitrag zielte allerdings darauf ab, dass Du von anderen Voraussetzungen geredet hast und die Bedeutung des Internets Anno 2007 falsch dargestellt hast.
        Die Beziehung von schnellen (bezahlbaren) mobilen Internetverbindungen und Smartphones war und ist wechselseitig. Ohne Smartphones braucht man keine entsprechenden Internetverbindungen, erst der Erfolg der Smartphones hat zur flächendeckenden Versorgung mit mobilem Internet geführt. Nicht umsonst konnte das erste iPhone noch kein UMTS...

        Ob sich Smartwatches auf breiter Fläche durchsetzen, kann niemand genau sagen. Wearables werden sich durchsetzen, ob als Armbänder, schaltbaren Bereiche auf der Kleidung oder was auch immer. Die Frage ist nicht ob, sondern wann und welches Konzept.
        Moe, ich und andere sind es einfach nur leid, die gleiche Diskussion immer wieder und wieder zu führen (Bücher, Autos, Computer, Internet usw.).

        Moe

      • Die elektronische Steuererklärung gibt es tatsächlich seit 2005, da hab ich mich geirrt, was ich auch gerne zugebe.
        Dass man Reisen zu der Zeit bereits online buchen konnte, habe ich nicht bestritten, lediglich dargestellt, dass Fernbusreisen damals noch nicht online gebucht werden konnten, was auch schon deshalb stimmt, weil der Busverkehr erst Anfang 2013 vollständig liberalisiert war.
        Ich weiß auch, dass es damals bereits Speisepläne im Netz gab, ich habe aber geschrieben, dass es bei uns in der Firma damals keine Speisepläne im (Intra-) Netz gab, heute aber schon. Beides sind Beispiele für die von mir unterstellte Bedeutungszunahme des Internets seit 2007, an der ich immer noch festhalte.

        Die Zahl der Onlinenutzer hat seit 2006 um ca. 25% zugenommen, ebenso die Zahl der durchschnittlich pro Woche online verbrachten Stunden pro Nutzer und Woche:

        http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Onlinestudie/PDF/Eimeren_Frees.pdf

        Der Umsatz im Internet hat sich seit 2007 mehr als verdoppelt:

        http://de.statista.com/statistik/daten/studie/233384/umfrage/entwicklung-des-umsatzes-des-deutschen-online-handels/

        Insbesondere die Nutzung des mobilen Internets hat sich seit 2007 dramatisch erhöht, in Deutschland mehr als vervierfacht:

        http://www.coupling-media.de/news/mobile-internetnutzung-zahlen-daten-fakten-und-loesungen.html

        Gerade seit 2007 explodiert das mobile Datenvolumen, auch ein Indiz für eine wesentliche Nutzungs- und Bedeutungszunahme des mobilen Internets:

        http://t3n.de/news/geschichte-mobiles-internets-537616/

        Nimm's mir bitte nicht krumm, aber diese Aussage:

        "Das Internet hatte als Informations- und Konsumquelle damals bereits die gleiche Bedeutung wie heute."

        kann ich angesichts dieser Zahlen nicht teilen, vom subjektivem Eindruck einer wesentlich intensiveren Nutzung seit 2007 im sozialen Umfeld ganz zu schweigen, zumindest in quantitativer Sicht, qualitativ, was die Natur der Angebote und Möglichkeiten betrifft, mag die Entwicklung weniger ausgeprägt gewesen sein.

        "Die Beziehung von schnellen (bezahlbaren) mobilen Internetverbindungen und Smartphones war und ist wechselseitig. Ohne Smartphones braucht man keine entsprechenden Internetverbindungen, erst der Erfolg der Smartphones hat zur flächendeckenden Versorgung mit mobilem Internet geführt. Nicht umsonst konnte das erste iPhone noch kein UMTS..."

        Das ist unbestritten, steht aber auch nicht in Widerspruch zu meinen Aussage, sondern wird durch die hier, und schon im zuletzt verlinkten Beitrag eher bestätigt: Die Smartphoneverkäufe steigen proportional zu mobilen Internetnutzung und umgekehrt. Wie ich im letzten Beitrag auch schon bemerkt, und per Link auch belegt habe, ist die Tatsache, daß die Möglichkeit der mobilen Nutzung für einen Großteil der Smartphonekäufer eines der Hauptmotive für den Kauf ist.
        Und hier möchte ich zum eigentlichen Kern meiner Aussage kommen:

        Für den unbestreitbaren, nachhaltigen und andauernden Erfolg der Smartphones gibt es gute Gründe. Einer ist sicherlich die mobile Internetnutzung, andere mögen die funktionale Erweiterbarkeit durch Apps und die bequeme Bedienbarkeit sein. Es gibt also mindestens eine Killerapplikation, die als Grund für den Erfolg des Smartphones angenommen werden kann.

