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Taotronics SoundLiberty 53: Günstige AirPods?

Taotronics SoundLiberty 53: Günstige AirPods?

Die SoundLiberty 53 sind die neusten True-Wireless-Kopfhörer von Taotronics. Das Design entspricht dem der beliebten AirPods von Apple, zu einem günstigeren Preis. Lohnt es sich die Kopfhörer zu kaufen? Ich habe sie eine Woche lang benutzt, hier lest Ihr meinen Eindruck.

Bewertung

Pro

  • Preis
  • Akkulaufzeit
  • Tragekomfort

Contra

  • Gehäuse mit microUSB-Anschluss

Design im Stile der AirPods

Die True-Wireless-Kopfhörer von Taotronics liegen in einem schwarzen Kunststoffei, das gleichzeitig als Ladestation dient. Das 41 Gramm schwere Gehäuse hat einen 650 mAh großen Akku eingebaut. Es verfügt über vier LEDs, die den Ladezustand anzeigen. Leuchten alle vier, dann ist der Ladevorgang abgeschlossen.

Außerdem gibt es einen microUSB-Anschluss, aber leider keinen USB-Typ-C.  Deshalb müsst Ihr daran denken, das richtige Kabel mitzunehmen. Die Ohrhörer passen perfekt in das Gehäuse und Magnete halten die Ohrhörer sicher darin. 

Es fällt direkt auf, wie leicht die Ohrhörer sind. Sie wiegen nur 54 Gram. Auch wird direkt deutlich, wie ähnlich sie den AirPods sehen. Die Bedienelemente sitzen im oberen Teil der Kopfhörer, wo sich neben dem Logo eine LED befindet, die beim Koppeln mit einem Gerät und beim Laden aufleuchtet.

AndroidPIT soundliberty 53 charger
Ein kompaktes Gehäuse, leider nur mit microUSB. / © AndroidPIT

Im Lieferumfang befinden sich eine Anleitung, ein Kabel, sowie Silikonaufsätze in verschiedenen Größen. Mit dieser Art von Kopfhörer habe ich immer Angst, dass sie mir aus den Ohren rutschen. Aber weder beim Herumlaufen im Büro, noch auf dem Fahrrad sind sie aus meinen Ohren gefallen. Die SoundLiberty 53 sind in Schwarz erhältlich und lassen sich damit leicht mit jedem Outfit kombinieren.

Kopplung und Gesten

AndroidPIT soundliberty 53 box
Ihr könnt auch nur einen der Ohrhörer verwenden. / © AndroidPIT

Die Kopplung der TaoTronics SoundLiberty 53 mit meinem Huawei P30 Pro hat nur einen Moment in Anspruch genommen. Bluetooth 5.0 deckt eine Reichweite von etwa zehn Meter  ab, so dass Ihr sicherstellen müsst, Euch nicht zu weit von Eurem Gerät zu entfernen.

Ihr könnt auch nur einen der Ohrhörer koppeln: Dafür müsst Ihr sie einzeln aus dem Gehäuse entnehmen. Der linke ist der Haupthörer. Wollt Ihr wieder zurück in den Zwei-Ohrhörermodus wechseln, müsst Ihr beide wieder verstauen und erneut aus der Hülle nehmen.

Es gibt keine physischen Tasten, stattdessen müsst Ihr sie, wie die AirPods, über Gesten bedienen:

  • Lauter: Den rechten Ohrhörer antippen
  • Leiser: Den linken Ohrhörer antippen
  • Zum nächsten Track: Den rechten Ohrhörer drei Mal antippen
  • Zum vorherigen Track: Den linken Ohrhörer drei Mal antippen
  • Einen Anruf annehmen: Beliebige Seite antippen
  • Anruf beenden: Beliebige Seite zwei mal antippen
  • Einen eingehenden Anruf ablehnen: Beliebige Seite antippen und zwei Sekunden gedrückt halten
  • Sprachassistent aktivieren: 2 Sekunden lang auf einen der beiden Kopfhörer drücken und halten

Meistens funktioniert das reibungslos, obwohl ich in manchen Fällen Probleme hatte, zum nächsten oder vorherigen Song zu wechseln. Ich konnte die Headsets auch nicht mit Aufrufen über WhatsApp verwenden.

Die Akkulaufzeit ist eine der Stärken dieser Kopfhörer. In zweieinhalb Stunden lassen sie sich vollständig aufladen. Ich habe 4 Stunden am Stück mit den Ohrhörern Musik gehört und dank der Hülle bieten sie insgesamt 40 Stunden Akkulaufzeit.

