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Mobilität 2 Min Lesezeit 41 Kommentare

Tesla-Alternative von Volkswagen soll unter 20.000 Euro kosten

In Wolfsburg wird mit Hochdruck an Elektrofahrzeugen für die Zukunft gearbeitet. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf die MEB getaufte Plattform. Jüngsten Informationen soll eines der Fahrzeuge, die diese Plattform verwendet ein Tesla-Model-3-Killer werden und für unter 20.000 Euro angeboten werden.

Es tickt bei den Automobile-Herstellern an allen Ecken: Dieselgate ist immer noch nicht ausgestanden, der Flottenverbrauch muss laut EU-Vorgaben bis 2021 auf 95g CO2/km gesenkt werden und zusätzlich drückt die Konkurrenz für die deutsche Vorzeige-Industrie von allen Seiten. Neben Tesla schicken sich auch zahlreiche chinesische Hersteller an BMW, Mercedes und Volkswagen in Sachen Elektromobilität abzuhängen.

Bei Volkswagen Konzern zählt der 16. November 2018 wohl zu den wichtigsten Termin des Jahres, wenn nicht sogar für die gesamte Zukunft des Konzerns. An diesem Tage könnte nicht nur eine mögliche Allianz mit dem US-Autohersteller Ford verkündet werden, sondern es könnte laut den Informationen von Reuters auch der Aufsichtsrat die Elektro-Offensive freigeben.

Für die Produktoffensive sind insgesamt 27 Elektromodelle über die Marken Audi, Seat, Skoda und VW hinweg, für die nächsten Jahre geplant. Basis soll der neu entwickelte Modulare Elektrobaukasten kurz MEB bilden. Erste Fahrzeuge aus der Elektro-Baureihe I.D. sollen schon Ende 2019 vom Band laufen. Laut Reuters soll eines der Fahrzeuge, welches Intern den Namen „MEB Entry“ trägt, zu einem Preis von unter 20.000 Euro angeboten werden. Volkswagen will von diesem Modell satte 200.000 pro Jahr verkaufen und wird für die Produktion dieses und drei weiteren I.D.-Modellen die drei deutschen Werke in Emden, Zwickau und in Wolfsburg selbst für die Produktion der Elektrofahrzeuge umbauen und jetzige Produktionen in andere Werke auslagern. Angeblich soll der Passat von Emden nach Tschechien zu Skoda verlegt werden. Die gesamte Stückzahl der drei deutschen Werke soll bis zu 300.000 Fahrzeuge betragen. Insgesamt wird VW 34 Milliarden Euro in Elektromobilität, autonomes Fahren, Digitalisierung und neue Dienste wie Moia bis 2022 investieren.

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Top-Kommentare der Community

  • Maximilian HE vor 2 Monaten

    Danke dass Du Dein Profil gelöscht hast.
    Was für ein Bullshit!

    Nach diesem kriminellen und höchst asozialen Verhalten VW's wäre ich froh wenn die Regierung überhaupt etwas gegen die Hersteller tun würde.

    Selten so einen unreflektierten und realitätsfremden Kommentar gelesen.

  • Gilles Quinet vor 2 Monaten

    Das Problem mit E-Autos: Es gibt schlicht, auch wenn das Gegenteil immer wieder gern behauptet wird, nicht genug Ressourcen um alle zu bedienen.
    Jedenfalls nicht mit Li-Po-Akkus...
    Wenn das richtig ins Rollen kommt, dann wird der weltweite Bestand an Fahrzeugen nahe bei 2 Milliarden liegen. Weltweit förderbar sind (zugegeben im Moment) jedoch nur 15 Millionen Tonnen Lithium. Da es zur Herstellung eines E-Auto im Schnitt u.a. 5-10 kg Lithium braucht, wäre die weltweit förderbare Menge längst überschritten.
    Möglich, aber es gibt noch keine Bestrebungen in die Richtung, wäre ein effiziente Recycling-Struktur und das Gewinnen von Lithium aus alternativen Quelle, wie z.B. Meerwasser.
    Aber all dies existiert nicht und wird es wahrscheinlich auch nie, da es absolut unrentabel ist.
    Seien wir mal ehrlich...zuerst wird versucht das Lithium so billig wie möglich zu fördern. Der Grossteil wird wohl aus chilenischen und bolivianischen Salzseen kommen. Da die Leute es wohl nicht selbst fertig bringen, müssen ausländische Firmen ran und das jeweilige Land wird massivst ausgebeutet.
    Dann merkt man plötzlich dass es vorne und hinten nicht reicht, ein paar sind dann wieder um Milliarden reicher, viel mehr ärmer und dann wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
    Zurück bleibt ein verschandeltes Öko-System, massiver Elektroschrott und das ungelöste Problem der Mobilität. Die Öko-Fritzen können sich dann gegenseitig auf die Schultern klopfen.

