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Tesla schafft die Wartung und Inspektion ab
Hardware Mobilität 2 Min Lesezeit 45 Kommentare

Tesla schafft die Wartung und Inspektion ab

Autos müssen regelmäßig zur Wartung in die Werkstatt, wenn man die Garantie behalten und sicher unterwegs sein will. Nicht so allerdings bei Tesla, denn die streichen nun den Wartungs-Zyklus komplett. Repariert und kontrolliert werden soll nur noch bei Bedarf.

Einem Bericht des Magazins CNet zufolge hat Tesla die Daten aus früheren Jahren ausgewertet und dabei festgestellt, dass die Elektroautos des Unternehmens von Elon Musk weitaus weniger stark verschleißen als angenommen. Deshalb nimmt man nun Abstand von dem Zwang zum Service und holt die Tesla-Kunden nur noch bei Bedarf in die Werkstatt. Einzig die Bremsflüssigkeit soll nach wie vor im zweijährlichen Rhythmus auf den Wassergehalt überprüft werden. Auf die Garantie hat der Wegfall der jährlichen Inspektion bei Tesla keinen Einfluss.

E-Autos verschleißen nicht so schnell

Tatsächlich leiden Elektroautos wie die von Tesla weniger an Verschleiß als solche mit Verbrennungsmotor. Das ist auch logisch, schließlich gibt es deutlich weniger bewegliche Teile beim Antrieb. Auch die Bremsen werden nicht oft benötigt, dank Rekuperation, also die Energierückgewinnung im Elektromotor, das E-Autos ebenfalls abbremsen kann. Dinge wie Stoßdämpfer oder Lenkung zeigen dabei aber kein unterschiedliches Verhalten.

Tesla 3 car 07
Das Cockpit des Tesla Model 3 ist sehr modern. / © AndroidPIT

Tesla kann mittlerweile durchaus auf einige Jahre an Erfahrung zurückblicken. Bereits im Jahr 2006 hatte das Unternehmen mit dem Roadster sein erstes Auto vorgestellt. Die Oberklasse-Limousine Model S ist seit 2012 erhältlich und wurde in den USA seitdem über 60.000 mal verkauft. In Deutschland kam zuletzt vor einigen Wochen der Tesla Model 3 auf den Markt, ein Mittelklasse-Fahrzeug.

In der Vergangenheit war Tesla vergleichsweise häufig mit Qualitätsproblemen aufgefallen, etwa bei der Verarbeitung der Karossiere. Zuletzt wurde es in diesem Bereich allerdings ruhiger um die Auto-Marke aus Kalifonien. Derzeit kämpft Tesla eher mit dem Problem, nicht genügend Auslieferer zu finden, die die Autos zum Kunden bringen. Die produzierten Stückzahlen steigen bei Tesla seit geraumer Zeit und stetig an.

Via: Golem Quelle: CNet

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Top-Kommentare der Community

  • Klaus Trofob vor 1 Monat

    Lediglich TÜV ist verpflichtend. Service, Durchsicht, Wartung oder wie auch immer man es nennt, ist Kür.
    Die STVZO sagt nichts darüber aus, ob und in welchen Intervallen bspw. Ölwechsel etc. vorzunehmen sind.

  • Klaus Trofob vor 1 Monat

    Ich weiß ja nicht, was du für Autos fährst...

    Für einen Großteil dessen, was bei der vom Hersteller vorgegebenen Inspektion geprüft wird, interessiert sich der Onkel vom TÜV nicht.
    Dem ist egal, wie alt, verschlammt oder wässrig das Öl ist, wieviel Frostschutzmittel im Kühlwasser ist, wie versifft die Zünf-/Glühkerzen sind, wann das letzte Mal ein Zahnriemenwechsel vorgenommen wurde, etc. pp.

    Den interessiert auch nicht, wer die Bremsen gewechselt oder die Scheinwerfer eingestellt hat. Man kann, wenn man es denn kann, sämtliche Reparaturen/Wartungen auch selbst durchführen.