AndroidPIT soundliberty 53 earpiece
Das Design ähnelt Apples Ohrhörern. / © AndroidPIT

Guter Klang zum günstigen Preis

In Anbetracht des Preises leisten die SoundLiberty 53 gute Arbeit. Der Bass ist ziemlich tief und selbst bei hoher Lautstärke wird der Klang nicht verzerrt. Die maximale Lautstärke ist nicht besonders hoch, aber sie reicht aus, um sich von der Umgebung zu isolieren. Es ist daher besser, sie nicht während des Radfahrens zu verwenden.

Ich benutzte Kopfhörer, um Musik zu hören, hauptsächlich Indie-Rock und Reggae, und war mit dem Erlebnis zufrieden. Selbst mit Songs wie Gimme Shelter von den Rolling Stones, Frontline von Mo Kalamity oder anderen Songs von Bastille, Cigarettes After Sex und Subsonica haben die Kopfhörer gut geklungen. Dank der Geräuschisolierung sind Anrufe gut verständlich, und selbst bei der Wiedergabe von YouTube-Videos ist der Ton klar und ohne Verzögerung.

AndroidPIT soundliberty 53 in ear
Die Bedienung erfolgt über Gesten. / © AndroidPIT

Abschließendes Urteil

Angesichts des offiziellen Preises von 44,99 Dollar (als Importware zu finden bei Amazon für knapp 40 Euro) bieten die SoundLiberty 53 Kopfhörer ein gutes Benutzererlebnis. Jedes Ohr ist anders, also müsst Ihr sie ausprobieren, ich fand den Sitz jedoch gut.

Sie können sicherlich nicht als direkter Rivale der AirPods angesehen werden, sind aber vor allem eine billige Lösung für diejenigen, die ein knappes Budget haben und trotzdem True-Wireless-Ohrhörer nutzen wollen.

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23 Kommentare

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  • sorry Leute, aber ich finde es nach wie vor völlig daneben Kopfhörer, die diese Pfropfen verwenden als vom Design her ähnlich der Airpods zu beschreiben. für mich ist das einfach ein zu markanter Designunterschied. Vom Tragekomfort ganz zu Schweigen.


  • "Wollt Ihr wieder zurück in den Zwei-Ohrhörermodus wechseln, müsst Ihr beide wieder verstauen und erneut aus der Hülle nehmen."

    Also bei mir funktionierts, ohne dass ich nochmal beide verstauen muss. Einfach den zweiten Hörer rausnehmen und gut ist.


  • Tja ich hoffe nur die Kopfhöhrer haben Ihre größte Macke abgelegt !

    Ich hatte die meiner Frau zum Geburtstag gekauft und erwartet ein gutes Produkt zu erwerben. Ich besitze selbst ältere Souncore Liberty und war damit zufrieden. Sie sollten rein fürs Sportstudio sein, daher mußte es nicht die High End 200 Euro Klasse sein und die machen einen recht guten Sound, solange sie funktionieren.....

    Leider machten diese im Vergleich zu meinen alten Soundcores nach einigen Tagen schwer faxen und verbanden sich kaum noch untereinander. Man hatte immer nur auf einer Seite Ton. Also Rücksetzen, neu Koppeln etc. und der Ton war wieder da, nur um zu erleben das das Spiel nach 1-2 Tagen wieder losging.
    Hatte dann bei Amazon mal in den negativen Bewertungen geschaut und siehe da, fast jeder der sie zurückgeschickt hatte, bemängelte genau dieses Problem.

    Wie gesagt, wenn Taotronics das jetzt im Griff hätte, könnte ich die Dinger empfehlen. Solltet Ihr die Teile haben und ähnliche Probleme kennen, ist es unwahrscheinlich das sich das selbst gibt. Sehr schade denn der Sound war absolut o.k. und getragen haben sie sich auch gut.

    Achso, ein kleiner Kritikpunkt welcher wohl eher Frauen betreffen sollte. Meine Frau hatte mit Ihren langen "Krallen" sehr oft Probleme die Kopfhöhrer zeitnah aus dem "Böxli" zu bekommen, deshalb dachte ich zuerst das Problem mit der Verbindung käme daher. Habe es dann aber selbst zügig probiert und es machte keinen Unterschied.


  • Ich empfehle ja gerne die Anker Soundcore Liberty Air, oder wenn es etwas hochklassiger sein soll, die Cambridge Audio Melomania 1.