  • Gilles Quinet vor 2 Monaten

    Was die mit Sicherheit gelernt haben, ist sich nicht mehr so schnell erwischen zu lassen....und sonst gar nichts. VW ist ja angeblich systemrelevant. Die Amis mache das wenigstens richtig mit Betrügern. Die atmen dann etliche Jahre gesiebte Luft und zwar in einem richtigen Knast und nicht VIP-Kuschel-Knast sponsored by Hoeneß.

41 Kommentare

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  • Dann heißt es irgendwann "wir konnten das Ziel 2022 nicht einhalten" während Konkurrenten aus dem Ausland bereits Modelle unter 20.000€ hierzulande anbieten bzw. vertreiben, sei es Tesla oder irgendwelche Chinesen. Vielleicht erhebt sich daraus ja sogar Osteuropäischer Billiganbieter á la Dacia, denn ein Elektroauto mit Minimalausstattung ist nicht schwer zu bauen.

    Oder die Regierung erhebt plötzlich exorbitante Zölle, damit wir ja auf VW und Co. warten und diese Konkurrenz-fähig bleiben können, statt das die sich mal in Arsch beißen und mal mit der Zeit und dem Markt gehen.


  • VW, Tesla Killer, günstige Elektrofahrzeuge....

    Findet bitte (die) Fehler!!! 😂😅

    Der Konzern verkauft nen gut ausgestatten VW Polo für 20.000+ wieso sollten die dann einfach so teure Akku/Elektrotechnik verschenken?!


  • Bullshit Elektroautos...mag sein das es bei Züge funktioniert weil die Stromleitung immer da ist aber wenn ich Auto fahre will ich kein Kraftwerk hinter mir herziehen. Und so neu ist die Idee auch wieder nicht. Die gab es schon in den fünfziger Jahren.


    • Elektroautos gab es schon viel früher.
      Schon um 1900 gab es Elektroautos als Stadtfahrzeuge aber auch Fahrzeuge wie den Lohner-Porsche.


      • Wohl wahr 👍 aber der Lohner Porsche war ein Hybrid und kein reines Elektroauto.1821 wurde das Prinzip des Elektromagnetismus erforscht und der Flocken Elektrowagen war der erste Weltweit elektrisch angetriebene Personenkraftwagen.


  • Immer noch dieses gelaber vom Tesla killer? Hat nicht neulich erst eine dieser super Tesla killer Insolvenz angemeldet?

    Die deutschen Autohersteller wollen gar kein e Auto für den Massenmarkt bauen und schon gar nicht verkaufen. Alles nur Schein um den flottenverbrauch auf dem Papier zu schönen.


  • Das Problem mit E-Autos: Es gibt schlicht, auch wenn das Gegenteil immer wieder gern behauptet wird, nicht genug Ressourcen um alle zu bedienen.
    Jedenfalls nicht mit Li-Po-Akkus...
    Wenn das richtig ins Rollen kommt, dann wird der weltweite Bestand an Fahrzeugen nahe bei 2 Milliarden liegen. Weltweit förderbar sind (zugegeben im Moment) jedoch nur 15 Millionen Tonnen Lithium. Da es zur Herstellung eines E-Auto im Schnitt u.a. 5-10 kg Lithium braucht, wäre die weltweit förderbare Menge längst überschritten.
    Möglich, aber es gibt noch keine Bestrebungen in die Richtung, wäre ein effiziente Recycling-Struktur und das Gewinnen von Lithium aus alternativen Quelle, wie z.B. Meerwasser.
    Aber all dies existiert nicht und wird es wahrscheinlich auch nie, da es absolut unrentabel ist.
    Seien wir mal ehrlich...zuerst wird versucht das Lithium so billig wie möglich zu fördern. Der Grossteil wird wohl aus chilenischen und bolivianischen Salzseen kommen. Da die Leute es wohl nicht selbst fertig bringen, müssen ausländische Firmen ran und das jeweilige Land wird massivst ausgebeutet.
    Dann merkt man plötzlich dass es vorne und hinten nicht reicht, ein paar sind dann wieder um Milliarden reicher, viel mehr ärmer und dann wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
    Zurück bleibt ein verschandeltes Öko-System, massiver Elektroschrott und das ungelöste Problem der Mobilität. Die Öko-Fritzen können sich dann gegenseitig auf die Schultern klopfen.