    Und ob und wann eine Inspektion durchgeführt wurde, ist für die Zulassung oder den TÜV absolut irrelevant.
    Ich kann das Fahrzeug auch direkt beim TÜV vorstellen, mir bei Problemen eine Mängelliste geben lassen, anschließend in der Werkstatt (oder selbst) exakt diese Mängel beheben, um mir dann das Pickerl abzuholen. Das ist dann genau das, was im Artikel als "bei Bedarf" bezeichnet wurde.

  • Nico Selent vor 1 Monat

    Also deine Aussage ist mehr als unpassend. Grund! Alle Autobauer orientieren sich was Elektromobilität betrifft an Tesla. Ich weiß nicht woher du deine Informationen hast, kein Autohersteller hat es geschafft in so kurzer Zeit so innovative zu werden und was Fortschritt angeht, hinken alle Deutschen Autohersteller 10 Jahre hinter Tesla hinterher. Audi und VW und Mercedes allein die Sandale in den letzten Jahren was ihre Manipulation an den Abgaswerten angeht, ist mehr als schwach. Sicher ist ein Tesla nicht gerade günstig aber man bekommt für sein Geld ordentlich was geboten und hat nicht nach 1 oder 2 Jahren das Problem ob ich noch in die Stadt Fahren darf oder nicht. Bei Tesla fällt natürlich jede negative Eigenschaft sofort auf, den Sie Bauen nur in Anführungszeichen, 2 bzw jetzt 3 und demnächst 4 Autotypen aber ein Unternehmen was erst so jung am Markt ist, kann sich damit aber auch rühmen. VW war ein Volkswagen, war den das Volk kann sich den schon lange nicht mehr Leisten und dabei wurde das Unternehmen mit Staatlichen Zuschüssen gegründet und die ersten Autos gebaut und heute? Die meisten Deutschen Fahren jedes andere Auto, nur nicht VW. Also du solltest vielleicht bevor du solche Bemerkungen hier schreibst, etwas gründlicher nachforschen.

  • Klaus Trofob vor 1 Monat

    Das sind 2 Paar Schuhe.
    Was der Gesetzgeber fordert ist das eine und was der Eigentümer des Fahrzeugs und/oder der Hersteller zwecks Garantieerhalt fordert das andere.
    Letzteres ist eine rein privatrechtliche Geschichte und hat nichts mit der Zulassung zum Straßenverkehr zu tun.

45 Kommentare

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  • @ Nico Selent: was schreibst Du denn für einen Quatsch! VW ist der Welt größte Autobauer und seine Autos haben eine herausragende Bauqualität. In jedem besseren deutschen Haushalt steht wenigstens ein VW!


  • @Nico: die deutschen Hersteller waren so schlau, erst mal abzuwarten, ob sich Elektromobilität überhaupt durchsetzt. Wer kauft denn demnächst noch Model S, wenn er für das gleiche Geld nen Porsche Taycan nekommt?


    • Autopreise passen sich schnell der Marktgegebenheiten an. Deswegen gibt es immer Sondermodelle.

      Das Branchenmotto lautet: "eine Rabattaktion jagt die nächste" ;-)


    • Ähhh da bin ich gespannt ob Du einen Tycan für das gleiche Geld bekommst. In der Grundausstatung vielleicht. Alles Andere on Top und schon kostet der Doppelt soviel. ;-)


  • Unglaublich was hier für Mist geschrieben wird!
    Die meisten Kommentare beziehen sich aufs hörensagen, YouTube von Unzufriedenen und auf die deutsche Motor Presse.
    Ich fahre nun seit einer genug langen Zeit ein Tesla Model S und es ist bedeutend besser als mein vorheriger Mercedes, Seat und andere Fahrzeuge die ich hatte. Da klappert nichts und funktioniert alles. Und man merkt es braucht keinen zwingend notwendigen Service. Sinnvollerweise empfiehlt Tesla den regelmässigen Austausch der Bremsflüssigkeit und der Akkukühlflüssigkeit (glaube alle 4 oder 6 Jahre; bin mir gerade nicht mehr sicher). Geht doch mal selber einen Tesla Probefahren und macht euch ein Bild davon. Oder fragt mal einen Tesla Fahrer wenn Ihr einen trifft. Die meisten geben sehr gerne Auskunft über Ihre Erfahrung mit Tesla. Aber glaubt nicht alles was Leute erzählen die von der Verbrenner Industrie kommen oder abhängig sind.