  • Ich finde es Klasse, dass ihr öfter Kopfhörer testet!
    Etwas detaillierter könnten die aber schon sein.
    Wenn ihr unterstützte Codecs schon nicht im Artikel erwähnt, wäre zumindest eine Tabelle mit den Specs zum Schluss hilfreich.
    Zu den Kopfhörern selbst muss ich sagen: Warum muss man versuchen, dieses hässliche Airpod-Design zu kopieren? Der einzige Vorteil bei den Taotronics hier ist, dass die Mikros zum Mund hin ausgerichtet sind, also ganz praktisch zum telefonieren.
    Optisch finde ich die Stäbchen, die nach unten herausragen, absolut grässlich.
    Was mir gefällt, ist das flache Case, bei dem Preis kann ich microUSB noch hinnehmen.


    • Das mit micro USB sehe ich ähnlich. Ich habe letztlich noch so viele Gadgets mit micro USB im Einsatz, dass ich diese Kabel sowieso immer rumliegen habe. USB C mag bei Smartphones inzwischen Standard sein, bei vielen anderen Geräten ist es das nicht. Erst neulich einen neu erschienenen Lautsprecher gekauft, der auch noch Micro USB hatte. Ich nutze Adapter auf C, die sind winzig und kosten ein paar Cent und gut ist es. Für mich ist das also kein negatives Kriterium.


  • Schöner Bericht. Kurz und knapp aber gut beschrieben. Von mir Daumen hoch.👍
    Wäre doch mal ne gute Idee, nicht nur das sich die Leser untereinander bewerten können bei den Kommentaren sondern auch die Leser jene Moderatoren die Berichte schreiben,mit Daumen hoch und runter (👍 oder 👎),ähnlich Youtube.

    Keep Fighting, Androidpit
    😎👍


  • Warum kriegt es eigentlich so gut wie nur Apple hin ein vernünftiges Case, vernünftige Kopfhörer und ein gutes Design zu etablieren.

    Ich bin wahrlich nicht das was man einen Apple Fan nennt. Aber die Airpods haben mir nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut gefallen und tun es noch immer.

    Habe die Neuen und lade das Case auf der Rückseite meines Mates auf.

    (der Preis ist viel zu hoch, darüber muss man sich nicht unterhalten)
    Die oben getesteten Dinger sind aber einfach nur hässlich...


    • Apple hat halt gute, und entsprechend gut bezahlte Designer. Wobei auch das Airpod-Design Geschmackssache ist, und sicher nicht nur Anhänger findet. Aber nicht jedem ist das Aussehen wichtig und wenn man sie nutzt, sieht man sie selber sowieso nicht (außer man sieht gerade in einen Spiegel). Wenn man damit einsam durch den Wald joggt, dürften sie auch nur wenige andere sehen. Wenn der Klang also stimmt, warum sollte man nicht zugreifen, ganz gemäß dem Motto:

      "Schönheit vergeht, Bargeld besteht..."


    • Andere Hersteller könnten vielleicht auch gutes Design entwicklen. Aber das will keiner bezahlen. Man liest ja hier immer wieder, dass Billig auch gut ist. Nur kostet gutes Design auch gutes Geld. Apple-Fans geben viel Geld aus, Android-Fans aber wollen alles für wenig oder gleich alles umsonst.


  • Pfui Deibel, sind die hässlich. 😉


  • 'Außerdem gibt es einen microUSB-Anschluss, aber leider keinen USB-Typ-C. Deshalb müsst Ihr daran denken, das richtige Kabel mitzunehmen'

    Was fuer ein Unfug is das denn ? Egal was da fuer ein Anschluss ist, muss ich darauf achten, das richtige Kabel einzustecken. Ich finds echt laecherlich ueberall den Micro-USB Anschluss zu verdammen.


    • Es gibt eben einen neuen Standard und der heißt USB C.
      99% aller aktuellen Smartphones besitzen ihn und deshalb ist die Wahrscheinlichkeit dass man dieses Kabel dabei hat höher, weshalb man ZUSÄTZLICH ein Micro USB Kabel braucht.
      Außerdem ist USB C robuster, von beiden Seiten aus einsteckbar und lädt idR schneller.
      Es gibt also KEINEN vernünftigen Grund Micro USB zu benutzen, gar keinen.

      Apple hat zwar bei den AirPods den Lightning Anschluss aber der ist ja in dem Gerät, welches meistens dazu benutzt wird, dem iPhone, auch verbaut,

      Tim


      • Und wo liegt das Problem ein zusätzliches Kabel haben zu müssen?

        Mal davon abgesehen halte ich es für ein Gerücht, dass USB-C schneller lädt. M.W. kommt es auf die Ladeelektronik an, nicht auf den Anschluß. Man könnte auch einen Ladestecker (Rundstecker) wie früher einbauen, und der könnte schneller laden als diese ganzen USB-Stecker, oder auch langsamer laden um den Akku zu schonen.

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