        Gibt es die für die Smartwatch auch?

        Ich weiß es nicht, und stimme deshalb hier völlig zu:

        "Ob sich Smartwatches auf breiter Fläche durchsetzen, kann niemand genau sagen."

        Bei den gegenwärtigen Smartwatches, die im wesentlichen nicht autonom agieren können, kann man aber davon ausgehen, dass es nicht die mobile Internetnutzung ist, für die die Uhren auf sich gestellt, also ohne Smartphone, auch nur sehr eingeschränkt geeignet wären.

        Daher ist die Art zu argumentieren, die Smartwatch müsse ja ein Erfolg werden, weil das Smartphone einer geworden ist, unbegründet. Eine Analogie zwischen der Entwicklung dieser Produkte zu behaupten, macht keinen Sinn, wenn die Smartwatch ein Erfolg wird, dann aus anderen Gründen.

        "Wow, jetzt hast Du es mir aber gegeben. Als Naturwissenschaftler bin ich ganz gut in der Lage, kausale Zusammenhänge zu verstehen."

        Es war nicht meine Absicht, "es jemanden zu geben", oder auch nur rechthaberisch zu wirken. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, bitte ich das zu entschuldigen.

        Allerdings bin ich es leid, immer wieder offensichtlich unbegründete Prognosen zu hören, teilweise mit Nennung konkreter Marktanteile und Jahreszahlen. Solche Prognosen geben nicht mal Marktforschungsinstitute ab. Natürlich kann jeder eine, auch völlig unbegründete, Meinung haben und äussern, aber dafür gibt es Wörter und Ausdrücke wie "vermutlich", "es kann angenommen werden", "ich glaube". Manche dieser Beiträge, und der von Moe gehört noch zu den besseren darunter, stellen aber solche Vermutungen dar wie Tatsachen, und lassen darüber hinaus noch eine Verhöhnung derer durchklingen, die an ihren Äusserungen zweifeln, selbst wenn das nicht wortwörtlich so gesagt wird.

        Ich glaube selber, das die Smartwatch durchaus einen gewissen Marktanteil erobern wird, aber im Prinzip besteht durchaus die Möglichkeit, dass sie wieder weitgehend verschwindet, ähnlich wie die digitale LCD-Armbanduhr in den 1980 er Jahren, die es immer noch zu kaufen gibt, die aber aus nichttechnischen Gründen weitgehend von analogen Uhren verdrängt wurde, und nur noch von wenigen Anbietern hergestellt wird. Ich rede aber nur von der Möglichkeit, und behaupte nicht, dass es so kommen wird.

        Als Ingenieur habe ich allerdings noch in einem anderen Punkt eine ganz andere Sichtweise:

        Ich muss wissen, was der Kunde überhaupt will, nicht nur was technisch oder finanziell möglich ist. Es bringt nichts, Produkte zu entwickeln, die sich dann nicht verkaufen lassen.
        Von daher finde ich, auch wenn es sich um ganz andere Produkt handelt, durchaus interessant, was Leuten nicht an den Uhren gefällt, warum sie sie nicht wollen. Das lässt sich dann auf andere Produkte, z.B. HMI's zu einem gewissen Grad durchaus übertragen (eben weil die Gründe oft ganz ähnlich liegen, soweit es die menschliche Natur an sich betrifft), lässt Rückschlüsse auf Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen zu. Deshalb ist es für mich überaus interessant, auch zu wissen, warum solche Produkte abgelehnt werden, nicht minder allerdings, was die Leute daran begeistert.

      •   32

        Sehr schön! Das kann ich so unterschreiben!
        Einen schönen Abend noch...

  • Ich besitze eine Sony Smartwatch 2 und habe mir vor ein paar Tagen das Nachfolgemodell mit Android Wear geholt. Jaaaaaaa ich weiß es ist Spielzeug. ABER EIN GEILES SPIELZEUG!!! :-) Erinnerungen lassen sich per Spracheingabe speichern. Auch wenn man unterwegs ist "Ok Google navigiere zu...". Ich persönlich finde jeder Cent ist gut angelegt.

    Cheers

  • Der einzige Kaufgrund der für mich interessant wäre, wär die SW als Mp3-Player. Da bei meinem Handy die Buchse leider langsam etwas ausleiert und ich nicht gerne mehr als 1 klobiges Gerät in der Hosentasche mit umher Tragen möchte, wodurch klassische Mp3-Player in USB-Stick format wie sie früher beliebt waren oder gar ähnliches wie ein iPott flach fallen.