  • Dann ist endlich Schluss mit "Checkheft-gepflegt". Nur noch gekauft wie gesehen.


  • Elektrisch Automobil fahren ab 22.000 Euro. Die Technik stammt von Mercedes. Bereits seit dem Jahr 2009 fahren Elektro-Smarts im täglichen Einsatz auf den Straße. Servicestationen gibt es in jeder größeren Stadt:

    https://www.smart.com/de/de/index/smart-emobility.html

    Smart ist der erste deutsche Hersteller, der seine Produktion komplett auf Elektromobilität umstellt. Ab 2020 werden nur noch Elektro-Smarts gefertigt.

    Smart kann mittlerweile durchaus auf 21 Jahre an Erfahrung zurückblicken.


    • Eine gummibereifte Kasperlekiste ist aber leider kein Auto. Und smart als Tochter von Daimler als eigenen deutscher Hersteller zu bezeichnen ist auch etwas weit hergeholt. Ausserdem haben sie nur 2 Fahrzeuge im Programm da ist es auch nicht schwer die "komplette" Produktion umzustellen.


    • @ahoi

      smart ?

      160 km Reichweite .... mit 20 Jahren Erfahrung wow 👏


      • @Kingsize83

        Wenn du so weit von der Stadt weg wohnst, ist der Smart natürlich nichts für dich. Wir nutzen für die Fahrt in die Stadt schon seit Jahren meistens unseren E-Smart. (Der Strom kommt aus der Solarzelle,) du hörst keine Motorengeräusche, sitzt höher als im PKW und einen Parkplatz findet man immer.


      • @Kingsize: Wie viel Reichweite erwartest du denn von einem Auto dieser Größe? Soll der Akku im Anhänger mitfahren? Für den Einsatz auf den der Smart zugeschnitten wurde, ist das mehr als genug.


      • Ich erwarte keine Reichweite von einem Elektro-Auto. Aber Platz und das ich einen Anhänger ziehen kann.


    • Ist das die Werbung?


  • Die Luft, gerade der Deutschen Autobauer wird immer dünner.


    • Ich bin mir ganz! sicher, dass Deine Einschätzung total falsch ist.
      Tesla ist in massiven Nöten. Ein bisschen Lektüre über Musks Probleme stützt meine Meinung.
      Die Einstellung der Wartung bei Autos, aus denen man nur als lebende Fackel herauskommt, wenn sie brennen, ist unfassbar. Die Post-Streetscooter, die nach einem Brand jetzt erst mal still gelegt werden, lassen Grüßen.
      Die etablierten Firmen werden Tesla ganz schnell platt machen. Tesla ist vielleicht noch einen Schritt weiter als die Konkurrenz, aber qualitativ liefert Musk ziemlichen Schrott ab. Spaltmaße, Fahrwerk/ Abrollkomfort pp. sind nach Aussagen deutscher Autozeitschriften ziemlich mäßig.


      • Das ist doch ein Witz von Ihnen oder? Ironie? Die Chance auf einen Brandt in einem Benzin Fahrzeug ist laut Studien mindestens 3 mal höher.
        (Quellen, auch aktuellere sind leicht in der Suchmaschine deiner Wahl zu finden, leider sind hier Links verboten)
        Zumindest in den USA und auf die gefahrenen Kilometer bezogen. Ein Benzinbrand entwickelt sich meist sogar schneller. Was aber stimmt ist das ein Batteriebrand schwerer zu löschen ist und länger gefährlich aber selbst da ist inzwischen jede Feuerwehr und Schrotplatzbesitzer geschult.
        Das die restliche Qualität tatsächlich nicht mit Oberklasse Fahrzeuge wie einem Audi A8 oder Mercedes S-Klasse mithalten kann stimmt. Aber von "schlecht" kann man nun wirklich nicht sprechen.

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