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Tesla: Preiserhöhung zugunsten der eigenen Stores
Mobilität 2 Min Lesezeit 14 Kommentare

Tesla: Preiserhöhung zugunsten der eigenen Stores

Wie Tesla jetzt ankündigt, will man nun doch halb so viele Geschäft schließen wie zunächst befürchtet. Um die Läden offen zu halten, wird Tesla ab dem 18. März die Preise für seine Elektrofahrzeuge weltweit um 3 Prozent erhöhen. Eine Ausnahme ist die Basis-Ausführung des Model 3.

Für alle anderen Varianten des Model 3, Model S und Model X wird am 18. März der Kaufpreis angehoben. Dafür entschied sich das Unternehmen, um künftig mehr Tesla-Filialen offen halten zu können. Tatsächlich wurden etwa zehn Prozent der Niederlassungen von Tesla kürzlich geschlossen. Dabei handelt es sich um "Geschäfte, die wir sowieso geschlossen hätten", berichtet der amerikanische Hersteller.

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Das Basis-Modell des Model 3 wird nicht teurer. / © AndroidPIT

Das Unternehmen hatte bereits am 28. Februar die Schließung dieser Geschäfte und die damit verbundene Übertragung der Verkäufe auf die Online-Abteilung angekündigt, sodass Tesla den Preis seiner Autos um sechs Prozent senken konnte. Damit konnte das Unternehmen das Basis-Modell des Model 3 in den USA schon für 35.000 Dollar anbieten.

Allerdings scheint sich der Wind nach ein paar Tagen gedreht zu haben. Wie es zu der Kehrtwende kommt, teilt das Unternehmen nicht mit. Allerdings werden alle Modelle weiterhin online verfügbar sein und werden zusätzlich über die Ladengeschäfte online abgewickelt. Natürlich wird aber auch jeder Tesla-Laden noch ein paar Autos für zum Sofortkauf bereitstellen. Tesla dazu:

"In den letzten zwei Wochen haben wir jeden einzelnen Tesla-Store sorgfältig evaluiert und beschlossen, viel mehr Shops offen zu halten, als zuvor angekündigt. Einige bisher geschlossene Filialen werden mit weniger Mitarbeitern wiedereröffnet, während weitere 20 Prozent weiter überprüft werden. Je nach Rentabilität in den nächsten Monaten werden einige davon dauerhaft geschlossen."

Was sagt Ihr zur neuen Strategie bei Tesla? War die Preiserhöhung zu erwarten?

Via: The Verge Quelle: Tesla

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14 Kommentare

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  • Elektrisch Automobil fahren ab 22.000 Euro. Technik von Mercedes. 10 Jahre Elektromobil-Erfahrung im täglichen Einsatz auf der Straße. Servicestationen in jeder größeren Stadt:

    https://www.smart.com/de/de/index/smart-emobility.html


  • Was kann man davon halten? Ernsthaft doch wohl nur, dass dieses lächerliche Hickhack um Tesla und damit um Elon Musk nur auf massive Probleme seiner Firma hinweisen kann.
    Musk hat visionäre Ideen und er hat eine davon sehr beeindruckend umgesetzt. Einen Tesla S zu fahren war schon eine tolle Vorstellung. und etliche 'Spielkindmänner' mit dicker Portokasse haben sich ihren Traum erfüllt. Mängel an den Autos hat man hingenommen.
    Aber jetzt sind die Großen der Branche wach gerüttelt worden und kontern, z.T. sehr vielversprechend.
    Musk liefert zu schlechte Qualität ab und ist zu teuer. Gut, das sind die Newcomer auf dem Markt auch noch, aber das wird sich ändern. Und VW & Co. haben 'Qualität' gelernt.
    Tesla wird untergehen. Ich glaube nicht, dass die Firma wegen ihres heraus ragenden Namens als Nischenprodukt Bestand haben wird.


  • Hat Tesla überhaupt einen Plan? So ein Durcheinander in den Laden😂


    Passend dazu heute ein Artikel im Focus.

    focus.de/auto/elektroauto/hamburg-experte-erklaert-e-autos-sind-fuer-das-klima-eine-katastrophe_id_10325988.html?fbc=fb-shares&fbclid=IwAR1H4hzm3uPmfNWlf9VFVF2D5S4IFyFRhqSU4CBwKefk0hUxYqYDA2ezVmA


  • Schön für Tesla. Ich fahr weiter Renault.


  • Das ist irgendwie schon skurril - zuerst streicht man das günstigste Model S, so daß sich der Preis in Deutschland mal eben von rund 65.000 auf 105.000 Euro erhöht, kurze Zeit später dann wieder massive Preissenkungen. Dann sollen alle Stores geschlossen werden, abgesehen von einigen Ausstellungsräumen, jetzt aber wieder doch nicht. Dafür gibts jetzt eine kleine Preiserhöhung, beim Model 3 in den USA aber wieder eine kleine Preissenkung.

    Übrigens kostet das billigste Model 3 in den USA nicht 35.000 Dollar, sondern nach der jüngsten Preissenkung und mit dem Mini-Akku 43.000 Dollar und seit der aktuellen Rabattaktion 41.900 Dollar. In den angeblichen 35.000 Dollar fehlt nämlich nicht nur die Mehrwertsteuer, man hat auch gleich Steuervorteile sowie - besonders dreist - hypothetische niedrigere Betriebskosten verglichen mit einem ähnlichen Wagen wie einem Honda Accord eingerechnet. An Tesla zahlen muß man aber die genannten 41.900 Dollar plus Steuern, und da 35.000 Dollar auszuweisen, was auch noch fast die ganze Presse brav abschreibt, ist aber mehr als dreist.