    • Naja vielleicht ist die Forschung bald soweit und kann aus Graphen Akkus bauen, welche dann die Lithiumakkus ersetzen könnten. Graphen ist ja genug vorhanden 😊


      • Es geht darum möglichst viel Geld zu scheffeln. Geforscht wird, wie man am einfachsten zu noch mehr Mammon kommt.
        Endliche Ressourcen eignen sich dafür hervorragend, insbesondere wenn sie dort abgebaut werden können, wo es möglichst wenige Auflagen gibt, wie z.B. Arbeitsschutz, Umweltschutz, etc...


    • Du schreibst nicht genug Ressourcen um alle zu bedienen.... gleichzeitig behauptest du aber Weltweit förderbar 15 Milionen Tonnen Lithium, 2 Milliarden Fahrzeuge und ca. 5 - 10 kg je Fahrzeug.

      - 15 Millionen Tonnen (1 Tonne = 1000 kg) sind 15 Milliarden kg, teilt man dies durch die 2 Milliarden Fahrzeuge kommt auf einen Schnitt von 7,5 kg je Fahrzeug.

      Was für ein Wiederspruch!

      Das Weltvorkommen (ohne Meerwasser) wird übrigens auf 53,8 Millionen Tonnen geschätzt.

      Mann könnte es auch so sehen.

      Seien wir mal ehrlich...zuerst wird versucht das Erdöl so billig wie möglich zu fördern. Der Grossteil wird wohl aus Venezuela, Saudi-Arabien den Meeren oder durch Fracking kommen. Da die Leute es wohl nicht selbst fertig bringen, müssen ausländische Firmen ran und das jeweilige Land wird massivst ausgebeutet.
      Dann merkt man plötzlich dass es vorne und hinten nicht reicht, ein paar sind dann wieder um Milliarden reicher, viel mehr ärmer und dann wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
      Zurück bleibt ein verschandeltes Öko-System, massive Umweltschäden und das ungelöste Problem der Mobilität. Die Petrolheads können sich dann gegenseitig auf die Schultern klopfen.


      • Ich hab nirgends behauptet dass Verbrennungsmotoren besser sind.
        Sollte es möglich sein die einzelnen Komponenten der LiPo- Akkus zu recyceln, und zwar so, dass man nicht mehr Energie reinsteckt, als hinten wieder raus kommt, ja dann könnte das funktionieren.
        Schau dir auch mal die Berichte über die Kobalt-Minen an.


  • Ich setze bei Elektroautos eher auf Asien wie Honda, Toyota, Mitsubishi und Co. Die haben die Kenntnisse, Mitarbeiter und Fabriken um den Markt damit in Schwung zu bringen.


  • DSG vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich glaube der Volkswagen Konzern hat aus Dieselgate gelernt und steht nach wie vor zum Standort Deutschland! Das ist der richtige Schritt in Richtung Zukunft!


  • Vielleicht ohne Batterie, aber VW wird sich nicht entgehen lassen einen möglichst hohen Preis vom Kunden zu kassieren.

    Ich gehe eher von Preisen auf dem Tesla-Niveau aus.


    • Ganz sicher keine Preise auf Teslaniveau.
      Die bzgl. erzielbarer Reichweite ja wohl sinnfreie kleinere Akkuversion soll NACKT schon um die 35.000.- €, eine gut ausgestattete Version mit dem größeren Akku wird locker! über 50.000.- € kosten.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass Musk mit seinen Teslas sehr bald am Ende sein wird.
      VW ist vermutlich auf dem richtigen Weg.


      • @Bodo Panitzki

        Hab da ne Aufgabe für dich:

        Geh doch auf die Seiten von VW und Hyundai und rufe den Konfigurator auf, dann konfiguriere den E-Golf mit einer Ausstattung wie zB. der Grundausstattung eines Ionic Style oder Model 3 ...

        .... Ups, jetzt kostet der E-Golf fast 50.000€!!?

        Es ist sehr naiv zu glauben, bei der nächsten Generation von VW E-Fahzeugen schaut es mit der Liste der aufpreispflichtigen Extras viel anders aus.

        Bei der Reichweitenanhabe ist VW bisher auch immer sehr, sehr optimistisch...

        Über nackt kann man beim Tesla nicht sprechen, der kommt im Gegensatz zu einem VW schon mit einer ordentlichen Grundausstattung daher.

        VW ist zweifellos auf dem richtigen Weg, Musk ist allerdings strategisch wesentlich besser aufgestellt und hat noch weiten "Vorsprung durch Technik " und nicht durch Disco-Lauflicht-Blinker ;-)


      • V.U. VW hat von ganz anderen Preisen gesprochen.
        Wenn Du den Konfigurator bemüht hast, reicht mir das und meine Einschätzung, dass VW auf dem richtigen Weg ist, erscheint damit ziemlich blauäugig.
        Nein, solche Preise sind inakzeptabel und unrealistisch, wenn wir in den nächsten Jahren auf e-Autos umsteigen sollen.

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