    Wär zwar in dem Sinne keine richtige SW mehr da sie für mich nichts anderes können müsste als ein ansprechendes Steuern der Musik und vielleicht eine schönes Uhrenblatt-Design. Aber es müsste schon Android sein wo Equalizer funktionieren :)

    • Wie wär's mit einem Bluetooth-Kopfhörer, den würde die SW ja auch benötigen? Oder einem USB-Kopfhörer? Der Speicher der SW's ist mit weniger als freien 4 GB für größere MP3-Sammlungen zu knapp.

  • Es muss doch nicht immer entweder oder sein...
    Ich besitze neben einer Apple Watch auch hochwertige mechanische Uhren und wechsle einfach immer mal durch.
    Mal digital, mal mechanisch, mal ganz ohne Uhr.

  • Niemand muss eine mechanische Uhr am Arm ersetzen, wenn er eine Smartwatch nutzen möchte.

    Wie alles Gute im Smart-Bereich kommt auch das hier von Apple:

    http://www.smh.com.au/digital-life/wearables/wear-a-gold-apple-watch-and-a-fancy-swiss-watch-at-the-same-time-for-just-150000-20150805-girtfx.html

  •   11

    Das Thema der Umfrage hiess ja nun : Was denkt Ihr über Smartwatches?
    Auch Personen mit einer 'normalen Uhr' lesen Androidpit und machen bei so einer Umfrage mit.
    Darum nehmen wir uns auch die Freiheit uns an der Diskusion zu beteiligen und zu erzählen
    warum wir uns eben nicht eine Smartwatch zulegen wollen.Da es immerhin 40% an Lesern gab die
    sich keine Smartwatch zulegen wollten, braucht man sich nicht zu wundern wenn man zu diesem Thema
    auch deren Stimme hört bzw. Meinung liest.:-)

  • Mia 01.11.2015 Link zum Kommentar

    Ganz ehrlich, wenn ich mir die unteren Kommentare so durchlese muss ich schmunzeln und denke :
    Ist das so ein Männer Ding?

    Warum werden hier NORMALE Uhren eigentlich mit einer Smartwatch verglichen?
    Das ist doch wie mit Äpfel und Birnen??

    Verzeiht mir, aber ich kann das nicht verstehen?

    • Natürlich sind dicke Uhren ein Männerding. Wie lui viton Handtaschen oder Silikon.
      So ist die Natur. Das Männchen soll stabile Sicherheit dem Weibchen vermitteln . Das Weibchen will die dazu angemessene Attraktivität vermitteln 😀
      Kein Witz, auch wenns makaber klingt. Das ist unsere Natur.

      Und wer in der Smartwatch keinen eigenen bedarf oder Sinn erkennt, der wird sich an der eigenen gebräuchlichen Realität orientieren. In dem Falle eine bessere mechanische Uhr.
      Wer ist denn besser von beiden beiden Positionen. Mir kommt es eher so vor, als haben die Smartwatch User ein Problem mit der Argumentation oder Befürwortern der alten Schule.
      Auf alle Fälle interessant alles zu lesen. Aber unterm Strich pillepalle oder first world problems oder mir völlig egal wer das wie handelt. Jeder muss für sich entscheiden.

      • Mia 01.11.2015 Link zum Kommentar

        Danke Major Tom :-)
        Aber was machen wir, wenn das Weibchen früh aus der Höhle steigt, selber ein Mammut erlegt, und dieses auf den Rücken selber in ihre Höhle trägt ? :-)
        Kleiner Scherz...
        Ich verrate dir noch ein kleines Geheimnis:
        Ich gehöre auf jedenfall zu diesen Frauen, die NICHT zuerst auf die Uhr vom Jungen schaut.
        Eher im Gegenteil, würde mir so eine dicke Uhr in das Auge stechen, würde ich erst einmal nachdenken ob er etwas zu verbergen hat... :-)

        Ich weiß das war jetzt OT
        Aber bei deinen letzten drei Sätzen sind wir wieder einer Meinung.
        Give my five

      • Wollt ja nur sagen dass etwas Protz bei Männern dazu gehört wenn sie im Leben schon etwas angehäuft haben. Bei manchen mehr, bei manchen weniger offensichtlich.
        Der Mensch handelt je nach Charakter und Erwartungshaltung in Sekundenbruchteilen wie er dem gegenüber eingestellt ist. Das tut jeder. Ob Mann oder Frau.
        Und mir ist eine starke Frau auch lieber. Denn jeder hinter jeden starken Mann steht eine starke Frau und umgekehrt.

        😀

      • Mia 01.11.2015 Link zum Kommentar

        Das hast du schön geschrieben ... Daumen hoch

      • Apropos Potz...es gibt in allen (oder den meisten) Bereichen auch das understatement ;-)

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