  • Ich frage mich, was Tesla noch groß als Alleinstellungsmerkmal vorweisen kann, wenn die schon länger etablierten Hersteller ihr gesamtes E-Car-Programm veröffentlicht haben. Mercedes, Porsche, VW und Audi sind ja bereits mit eigenen (nicht schlechteren Modellen als die von Tesla) am Markt vertreten.


    • Schon länger etabliert ? Im E-Car Segment ist Tesla halt derjenige welche und damit immer noch "die Marke" !

      Die anderen Hersteller werden noch auf Jahre im Kopf der Kunden das nachbauen was Tesla schon hat.

      Ist ein Iphone wirklich so toll ? Heute nicht mehr und doch erstarrt die Smartphonewelt jedes Jahr aufs neue und huldigt des Königs neuen Kleidern.

      Selbst dem Rentner auf der Straße ist Tesla ein Begriff für E-Mobilität. Als Marke ist Tesla ein ganz dickes Ding und wird es wahrscheinlich auch ewig bleiben. Das nimmt denen keiner mehr, sofern sie nicht verherende Böcke in Serie produzieren.


      • Ich bin da skeptischer - entweder schafft sich Tesla so eine Art von Nische ähnlich wie Apple als Angebot für Fans oder das Unternehmen macht einfach pleite, zumal sich die Produktion ja nicht einfach so günstig outsourcen läßt wie bei Elektronikartikeln.

        Während große Unternehmen wie Volkswagen mal eben 40 Mrd. Euro in die Elektromobilität investieren können, sind die Mittel von Tesla doch sehr beschränkt. Außerdem fehlt es Tesla einfach an Größe und Produktionserfahrung, daher ist mir nicht so recht klar, was man Toyota, Honda und all den chinesischen Startups entgegensetzen will. Außerdem will Volkswagen seinem modularen Elektrizierungsbaukasten ja lizenzieren, um auf die nötigen Stückzahlen zu kommen, gewissermaßen eine Art von Android-Prinzip (eine Plattform, viele Anbieter).


  • Natürlich war das zu erwarten. Wenn die Gewinne nicht gefallen wird der Preis erhöht. Würden Vorstand und Aktionäre auf Gewinne verzichten könnte man die Preise stabilhalten, oder sogar reduzieren.


    • "Würden Vorstand und Aktionäre auf Gewinne verzichten"

      Das schöne an börsennotierten Unternehmen ist ja, dass sie ihre Bilanzen veröffentlichen müssen. Da kann man nachgucken und stellt fest:
      Tesla hat bisher in keinem Jahr einen Gewinn erwirtschaftet. Dividende an die Aktionäre wurde natürlich auch keine gezahlt.

      Musk selbst kriegt übrigens Mindestlohn. Er erhält erfolgsabhängig nur dann Aktienpakete, wenn Tesla bestimmte Ziele erreicht. Da könnte sich manch DAX Konzern 'ne Scheibe abschneiden, wo ja Vorstandsvorsitzende auch gern mal für Milliardenverluste abgesetzt, aber trotzdem mit reichlichen Boni versorgt werden.


      • Dann sollten sie mal darüber nachdenken weshalb keine Gewinne fließen.


      • Aha ... erst erklärt man offensichtlich ahnungslos Vorstand und Aktionäre für zu gierig und wenn sich das als haltlos erweist, erklärt man sie ohne konkrete Erläuterung für unfähig.

        Der Herr weiß also, wie man einen milliardenschweren, global agierenden Automobilkonzern führt? Na dann. Wir sind ganz Ohr (oder Aug).


      • Die Elektromobilität entwickelt sich erst, in vielen Ländern ist die Ladeinfrastruktur noch nicht gut verbreitet. Sie ist eine Zukunftstechnologie, aber absehbar auch ein Wachstumsmarkt. Tesla, wie klassische Automobilhersteller, musste und muss weiter immense Geldbeträge in die Entwicklung der Fahrzeuge, aber auch in den Aufbau von Fertigungsstätten, Ladeinfrastruktur usw. investieren.
        Solche Anfangsinvestitionen, aber auch laufende Kosten für Personal und Rohstoffe erfordern eine kritische Zahl verkaufter Fahrzeuge, um überhaupt die laufenden Kosten zu decken, aber auch die investierten Anlaufkosten wieder zu erwirtschaften. Da ist Tesla noch nicht, aber die Chancen, zu einem rentablen Automobilhersteller zu werden, stehen gut.
        Dass Unternehmen gerade in dieser Phase Kosten ständig auf den Prüfstand stellen, ist völlig normal, auch dass es dabei zu Personalabbau und Werks- und Verkaufsstellenschließungen kommt. Wenn Tesla letzteres durch moderate Preiserhöhungen verhindern will, auch wenn das nur aus rein wirtschaftlichen Überlegungen erfolgen sollte, ist daran eigentlich nichts auszusetzen.
        Solche Vorgänge finden übrigens derzeit auch in der deutschen Automobil- und Zulieferindustrie statt, wie zuletzt den Nachrichten zu entnehmen war.
        Auch hier ist zu überlegen, wo die Gründe zu finden sind, sicher nicht nur in der Dieselkrise, möglicherweise in gesättigten Märkten, und hoffentlich nicht in einem langsam stattfindenden Konjunkturabschwung.

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